DE130494C - - Google Patents
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- DE130494C DE130494C DENDAT130494D DE130494DC DE130494C DE 130494 C DE130494 C DE 130494C DE NDAT130494 D DENDAT130494 D DE NDAT130494D DE 130494D C DE130494D C DE 130494DC DE 130494 C DE130494 C DE 130494C
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- Germany
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- filter
- chamber
- seal
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- cells
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
- B01D29/39—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with hollow discs side by side on, or around, one or more tubes, e.g. of the leaf type
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D2201/00—Details relating to filtering apparatus
- B01D2201/34—Seals or gaskets for filtering elements
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V£ 130494 KLASSE Md.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. September 189g ab.
Bei denjenigen Filtern, bei welchen in den Hohlraum eines einheitlichen Gehäuses eine
Reihe einzelner Elemente eingesetzt werden, die aus einer centralen Kammer und letztere
einschliefsenden Filterschichten bestehen, rriufs die Flüssigkeit aus der centralen Kammer abgeleitet
bezw. in dieselbe zugeleitet werden; die Kammern müssen aufserdem entlüftet werden
können.
Während nun der dichte Anschlufs der einzelnen Filterelemente zum Zweck der Ein-
oder Ausströmung am Boden der Filterkammer keine Schwierigkeit bietet, da sich die Filterelemente
vermöge ihres eigenen Gewichtes und eines Dichtungsringes einfach auf entsprechenden
Oeffnungen am Kammerboden aufsetzen können, bietet die Vorsorge für den Austritt
der Luft aus einem Filterelement nach oben mehr Schwierigkeiten.
Das Filterelement (bezw. die aus ihm führenden Kanäle) kann sich hier nicht so ohne
Weiteres an den Deckel des Filters dicht anschliefsen, sondern es sind besondere Vorrichtungen
anzuordnen, um einmal an das Filterelement eine von aufserhalb kommende Leitung dicht anzuschliefsen, dann aber auch
zu verhindern, dafs durch die Oeffnung, welche die genannte Leitung durch den Deckel der
Filterkammer durchläfst, nichts von dem Kammerinhalt aufserhalb der Filterelemente
nach aufsen gelangt. Diese doppelte Dichtung wird im vorliegenden Fall durch ein einfaches
Dichtungsmittel für beide Zwecke geleistet.
Es handelt sich im Besonderen um die Aufgabe, nach Einsetzung der Filterelemente an
ihre Stellen in der Filterkammer jedes derselben oberhalb mit einem gemeinschaftlichen
Sammelraum so zu verbinden, dafs jedes Filterelement mit diesem Sammelraum in Verbindung
kommt, aber der freie Kammerraum weder mit diesem Sammelraum noch mit dem
freien Raum aufserhalb des Apparates.
An der Sammelkammer sind zu diesem Zweck feste oder bewegliche Ansätze vorhanden,
deren konisch geformte Mundstücke in konische Bohrungen oben an den Rahmen der Filterzellen passen, welche aber mit Spielraum
durch die Aussparungen im Deckel des Filtergehäuses gehen. In den so verbleibenden
ringförmigen Zwischenraum zwischen Ansatz und Kammerdeckel wird ein Gummiring eingelegt.
Durch Anpressen der Ansätze der Saminelkammer nach den Filterelementen zu
wird ein Druck auf diese Gummiringe ausgeübt, der eine Abdichtung nach allen Seiten
zur Folge hat. Einmal'wird auf der oberen und unteren Fläche eine Dichtung des Filterelements
gegen die Ansätze der Sammelkammer erzielt, dann wird aber auch noch durch die radiale Ausdehnung des Gummirings ein dichter
Anschlufs desselben an die Gehäusewand erreicht.'
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführüngsformen veranschaulicht.
Fig. ι und 2 zeigen die erste Form in zwei
senkrechten Schnitten,
Fig. 3 und 4 die zweite.
