DE1294777B - Steuereinrichtung fuer ein hydrostatisches Getriebe - Google Patents

Steuereinrichtung fuer ein hydrostatisches Getriebe

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DE1294777B
DE1294777B DE1964D0044136 DED0044136A DE1294777B DE 1294777 B DE1294777 B DE 1294777B DE 1964D0044136 DE1964D0044136 DE 1964D0044136 DE D0044136 A DED0044136 A DE D0044136A DE 1294777 B DE1294777 B DE 1294777B
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DE
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pump
transmission
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lever
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DE1964D0044136
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Kempson Bertram Carl
Pawling Frank
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Dowty Mining Equipment Ltd
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Dowty Mining Equipment Ltd
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/46Automatic regulation in accordance with output requirements
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/46Automatic regulation in accordance with output requirements

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuereinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe zum Betätigen eines Pumpenstellgliedes zur Einstellung der Pumpenfördermenge mit einer im festen Drehzahlverhältnis zur Pumpe angetriebenen Hilfspumpe mit konstanter Verdrängung, deren Druckleitung mit dem Stellmotor verbunden ist, wobei das Pumpenstellglied und somit das Übersetzungsverhältnis des Getriebes (Pumpenverdrängung/Motorverdrängung) in Abhängigkeit vom Arbeitsdruck des Getriebes und von der Pumpendrehzahl gesteuert ist.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine einfache Steuerung zu schaffen, die bei allen Betriebsbedingungen eine eingestellte Drehzahl der Antriebsmaschine konstant hält und dabei eine Überlastung dieser Antriebsmaschine und des Getriebes vermeidet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an die Druckleitung der Hilfspumpe ein einstellbares Drosselventil angeschlossen ist, durch das die gesamte Fördermenge der Hilfspumpe geleitet wird, wobei der Druckabfall am Drosselventil auf den Stellmotor einwirkt, und der Querschnitt der Drosselstelle bei überschreiten eines vorbestimmten Druckes in der Getriebehochdruckleitung vom Getriebehochdruck in einem die Pumpenfördermenge verringernden Sinn verändert wird.
  • Aus der deutschen Auslegeschrift 1086 507 ist bereits eine Steuereinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe bekannt, bei der die Hilfspumpe zwar unter anderem die Druckflüssigkeit für die Betätigung des Stellmotors liefert, jedoch ist an die Druckleitung der Hilfspumpe ein Überdruckventil angeschlossen, das zur Aufrechterhaltung eines bestimmten Druckes in der Druckleitung dient. Daher kann der Druck in der Druckleitung nicht in Abhängigkeit von der Pumpendrehzahl geändert werden. Zur drehzahlabhängigen Steuerung des Übersetzungsverhältnisses des Getriebes dient viehnehr ein Fliehkraftregler, der ein in der Druckleitung angeordnetes Absperrventil steuert, wobei die Steuerung des Übersetzungsverhältnisses in Abhängigkeit vom Getriebehochdruck durch Belastung des Fliehkraftreglers mit diesem Druck erfolgt. An Stelle dieses Fliehkraftreglers kann bei einer zweiten Ausführung dieser bekannten Einrichtung eine zweite Hilfspumpe vorgesehen werden, wobei der Druck der von dieser geförderten Druckflüssigkeit drehzahlabhängig ist und das in der Druckleitung der ersten Hilfspumpe angeordnete Absperrventil drehzahlabhängig steuert. In beiden Fällen ändert sich die eingestellte Drehzahl der Antriebsmaschine, wenn sich der Getriebehochdruck ändert.
  • Aus der USA.-Patentschrift 2 630 681 ist eine Steuereinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe bekannt, bei der die gesamte Förderung einer mit der Drehzahl des Hydromotors angetriebenen Hilfspumpe durch eine unveränderliche Drossel geleitet wird. Der Druckabfall an dieser Drossel wirkt auf ein Steuerventil in der Steuerleitung zum Stellmotor der Getriebepumpe, um deren Verdrängung so einzustellen, daß die Drehzahl des Hydromotors konstant bleibt. Eine Konstanthaltung der Drehzahl der Antriebsmaschine ist bei dieser Ausführung nicht möglich.
