DE133170C - - Google Patents

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DE133170C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N31/00Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods
    • G01N31/22Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods using chemical indicators
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/04Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point
    • G01M3/20Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point using special tracer materials, e.g. dye, fluorescent material, radioactive material
    • G01M3/202Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point using special tracer materials, e.g. dye, fluorescent material, radioactive material using mass spectrometer detection systems
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B17/00Fire alarms; Alarms responsive to explosion
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um das Vorhandensein selbst geringer Mengen aus Bohrleitungen oder dergl. ausströmender Ammoniakgase festzustellen. Bisher geschah dies in der Praxis meistens noch mittelst Schwefels; man nahm Schwefelfäden bezw. Schwefelblätter, zündete dieselben mittelst eines Streichholzes an und hielt sie an die Flanschenverbindungen, Rohrleitungen oder dergl. heran. Dies machte viel Schmutzerei, man verdarb sich dabei die Kleider und verbrannte sich die Finger an dem brennenden und tropfenden Schwefel. Auch mufste man immer Streichhölzer zur Hand haben, um die Schwefelfäden oder dergl. anzuzünden.
Durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung sind alle diese Schwierigkeiten und Unzuträglichkeiten beseitigt, indem dieselbe ein weit einfacheres Mittel an die Hand giebt, um ohne einen brennenden Gegenstand das Vorhandensein von Ammoniakgasen festzustellen. Die Vorrichtung besteht aus einer Art Lampe, welche Salzsäuredämpfe ausströmen läfst und welche gegen die zu untersuchenden Stellen zu halten ist. Bei Vorhandensein von Ammoniakgasen entstehen, Wie bekannt, durch die chemische Verbindung derselben mit den unsichtbaren Salzsäuredämpfen sichtbare Dämpfe (Salmiak), welche dann eben das Vorhandensein von Ammoniakgasen nachweisen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung in Fig. ι im Verticalschnitt und in Fig. 2 in Oberansicht dargestellt. Dieselbe besteht aus einem tintenfafsähnlichen Behälter a aus Glas oder anderem, von der Salzsäure unangreifbarem Material, welches zur Aufnahme von Salzsäure dient, und einem porösen Thoncylinder b, welcher möglichst genau in die Oeffhung des Salzsäurebehälters α pafst und mit seinem unteren Ende in die Salzsäure eintaucht, Zweckmäfsig kann dieser Thoncylinder b mit einer an ihm vorgesehenen unteren Vertiefung auf einen auf dem Boden des Behälters α vorgesehenen Zapfen c aufgesteckt sein, damit er nicht ganz auf dem Boden des Behälters α ruht, sondern die Salzsäure ihn auch noch an seiner unteren Stirnfläche bespülen kann. Der Thoncylinder b wirkt wie ein Docht, indem er die Salzsäure aus dem Behälter α ansaugt und die Salzsäuredämpfe oben von demselben abströmen läfst. Diese Vorrichtung hat man 'nun nur an die zu untersuchenden Flanschenverbindungen, Rohrleitungen u. s. w. heranzuhalten, wodurch alsbald bei Vorhandensein auch nur geringer Mengen von Ammoniakgasen sichtbare Dämpfe entstehen, welche die Gegenwart dieser Ammoniakgase nachweisen. Wie ersichtlich, braucht man bei dieser Vorrichtung keine weiteren Hülfsmittel, also keine Streichhölzer zum Anzünden, und man kann sich bei einiger Vorsicht nichts verderben und keinen Schaden nehmen, da bei Aufrechthalten der Vorrichtung der dicht in die Oeffnung des Gefäfses a passende Thoncylinder b ein Verschütten von
Salzsäure unmöglich macht. Bei Nichtgebrauch der Vorrichtung wird dieselbe durch eine den Thoncylinder b überdeckende Kappe d verschlossen , um das unnöthige Entweichen von Salzsäuredämpfen aus der Vorrichtung zu verhüten.
f ist ein an dem Behälter α vorgesehener Ansatz, welcher zur Benutzung als Handgriff bezw. zur Befestigung eines besonderen Handgriffs oder auch zur Befestigung der Vorrichtung an irgend einem Träger bestimmt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Feststellung des Vorhandenseins ausströmender Ammoniakgase, gekennzeichnet durch einen Salzsäure enthaltenden Behälter (a) und einen in letzteren eintauchenden Thoncylinder (bj, welcher, als Docht wirkend, die Salzsäure aus dem Behälter ansaugt und als Dämpfe abströmen läfst, die sich bei Gegenwart von Ammoniakgasen mit letzteren zu sichtbaren Dämpfen verbinden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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