DE128595C - - Google Patents
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- DE128595C DE128595C DENDAT128595D DE128595DA DE128595C DE 128595 C DE128595 C DE 128595C DE NDAT128595 D DENDAT128595 D DE NDAT128595D DE 128595D A DE128595D A DE 128595DA DE 128595 C DE128595 C DE 128595C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F23/00—Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
- B01F23/10—Mixing gases with gases
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ΛΙ128595 KLASSE 4 c.
„SELAS" GESELLSCHAFT m. b. H. in BERLIN.
mittels Schöpfvorrichtungen.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vermischen von Gas und Luft
bezw. zum Vermischen von verschiedenen Gasen und Luft für Beleuchtungszwecke, insbesondere
für die Erzeugung von Gasglühlicht. Die bisher für diesen Zweck gebräuchlichen
Verfahren zur Herstellung der Gas- und Luftmischung hatten den Nachtheil, daß die Einrichtungen
zur Herstellung und Gleicherhaltung des Mischungsverhältnisses ziemlich verwickelt
waren, und daß die für das Verfahren benutzten Vorrichtungen nicht unabhängig von
dem Drucke des zugeführten Gas.es arbeiteten, sowie daß bei den niedrigen Drucken, welche
die ökonomisch besten Verfahren, die Meßverfahren, anwenden, diese bei vorhandenen
engen Leitungen ungenügend bleiben.
Demgegenüber liegt in der gegenwärtigen Erfindung das Bestreben vor, Fördervorrichtungen
dem genannten Zwecke nutzbar zu machen, welche sehr einfach gebaut sind, ein constantes Mischungsverhältniß durch Abmessen
der Bestandtheile erzielen und durch einfache Maßnahmen gestatten, das Mischungsverhältniß
dem Bedarf anzupassen und dabei den Vortheil unbegrenzter Druckhöhe und damit die Erzielung höchster Heiz- und
Leuchtkraft haben und gleichzeitig unabhängig sind von etwa vorhandenen unzulänglichen
engen Leitungen; ferner kommt in Betracht, daß die Erzeugung des Gemisches und der
Druck in der Verbrauchsleitung vollständig unabhängig vom Druck in der Hauptgasleitung
ist.
Die Schöpf- oder Pumpvorrichtung kann mit einem oder mehreren getrennt angeordneten
Schöpfräumen ausgeführt sein. Zur Erreichung des angestrebten Zweckes werden,
die Einlaßvorrichtungen, welche den Zutritt des Gases - und der Luft zum Schöpfraum
regeln, durch den Betrieb der Schöpfvorrichtung gesteuert, wobei die Steuerung ein einfaches
Mittel bieten kann, . um die Mengenverhältnisse zu regeln.
Die Gesammtanlage zur Durchführung des Verfahrens ist durch folgende Einrichtungen
gekennzeichnet. ' In die von der Gasanstalt kommende Leitung ist die Fördervorrichtung
eingeschaltet; die Schöpfvorrichtung ist so ausgeführt, daß Gas und Luft in die in die
" Leitung eingeschalteten Schöpfräume gesaugt und unter Druck in die Verbrauchsleitung
weiter gestoßen und gemischt werden; für die Schöpf- oder Pumpvorrichtung ist eine
besondere Antriebsvorrichtung erforderlich; in der Verbrauchsleitung kann sich außerdem
ein Vorrathsbehälter zur Aufnahme des Gemisches befinden.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen von Vorrichtungen zur' Darstellung
gebracht, welche nach dem neuen Verfahren arbeiten.
Fig. ι zeigt die Gesammtanlage zur Durchführung des Verfahrens in einer Ausführungsform.
Fig. 2 zeigt die Schöpfvorrichtung, wobei der Schöpf raum der Pumpe sowohl mit der
Gasdruckleitung als auch mit der Luftzufüh-
(S. Auflage, ausgegeben am ig. Januar
rungsleitung durch von der Schöpfvorrichtung gesteuerte Ventile verbunden ist.
Fig. 3 veranschaulicht eine als rotirende Pumpe ausgeführte Schöpfvorrichtung, bei
welcher der Arbeitsraum in ähnlicher Weise sowohl mit der Gasdruckleitung als auch mit
der Luftzuführungsleitung verbunden ist.
Fig. 4 veranschaulicht eine Ausführungsform) bei welcher der Arbeitsraum der Schöpfvorrichtung
in zwei Abtheilungen zerlegt ist, deren Verbindung beim Fördern der angesaugten Gas- und Luftmengen hergestellt wird.
Bei der in Fig. ι schematisch dargestellten Ausführung der Gesammtanlage wird das Gas
von der Gasanstalt durch die Leitung α und durch Vermittelung des Gasmessers b der
Verbrauchsleitung ede zugeführt. Zwischen dem Gasmesser b und den Verbrauchsstellen f
ist in die Verbrauchsleitung die Pumpe ρ zur Herstellung des Gemisches von Gas und
Luft eingeschaltet. Der Schöpfraum s der Pumpe bildet somit einen Theil der Verbrauchsleitung.
Der Schöpfraum s der Pumpe steht mit der Leitung c, welche vom Gasmesser
b kommt, durch das Ventil g in abschließbarer λ-^erbindung. Die Luftzuführung
geschieht durch die Leitung / und durch das Ventil h. Die beiden Ventile g und h werden
zweckmäßig durch Excenter- und Kurbelvorrichtungen i und k gesteuert. Die Antriebsvorrichtung
zur Bethätigung der Pumpej? ist in der schematischen Darstellung (Fig. i)
nicht mit angegeben, sie kann beliebiger Art sein.
Fig. 2 zeigt die Schöpfvorrichtung in etwas größerem Maßstabe, wobei bei w der Riemen
angedeutet ist, der die Welle η und dadurch die Pumpe und die beiden gesteuerten Ventile
g und h betreibt.
