DE1289552B - Verfahren zur UEbertragung zusaetzlicher Informationen in einem mit Pulsmodulation arbeitenden Nachrichtenuebertragungssystem - Google Patents

Verfahren zur UEbertragung zusaetzlicher Informationen in einem mit Pulsmodulation arbeitenden Nachrichtenuebertragungssystem

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DE1289552B
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Dipl-Ing Josef
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J7/00Multiplex systems in which the amplitudes or durations of the signals in individual channels are characteristic of those channels
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B14/00Transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B14/02Transmission systems not characterised by the medium used for transmission characterised by the use of pulse modulation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transmitters (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Übertragung zusätzlicher Informationen, insbesondere von Dienstgesprächen oder Fernwirksignalen in einem mit Pulsmodulation, insbesondere Pulscodemodulation arbeitenden Nachrichtenübertragungssystem, bei dem das Frequenzspektrum der Pulsmodulation wenigstens teilweise in dem Frequenzbereich der Dienstgespräche oder sonstigen zusätzlich zu übertragenden Signale liegt. Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf eine vorteilhafte Schaltung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Bei Nachrichtenübertragungssystemen, beispielsweise solchen, die der Übertragung einer größeren Anzahl von Telefoniekanälen dienen, ist es in der Praxis erforderlich, außer den Telefoniekanälen wenigstens einen sogenannten Dienstgesprächskanal oder wenigstens einen zusätzlichen Kanal für die Übertragung von Fernwirksignalen od. dgl. vorzusehen. Derartige Nachrichtenübertragungssysteme bedürfen nämlich der ständigen Überwachung und Wartung, und dies kann mit vernünftigem Aufwand nur dann realisiert werden, wenn für die im Zusammenhang mit der Überwachung und Wartung erforderliche Informationsübermittlung in dem System selbst eine entsprechende Kanalkapazität zur Verfügung steht. Bei herkömmlichen Pulsmodulationssystemen ist dies durch eine zusätzliche Amplituden-oder Frequenzmodulation des hochfrequenten Trägers, dem die Pulsmodulation aufgeprägt ist, relativ einfach möglich, weil sich das Frequenzspektrum der Amplitudenmodulation, die die zusätzlichen Informationen enthält, und das Frequenzspektrum der Pulsmodulation praktisch nicht überschneiden. Bei gewissen Arten von Impulsmodulation, vor allem der Pulscodemodulation, ist indes das Frequenzspektrum über einen Bereich verteilt, der sich von tiefsten Frequenzen, die nur wenig von der Frequenz »Null« verschieden sind, bis zu sehr hohen Frequenzen erstreckt. Dieses Frequenzspektrum würde daher bei Übertragung der zusätzlichen Information mittels Amplitudenmodulation oder Frequenzmodulation das Frequenzspektrum der zusätzlichen Information überdecken und damit eine Auswertung in der bisher üblichen Weise unmöglich werden. In der Praxis wird daher bei derartigen Pulsmodulationssystemen die zusätzliche Information bisher in der Weise übertragen, daß in dem Pulsrahmen des Pulsmodulationssignals ein Pulsmodulationskanal ausschließlich für die Übertragung der zusätzlichen Information freigehalten und benutzt wird. Dieser Kanal ist damit für den eigentlichen Bestimmungszweck des überiragungssystems verloren. Außerdem ist es bei dieser Art der Übertragung von zusätzlichen Informationen schwierig, die Nachricht in das System einzuschleusen, weil für jede Ein- und Ausschleusung auf die Kanalebene demoduliert werden müßte.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Nachrichtenübertragungssystem mit Pulsmodulation einen Weg aufzuzeigen, der es ermöglicht, auch in dem Fall die zusätzlichen Informationen zu übertragen, in dem sich das Frequenzspektrum der zusätzlichen Informationen teilweise mit dem Frequenzspektrum des Pulsmodulationssignals überschneidet.