  • Ferner ist aus der deutschen Patentschrift 1095 670 eine Regelvorrichtung für eine hydrostatische Pumpe bekannt, deren Druckleitung mit der Saugleitung durch ein Drosselventil verbunden ist, das in Abhängigkeit von der Drehzahl des hydraulischen Motors derart betätigbar ist, daß diese Drehzahl im wesentlichen konstant ist.
  • Schließlich zeigt die deutsche Patentschrift 1022 101 eine Steuereinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe, bei der der Stellmotor für das Pumpenstellglied vom Getriebehochdruck über ein drehzahlabhängig gesteuertes Drosselventil betätigt wird, wobei ein Teil der Hochdruckflüssigkeit in die Getriebe-Niederdruckleitung abströmen kann. Bei übermäßigem Druckanstieg kann diese Verbindung durch ein von diesem Druck beaufschlagtes Ventil abgesperrt werden, wodurch der auf den Stellmotor wirkende Druck erhöht und das Pumpenstellglied im Sinne einer Verringerung der Pumpenverdrängung verstellt wird. Diese Ausführung hat den grundsätzlichen Nachteil, daß die Steuerung mit Hilfe des Getriebehochdruckes vorgenommen wird, der einige Hundert atü betragen kann, wodurch die Steuerungsgeräte sehr aufwendig ausgeführt werden müssen. Außerdem tritt durch die Abzweigung eines Teiles der Hochdruckflüssigkeit ein Leistungsverlust ein, der sich in einer erheblichen Wärmeentwicklung auswirkt.
  • Durch die Erfindung wird die Drehzahl der Antriebsmaschine mit einfachen Mitteln im wesentlichen konstant gehalten, wodurch diese stets im Bereich ihres günstigsten Wirkungsgrades arbeiten kann. Gleichzeitig wird eine Überlastung der Antriebsmaschine und des Getriebes verhindert, indem der Druckabfall an der Drosselstelle in der nur geringen Druck führenden Druckleitung der Hilfspumpe für die Steuerung der Pumpenverdrängung im Sinne einer Konstanthaltung der Pumpendrehzahl verwendet wird und dieser Druckabfall erst dann vom Getriebehochdruck durch Veränderung des Drosselquerschnitts im Sinn einer Verringerung der Pumpenverdrängung verändert wird, wenn dieser Hochdruck einen bestimmten Wert übersteigt, bei dem das Getriebe gefährdet oder die Antriebsmaschine überlastet werden könnte.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist der Querschnitt der Drosselstelle durch einen Hebel zwecks willkürlicher Einstellung des Übersetzungsverhältnisses veränderbar, wobei ein auf den Getriebehochdruck ansprechender Druckfühler den durch den Hebel eingestellten Drosselquerschnitt übersteuernd im Sinne einer Verringerung der Pumpenfördermenge verändert, wenn der Getriebehochdruck einen bestimmten Wert übersteigt.
  • Hierzu sei bemerkt, daß es aus der deutschen Auslegeschrift 1111035 bereits bekannt ist, die durch einen Handhebel bewirkte Übersetzungseinstellung eines hydrostatischen Getriebes von anderen Getriebegrößen zu übersteuern.
  • Der Hebel und der Druckfühler können mit einem den Drosselquerschnitt einstellenden Schwinghebel verbunden sein, der die Drossel entsprechend der Differenz zwischen den Stellbewegungen des Hebels und des Druckfühlers einstellt.
  • Das Drosselventil kann nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung zwei parallelgeschaltete Drosselstellen aufweisen, von denen die eine durch den Hebel und die andere durch den Druckfühler veränderbar ist.
  • Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Steuereinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe für Kraftfahrzeuge, F i g. 2 eine Abwandlung der in F i g. 1 gezeigten Ausführung und F i g. 3 eine weitere Abwandlung der Ausführung gemäß F i g. 1.
  • Das hydrostatische Getriebe besteht aus einer Getriebepumpe 1 mit veränderlicher Fördermenge, einem Getriebehydromotor 2 mit unveränderlichem Schluckvermögen und zwei Zu- und Rückflußleitungen 3 und 4 zwischen der Getriebepumpe 1 und dem Getriebehydromotor 2. Die Getriebepumpe 1 wird von einer Brennkraftmaschine 6 durch eine Antriebswelle 5 angetrieben. Die Drehzahl der Brennkraftmaschine 6 wird durch einen Regler 7 von üblicher Bauart geregelt, der die Kraftstoffzufuhr zur Brennkraftmaschine regelt. Die Brennkraftmaschine 6 treibt durch die Welle 5 auch eine kleine Hilfspumpe 8 mit unveränderlicher Verdrängung an. Diese Pumpe ist vorzugsweise eine Zahnradpumpe.
  • Die Hilfspumpe 8 saugt Flüssigkeit aus einem Behälter 9 an und fördert sie in ihre Druckleitung 11. Die Druckleitung 11 führt zu einem Drosselventil 12, das ein Gehäuse 13 aufweist, welches durch eine Zwischenwand 14 in zwei Kammern unterteilt ist. Die Zwischenwand 14 enthält eine Drosselöffnung 15, in der eine konische Nadel 17 axial verschiebbar ist. Die Nadel 17 ist auf einer verschiebbaren Stange angeordnet, die dichtend im Gehäuse 13 geführt ist. Die Förderung der Hilfspumpe 8 strömt durch die öffnung 15, so wie sie von der konischen Nadel 17 freigegeben ist und verläßt das Drosselventil 12 durch eine Leitung 19. Die Leitung 19 ist über zwei Rückschlagventile 21 und 22 mit den Getriebeleitungen 3 und 4 in Verbindung. Die Rückschlagventile 21 und 22 gewährleisten, daß die durch die Leitung 19 geförderte Flüssigkeit in diejenige der Getriebeleitungen 3 oder 4 gelangt, die unter dem niedrigeren Druck steht. Die in die Getriebeleitung 3 oder 4 geförderte Flüssigkeit gleicht die Leckverluste des Getriebes aus. Übersteigt die durch die Leitung 19 zugeführte Flüssigkeitsmenge die Leckverluste, so wird die überschüssige Flüssigkeit über eines von zwei weiteren Rückschlagventilen 23 und 24 abgeführt, welche die unter dem geringeren Druck stehende Getriebeleitung 3 oder 4 mit einer Leitung 25 mit einem Niederdrucküberströmventil 25 in Verbindung bringen. Das Niederdrucküberströmventi126 läßt die Flüssigkeit zum Behälter 9 gelangen und dient dazu, den Wert des Niederdrucks in der unter dem geringeren Druck stehenden Getriebeleitung 3 oder 4 festzulegen.
  • Der Druckabfall an der Drosselöffnung 15 im Drosselventil 12 wirkt über Leitungen 27 und 28, ein Umschaltventil 29 mit Handhebel 31 und Leitungen 32 und 33 auf den Kolben 35 eines Stellmotors 34. Von dem Stellkolben 35 erstreckt sich ein Pumpenstellglied 36 zur Getriebepumpe 1. Durch Längsverschiebung des Stellgliedes 36 wird die Fördermenge der Getriebepumpe 1 eingestellt. In der dargestellten Mittelstellung des Stehkolbens 35 ist die Fördermenge der Pumpe 1 Null. Eine Bewegung des Stellkolbens 35 nach oben verursacht eine Vergrößerung der Pumpenfördermenge in der einen Förderrichtung, und eine Bewegung des Stehkolbens 35 nach unten vergrößert die Fördermenge der Pumpe in der anderen Förderrichtung. Im Stellmotor 34 sind zwei Druckfedern 37 und 38 angeordnet, die auf den Stehkolben 35 wirken und ihn in der Mittellage zu halten bestrebt sind. Durch das Umschaltventil 29 kann der Druckabfall an der Öffnung 15 wahlweise so auf den Stellmotor 34 wirken, daß der Stellkolben 35 nach oben oder nach unten bewegt wird.
