DE1302139B - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H45/00—Folding thin material
- B65H45/12—Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
- B65H45/14—Buckling folders
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H45/00—Folding thin material
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- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber
Stauchfalzen von Bogen mit zweiteiligen Falztaschen die Aufgabe zugrunde, den Bogenführungsflügel einer
und zwei einer Falztasche zugeordneten Förder- und Vorrichtung zum Stauchfalzen von Bogen derart an-
Falzwalzen sowie einem am Eingang der Falztasche zuordnen, daß er nur eine verhältnismäßig geringe
schwenkbar angeordneten Bogenführungsflügel, der 5 Schwenkbewegung auszuführen braucht und sich
in einer ersten Schwenkstellung zum Einführen der auch leicht vollständig beseitigen läßt, falls es erfor-
Bogen in die Falztasche mit einer Bogenführungs- derlich ist, die Maschine zu reinigen. Die Anordnung
fläche zwischen der Falztasche und der benachbarten soll auch so getroffen sein, daß nicht die Gefahr be-
Förder- und Falzwalze verläuft und in der zweiten steht, daß sich Bogen in der Maschine verfangen.
Schwenkstellung zum Ablenken der Bogen den Ein- io Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Vorrich-
gang der Falztasche versperrt. tung der eingangs als bekannt vorausgesetzten Art
Die üblichen Falzvorrichtungen dieser Art be- erfindungsgemäß die Anordnung so getroffen, daß
sitzen mehrere Falztaschen, deren jede neben einem der Bogenführungsflügel eine einzige Bogenführungs-
Förder- und Falzwalzenpaar sitzt. Jede Falztasche fläche aufweist und seine eine Kante, um die der
besteht aus zwei in Abstand voneinander angeord- 15 Bogenführungsflügel schwenkbar ist, dicht benach-
neten Platten, die zwischen sich einen Spalt zur Auf- bart der Oberfläche der nächstliegenden Förder- und
nähme eines Bogens haben. In den Bogenspalt ragt Falzwalze angeordnet ist, während die andere Kante
ein Anschlag hinein, der die Bewegung der voran- des Bogenführungsflügels in der ersten, die Bogen in
bewegten Bogenkante begrenzt, wenn ein Bogen in die Falztasche einführenden, Schwenkstellung an
den Bogenspalt eingeführt ist. Wenn die voranbewegte 20 dem dieser Förder- und Falzwalze benachbarten Teil
Bogenkante des zugeführten Bogens an dem An- am Eingang der Falztasche und in der zweiten
schlag anstößt, staucht sich der außerhalb der Falz- Schwenkstellung an dem anderen Teil der Falztasche
tasche befindliche Bogenteil aus und wird in den liegt. Es sei bemerkt, daß die Verschwenkung eines
Spalt zwischen den Walzen eingeführt, so daß der Bogenführungsflügels in einer derartigen Vorrichtung
Bogen gefalzt wird. Die Walzen führen die Falzkante 25 um seine eine Kante an sich bekannt ist. Bei einer
dann der nächsten Falztasche zu. Dieser Falzvorgang solchen bekannten Vorrichtung dient der Bogenfüh-
wird so oft wiederholt, wie Walzenpaare und Falz- rungsflügel aber lediglich zur Ablenkung der Bogen
taschen vorhanden sind. von einer Falztasche und wird nicht gleichzeitig auch
Zeitweise ist es nun erwünscht, gewisse Falztaschen zum Hineinlenken von Bogen in die Falztasche be-
zu umgehen, und zu diesem Zweck ist der Bogen- 30 nutzt.
führungsflügel vorgesehen, der in seiner einen Bevorzugt ist eine Ausführungsform, die dadurch
Schwenkstellung einen Bogen in den Spalt hinein gekennzeichnet ist, daß die Achse und eine Betätileiten
kann oder in seiner anderen Schwenkstellung gungsvorrichtung für die Verschwenkung des Bogenden
Eingang zu dem Spalt versperrt, so daß ein Bogen führungsflügels baueinheitlich mit der Falztasche
gleich zu einer nächsten Arbeitsstation weitergeleitet 35 verbunden sind,
wird. Die Ausgestaltung ermöglicht es, die Falztasche
wird. Die Ausgestaltung ermöglicht es, die Falztasche
Bei einer Falzvorrichtung der eingangs als bekannt und den Bogenführungsflügel als Ganzes aus der
vorausgesetzten Art werden die Bogen auf einer Maschine herauszunehmen und so Platz für erforderschräg
geneigten Zuführung auf die Oberfläche einer liehe Arbeiten zu schaffen.