  • Bei einem Verfahren zur Übertragung zusätzlicher Informationen, insbesondere von Dienstgesprächen oder Fernwirksignalen in einem mit Pulsmodulation, insbesondere Pulscodemodulation arbeitenden Nachrichtenübertragungssystem, bei dem das Frequenzspektrum der Pulsmodulation wenigstens teilweise in dem Frequenzbereich der Dienstgespräche oder sonstigen zusätzlich zu übertragenden Signale liegt, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß entweder dadurch gelöst, daß sendeseitig dem Pulsmodulationssignal die zusätzliche Information additiv überlagert wird und daß empfangsseitig von dem mit der zusätzlichen Information überlagerten Impulssignal ein durch Begrenzung und/oder Regeneration auf konstante, im Wert entsprechende Amplitude gebrachtes Pulssignal subtrahiert und das Differenzsignal als die zusätzliche Information weiter verarbeitet wird, oder dadurch gelöst, daß sendeseitig dem Pulsmodulationssignal die zusätzliche Information als Amplitudenmodulation aufgeprägt wird, daß die empfangenen, mit den zusätzlichen Informationen amplitudenmodulierte Impulsfolge zunächst von Gleichspannungsanteilen befreit wird, daß dann dieses gleichspannungsfreie Signal in der Weise umgeformt wird, daß sämtliche Halbwellen gegenüber einem Grundpotential die gleiche Polarität aufweisen, insbesondere durch Polaritätsumkehr aller negativen Halbwellen, und dieses polaritätseinheitliche Signal als die zusätzliche Information weiterverarbeitet wird.
  • Vorteilhaft ist es, wenn der Regenerationseinrichtung zur Verbesserung der Auswertung das der zusätzlichen Information entsprechende Signal entweder gegenphasig zugeführt oder die Auswerteschwellen gleichphasig mitgeführt werden.
  • Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • In der F i g. 1 ist ein Sender schematisch dargestellt, dessen Modulator M außer dem Pulscodemodulationssignal PCM, das eine Vielzahl, z. B. 24 Pulscodemodulationskanäle umfaßt, noch eine Dienstgesprächsinformation DG über eine Dienstkanalleitung DL zugeführt wird. Es handelt sich bei diesem Modulator um einen Amplitudenmodulator, der die von einem Trägergenerator G stammenden Zwischenfrequenzschwingungen, die sich in einer Frequenzlage von etwa 100 MHz befinden, in der Amplitude moduliert. Das amplitudenmodulierte Zwischenfrequenzsignal ZF wird dann in üblicher Weise mittels einer weiteren Frequenzumsetzungsstufe U in die für die Übertragung erforderliche Radiofrequenzlage RF gebracht.
  • Empfangsseitig wird das empfangene Radiofrequenzsignal in ein Zwischenfrequenzsignal rückumgesetzt und das so gewonnene Zwischenfrequenzsignal ZF in üblicher Weise mittels eines Amplitudendemodulators AD demoduliert. Im Eingang des Amplitudendemodulators AD steht eine Zwischenfrequenzspannung, die beispielsweise den in der F i g. 2 gezeigten Hüllkurvenverlauf H hat. Hierbei ist angenommen, daß das Dienstgespräch bzw. die zusätzliche Information dem PCM-Signal additiv überlagert ist. Durch Gleichrichtung dieser Zwischenfrequenzspannung wird eine Spannung erhalten, die z. B. den in der F i g. 3 gezeigten Verlauf hat. Die Ausgangsspannung des Amplitudendemodulators AD enthält somit die durch die Pulscodemodulation übertragene Information und die zusätzlich übertragene Information, deren Frequenzspektren sich bei entsprechenden Impulsfolgen zwangläufig überdecken. Die Zusatzmodulation mit den weiteren Informationen und Pulsmodulation stören sich damit gegenseitig in der Auswertung und können auch durch Filtereinrichtungen nicht mehr voneinander getrennt werden. Vom Amplitudendemodulator AD wird ein Anteil der Ausgangsspannung entnommen und einem Amplitudenbegrenzer B zugeführt. Durch die Amplitudenbegrenzung wird eine Pulsmodulationsspannung erhalten, die praktisch frei von der Modulation mit der zusätzlichen Information ist, die aber weitgehend der Pulsmodulationsspannung in dem gemischten Ausgangssignal entspricht. Die gemischte Ausgangsspannung AS des Amplitudendemodulators AD und des Begrenzers B werden in einer Subtraktionsstufe Difj gegenphasig zusammengeführt unter entsprechender Angleichung der mittleren Pulsamplituden, so daß am Ausgang der Subtraktionsstufe Diff weitgehend störungsfrei wieder die zusätzliche Information als Niederfrequenzspannung DG zur Verfügung steht. Die Pulsmodulationsspannung kann für die weitere Verwertung mit Vorteil hinter dem Amplitudenbegrenzer abgenommen werden, dem gegebenenfalls eine Impulsregenerierungsschaltung in an sich bekannter Weise zugeordnet wird, die auch an die Stelle des Amplitudenbegrenzers B treten kann.
