DE1301751B - Anlage und Verfahren zum Herstellen von Betonplatten - Google Patents

Anlage und Verfahren zum Herstellen von Betonplatten

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DE1301751B
DE1301751B DEK59219A DEK0059219A DE1301751B DE 1301751 B DE1301751 B DE 1301751B DE K59219 A DEK59219 A DE K59219A DE K0059219 A DEK0059219 A DE K0059219A DE 1301751 B DE1301751 B DE 1301751B
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Germany
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crane
concrete
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circular ring
plant according
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DEK59219A
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English (en)
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Krog Heinrich
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B15/00General arrangement or layout of plant ; Industrial outlines or plant installations

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anlage und ein Verfahren zum Herstellen von Betonplatten unter Verwendung von Schalungen, die auf einer von einem drehbaren Kran bestrichenen Kreisfläche angeordnet sind.
  • Bei der Massenfabrikation von Betonplatten werden im allgemeinen die für die einzelnen Platten erforderlichen Schalungen linear hintereinander aufgestellt und in fortlaufender Reihenfolge mit Beton, gegebenenfalls unter Verwendung eines verfahrbaren Kranes, beschickt. Diese bekannten Verfahren haben den Nachteil, daß die Transportwege für den gemischten Beton unterschiedlich lang sind und es demzufolge nicht möglich ist, die einzelnen Platten in einem gleichmäßigen Arbeitstakt herzustellen. Hinzu kommt, daß bei derartigen Verfahren die Transportwege zu einzelnen Schalungen relativ lang sind, wenn eine Vielzahl von Schalungen zu beschicken ist. Dadurch beansprucht die Herstellung der Platten einen erhöhten Zeit- und Kostenaufwand.
  • Diese Nachteile werden auch nicht vermieden mit einer bekannten Anlage der eingangs erwähnten Art, bei, welcher die Schalungen auf einer Kreisfläche angeordnet sind. Diese Anlage ist auf ein Arbeiten in radialer Richtung abgestellt, und die anzustrebende fortlaufende Beschickung aller Schalungen unter gleichbleibenden Förderweglängen ist mit dieser Anlage nicht möglich. Da infolge der besonderen Zuordnung der Fördermittel die Beschickung und Entfernung der Schalungen nur in zeitlicher Abhängigkeit erfolgen kann, wirken sich kleinere Betriebsstörungen, die entweder beim Beschicken der Schalungen oder bei deren Entfernung auftreten, jeweils auf den anderen Vorgang mit aus, so daß mit häufigen Unterbrechungen im Betrieb gerechnet werden muß.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile im Betrieb einer Fertigungsanlage für Betonplatten zu vermeiden. Nach der Erfindung wird dies mit einer Anlage erreicht, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Schalungen auf mindestens einem zum Drehpunkt des der Betonförderung dienenden Krans konzentrisch verlaufenden Kreisring angeordnet sind, der von einem konzentrischen Ringgleis umgeben ist; auf dem ein zweiter Kran zum Abheben der Betonplatten verfahrbar ist.
  • Mit einer derartigen Anlage kann in einem sich ständig wiederholenden Arbeitszyklus unter ständig gleichbleibenden Transportwegen gearbeitet werden ohne daß einer der Kräne - bei einer Vielzahl von Schalungen - einen Leerweg zurückzulegen braucht. Nach einer vollen Umdrehung findet der erste im Kreiszentrum angeordnete Kran an seiner ursprünglichen Ausgangsstellungen wieder leere Schalungen vor, weil die zuvor fertiggestellten Betonplatten unabhängig von der Arbeitsweise des ersten Kranes durch den zweiten Kran entfernt sind. Im Gegensatz zu bekannten Anlagen erfolgt somit das Füllen der Schalungen und der Abtransport der fertigen Platten durch zwei Kräne, die örtlich voneinander unabhängig arbeiten können und dadurch auch bei zeitlichen Verzögerungen einen kontinuierlichen Betrieb zulassen, bzw. einen Betrieb, der nicht durch Leerwege unterbrochen ist. Durch diese fließende Produktion ergibt sich eine erhebliche Rationalisierung in der Fertigung.