  • Zur Steuerung der Brennkraftmaschine und des Getriebes ist ein Hebel 39 vorgesehen, der um einen festen Drehpunkt 41 schwenkbar ist. Der Hebel 39 ist durch ein Glied 42 mit einem Schwinghebel 44 verbunden, an dessen in der Mitte liegendem Drehzapfen 43 das Glied 42 angelenkt ist. Von dem Drehzapfen 43 erstreckt sich ein weiteres Glied 45 zur Regelstange 46 des Maschinenreglers 7. Ein Ende des Schwinghebels 44 ist bei 47 drehbar mit der Stange 18 verbunden, die die konische Nadel 17 trägt.
  • Zwischen den Getriebeleitungen 3 und 4 ist ein Doppelventil 48 vorgesehen, welches die unter höherem Druck stehende Getriebeleitung mit einer Leitung 49 verbindet. Die Leitung 49 führt zu einem Druckfühler 51, der auf den Getriebehochdruck anspricht. Innerhalb des Druckfühlers 51 ist ein Zylinder 52 kleinen Durchmessers vorgesehen, in dem ein Kolben 53 angeordnet ist. Der Kolben 53 trägt einen Federteller 54, auf dem sich eine starke Druckfeder 55 abstützt. Eine Regelstange 56 erstreckt sich von dem Federteller 54 zu einem Gelenkglied 57, das seinerseits mit einem Drehzapfen 58 an dem dem Drehzapfen 47 gegenüberliegenden Ende des Schwinghebels 44 befestigt ist.
  • In F i g. 1 ist die Steuereinrichtung in dem Zustand, der der Leerlaufdrehzahl entspricht. Bei dieser Drehzahl wirken der Hebel 39 und die Feder 55 über den Schwinghebel 44 derart auf die konische Nadel 17, daß diese gerade außerhalb der Öffnung 15 liegt. Die von der Hilfspumpe 8 geförderte und durch die Öffnung 15 fließende Flüssigkeit erleidet dann praktisch keinen Druckabfall. Um das Fahrzeug vorwärts zu bewegen, ist das Umschaltventil 29 in die Vorwärtsstellung gebracht und der Hebel 39 wird aus seiner Nullstellung bewegt, um die Drehzahl zu erhöhen. Durch diese Bewegung des Hebels 39 wird mittels der Glieder 42 und 45 die Drehzahleinstellung des Maschinenreglers 7 erhöht und die konische Nadel 17 in der Zeichnung nach unten bewegt, so daß sie in die Öffnung 15 eintritt. Wenn die Drehzahl der Brennkraftmaschine 6 sich auf den von dem Regler 7 festgelegten Wert erhöht, wird ein beträchtlicher Druckabfall an der Öffnung 15 erzeugt. Dieser Druckabfall wirkt durch das Umschaltventil 29 auf den Stellmotor 34, um den Stellkolben 35 und das Pumpenstellglied 36 in der Zeichnung nach oben zu bewegen und eine Förderung der Getriebepumpe 1 in Vorwärtsrichtung zu bewirken. Wenn sich die Drehzahl der Brennkraftmaschine 6 der durch den Regler 7 bestimmten Drehzahl nähert, wird der Druckabfall an der Öffnung 15 so groß, daß er den Stehkolben 35 gegen die Spannung der Feder 37 in seine Endstellung bringt. Wenn die Windungen der Feder 37 aneinander anliegen, so bildet diese Feder einen wirksamen Endanschlag für den Stellkolben 35. Der Maschinenregler 7 regelt die Kraftstoffmenge in der Weise, daß die Maschinendrehzahl auf einem bestimmten Wert bleibt.