  • An Stelle dieser Gegenschaltung eines durch Amplitudenbegrenzung gewonnenen reinen Pulsamplitudenmodulationssignals ist auch eine Halbwellenumkehr in Weiterbildung der Erfindung anwendbar. Dies ist vor allem dann vorteilhaft, wenn die zusätzlichen Informationen dem PCM-Signal nicht, wie in F i g. 2 und 3 angedeutet, additiv, sondern multiplikativ, d. h. als Amplitudenmodulation im üblichen Sinne aufgeprägt werden. Das Zwischenfrequenzsignal hat damit den in F i g. 5 angedeuteten Hüllkurvenverlauf. In diesem Fall wird, wie in F i g. 4 gezeigt, am Ausgang des Amplitudendemodulators AD über einen Kondensator C die pulsierende Wechselspannung gleichspannungsfrei entnommen. Diese gleichspannungsfreie Wechselspannung wird dann einer üblichen Zweiweg-Gleichrichterschaltung ZW zugeführt, die bekanntlich die Eigenschaft hat, daß sie, bezogen auf einen Mittelwert der Wechselspannung W, beispielsweise negative Halbwellen in der Polarität umgekehrt und sozusagen eine Art Frequenzverdoppelung vornimmt. Im Ausgang des Zweiweg-Gleichrichters ZW steht damit eine Ausgangsspannung, wie sie in der F i g. 6 angedeutet ist. Für diese Ausgangsspannung W ist es ausreichend, wenn ihr störende höhere Frequenzanteile, die durch Lücken zwischen den einzelnen Halbwellen des Pulsmodulationssignals vorhanden sein können, mittels eines Tiefpaßfilters entzogen werden. Das eigentliche Pulsmodulationssignal kann im vorstehenden Fall, wie bereits erwähnt, einem Impulsregenerator oder Amplitudenbegrenzer vorher entnommen werden.
  • Bei den bisher geschilderten Ausführungsbeispielen erfolgt die übertragung mittels Amplitudenmodulation eines Radiofrequenzträgers RF. An die Stelle des Radiofrequenzträgers kann auch ein übliches Leitungssystem treten, d. h., die Impulsfolge, der die zusätzliche Information mittels Amplitudenmodulation additiv oder multiplikativ hinzugefügt ist, kann unmittelbar mittels eines Leitungssystems übertragen und am Bestimmungsort entsprechend ausgewertet werden.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung wird noch an Hand des in der F i g. 7 gezeigten Ausführungsbeispiels erläutert. Im Sender wird dem als pulsierende Gleichspannung angelieferten Pulscodemodulationssignal PCM die zusätzliche Information DG in der Amplitude additiv oder auch multiplikativ überlagert. Dieses Basisbandsignal BB wird dann einem Frequenzmodulator Mod zugeführt und mittels Frequenzmodulation entweder unmittelbar oder über einen Radiofrequenzträger zum Empfangsort übertragen. Erfolgt die übertragung über einen Radiofrequenzträger, so wird das radiofrequente Signal zunächst, wie üblich, bis in die Zwischenfrequenzebene abbereitet und dann so, wie in der F i g. 7 gezeigt, dem Diskriminator D des Empfängers zugeführt. Im Ausgang des Diskriminators D steht damit die pulsierende Gleichspannung zur Verfügung, der die zusätzliche Information in der Amplitude überlagert ist. Dieses Signal entspricht dem Basisbandsignal BB für die gesamten zu übertragenden Informationen.