  • Die Betonmischvorrichtung ist zweckmäßig auf der vom Kreisring umschlossenen Fläche angeordnet. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß zu beiden Seiten des Kreisringes eine Schiene für mindestens eine verfahrbare Wärmehaube und/oder mindestens ein verfahrbares Arbeitsdach angeordnet ist. Diese Wärmehauben und Arbeitsdächer lassen sich entsprechend der Arbeitsgeschwindigkeit von einer Schalung nach der anderen verfahren. Bei der Anordnung der Arbeitsdächer ist es vorteilhaft, wenn der Abstand der Schienen für das Arbeitsdach größer ist als der Abstand der Schienen für die Wärmehaube und das Arbeitsdach über die Wärmehaube verfahrbar ist. Dadurch können Wärmehauben und Arbeitsdächer zu einer beliebigen Stelle eines Schalungsringes verfahren werden, ohne daß sie sich gegenseitig behindern. Für die Beförderung des gemischten Betons nach den Schalungen ist es vorteilhaft, wenn der der Betonförderung dienende Kran als Turmdrehkran ausgebildet und mit Mitteln zum Transport von Betonkübeln durch die Säule und entlang dem Ausleger versehen ist. Der Turmdrehkran kann hierfür im Ausleger mindestens zwei Laufkatzen aufweisen, die im Bereich des Auslegers parallel zueinander verfahrbar sind. Eine derartige Ausbildung ist insofern von Nutzen, als ein Betonkübel durch die Mischvorrichtung oder von einem Vorratsbehälter am Boden beschickt werden kann, während sich ein anderer Betonkübel auf dem Wege zu der Verarbeitungsstelle des Betons oder von dieser zurück befindet.
  • Mit der Anlage der vorbeschriebenen Art wird nach der Erfindung so verfahren, daß der Beton auf die in einem geschlossenen Kreisring angeordneten Schalungen durch in einer Richtung fortlaufend aufeinanderfolgende volle Umdrehungen des Kranes verteilt wird und die fertigen Betonplatten von dem zweiten Kran abgehoben und nach außen abgesetzt werden.
  • Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. In dieser zeigt F i g. 1 die Draufsicht auf die Gesamtanlage, F i g. 2 den im Kreiszentrum angeordneten Kran in der Seitenansicht, F i g. 3 die Misch- und Förderanlage für den Beton am Fuße des Kranes und F i g. 4 einen Schnitt durch einen Gleisring mit Schalung, Wärmehaube und Arbeitsdach.
  • Die Schalungen 2 für die herzustellenden Betonplatten sind auf zwei konzentrischen Kreisringen 3 und 4 angeordnet. Im Zentrum der Kreisringe 3 und 4 steht ein Kran 5, der aus einer Säule 6 besteht, die mit einem Ausleger 7 versehen ist. Der Ausleger 7 ist so lang gehalten, daß er mit seinem freien Ende bis über den äußeren Kreisring 4 reicht. Neben dem Kran 5 steht die mit 8 bezeichnete Betonmischvorrichtung mit den Silos für die Betonbestandteile. Zu dieser Mischvorrichtung gehören fächerförmig angeordnete Kammern 9, in denen die Zuschlagstoffe verschiedener Körnung für den Beton gelagert sind. Außerdem gehören zu der Mischvorrichtung 8 Silos 10 für Zement.
  • Nach F i g. 3 werden für die Verarbeitung des gemischten Betons die einzelnen Zuschlagstoffe zunächst in einen Verteiler 11 gegeben, aus dem sie einem unter diesem liegenden Mischer 12 zugeführt werden, mit dem eine dosierte Menge in einen Kübel 13 einzufüllen ist. Der Kübel 13 ist nach einem Verladesilo 14 aufzuziehen, der bodenseitig mit einer Rutsche 15 versehen ist. Die Rutsche 15 endet unterseitig am Fuße eines Führungsschachtes 16, welcher sich durch den unteren Abschnitt der Säule 17 des Kranes 5 erstreckt und in dem Betonkübel auf- und abfahren.
  • Nach F i g. 2 ist jedem Betonkübel 18 bzw. 19 eine Laufkatze 20 bzw. 21 zugeordnet. Die Laufkatzen sind an der Unterseite des Auslegers 22 vom Kran 5 derart verfahrbar, daß die Betonkübel 18 bzw. 19 an jeder beliebigen Stelle des Auslegers mittels eines Seiles 23 bzw. 24 abzusenken oder anzuheben sind.
  • Der F i g. 2 ist weiterhin zu entnehmen, daß für die Fernsteuerung der Kübel 18 und 19 ein elektrisches Steuerpult 25 vorgesehen ist. Entlang dem Ausleger 22 können die beiden Laufkatzen 20 und 21 mit angehängten Kübeln 18 und 19 aneinander vorbeilaufen, während innerhalb der Säule 17 jeweils nur ein Kübel 18 oder 19 auf- oder abgesenkt werden kann.
  • Aus den F i g. 1 und 4 geht hervor, daß im Verlauf der Kreisringe 3 und 4 jeweils zwei Schienen 26 und 27 bzw. 26' und 27' angeordnet sind. Von diesen bilden die Schienen 26, 26' ein Gleis mit größerer Spurweite als die Schienen 27, 27', um eines oder mehrere Arbeitsdächer 28 aufzunehmen, welche über Wärmehauben 29 verfahrbar sind, die auf den Schienen 27 und 27' zu bewegen sind.