  • Wenn die Belastung des Getriebemotors 2 erhöht wird, so muß ein größeres Drehmoment von der Brennkraftmaschine an die Getriebepumpe 1 abgegeben werden, und der Maschinenregler 7 erhöht die Kraftstoffzufuhr zur Brennkraftmaschine 6 entsprechend. Wenn die Kraftstoffzufuhr zur Brennkraftmaschine 6 einen Höchstwert erreicht hat, kann der Regler 7 die Kraftstoffzufuhr nicht weiter erhöhen, und diese Drehzahl sei als die vorbestimmte, durch den Hebel 39 am Regler 7 eingestellte Drehzahl angesehen. Wenn die Belastung des Getriebemotors 2 weiter erhöht wird, fällt die Drehzahl der Brennkraftmaschine 6 unter den vorbestimmten Wert. Die Anordnung ist so getroffen, daß für jede Stellung des Hebels 39 der Druckabfall an der Öffnung 15 gerade ausreichend ist, um den Stellkolben 35 vollständig in eine Endstellung zu bringen und damit die größtmögliche Fördermenge der Pumpe einzustellen, wenn die Brennkraftmaschine mit der vorbestimmten Drehzahl läuft. Wenn die Maschinendrehzahl unter die vorbestimmte Drehzahl fällt, wird der Druckabfall an der Öffnung 15 geringer, wodurch sich der Steilkolben 35 unter der Wirkung der Feder 37 oder 38 gegen seine Mittelstellung hin bewegen kann. Dies hat eine Verringerung der Fördermenge der Pumpe 1 zur Folge, wodurch verhindert wird, daß die Drehmomentanforderung an die Brennkraftmaschine 6 steigt.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Wirkungsweise ist vorausgesetzt, daß die Feder 55 den Federteller 54 fest an seinem Anschlag im Gehäuse des Druckfühlers 51 hält. Wenn während des Betriebes der Brennkraftmaschine und des Getriebes der Hochdruck im Getriebe einen Höchstwert übersteigt, so ist dieser Druck, der durch die Leitung 49 auf den Kolben 53 wirkt, in der Lage, den Kolben 53 und den Federteller 54 gegen die Kraft der Feder 55 zu verschieben. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, verursacht eine solche Bewegung eine Verschiebung der konischen Nadel 17 nach unten, um den Druckabfall an der Öffnung 15 zu verringern, wodurch der Steilkolben 35 sich gegen seine Mittelstellung hin bewegt und die Fördermenge der Pumpe 1 verringert. Dadurch wird der Hochdruck im Getriebe, gleichzeitig aber auch das übersetzungsverhältnis des Getriebes verringert. Extrem hohe Drücke im Getriebe treten normalerweise nur bei geringen Fördermengen der Getriebepumpe 1 auf, wenn die Brennkraftmaschine unterhalb der vorbestimmten, durch den Hebel 39 eingestellten Drehzahl läuft. Es ist ersichtlich, daß der Schwinghebel 44 zwei Steuerbewegungen auf die konische Nadel 17 übertragen kann. Die erste dieser Bewegungen ist die normale Bewegung des Hebels 39, um den wirksamen Querschnitt der Drosselöffnung 15 einzustellen. Die zweite dieser Bewegungen ist eine Folge eines übermäßigen Druckes im Getriebe und bewirkt eine Vergrößerung des wirksamen Querschnitts der Öffnung 15, um die Pumpenförderung zu verringern.