Das Filtergehäuse α ist in bekannter Weise
an der einen Stirnseite mit einem Deckel b verschlossen. Oberhalb sind im Gehäuse Oeff-
nungen c angebracht zur Ableitung der in den einzelnen Zellen befindlichen Luft bei dem
Beginn der Filtration.
In das Gehäuse α sind die Filterelemente i eingesetzt, die je aus einem Rahmen./ und
den Siebblechen/ bestehen, welche aufsen mit Filtermassen belegt sind. Die Rahmen /■ sind
mit Ansätzen e versehen, die durchbohrt und an ihrem äufseren Ende bei g konisch erweitert
sind. Diese konischen Erweiterungen stehen nach der Einführung der Zellen in das
Filtergehäuse vor den Bohrungen c der Wand des Filtergehäuses: In diese konischen Erweiterungen
greifen entsprechende Ansätze d der Sammelkammer k ein, welche gleichfalls
durchbohrt sind und alle in den Sammelkanal k münden. Zur dichten Verbindung der Ansätze e und der Ansätze d werden Gummiringe
h verwendet. Diese sind derart abgepafst, dafs sie sich nicht nur dicht zwischen
die Zellen und die Ansätze der Sammelkammer anlegen, sondern dafs sie auch vermöge ihrer
Verbreiterung bei der Zusammenpressung eine vollkommene Abdichtung gegen die Ränder
der Durchbrechungen der Wand des Filtergehäuses herstellen. Es wird so nicht nur
eine dichte Verbindung zwischen dem Innern der Zellen und der Sammelkammer hergestellt,
sondern.auch die Durchbrechungen der WTand
des Filtergehäuses dicht verschlossen, so dafs die drei Räume, Mittelkammer der Filterzelle i,
Sammelkammer k und Hohlraum des Filtergehäuses n, von einander abgeschlossen sind.
Die Sammelkammer wird in beliebiger Weise durch Flanschen und Schrauben oder dergl.
mit ihren Ansätzen fest in die Bohrungen der Filterzellenansätze eingeprefst.
Die in Fig. 3 und 4 dargestellte, abgeänderte Ausführungsform unterscheidet sich von der
vorbeschriebenen nur dadurch, dafs nicht mehr die ganze Sammelkammer gegen die einzelnen
FilterzelTen zum Zweck der Abdichtung angeprefst wird, sondern dafs nur die einzelnen
Ansatzstücke der Sammelkammer beweglich angeordnet sind und angeprefst werden. Zu
diesem Zwecke sind diese Stücke m mit Gewinde versehen und in entsprechenden Gewinden
des Bodens der Sammelkammer geführt. Eine vierkantige Aussparung ^ gestattet ihre
Drehung. .
Der Gummiring h wird in diesem Fall zwischen einen Kragen y der Ansätze m den
Durchbrechungen der Wand des Filtergehäuses, den Filterzellen und dem konischen Theil der
Ansätze m allseitig dichtend eingeprefst.
Die Abdichtung ist für Leitungen zur Entlüftung der Filter beschrieben, es ist aber ersichtlich,
dafs sie auch zur Ableitung von Flüssigkeit aus dem Filter oder zur Einleitung benutzt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Eine Abdichtung für Kammerfilter, dadurch gekennzeichnet, dafs zweckmäfsig konisch geformte durchbohrte Ansätze (d) einer Sammelkammer zwischen sich und der Mündung (e) der Filterelemente Gummidichtungsringe (h) derart einpressen, dafs diese nicht nur nach oben und unten, sondern auch durch radiale Ausdehnung gleichzeitig das Innere des Filtergehäuses fnj, die Mittelkammer der einzelnen Filterzellen (i) und die Sammelkammer (k) ab-' dichten. .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE130494C true DE130494C (de) |
Family
ID=398889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT130494D Active DE130494C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE130494C (de) |
-
0
- DE DENDAT130494D patent/DE130494C/de active Active
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