Förderwalze geführt, unterhalb deren eine aus zwei 40 Nach Abnahme der aus Falztasche und Bogen-
senkrechten, in Abstand voneinander angeordneten führungsflügel bestehenden Baueinheit sind die
Platten gebildete Falztasche angeordnet ist. Diese Förder- und Falzrollen vollständig frei, und es ist
Falztasche befindet sich etwas seitlich unterhalb der dann einfach, Schmutz, Verstopfungen u. dgl. zu
Walze, und in dem Zwischenraum zwischen Walze beseitigen.
und Falztasche ist ein Bogenführungsflügel angeord- 45 Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus den
net. Dieser hat etwa die Breite des Zwischenraumes Unteransprüchen.
zwischen der Walze und der daneben befindlichen Es folgt die Beschreibung eines Ausführungs-Platte
der Falztasche. Der Bogenführungsflügel ist beispieles der Erfindung an Hand von Zeichnungen,
exzentrisch an einer Achse befestigt, und zwar der- F i g. 1 ist ein im Schnitt gezeigter Aufriß einer
art, daß er entweder unmittelbar zwischen dem Ende 50 Vorrichtung zum Stauchfalzen von Bogen;
der neben der Walze befindlichen Platte und einem F i g. 2 ist eine längs der Linie 2-2 der F i g. 3 ge-Umfangsteil der Walze selbst liegt und somit mit sehene Draufsicht auf die Falzvorrichtung;
seiner einen Seite als Bogenführungsfläche zum Hin- F i g. 3 ist ein der F i g. 1 ähnelnder, teilweise geeinleiten der Bogen in den Spalt der Falztasche dienen schnittener Aufriß, bei dem der Bogenführungsflügel kann oder daß er mit seiner vorher an der Falztasche 55 sich in der Bogenführungslage befindet; und
liegenden Kante an den Umfang der Walze heran- F i g. 4 ist eine vergrößerte, längs der Linie 4-4 der geschwenkt wird und dann quer zu dem Eingang des F i g. 2 gesehene Seitenansicht zur Veranschaulichung Spaltes der Falztasche steht, so daß die Bogen mittels der Befestigung des Bogenführungsflügels an einer der der erstgenannten Bogenführungsfläche gegen- Achse.
der neben der Walze befindlichen Platte und einem F i g. 2 ist eine längs der Linie 2-2 der F i g. 3 ge-Umfangsteil der Walze selbst liegt und somit mit sehene Draufsicht auf die Falzvorrichtung;
seiner einen Seite als Bogenführungsfläche zum Hin- F i g. 3 ist ein der F i g. 1 ähnelnder, teilweise geeinleiten der Bogen in den Spalt der Falztasche dienen schnittener Aufriß, bei dem der Bogenführungsflügel kann oder daß er mit seiner vorher an der Falztasche 55 sich in der Bogenführungslage befindet; und
liegenden Kante an den Umfang der Walze heran- F i g. 4 ist eine vergrößerte, längs der Linie 4-4 der geschwenkt wird und dann quer zu dem Eingang des F i g. 2 gesehene Seitenansicht zur Veranschaulichung Spaltes der Falztasche steht, so daß die Bogen mittels der Befestigung des Bogenführungsflügels an einer der der erstgenannten Bogenführungsfläche gegen- Achse.
