DE132016C - - Google Patents
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- DE132016C DE132016C DENDAT132016D DE132016DA DE132016C DE 132016 C DE132016 C DE 132016C DE NDAT132016 D DENDAT132016 D DE NDAT132016D DE 132016D A DE132016D A DE 132016DA DE 132016 C DE132016 C DE 132016C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H15/00—Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
- C10H15/02—Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with non-automatic carbide feed
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVl 132016 KLASSE 26 b.
Der Umstand, dafs man bei Acetylenanlagen zur Nachfüllung des Entwicklers den Anlageraum
selbst betreten mufste, war häufig der Anlafs zu Unglücksfällen, die vermieden worden
wären, .wenn das Nachfüllen auf eine Art und Weise hätte erfolgen können, welche das
Betreten des Anlageraumes während des Betriebes, besonders bei Nacht, ausschliefst.
Dies zu ermöglichen und dadurch das Nachfüllen von Karbid während des Betriebes und
bei Nacht ungefährlich zu gestalten, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
Diese besteht in der Hauptsache darin, dafs über dem Entwickler ein oder mehrere Karbidbehälter
angeordnet sind, deren unter dem Einflüsse eines Gewichtshebels oder einer Feder
stehende Klappenböden vermittelst nach aufsen geleiteter Schnurzüge oder dergl. von aufsen
bethätigt werden können.
Die Art der Anordnung dieser mit Klappenböden versehenen Karbidbehälter ist bereits bekannt
und liegt das Neue der Erfindung darin, dafs diese Klappenböden vermittelst der Schnurzüge
oder dergl. von aufsen bethätigt werden können.
Bei der gezeichneten Ausführungsform ist nach Fig. 1 (Höhenschnitt) der Entwickler mit
einem Aufsatze c versehen, der zwei Karbidkammern a, b enthält, während Fig. 2 eine
mit der neuen Einrichtung versehene vollständige Acetylenanlage zeigt, aus der auch die
Einrichtung zur Bethätigung der Klappenböden d ersichtlich ist.
Wie Fig. ι ersehen läfst, ist bei der gezeichneten
Ausführungsform der nach oben durch einen Deckel e dicht abzuschliefsende
Aufsatz c durch eine lothrechte Zwischenwand f in zwei Kammern a, b getheilt. Jede
dieser Kammern ist gewöhnlich durch einen bei g drehbar gelagerten Boden d, der durch
einen Gewichtshebel h beeinflufst ist, nach unten abgeschlossen, so dafs zur Aufnahme
des Karbides bestimmte Behälter gebildet werden.
An den Enden der Gewichtshebel h sind Ketten- oder Schnurzüge i angebracht, die
über entsprechend angeordnete Rollen aus dem Anlageraume herausgeführt sind, so dafs die
Klappenböden d mit Hilfe der Schnurzüge i von aufsen bethätigt werden können.
Die die Hebel h belastenden Gewichte können auch durch Federn ersetzt werden.
Der Betrieb bei diesem Apparate ergiebt sich ohne Weiteres.
Die erste Füllung des Entwicklers wird bei Tag vorgenommen, ebenso die Füllung der
beiden Karbidkammern a, b. Tritt nun abends die Beleuchtung in Wirkung, so wird zunächst
das durch die erste Füllung erzeugte Gas verbraucht. Geht das Gas zur Neige, so entleert
man durch Bethätigung einer der Schnur- oder Kettenzüge i den Inhalt der einen Karbidkammer
in den Entwickler, so dafs von Neuem Gas erzeugt wird. Ist auch dieses nahezu verbraucht,
dann wird der Inhalt der zweiten Karbidkammer in Anspruch genommen. Niemals aber ist es nothwendig, zum Zwecke der
Nachfüllung den Anlageraum zu betreten, es kann diese vielmehr stets von aufsen durch
Bethätigung der Schnur- oder Kettenzüge i erfolgen.
Für gröfsere Anlagen können natürlich mehrere Entwickler oder gröfsere, solche mit
mehreren Karbidkammern, aufgestellt werden, während für kleinere Anlagen eventuell eine
Reservekammer genügt.
Die Zugvorrichtungen sind zweckmiifsig aufsen in verschliefsbaren Kästen oder dergl.
geführt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Acetylenentwickler mit Karbideinwurf, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Kettenoder Schnurzuges /, der es gestattet, die Beschickung aus der Ferne, im besonderen auch von aufserhalb des Entwicklerstandortes zu bewirken.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE132016C true DE132016C (de) |
Family
ID=400304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT132016D Active DE132016C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE132016C (de) |
-
0
- DE DENDAT132016D patent/DE132016C/de active Active
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