  • Die vom Empfangsdiskriminator D ankommenden Signale werden verstärkt und gelangen über eine Weiche F sowohl zum PCM-Regenerator Reg als auch zu einem Tiefpaß TP 1, der beim Beispiel eine Grenzfrequenz von etwa 10 kHz hat. In dem Tiefpaß TP1 wird das PCM-Spektrum auf einen Wert frequenzmäßig begrenzt, der weit unter der oberen Grenzfrequenz der Frequenzbandbegrenzung im übertragungssystem liegt. Der gleiche Vorgang geschieht mit dem Spektrum, das dem PCM-Regenerator Reg zu Vergleichszwecken über den Tiefpaß TP2 entnommen wird, der gleichartig zu TP 1 ist, so daß die Bandbegrenzung der Modulationsspektren an beiden Zweigen gleichförmig erfolgt. Im übertragungszweig I ist noch ein Laufzeitglied L vorgesehen, um eventuell geringfügige Laufzeitunterschiede, die im PCM-Regenerator Reg bei Verwendung von an sich bekannten »Timinig«-Kreisen auftreten können, auszugleichen. Damit ist es möglich, dem Kompensator K sämtliche störende Frequenzen des PCM-Signalspektrums aus I und des Vergleichsspektrums aus 1I phasen- und amplitudenrichtig zuzuführen und durch Phasenumkehr in dem Kompensator K eine weitgehende Auslöschung der von dem PCM-Signal herrührenden Störgeräusche im Dienstkanal DG zu erzielen, der sich an den Ausgang K anschließt.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, der Auswerteeinrichtung im PCM-Regenerator Reg die im Kompensator K gewonnenen niederfrequenten DG-Signale gegen- oder gleichphasig zu den ankommenden DG-Signalen zur Erleichterung der PCM-Regeneration zuzuführen; gegenphasig dann, wenn das DG-Signal vor der PCM-Signalauswertung unterdrückt, und gleichphasig dann, wenn die Auswerteschwelle des PCM-Regenerators mit den DG-Signalen mitgeführt werden sollen. In der F i g. 7 ist dies durch die Kompensationsleitung KL angedeutet.
  • In der F i g. 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die Darstellung dieses Beispiels beschränkt sich auf den Teil der Gesamtschaltung, der sich, bezogen auf F i g. 7, an den Ausgang des Diskriminators D anschließt. Dort stehe ein Signal in Form einer pulsierenden Gleichspannung, das einen Verlauf, wie in der F i g. 3 angedeutet ist, habe. Dieses Signal wird in einem Verstärker V in der Amplitude angehoben. Dieser Verstärker habe zwei Ausgänge, von denen der eine zu einer Regenerierungsschaltung Reg für das PCM-Signal führt. Dem Regenerator Reg wird das PCM-Signal in an sich bekannter Weise entnommen und steht am Anschluß PCM für die weitere Verarbeitung zur Verfügung. Dem Ausgang des Regenerators Reg wird dieses PCM-Signal noch für die Kompensation in einem Kompensator K entnommen, der dem Kompensator K in F i g. 7 entspricht. Das im Geräusch zu kompensierende, sowohl die PCM-Signale als auch die zusätzlichen Informationen enthaltende Signal wird dem zweiten Ausgang des Verstärkers V entnommen. Beim Ausführungsbeispiel ist weiterhin angenommen, daß aus Gründen der Verbesserung des Geräuschabstandes im Gesamtsystem eine Frequenzbandbeschneidung mit Tiefpaßcharakter vorgesehen ist. Da diese Frequenzbandbeschneidung im Signalübertragungsweg bis zum Diskriminator des Empfängers größeren Streuungen unterworfen sein kann, jedoch die Geräuschkompensation im Kompensator K eine gleichförmige Bandbegrenzung sowohl bei dem ankommenden als auch bei dem vom PCM-Regenerator abgeleiteten Kompensationssignal verlangt, muß eine weitere Bandbegrenzung mit einer wesentlich tieferen Grenzfrequenz wie im Signalübertragungsweg vorgesehen werden. Diese weitere Frequenzbandbeschneidung geschieht mittels eines Tiefpasses TP mit einer Grenzfrequenz von z. B. 15 kHz in dem die zusätzlichen Informationen noch enthaltenden übertragungsweg. Das Signal des PCM-Regenerators enthält noch Frequenzanteile, die sich bis weit oberhalb der durch TP festgelegten Frequenzgrenze von beispielsweise 15 kHz erstrecken, und deshalb wird auch in der Zuleitung vom Regenerator Reg zum Kompensator K ein gleichartiger Tiefpaß TP' eingeschaltet, also ein Tiefpaß, der beim Beispiel ebenfalls eine Grenzfrequenz von 15 kHz hat. An den Punkten A und B stehen damit zwei frequenzmäßig nach höheren Frequenzen hin gleich begrenzte Signale an, von denen das in B nur das Polscodemodulationssignal und das in A hierzu zusätzlich noch die Signale der weiteren Informationen enthält. Im Ausgang C des Kompensators tritt daher bei Amplitudengleichheit der PCM-Signalteile in A und B praktisch nur mehr das Signal der zusätzlichen Informationen auf. Diese zusätzlichen Informationen werden über einen Tiefpaß TP" von beispielsweise 3,4 kHz Grenzfrequenz über die Dienstgesprächsleitung DL als DienstgegesprächDG zur weiteren Verarbeitung abgenommen.