überliegenden Fläche am Eintritt in den Spalt der 60 Es wird nun auf die Zeichnungen und insbesondere
Falztasche gehindert und einem anderen Förder- und auf die F i g. 1 und 2 Bezug genommen. Dort sieht
Falzwalzenpaar zugeführt werden. man, daß zwischen zwei in Abstand voneinander an-
Um das zu erreichen, muß der Bogenführungsflügel geordneten Seitenrahmen 10 und 11 mehrere Förderum
eine etwa an seinem Mittelteil angebrachte Achse und Falzwalzen 12,13,14 und 15 angeordnet sind,
um mehr als 90° gedreht werden. Zu diesem Zweck 65 Die Walzen 13 und 15 sind mit ihren Enden drehbar
ist die Drehachse des Bogenführungsflügels beid- an fester Stelle in den Seitenrahmen 10 und 11 geseitig
im Maschinengestell gelagert und mit Betäti- lagert. Die Walze 12 ist mit ihren beiden Enden
. gungsteilen versehen. jeweils an einem Ende eines Hebels 16 gelagert, und
3 4
der Hebel 16 ist seinerseits bei 17 jeweils an den des Bogenführungsflügels 30 ein Ausleger 35 vor-Seitenrahmen
10 und 11 angelenkt. Die Seitenrahmen gesehen. Jeder Ausleger ist mit seinen inneren Enden
10 und 11 tragen einen einstellbaren Anschlag 18 zur an dem Rahmenteil der unteren Platte 23 befestigt
Begrenzung der Bewegung des äußeren Endes des und hat am äußeren Ende eine Achse 36. An jedem
Hebels 16. Das sieht man in Fig. 1. An dem inneren 5 Ende des Bogenführungsflügels 30 ist ein den Bogen-Ende
eines jeden Hebels 16 liegt ein einstellbares, führungsflügel tragender Arm 37 befestigt. Jeder der
federbelastetes Druckstück 19 an, so daß an jedem Arme 37 ist an einem Ende an die untere Fläche der
Ende der Walze 12 ein bestimmter Druck ausgeübt sich nach hinten erstreckenden Rippe 34 des Bogenwird,
um die Fläche der Walze 12 gegen die Fläche führungsflügels 30 angeschlossen. Am anderen Ende
der Walze 13 zu drücken. An jedem Ende der Walze io ist jeder der Arme 37 schwenkbar an die Achse 36
14 ist ein einstellbares, federbelastetes Druckstück angeschlossen. Die untere Kante 32 des Bogenfüh-20'
befestigt, so daß die Walze 14 mit bestimmten rungsflügels 30 befindet sich in axialer Ausrichtung
Druck in Berührung mit den Flächen der Walzen 13 mit der Achse 36. Diese Kante bleibt also jederzeit
und 15 gehalten wird. Mit den Walzen 13,14 und 15 ortsfest. F i g. 1 zeigt den Bogenführungsflügel 30 in
arbeitet eine Falztasche 20 zusammen, während eine 15 einer Stellung, wo er derart um die Kante 32 verweitere
Falztasche 21 mit den Walzen 12,13 und 14 schwenkt ist, daß er den Eingang der Falztasche verzusammenarbeitet.
Bei der hier dargestellten Aus- sperrt und Bogen von der Falztasche ablenkt. In führungsform sind zwei Falztaschen gezeigt. Selbst- F i g. 3 nimmt der Bogenführungsflügel 30 eine Stelverständlich
können aber auch weitere Falztaschen lung ein, wo die Kante 33 des Bogenführungsflügels
und Förder- und Falzwalzen vorgesehen sein. Das 20 an dem Ende der unteren Platte 23 anliegt, so daß
richtet sich je nach Art und Anzahl der an den Bogen . die Bogenführungsfläche 31 des Bogenführungsflügels
anzubringenden Falze. Die feste Walze 13 und die 30 eine abgewinkelte Fortsetzung der oberen Fläche
federnd gelagerte Walze 12 sind beispielsweise so der unteren Platte 23 darstellt und die voranbewegte
angebracht, daß sie den gefalzten Bogen aus der Kante eines jeden Bogens in den Spalt der Falztasche
letzten von einer Reihe von Falztaschen in einem 25 einführt.