  • Bei der Anlage nach F i g. 1 sind auf dem äußeren Kreisring 4 vier Wärmehauben 29 angeordnet, die über jeweils drei Schalungen 2 reichen. Auf dem inneren Kreisring 3 sind zwei Wärmehauben 29 angeordnet, die jeweils über vier Schalungen reichen. Jede Wärmehaube 29 besitzt eine eigene Warmluftquelle. Die Arbeitsdächer 28 sind dagegen kürzer und reichen lediglich über eine Schalung, wie die sechs am äußeren Kreisring 4 angeordneten Arbeitsdächer 28 und die vier auf dem inneren Kreisring 3 angeordneten Arbeitsdächer 28 erkennen lassen. Sowohl die Arbeitsdächer 28 als auch die Wärmehauben 29 sind auf Rollen 30 gelagert, welche um eine lotrechte Achse drehbar sind, damit die Dächer und Hauben mühelos im Kreis verfahren werden können.
  • An der Außenseite des Kreisringes 4 ist ein konzentrisches Ringgleis 31, 31' vorgesehen, auf dem ein zweiter Kran 32 fährt, der dazu dient, die Betonplatten aus dem Bereich der Kreisringe 3 und 4 zu heben. Für die Endfertigung der Betonplatten sind kurze, zum Mittelpunkt der Anlage konzentrische in der Form von Ringabschnitten ausgerichtete Arbeitsplätze 33 vorgesehen, welche von dem zweiten Kran 32 zu beschicken sind.
  • Beim Betrieb der Anlage wird etwa die Hälfte der bereits beschickten Schalungen 2 beheizt, während ein Viertel der Schalungen eingeschalt oder von den fertigen Platten befreit werden kann und das letzte Viertel betoniert wird. Der Arbeitstakt ist hierbei auf den zwei Kreisringen 3 und 4 der gleiche.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Anlage zum Herstellen von Betonplatten unter Verwendung von Schalungen, die auf einer von einem drehbaren Kran bestrichenen Kreisfläche angeordnet sind, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Schalungen (2) auf mindestens einem zum Drehpunkt des der Betonförderung dienenden Kranes (5) konzentrisch verlaufenden Kreisring (3, 4) angeordnet sind, der von einem konzentrischen Ringgleis (31, 31') umgeben ist, auf dem ein zweiter Kran (32) zum Abheben der Betonplatten verfahrbar ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betonmischvorrichtung (8) auf der vom Kreisring (3) umschlossenen Fläche angeordnet ist.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Kreisringes (3, 4) eine Schiene (26, 26', 27, 27') für mindestens eine verfahrbare Wärmehaube (29) und/oder mindestens ein verfahrbarer Arbeitsdach (28) angeordnet ist.
  4. 4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Schienen (26, 26') für das Arbeitsdach (28) größer ist als der Abstand der Schienen (27, 27') für die Wärmehaube (29) und das Arbeitsdach (28) über die Wärmehaube (29) verfahrbar ist.
  5. 5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der der Betonförderung dienende Kran (5) als Turmdrehkran ausgebildet und mit Mitteln zum Transport von Betonkübeln (18, 19) durch die Säule (17) und entlang dem Ausleger (22) versehen ist.
  6. 6. Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kran (5) im Ausleger (22) mindestens zwei Laufkatzen (20, 21) aufweist die im Bereich des Auslegers parallel zueinander verfahrbar sind.
  7. 7. Verfahren zum Herstellen von Betonplatten unter Verwendung der Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Beton auf die in einem geschlossenen Kreisring angeordneten Schalungen durch in einer Richtung fortlaufend aufeinanderfolgende volle Umdrehungen des Kranes verteilt wird und die fertigen Betonplatten von dem zweiten Kran abgehoben und nach außen abgesetzt werden.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2444773A1 (de) * 1974-09-19 1976-04-08 Praeton Haus Gmbh & Co Fertigb Vorrichtung zum herstellen von betonfertigteilen
DE4427164A1 (de) * 1994-08-01 1996-02-15 Christa Gmbh & Co Kg Anlage zum Herstellen von Fertigbetonteilen
EP0735334A1 (de) * 1995-03-25 1996-10-02 Keller GmbH Anlage zur Herstellung von Ziegeln und/oder Dachpfannen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT136469B (de) * 1931-11-12 1934-02-10 Fernand Van Ortroy Vorrichtung zur ununterbrochenen Herstellung von Gegenständen aus Vibrationsbeton.

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