DE12985C - Papierbinder - Google Patents

Papierbinder

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Publication number
DE12985C
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DE
Germany
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papers
binder
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DENDAT12985D
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English (en)
Original Assignee
W. DOWNIE in Chicago (V. St. N. A.)
Publication of DE12985C publication Critical patent/DE12985C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/30Filing appliances with means for engaging perforations or slots having a set of rods within a set of tubes for a substantial distance when closed

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

1880.
Klasse 70.
WILLIAM DOWNIE in CHICAGO (V. S. A.). Papierbinder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. August 1880 ab.
Der nachstehend beschriebene Erfindungsgegenstand ist ein Papierbinder, welcher nicht nur ein Aufreihen der Papiere, sondern auch ein Einreihen an beliebiger Stelle zwischen den schon gesammelten gestattet, ohne dafs die Lage und Reihenfolge der letzteren geändert zu werden braucht.
Der Apparat eignet sich besonders dazu, um in Verbindung mit dem unter P. R. No. 10445 patentirten Papierbinder gebraucht zu werden. Der letztere dient dazu, Briefe, Rechnungen etc. in der Reihenfolge aufzunehmen, in welcher sie einlaufen, bis die Stärke der Ansammlung das Herausnehmen und Zusammennähen nöthig macht.
Mit Hülfe des neuen Apparates kann man diese angesammelten Papiere sofort herausnehmen und in Buchform binden, ohne Faden oder Schnur anwenden zu müssen. Aufserdem sind die Papiere derart gebunden, dafs ein beliebiges Blatt ohne Störung für die anderen jederzeit herausgenommen bezw. an beliebiger Stelle eingelegt werden kann.
Die Figuren beiliegender Zeichnung stellen diesen Apparat in perspectivischen Ansichten dar.
Ein Blech α ist trogartig gebogen und wird an der Rückwand eines buchähnlichen Umschlagdeckels b, Fig. 3, befestigt. Zur Befestigung dienen z. B. kleine Zacken c c, die aus der breiten Rückenfläche des Bleches a gestofsen werden.
Einer der rechtwinklig aufgebogenen Ränder des Bleches α ist mit einer Art Scharnier d versehen, in welchem sich ein Draht e dreht, an dessen beiden Enden zwei röhrenförmige Schenkel // aufgelöthet sind.
Ein Draht g ist so gebogen, dafs er in der Mitte seiner Länge eine Art Schlofs bildet, und die beiden Fäden sind derartig umgebogen (vertical zur Ebene, in welcher das Schlofs g liegt), dafs sie in die röhrenförmigen Schenkel// hineinpassen, Fig. 1 und 2.
In den zweiten aufgebogenen Rand des Bleches α ist ein kleiner Doppelwulst h eingeprefst, über welchen sich das Schlofs g schiebt und daselbst feststellt.
Wenn die auf dem früher patentirten Binder gesammelten Papiere in ihrer wohlgeordneten Reihenfolge herausgenommen werden sollen, um sie aufzubewahren, zieht man den Draht g aus den Röhren // heraus und steckt die Schenkel in die Röhren des geöffneten Binders der alten Construction. Die Entfernungen der Schenkel sind selbstredend den Entfernungen der Röhren, auf welchen die Papiere stecken, angepafst. Nun erfafst man die Papiere und zieht sie mit dem Drahte g gemeinsam heraus. Sie bleiben somit auf den Schenkeln des letzteren aufgereiht. Schiebt man diesen wieder in die Röhren // zurück, so müssen die Papiere sich auf die Röhren // aufreihen. Das freie Ende derselben ist zu diesem Zweck, wie Fig. 2 und 4 zeigen, zugeschärft. Nun wird das Schlofs g eingedrückt und die aufgesammelten Papiere sind in derselben Reihenfolge in Buchform gebunden, in der sie von dem Binder der älteren Construction abgenommen wurden. Die beschriebene Anordnung, unter Ausschlufs von Federn oder Schnur, läfst es zu, dafs auch nach dem Binden in Buchform ein beliebiges Papier ohne Zeitverlust herausgenommen und wieder eingelegt werden kann.
Fig. 4 zeigt eine etwas abweichende Form des Apparates, wie er für die gewöhnlich stärkeren Notenblätter verwendet wird, e ist eine in den Scharnieren d d sich drehende Röhre mit rechtwinklig umgebogenen Schenkeln //. Der Draht g trägt eine Metallplatte mit zwei hervorragenden Spitzen i i, deren Entfernung gleich der der Röhre // ist. Sie dienen zum Vorstechen der Löcher im Notenpapier, damit dasselbe leichter auf die Schenkel // aufgeschoben werden kann.
Zur Verstärkung der aufzureihenden Blätter können kleine gelochte Blättchen von Carton
oder Leinwand von der Form, wie sie bei k, Fig. 4, angegeben, geleimt werden. Auch kann man mittelst der Spitzen ii in den Mittelbruch der Notenblätter Schlitze einschneiden und die runden gelochten Theile der Blättchen k k, nachdem dieselben gummirt sind, durch die Schlitze nach hinten hindürchstecken.
Die Apparate können auch für sich, unabhängig von dem unter No. 10445 patentirten Binder verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-Ansprüche:
    An Papierbindern die Anordnung von Drähten^, deren rechtwinklig umgebogene Enden in die Röhren ff wie in eine Scheide eingesteckt werden, welch letztere scharnierartig drehbar sind.
    Die Verschlufsvorrichtung des Drahtes g in Combination mit dem Doppelwulst h.
    Die Anordnung des Metallstreifens i mit hervorspringenden Spitzen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT12985D Papierbinder Active DE12985C (de)

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