DE1275910B - Getriebe eines Treibstangenbeschlages fuer Fenster, Tueren od. dgl., insbesondere fuer Kipp-Schwenkfluegel-Fenster - Google Patents

Getriebe eines Treibstangenbeschlages fuer Fenster, Tueren od. dgl., insbesondere fuer Kipp-Schwenkfluegel-Fenster

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DE1275910B
DE1275910B DEJ32621A DEJ0032621A DE1275910B DE 1275910 B DE1275910 B DE 1275910B DE J32621 A DEJ32621 A DE J32621A DE J0032621 A DEJ0032621 A DE J0032621A DE 1275910 B DE1275910 B DE 1275910B
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DE
Germany
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Gerhard Frank
Karl-Heinz Fischbach
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JAEGER KG FRANK
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JAEGER KG FRANK
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Getriebe eines Treibstangenbeschlages für Fenster, Türen od. dgl., insbesondere für Kipp-Schwenkflügel-Fenster Zusatz zur Anmeldung: J 31495 V/68 b Auslegesehrift 1266 173 Die Hauptpatentanmeldung J 31495 V / 68 b (deutsche Auslegeschrift 1266 173) betrifft das Getriebe eines Treibstangenbeschlages für Fenster, Türen od. dgl., insbesondere für Kipp-Schwenkflügel-Fenster, mit einem im Getriebegehäuse drehbar gelagerten, durch einen Handgrifl betätigbaren Antriebsritzel, das in einen im Getriebegehäuse geführten Antriebsschieber für die Treibstange eingreift. Der Antriebsschieber ist dabei im Querschnitt im Prinzip U-förmig gebildet und besitzt an seinen beiden Flanschen je eine Innenzahnreihe, deren Breiten gleich der Dicke des Antriebsritzels sind. Die beiden Zahnreihen sind ferner in der Ritzelachse um die Dicke des Antriebsritzels gegeneinander versetzt. Das Antriebsritzel ist über den Handgriff in Richtung der Ritzelachse derart verstellbar, daß es wahlweise mit der einen oder anderen Zahnreihe im Eingriff steht. Hierdurch ist ein Getriebe gegeben, das nur einen geringen Raumbedarf insbesondere senkrecht zum Flügel benötigt und das bei Verwendung eines Drehgriffs die Möglichkeit bietet, die Treibstange in zwei, zueinander entgegengesetzten Richtungen von einer Mittelstellung aus zu bewegen, indem der Betätigungsgriff von einer Ausgangsstellung, die im allgemeinen der Verriegelungsstellung des Beschlages entspricht, für beide Bewegungsrichtungen über den gleichen Bewegungsabschnitt betätigt wird. Eine weitere Handhabe zur Vorwahl der jeweiligen Schieberichtung der Treibstange ist somit nicht nötig.
  • Bei dem Lösungsprinzip nach der Hauptpatentanmeldung wird die durch das Betätigen des Handgriffs hervorgerufene Drehbewegung des Antriebsritzels in eine Schiebebewegung des Antriebsschiebers umgesetzt, die von einer Ausgangsstellung - der Mittelstellung - aus in der einen oder der anderen zweier zueinander entgegengesetzter Richtungen erfolgen kann. Diese Schiebebewegung des Antriebsschiebers wird dann unmittelbar über ein aus der Unterseite des Getriebegehäuses herausragendes Kuppelteil auf die Treibstange des beispielsweise in einem Fensterflügel angeordneten Treibstangenbeschlages übertragen. Das Getriebe und der durch dieses zu betätigende Treibstangenbeschlag müssen hierzu in ihrer Ausbildung genau aufeinander abgestimmt sein, da der Schaltweg des Getriebes jeweils mit der Wegstrecke der Treibstange des Beschlages und seiner Schaltteile übereinstimmen muß. Eine nachträgliche Zuordnung eines Getriebes nach der Hauptpatentanmeldung zu einem bereits vorhandenen Treibstangenbeschlag ist aus diesem Grund nicht oder nur in wenigen Ausnahmefällen möglich. Dieser Nachteil soll beseitigt werden. Nach der Erfindung wird dieser Nachteil des Getriebes nach der Hauptpatentanmeldung dadurch vermieden, daß an Stelle des U-förmigen Antriebsschiebers ein Innenrad vorgesehen ist, dessen Innenverzahnung in zwei sich zu einem Vollkreis ergänzenden Umfangsabschnitten angeordnet ist, die um die Dicke des Antriebsritzels gegeneinander axial versetzt sind, und daß das in seiner Achse verstellbare Antriebsritzel mit wesentlich kleinerem Durchmesser als das Innenrad mit dem einen Umfangsabschnitt der Innenverzahnung des Innenrades unmittelbar und mit dem zweiten Umfangsabschnitt seiner Innenverzahnungen über ein Umkehrritzel kuppelbar ist.