Trog oder einer anderen geeigneten Sammelvorrich- Die Betätigungsvorrichtung für den gelenkig ge-
tung oder einem Förderer zur Fortführung der Bogen lagerten Bogenführungsflügel 30 besteht aus zwei
zuführen. Hebelwerken, die in Abstand längs der sich nach
Die Falztaschen 20 und 21 sind zweiteilig und hinten erstreckenden Rippe 34 des Bogenführungsbestehen
jede aus gitterförmigen Teilen oder oberen 30 flügels 30 angeordnet sind. Jedes der Hebelwerke
und unteren Platten 22 und 23, die in Abstand an- enthält ein an der Rippe des Bogenführungsflügels 30
einander festgemacht sind und zwischen sich einen befestigtes Scharnier 39, welches auch gelenkig an
Spalt zur Aufnahme eines Bogens bilden. Die Platten ein Ende eines Verbindungsgliedes 40 angeschlossen
sind in geeigneter Weise zwischen den Rahmen 10 ist. Das andere Ende des Verbindungsgliedes 40 hat
und 11 befestigt. Jede Falztasche hat mehrere Bogen- 35 gelenkigen Anschluß an ein Ende eines Hebels 41
anschlage 24. Diese Bogenanschläge sind in Abstän- eines Hebelsystems. Das andere Ende des Hebels 41
den längs der Falztasche angebracht und dienen zur ist fest an eine Welle 42 angeschlossen, die quer zur
wahlweisen Bestimmung der Strecke, um die die vor- Falztasche verläuft und mit ihren Enden in geeiganbewegte
Kante des geförderten Bogens in den neten Lagern im Falztaschenrahmen sitzt. Die Enden
Spalt eintreten kann. Auf diese Weise wird die Breite 40 der Welle 42 ragen über die Falztasche hinaus und
des herzustellenden Falzes bestimmt. Wenn beispiels- tragen Betätigungshebel 43, mittels derer die Welle
weise ein Papierbogen in drei Teile gefaltet werden 42 gedreht werden kann. Auf diese Weise kann der
soll, dann müßten zwei Falze angebracht werden. Da Bogenführungsflügel 30 mittels der Betätigungshebel
man die Gesamtlänge des zu faltenden Bogens von 43 nach Wahl aus der ersten Stellung, wo die Fühvornherein
kennt, würde man die Bogenanschläge in 45 rungsfläche 31 eine Verlängerung der unteren Platte
der Weise betätigen, daß sie die Bewegung der vor- 23 bildet, in die zweite Stellung verlagert werden, wo
anbewegten Kante des Bogens in den Spalt der Falz- die Bogenführungsfläche 31 etwa im rechten Winkel
tasche in der Weise begrenzen, daß sich der Bogen in zu der unteren Fläche der oberen Platte 22 verläuft
der Nähe der Falztasche staucht und der gestauchte und somit die voranbewegte Kante eines jeden zwi-Teil
in den Spalt zwischen den Walzen 13 und 14 50 sehen den Walzen 14 und 15 geförderten Bogens abgelangt.
Jeder der Bogenanschläge besteht aus einem lenkt und in den Spalt zwischen den Walzen 13 und
L-förmigen Glied 25, dessen eines Ende an einer 14 lenkt. Im Betrieb der Vorrichtung wird ein zu
Stange 26 befestigt ist, die unterhalb der unteren falzender Papierbogen entweder von Hand oder auto-Platte
drehbar gelagert ist. Am äußeren Ende der matisch auf der oberen Fläche eines Zuführtisches
Stange 26 befindet sich ein Hebel 27, so daß die 55 44 entlangbewegt und in den Spalt zwischen den
Stange gedreht werden kann. Die untere Platte hat Walzen 14 und 15 eingeführt. Wie die F i g. 3 zeigt,
öffnungen, durch welche das äußere Ende des befindet sich der Bogenführungsflügel 30 in solcher
L-förmigen Gliedes 25 hindurchtreten kann, wenn Lage, daß seine Bogenführungsfläche 31 den Papierdieses
in seine Arbeitsstellung zwischen der oberen bogen in die Falztasche 20 und gegen den Anschlag
Platte 22 und der unteren Platte 23 bewegt wird. Das 60 24 lenkt. Der Bogen wird dann gestaucht und zwigeschieht
bei Drehung der Stange 26. sehen den Walzen 13 und 14 gefalzt. Die Falzkante
Es ist ein Bogenführungsflügel 30 vorgesehen, der wandert dann nach oben in die Falztasche 21 hinein,
eine Bogenführungsfläche 31, eine untere Kante 32, Dort wird der Bogen erneut gestaucht und zwischen
eine obere Kante 33 und eine sich nach hinten er- den Walzen 12 und 13 erneut gefalzt. Das ist an sich
streckende Rippe 34 hat. Der Bogenführungsflügel 30 65 aus dem Stande der Technik bekannt. Wenn die Falzist
in der im folgenden beschriebenen Weise um seine tasche 20 nicht benutzt werden soll, dann wird der
untere Kante 32 schwenkbar. Wie man genauer in Hebel 43 im Gegenuhrzeigersinn (bezogen auf
den F i g. 2 und 4 sieht, ist neben jedem Ende F i g. 3) verlagert. Diese Bewegung verschwenkt über
den Hebel 41 und das Verbindungsglied 40 den Bogenführungsflügel 30 in der Weise, daß er sich um
seine untere Kante 32 in die in F i g. 1 gezeigte Lage dreht. Die Bogenführungsfläche 31 lenkt alsdann die
voranbewegte Kante des Bogens ab, so daß diese in den Spalt zwischen den Walzen 13 und 14 wandert.
Zu der Falztasche 21 gehört ein genauso aufgebauter und genauso arbeitender Bogenführungsflügel 30.