  • Es sei nun auf F i g. 2 Bezug genommen, die eine weitere Ausführung der Erfindung zeigt. Soweit als möglich wurden die gleichen Bezugszeichen wie in F i g. 1 verwendet. Die Änderung gegenüber F i g.1 liegt in der Anordnung des auf den Getriebehochdruck ansprechenden Fühlers 51. In dieser Ausführung ist der Druckfühler 51 mit dem Drosselventil 12 vereinigt. Der Druckfühler 51 enthält wiederum einen Kolben 53 mit kleinem Durchmesser, der im Zylinder 52 verschiebbar ist und durch eine Leitung 49 mit Hochdruck aus dem Getriebe beaufschlagt ist. Der Kolben 53 ist mit einer konischen Nadel 61 verbunden, die einen Federteller 54 trägt. Die Feder 55 drückt den Federteller 54 gegen eine Wand 62, die eine Öffnung 63 enthält, durch welche sich die konische Nadel 61 erstreckt. Normalerweise liegt der Federteller 54 durch die Feder 55 an der Wand 62 an, und die Öffnung 63 ist dadurch geschlossen. In der Zwischenwand 64 zwischen dem Drosselventil 12 und dem Druckfühler 51 sind zwei Löcher 65 und 66 vorgesehen, welche die Drosselöffnungen 15 und 63 parallel schalten. Die von der Hilfspumpe 8 durch die Druckleitung 11 geförderte Flüssigkeit verläßt die kombinierten Einheiten 12 und 51 durch die Leitung 19 und gelangt zum Getriebe wie in F i g. 1 gezeigt. In der gleichen Weise wie in F i g. 1 wirkt der an der Öffnung 15 entstehende Druckabfall über die Leitungen 27 und 28 und das Umschaltventil 29 auf den Stellmotor 34.
  • Die normale Wirkungsweise der Ausführung gemäß Fig.2 ist dieselbe wie diejenige von Fig.1. Bei Auftreten eines übermäßigen Druckes im Getriebe jedoch wird dieser Druck durch die Leitung 49 auf den Kolben 53 übertragen, der sich gegen die Kraft der Feder 55 verschiebt, wenn der Druck übermäßig ist. Bei Bewegung des Kolbens 53 wird der Federteller 54 angehoben und die Öffnung 63, die parallel mit der Drosselöffnung 15 liegt, mehr oder weniger freigegeben. Dies verringert die Drosselwirkung der Öffnung 15 und demzufolge auch den Druckabfall, wodurch der Steilkolben 35 sich gegen seine Mittelstellung hin bewegen kann. Je größer der auf den Kolben 53 wirkende Drucküberschuß ist, desto größer ist die Bewegung des Kolbens 53 und desto größer wird der wirksame Querschnitt der Öffnung 63, und entsprechend verringert sich der Druckabfall an der öffnung 15, so daß der Steilkolben 35 sich noch mehr seiner Mittelstellung nähert.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 enthält eine Abwandlung der Ausführung gemäß F i g. 1 und ist für die Fälle gedacht, bei denen der Maschinenregler 7 die Brennkraftmaschine 6 auf eine einzige vorbestimmte Drehzahl regelt. Dabei entfällt Hebel 39. Das Drosselventil 12 weist ein Gehäuse 71 auf, das zwei Kammern 72 und 73 enthält, zwischen denen eine Wand 74 mit einer Öffnung 75 liegt. In der öffnung 75 ist eine konische Nadel 76 axial verschiebbar, um den wirksamen Querschnitt der Öffnung 75 zu verändern. Von dem einen Ende der konischen Nadel 76 erstreckt sich ein Kolben 77 kleinen Durchmessers in einem Zylinder 78. Der Zylinder 78 ist mit der Leitung 49 verbunden, die den Hochdruck aus dem Getriebe durch das Ventil 48 (F i g.1) zuführt. Von dem anderen Ende der konischen Nadel 76 erstreckt sich eine Stange 79 in eine Kammer 81, wo sie in einem Federteller 82 endet. Eine Druckfeder 83 innerhalb der Kammer 81 wirkt auf den Federteller 82 und drückt diesen gegen die eine Stirnwand der Kammer 81. Die Hilfspumpe 8 fördert Flüssigkeit durch die Druckleitung 11 in die Kammer 73, wo sie durch die Öffnung 75 in die Kammer 72 strömt. Aus der Kammer 72 gelangt die Flüssigkeit durch die Leitung 19 und durch eines der Ventile 21 oder 22 in das Getriebe, wie in F i g.1 gezeigt. Der Druckabfall an der Öffnung 75 wirkt über das Umschaltventil 29 und die Leitungen 32 und 33 auf den Stellmotor 34.
  • Wenn die Feder 83 den Federteller 82 an der Stirnwand der Kammer 81 hält, schließt die konische Nadel 76 die Öffnung 75 nicht vollständig. Die Anordnung ist derart, daß für den Bereich der Maschinendrehzahlen, innerhalb dessen der Maschinenregler 7 die Kraftstoffmenge zur Brennkraftmaschine 6 regelt, der Druckabfall an der Öffnung 75 ausreichend ist, um den Stellkolben 35 in einer Endlage zu halten, was größtmöglicher Fördermenge der Pumpe 1 entspricht. Wenn keine übermäßig hohen Drücke im Getriebe auftreten, verändert sich die Lage der Nadel 76 nicht, und die Drehzahl der Getriebepumpe wird in der gleichen Weise wie in bezug auf F i g. 1 für eine bestimmte Einstellung des Hebels 39 geregelt. Wenn im Getriebe ein übermäßiger Druck entsteht, so wirkt dieser Druck auf den Kolben 77 und verschiebt diesen und die Nadel 76 gegen die Kraft der Feder 83, wodurch der wirksame Querschnitt der öffnung 75 vergrößert wird. Dadurch wird der Druckabfall an der Öffnung 75 verringert, und dies hat eine Verringerung der Fördermenge der Pumpe 1 und des Druckes im Getriebe zur Folge.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Steuereinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe zum Betätigen eines Pumpenstellgliedes zur Einstellung der Pumpenfördermenge mit einer im festen Drehzahlverhältnis zur Pumpe angetriebenen Hilfspumpe mit konstanter Verdrängung, deren Druckleitung mit dem Stellmotor verbunden ist, wobei das Pumpenstellglied und somit das übersetzungsverhältnis des Getriebes (Pumpenverdrängung/Motorverdrängung) in Abhängigkeit vom Arbeitsdruck des Getriebes und von der Pumpendrehzahl gesteuert ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß an die Druckleitung (11) der Hilfspumpe (8) ein einstellbares Drosselventil (12) angeschlossen ist, durch das die gesamte Fördermenge der Hilfspumpe geleitet wird, wobei der Druckabfall am Drosselventil auf den Stellmotor (34) einwirkt, und der Querschnitt der Drosselstelle bei überschreiten eines vorbestimmten Druckes in der Getriebehochdruckleitung vom Getriebehochdruck in einem die Pumpenfördermenge verringernden Sinn verändert wird.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Drossel (15) durch einen Hebel (39) zwecks willkürlicher Einstellung des Übersetzungsverhältnisses veränderbar ist, wobei ein Druckfühler (51) den durch den Hebel (39) eingestellten Drosselquerschnitt übersteuernd im Sinne einer Verringerung der Pumpenfördermenge verändert, wenn der Getriebehochdruck einen vorbestimmten Wert übersteigt.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (39) und der Druckfühler (51) mit einem den Drosselquerschnitt einstellenden Schwinghebel (44) verbunden ist, der die Drossel entsprechend der Differenz zwischen den Stellbewegungen des Hebels (39) und des Druckfühlers (51) einstellt.
  4. 4. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselventil (12) zwei parallelgeschaltete Drosselstellen (15 und 63) aufweist, von denen die eine durch den Hebel (39) und die andere durch den Druckfühler (51) veränderbar ist.
DE1964D0044136 1963-04-11 1964-04-11 Steuereinrichtung fuer ein hydrostatisches Getriebe Pending DE1294777B (de)

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