DE12966C - Schreibfederhalter - Google Patents

Schreibfederhalter

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DE12966C
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Germany
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DENDAT12966D
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Original Assignee
E. fischer in Halle a.,'S., Mauergasse 14. fischer hat das Patent am 3. Januar 1881 an den Kaufmann david dreykuss in Berlin abgetreten
Publication of DE12966C publication Critical patent/DE12966C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K3/00—Nib holders

Landscapes

  • Pens And Brushes (AREA)

Description

1880.
Klasse 70.
ERNST FISCHER in HALLE a. S. Schreibfederhalter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1880 ab.
Vorliegender Schreibfederhalter soll dadurch, dafs man hierdurch im Stande ist, der Feder jede beliebige Lage geben zu können, Federn, die nicht ganz der Gewohnheit des Schreibenden entsprechen, der Schrift und der Handhaltung besser anpassen.
Um die Verstellbarkeit der Feder α zu erreichen, ist die Hülse b, in der die Feder a steckt, mit dem übrigen Theil des Stieles d durch ein Scharnier verbunden, welches in verschiedener Weise ausgeführt werden kann. Fig. ι, 2, 3, 4 und 5 zeigen die einfachste Art des Scharniers. Die Hülse b schwingt zwischen zwei Lappen c der Stielzwinge d, an die sie durch einen Niet verstellbar angehängt ist. Die Zwinge kann auch ganz fortbleiben, in welchem Falle der Stiel selbst gegabelt ist und die Hülse b aufnimmt. Fig. 6 zeigt, wie die Hülse b die Lappen c bildet, so dafs dann der Stiel d zwischen diesen Lappen schwingt. Auch kann statt des Stieles eine. Schraube mit Mutter angewendet werden. Je nachdem die in der Hülse b steckende Feder α in eine der in den Fig. i, 2 und 3 gezeichneten Stellungen gebracht wird, schreibt sie weicher, normal oder härter, und da natürlich die Feder α auch die Zwischenlagen annimmt, so kann mit Leichtigkeit die Hand sich die für sie passendste aussuchen, in der die Feder am bequemsten und besten schreibt. Mit diesem Halter kann die Feder a, wenn sie in einer Lage abgeschrieben ist, dadurch noch weiter gebraucht werden, dafs man ihr eine andere Neigung giebt, er spart also im Verbrauch der Federn.
Für sehr viele Personen ist es angenehm, die Feder α nicht geradeaus, sondern etwas zur Seite stehend am Halter zu haben, und dabei doch ihre Neigung zum Papier reguliren zu können. Diesen beiden Anforderungen entsprechen die in Fig. 6, 7 und 8 gezeichneten Halter, bei denen das Scharnier ein Kugelscharnier ist, die Feder α also in gewissen Grenzen nach allen Richtungen hin verstellt "werden kann. In Fig. 6 ist das kugelförmige Ende der Hülse b mittelst der Kappe c, deren röhrenförmiges Ende durch einen Niet an dem Stiel d befestigt ist, derart gegen das in demselben ausgedrehte Kugellager gedrückt, dafs die Hülse b leicht in jede gewünschte Lage gebracht werden kann, in der sie beim Schreiben durch die Reibung der Kugel an der Kappe und dem Lager festgehalten wird. Um diese Reibung stets aufrecht zu erhalten bezw. wenn verloren, wieder herzustellen, können die in Fig. 7 und 8 gezeigten Constructionen gewählt werden. In Fig. 7 ist der Stiel d in die Röhre der Kappe c eingeschraubt, so dafs dadurch die Kugel fester oder loser gehend gemacht werden kann. In Fig. 8 wird diese Wirkung durch eine in den Stiel d eingelegte gewundene Feder noch unterstützt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Federhalter, dessen Hülse b mit dem Stiel durch ein Scharnier oder ein Kugelgelenk derart verbunden ist, dafs man die Feder α mehr oder weniger steil oder zur Seite geneigt einstellen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT12966D Schreibfederhalter Active DE12966C (de)

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