  • Die Amplitudengleichheit der PCM-Signale in A und B ist indes in der Praxis wegen der möglichen Schwankungen des Eingangssignals des Empfängers nur selten für die gesamte Betriebszeit gegeben. Aus diesem Grunde ist beim Ausführungsbeispiel eine Amplitudenregelung für das nach A geführte Signal vorgesehen.
  • Eine wesentliche Schwierigkeit bei einer solchen Amplitudenregelung über einen Regelverstärker RV besteht darin, daß die Dienstgesprächsanteile bzw. die Signale der zusätzlichen Information nicht in dem Signal in B enthalten sind und damit ein exakter Amplitudenvergleichzwischen dem Signal in A und B unmöglich ist. Aus diesem Grunde werden beim Ausführungsbeispiel nach der F i g. 8 die den zusätzlichen Informationen entsprechenden tieferen Frequenzanteile bis zu einer Grenzfrequenz von etwa 4 kHz mittels je eines Hochpaßfilters H und H' unterdrückt. Dem Amplitudenvergleicher AV werden damit zwei Signale zugeführt, die praktisch das gleiche Frequenzspektrum aufweisen, das sich über einen Frequenzbereich von 4 bis 15 kHz erstreckt. Aus dem Amplitudenvergleicher AV wird eine Regelspannung entnommen, die ihre Polarität bzw. Amplitude so verändert, daß mittels des Regelverstärkers R V die Signalamplitude im Ausgang von H bzw. in A möglichst exakt der Signalamplitude im Ausgang von H' bzw. in B entspricht.
  • Aus dem Ausgang C werden für den ImpulsregeneratorReg noch in an sich bekannter Weise die Signale der zusätzlichen Informationen entnommen, um, wie oben beschrieben, die PCM-Regeneration zu erleichtern. Diese Zuführungszuleitung ist mit KL analog zur F i g. 7 gezeichnet.
  • Um eventuelle Laufzeitunterschiede in dem übertragungsweg V-Reg-TP'-B-K bzw. V-RV-TP-A-K auszugleichen, ist noch ein Laufzeitausgleichsglied L vorgesehen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur übertragung zusätzlicher Informationen, insbesondere von Dienstgesprächen oder Fernwirksignalen in einem mit Pulsmodulation, insbesondere Pulscodemodulation arbeitenden Nachrichtenübertragungssystem, bei dem das Frequenzspektrum der Pulsmodulation wenigstens teilweise in dem Frequenzbereich der Dienstgespräche oder sonstigen zusätzlich zu übertragenden Signale liegt, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß sendeseitig dem Pulsmodulationssignal die zusätzliche Information additiv überlagert wird und daß empfangsseitig von dem mit der zusätzlichen Information überlagerten Impulssignal ein durch Begrenzung und/ oder Regeneration auf konstante, im Wert entsprechende Amplitude gebrachtes Pulssignal subtrahiert und das Differenzsignal als die zusätzliche Information weiterverarbeitet wird.
  2. 2. Verfahren zur übertragung zusätzlicher Informationen, insbesondere von Dienstgesprächen oder Fernwirksignalen in einem mit Pulsmodulation, insbesondere Pulscodemodulation arbeitenden Nachrichtenübertragungssystem, bei dem das Frequenzspektrum der Pulsmodulation wenigstens teilweise in dem Frequenzbereich der Dienstgespräche oder sonstigen zusätzlich zu übertragenden Signale liegt, dadurch gekennzeichnet, daß sendeseitig dem Pulsmodulationssignal die zusätzliche Information als Amplitudenmodulation aufgeprägt wird, daß die empfangene, mit den zusätzlichen Informationen amplitudenmodulierte Impulsfolge zunächst Gleichspannungsanteilen befreit wird, daß dann dieses gleichspannungsfreie Signal in der Weise umgeformt wird, daß sämtliche Halbwellen gegenüber einem Grundpotential die gleiche Polarität aufweisen, insbesondere durch Polaritätsumkehr aller negativen Halbwellen, und dieses polaritätseinheitliche Signal als die zusätzliche Information weiterverarbeitet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Regenerationseinrichtung zur Verbesserung der Auswertung das der zusätzlichen Information entsprechende Signal gegenphasig zugeführt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Regenerationseinrichtung zur Verbesserung der Auswertung das der zusätzsätzlichen Information entsprechende Signal zur Mitführung der Auswerteschwellen gleichphasig zugeführt wird.
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