DE13052C - Kochherd mit Wasserheizung - Google Patents

Kochherd mit Wasserheizung

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DE13052C
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Germany
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water heating
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DENDAT13052D
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C. ELSNER in Stralsund
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/14Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens
    • A47J27/18Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens heated by water-bath, e.g. pasta-cookers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

1880.
CARL ELSNER in STRALSUND. Kochherd mit Wasserheizung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. April 1880 ab.
Dieser Kochherd eignet sich besonders zum Kochen der Speisen in Kasernen und anderen Anstalten, wo ein Massenconsum von Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Gemüsen aller Art stattfindet; er hat den grofsen Vorzug, dafs verschiedene Speisen gleichzeitig in verschiedenen Kesseln mit nur einer Feuerung, also mit äufserst geringem Brennmaterialverbrauch, gekocht werden können, dafs ferner ein Anbrennen der Speisen absolut nicht stattfinden kann, eine Gefahr durch Wasserdämpfe, wie bei Dampfkochmaschinen, ausgeschlossen ist, jeder Kessel aus dem Kreislauf ausgeschlossen, also abgesperrt werden kann, und immer heifses Wasser in reichlicher Menge vorhanden ist und zu beliebigen Zwecken entnommen werden kann.
Der Kochherd ist in Fig. 1 in der Vorderansicht, in Fig. 2 im Horizontalschnitt A-B, in Fig. 3 im Schnitt nach C-D und in Fig. 4 im Schnitt nach E-F dargestellt.
In einen gemauerten Herd sind hier beispielsweise drei Kessel α b c eingesetzt; die Zahl derselben kann variirt werden. Jeder Kessel besteht aus einem äufseren Kessel a' b' c' und einem inneren Kessel abc, welcher mit dem äufseren durch Flantschen verbunden - ist und letzteren nach oben dicht abschliefst. Zwischen dem inneren und äufseren Kessel ist ein Zwischenräum, welcher mit Wasser angefüllt ist. Die drei äufseren Kessel a' b' c' stehen unter einander und a' mit jedem für sich durch Röhren g in Verbindung. Auf diese Weise findet eine beständige Circulation des in den drei Aufsenkessein a'b' c' befindlichen kochenden Wassers statt. Unter einem der Kessel, in der Zeichnung unter a', ist eine Feuerung angebracht, deren Gase den Kessel a' in den Zügen h h . . umspielen und dann durch den Kanal k nach dem Schornstein I entweichen. Es wird also direct nur das Wasser im Kessel a' gekocht und hierdurch, vermöge der Röhrenverbindung, die Circulation zwischen den Kesseln a' b' c' bewirkt.
Die Speisen, welche gekocht werden sollen, werden in die Kessel abc hineingethan und durch das im Zwischenraum zwischen dem Innen- und Aufsenkessel kochende Wasser sehr schnell ebenfalls ins Kochen gebracht. Der Innenkessel wird mit einem Deckel zugedeckt. In den Kesseln können ebensowohl Milch und breiartige Speisen (Mehlsuppe und dergl.), als feste Substanzen gekocht werden. Ein Verbrennen der Speisen ist in dieser Einrichtung nicht denkbar, weil der Innenkessel nicht von der Feuerung direct berührt wird, ebenso können die beiden Kessel, wegen des dazwischen befindlichen Wassers, nicht durchbrennen.
Die am schwersten kochenden Speisen, z. B. Erbsen, Linsen etc., thut man am besten in den über der Feuerung stehenden Kessel a, weil in demselben die Hitze am gröfsten ist. Da die Kessel abc ringsherum und bis oben hinan mit gleichmäfsig kochendem Wasser umgeben sind, so ist auch in den Kesseln abc die Einwirkung der Wärme oben und unten eine gleichmäfsige, und es bedarf daher nicht des öfteren Umrührens der kochenden Speisen.
Ist die Feuerung zu stark, so dafs Dampfentwickelung, welche auch bei mäfsiger Heizung nicht ganz ausbleibt, eintritt, so entweicht der Dampf durch die Röhre i nach dem Expansionsapparat m, welcher mit Fenster m1 versehen ist, so dafs man ein Ueberkochen des Wassers sofort bemerken und die Heizung durch Oeffnen der Feuerthür t verringern kann. Eine Gefahr kann im übrigen auch bei stärkerer Dampfentwickelung nicht stattfinden, da der Expansionsapparat mit Abzugsröhre η versehen ist.
Die Verbmdungsröhren g sind durch Ventile 0 verschliefsbar, so dafs die Kessel b und c isolirt werden können, wenn z. B. die in einem derselben enthaltene Speise nicht weiterkochen soll.
Der Heizkanal k ist mit einem Schieber versehen, der durch die Kette mit Gegengewicht/ regulirt wird.
Soll zur Reinigung der Aufsenkessel a' b' c' (z. B. zur Entfernung sich ansetzenden Kesselsteins) das Wasser abgelassen werden, so ist hierzu der am Boden des Kessels a' angebrachte Hahn d bestimmt, aus welchem auch jederzeit heifses Wasser entnommen werden kann. Die Innenkessel werden dann, nach
Lösung der Flantschbölzen, ausgehoben und die Kessel a' b' c' sind dann zugänglich.
Zur Einfüllung und zeitweisen Nachfüllung
des Wassers in die Kessel
b'
Röhren g ist am besten eine Handpumpe neben dem Herd angebracht, oder ein Arm der Wasserleitung so eingerichtet, dafs das Wasser bequem eingelassen werden kann.
Die Stellung der einzelnen Kessel abc zu einander kann nach Mafsgabe der Raum- und örtlichen Verhältnisse beliebig verändert werden, ebenso kann die Zahl der Kessel eine gröfsere sein. Es kann ferner aus dem Kreislauf des Wassers noch eine Abzweigung nach einem zweiten Herd abgeleitet werden, der dann, in einem besonderen Raum stehend, ohne besondere Heizung ebenso zum Kochen benutzt werden kann.
Die Heizung unter dem Kessel a' kann durch jede beliebige andere Feuerung ersetzt werden, z. B. durch die entweichenden Verbrennungsgase aus Kesselanlagen oder dergl.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In einem Kochherd die Verbindung mehrerer unter sich durch Wassercirculationsröhren communicirender Wasserkochkessel mit einer unter einen dieser Kessel geführten Heizung.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT13052D Kochherd mit Wasserheizung Active DE13052C (de)

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