Nach Wunsch kann die Welle 42 eines jeden Hebelwerkes 38 mittels eines herkömmlichen Magneten
betätigt werden, um den Bogenführungsflügel zwischen der die Bogen ablenkenden und der die Bogen
führenden Lage zu verstellen. In entsprechender Weise können auch die Anschläge 24 in den Falztaschen
mittels üblicher Magnete betätigt werden. Diese ersetzen dann den Betätigungshebel 27. Bei
allen diesen Ausführungsformen ist der Magnet in solcher Weise angeschlossen, daß er eine teilweise
Drehung der Stange 26 bewirkt und somit jeden Anschlag nach Wahl in und außer Wirkstellung führen
kann. Die Ausführungsform mit Magneten gestattet die richtige Auswahl der Falztaschenanschläge und
Benutzung oder Umgehung jeder Falztasche von einer zentralen Stelle aus. Dort sind geeignete Steuerknöpfe
angeordnet und entsprechende Leitungsverbindungen vorgesehen. Wenn man mit Magneten arbeitet, dann
wird es auch möglich, ein Sortiment von verschieden langen Bogen in der Falzvorrichtung zu verarbeiten.
Durch Anordnung einer die Bogenlänge feststellenden Fühlvorrichtung auf dem Zufuhrtisch 44 kann man
die Anschläge 24 und Bogenführungsflügel 30 in die richtige Lage überführen, wo sie die gemessene
Bogenlänge gerade unmittelbar vor dem Zeitpunkt falzen, wo die gemessene Länge in die erste Falztasche
eintritt.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Stauchfalzen von Bogen mit zweiteiligen Falztaschen und zwei einer Falztasche
zugeordneten Förder- und Falzwalzen sowie einem am Eingang der Falztasche schwenkbar
angeordneten Bogenführungsflügel, der in einer ersten Schwenkstellung zum Einführen der
Bogen in die Falztasche mit einer Bogenführungsfläche zwischen der Falztasche und der benachbarten
Förder- und Falzwalze verläuft und in der zweiten Schwenkstellung zum Ablenken der Bogen den Eingang der Falztasche versperrt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bogenführungsflügel (30) eine einzige Bogenführungsfläche
(31) aufweist und seine eine Kante (32), um die der Bogenführungsflügel schwenkbar
ist, dicht benachbart der Oberfläche der nächstliegenden Förder- und Falzwalze (15) angeordnet
ist, während die andere Kante (33) des Bogenführungsflügels in der ersten, die Bogen in
die Falztasche einführenden, Schwenkstellung an dem dieser Förder- und Falzwalze (15) benachbarten
Teil (23) am Eingang der Falztasche und in der zweiten Schwenkstellung an dem anderen
Teil (22) der Falztasche liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (36) und eine Betätigungsvorrichtung
(39 bis 43) für die Verschwenkung des Bogenführungsflügels baueinheitlich mit der Falztasche (20, 21) verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Ende des Bogenführungsflügels
ein Arm (37) vorgesehen ist, der drehbar um die Achse (36) an einem festen Ausleger
(35) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen an einer an der Falztasche vorgesehenen
Welle (42) sitzenden Betätigungshebel (43), der über ein Hebelsystem (40,41) den
Bogenführungsflügel um einen Winkelbetrag drehbar betätigt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogenführungsflügel (30)
in seiner ersten Schwenkstellung eine Verlängerung mit dem der Förder- und Falzwalze (15)
benachbarten Teil (23) der Falztasche bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1302139B true DE1302139B (de) | 1970-03-12 |
Family
ID=620818
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM64725A Pending DE1302139B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1302139B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19523881A1 (de) * | 1995-06-30 | 1997-01-02 | Heidelberger Druckmasch Ag | Rotationsdruckmaschine mit nachgeschalteter Weiterverarbeitungseinheit |
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- DE DEM64725A patent/DE1302139B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19523881A1 (de) * | 1995-06-30 | 1997-01-02 | Heidelberger Druckmasch Ag | Rotationsdruckmaschine mit nachgeschalteter Weiterverarbeitungseinheit |
| US5730056A (en) * | 1995-06-30 | 1998-03-24 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Rotary printing press with a further processing unit connected down-line therefrom |
| DE19523881C2 (de) * | 1995-06-30 | 1999-12-02 | Heidelberger Druckmasch Ag | Rotationsdruckmaschine mit nachgeschalteter Weiterverarbeitungseinheit |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |