DE129335C - - Google Patents

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DE129335C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H15/00Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
    • C10H15/06Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Vorrichtung, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, bezieht sich auf solche Acetylenentwickler, bei welchen der !Carbidbehälter oberhalb des Wasserbehälters angeordnet ist und das Karbid entsprechend dem Verbrauche in den Wasserbehälter fallen gehissen wird, und betrifft einen Verschlufs für die untere Oeffnung des Karbidbehälters, welcher so angeordnet ist, dafs ein etwaiges Einklemmen eines gröfseren Karbidstückes den dichten Abschlufs der Einwurfsöffnung nicht beeinträchtigt.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht einen mit diesem Verschlüsse ausgestatteten Acetylenentwickler im Längenschnitt. Die Figur zeigt den Verschlufs für den Karbidbehälter d, welcher die Einlafsöffnung b des oberhalb des mit Wasser gefüllten Entwicklers c angeordneten Trichters α des Karbidbehälters abschliefst. Während bei den bekannten Apparaten dieser 'Art die Mündung des Trichters a blos durch Schieber oder gegenläufig bewegte vollwandige Klappen abgeschlossen ist, ist nach der vorliegenden Erfindung dieser Verschlufs durch elastische Drahtbürsten /gebildet, welche sich in der Verschlufsstellung mit den Enden ihrer Drähte berühren oder theilweise in einander greifen und hierdurch den Abschlufs des Trichters α bewirken.
Falls nun während der Schliefsbewegung . der Bürsten f zufällig ein gröfseres Karbidstuckchen zwischen die Drahtenden tritt, wird dieses wohl von den Bürstendrähten festgeklemmt werden, die benachbarten bezw. alle übrigen Drähte werden sich aber trotzdem vollständig an einander schliefsen und die Oeffnung b absperren, während sich die das Karbidstückchen klemmenden Drähte infolge ihrer Elasticität entsprechend ausbiegen. Ein Nachrutschen kleinerer Karbidtheilchen in den Entwickler ist somit in diesem Falle ausgeschlossen, was unter denselben Umständen bei vollwandigen Klappen nicht der Fall ist, da zwischen deren Enden ein Spalt freibleibt, der das Durchfallen kleinerer Karbidstückchen, als das eingeklemmte ist, gestattet.
Bei kleineren Apparaten, wie einen solchen die beiliegende Zeichnung zeigt, wird der Wasserbehälter g der Gasglocke h gleichzeitig als Entwickler benutzt und der Karbidbehälter d auf der Decke der Glocke h befestigt, während in dem Wasserbehälter g ein zweites, als eigentlicher Entwickler dienendes Gefäfs c angeordnet ist, dessen obere Mündung sich unter der Einfallöffnung b des Trichters α befindet und dessen kegelig zulaufendes Unterende durch ein mit einem Hahne i versehenes Rohr k mit einem unterhalb des Behälters g angeordneten Gefäfse s in Verbindung steht.
Um den Karbidbehälter d während des Betriebes frisch mit Karbid beschicken zu können, ist er mit einem Füllhahne m ausgestattet. Der durch die Zersetzung des Karbides gebildete Kalk und Schlamm in dem Gefäfse c wird aus diesem durch das Rohr k vermittelst des Hahnes i zeitweise in das Gefäfs 5 abgelassen.
Die gegenläufige Bewegung der mit Gegengewichten u (oder auch Federn) ausgestatteten Absperrbürsten f wird in bekannter Weise unmittelbar durch Anschläge t im Inneren des Entwicklers c oder von aufsen durch Kettenzug und Zahngetriebe oder auf sonst bekannte Art bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Karbidzufuhr-Regler für Acetylenentwickler, bestehend aus zwei um waagerechte Achsen schwenkbaren, mit ihren freien Enden durch Gewichte, Federn od. dgl. gegen einander prefsbaren Platten aus elastischem Draht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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