Die Wirkungsweise ist wie folgt: Beim Ansaugvorgange wird einerseits durch das
Ventil g Gas in den Schöpfraum gesaugt und gleichzeitig auch Luft durch das Ventil /;.
Die Bemessung der Mengen geschieht also selbstthätig und zwangläufig von der Antriebswelle
der Schöpfvorrichtung j? aus. Beim Druckvorgange werden Luft und Gas gemeinsam
durch das selbstthätige Druckventil m in die Verbrauchsleitung d weiter befördert.
In der Verbrauchsleitung d e kann bei ο noch ein Vorratsbehälter, Gasometer oder dergl.
oder eine andere bekannte Vorrichtung zur Aufnahme des Gemisches von Gas und Luft
angeordnet sein.
Das Verfahren läßt sich naturgemäß in mehrfacher Hinsicht abändern. Es könnte
z. B. auch das Ventil m zwangläufig angetrieben werden. Wichtig ist in jedem Falle,
daß das Spiel dieser Ventile abhängig von dem Betriebe der Schöpfvorrichtung in solcher
Weise erfolgt, daß beim Durchgange des Gases durch den Schöpf raum s Luft zugeführt
werden kann. Die beschriebene Vorrichtung könnte auch in der Weise abgeändert sein,
daß abwechselnd bei jedem Spiele der Schöpfvorrichtung einmal Gas und einmal Luft angesaugt
und durch die Leitung d weiter befördert werden.
Die beiden Ventile g und h könnten ferner
in der Weise combinirt,sein, daß durch die zwangläufige Steuerung derselben während
eines Theiles des Hubes Gas, während des anderen Theiles des Hubes Luft geschöpft
wird. Ein Beispiel für solche Ausführungsform der Anlage zeigt Fig. 3. In diesem Falle
sind die beiden Ventile g und h auf einem gemeinsamen Ventilgestänge befestigt und
werden durch den Steuerungsmechanismus qr derart bewegt, daß abwechselnd das Luft-
und das Gasventil geöffnet wird, so daß bei jedem Spiele der Drehpumpe Gas und Luft
hinter einander in einstellbarer Menge in den Schöpfraum s gelangen und gemeinsam der
Verbrauchsleitung d zugeführt werden.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform besteht der Schöpfraum aus zwei Abtheilungen
t und u, von denen die eine mittels des Durchlaßorganes g mit der Gasleitung c,
die andere mittels der Durchlaßvorrichtung h mit der Leitung / für den Einlaß der Luft '
in Verbindung steht. Die beiden Kolben der Schöpfvorrichtung arbeiten in diesem Falle
gleichzeitig", und die beiden Durchlaßvorrichtungen g und h werden durch den Steuerungsmechanismus ν derart gesteuert, daß beim
Ansaugevorgange die Abtheilung t mit der Gasleitung c und gleichzeitig die Abtheilung u
mit der Luftleitung I verbunden ist. Während des Druckvorganges, stellen dagegen die Durchlaßvorrichtungen
g und h unter Abschluß der Schöpfabtheilungen t und u von den Leitungen
c und / die Verbindung der Schöpfräume mit der Verbrauchsleitung her, so daß Gas
und Luft gemeinsam gefördert und bei dem Zusammentreffen in der Verbrauchsleitung
unter dem Drucke der Fördervorrichtung innig gemischt werden.
Mit der in Fig. 1 dargestellten Anlage kann ferner in bekannter Weise eine Vorrichtung
verbunden sein, durch welche der Betrieb der Schöpfvorrichtung nach Maßgabe des Verbrauchs verlangsamt oder beschleunigt
bezw. unterbrochen oder wieder hergestellt werden kann..
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:I. Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von Gas und Luft für Beleuchtungsanlagen mittels Schöpfvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß Gas und Luft getrennt in bestimmtem Verhältniß durch vom Ber triebe der Schöpfvorrichtung (p) abhängigeEinlaßvorrichtungen (g h) angeschöpft und dann in die gemeinsame Druckleitung (d) befördert werden.
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß Gas und Luft in einem gemeinsamen Förderraum (s) einer Schöpfvorrichtung (p) beim Ansaugevorgange entweder gleichzeitig oder nach einander durch entsprechendes Oeffnen der mit der Schöpfvorrichtung gekuppelten Einlaßvorrichtungen (gh) angeschöpft werden, während beim Druckvorgange Gas und Luft in die gemeinsame Druckleitung (d) gepreßt werden.
- 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1 unter Verwendung einer continuirlich arbeitenden Schöpfvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßvorrichtungen (g h) für Gas und Luft derart mit der Schöpfvorrichtung (p) gekuppelt sind, daß bei jedem Spiel der letzteren abwechselnd Gas und. Luft in bestimmter Menge durch die Schöpfvorrichtung (p) in die Druckleitung (d) gefördert werden.
- 4. Ausführungsform des Verfahrens gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Gas und Luft in zwei getrennte Förderräume (tu) der Schöpfvorrichtung beim Ansaugevorgang gleichzeitig oder nach einander angeschöpft werden, während beim Druckvorgange beide Mengen der gemeinsamen Druckleitung (d) zugeführt werden..
- 5. Vorrichtung zur Ausführung der Verfahren gemäß Anspruch 1 und 4, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Einlaßvorrichtungen (g h) zu Mehrweghähnen, durch welche der oder die Förderräume (s, t u) einerseits mit dem Gas- und Luftzuführungsrohre (c I), andererseits mit der Druckleitung (d) verbunden werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE128595C true DE128595C (de) |
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Family Applications (1)
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| DENDAT128595D Active DE128595C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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