  • Unter Beibehaltung der dem Getriebe nach der Hauptpatentanmeldung eigentümliche Vorteile stellt sich durch Anwendung des erfindungsgemäßen Lösungsprinzips noch der weitere, besonders wesentliche Vorteil ein, daß das Getriebe handelsüblichen Treibstangenbeschlägen - mit Schaltnuß od. dgl. - ohne Rücksicht auf deren Auslegung hinsichtlich der Größe des Schaltweges zugeordnet werden kann. Das ist besonders deshalb möglich, weil erfindungsgemäß mit dem Innenrad ein aus dem Getriebegehäuse ragender Getriebedorn, vorzugsweise ein Vierkantdorn, verbunden ist.
  • Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß die Verbindung zwischen Getriebedorn und Innenrad durch eine den Getriebedorn tragende, zwischen dem Getriebegehäuse und dem Innenrad drehbar gelagerte und mit Nasen in Ausklinkungen an dem Innenrad eingreifende Scheibe gebildet ist.
  • Als besonders zweckmäßig hat es sich nach der Erfindung erwiesen, die Durchmesser des Antriebsritzels und des Umkehrritzels einander gleich und halb so groß vorzusehen wie der Innendurchmesser des Innenrades. Dadurch wird nämlich erreicht, daß von einer Halbdrehung des Handgriffs jeweils nur eine Vierteldrehung des Innenrades und damit auch des Getriebedorns in jeder der beiden möglichen Drehrichtungen des Getriebedorns abgeleitet wird.
  • Schließlich ist erfindungsgemäß auch von Vorteil, daß die Dicke des Umkehrritzels und die Breite des zugehörigenUmfangsabschnitts der Innenverzahnung größer als die des Antriebsritzels sind. Das ergibt den Vorteil, daß das Unikehrritzel, besonders dann, wenn das Innenrad durch unmittelbaren Eingriff des Antriebsritzels in die zugehörige Innenverzahnung gedreht wird, im Verlauf der Drehbewegung zeitweise auch mit dieser Innenverzahnung des Innenrades in Eingriff kommen kann. Hierdurch wird ein ununterbochener kraft- und forinschlüssiger Eingriff des Umkehrritzels mit dem Innenrad sichergestellt, so daß unbeabsichtigte Relativdrehungen zwischen Umkehrritzel und Innenrad, d. h. ein unbeabsichtigtes überspringen von Zähnen, verhindert werden.
  • Das Getriebe nach der Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. 1 das Getriebe in seiner Ausgangs-Schaltstellung bei Ansicht von vorn und im Schnitt, F i g. 2 das Getriebe nach F i g. 1 im Schnitt entlang der Linie II-II in der Ausgangs-Schaltstellung bei Eingriff des Antriebsritzels in die untere Innenverzahnung des Innenrades, F i g. 3 das Getriebe nach F i g. 1 im Schnitt entlang der Linie III-III bei Eingriff des Antriebsritzels in das Umkehrritzel und in der End-Schaltstellung, F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in F i g. 2, F i g. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 3 und F i g. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in Fig. 2.
  • Aus der Zeichnung geht hervor, daß bei einem erfindungsgemäßen Getriebe in einem Getriebegehäuse 1 ein über eine Schaltachse 2 mit einem Betätigungsgriff 3 in Antriebsverbindung gehaltenes Antriebsritzel 4 sowie ein Innenrad 18 und ein Umkehrritzel 4a als wesentliche Getriebeteile vorgesehen sind.
  • Die F i g. 1 und 6 zeigen deutlich, daß das Innenrad 18 mit zwei Innenzahnreihen 6 und 7 versehen ist, die innerhalb des Getriebegelräuses 1 um die Dicke des Antriebsritzels 4 gegeneinander axial versetzt sind, wie dies durch a und b angedeutet ist. Diese Innenzahnreihen 6 und 7 sind dabei in zwei sich zu einem Vollkreis ergänzenden Umfangsabschnitten des Innenrades 18 angeordnet. Das Umkehrritzel 4 a kämmt dabei dauernd mit der Innenzahnreihe 7 des Innenrades 18, während das Antriebsritzel 4 entweder unmittelbar mit der Innenzahnreihe 6 des Innenrades 18 oder aber mit dem Umkehrritzel 4 a gekuppelt werden kann.
  • Die Innenzahnreihen 6 und 7 des Innenrades 18 haben einen Teilkreisdurchmesser, der doppelt so groß wie der Teilkreisdurchmesser des Antriebsritzels 4 ist. Der Teilkreisdurchmesser des Umkehrritzels 4a entspricht dem Teilkreisdurchmesser des Antriebsritzels 4. Hierdurch wird es möglich, die beiden Ritzel 4 und 4 a völlig innerhalb des Innenrades 18 unterzubringen, wodurch sich eine gedrängte Bauweise des Getriebes erreichen läßt.
  • Mit dem Innenrad 18 ist ein Getriebedom 19 über eine Scheibe 19a gekuppelt, die an ihrem Umfang mit Nasen 19 b oder ähnlichen Mitnehmervorsprüngen versehen ist, welche mit entsprechenden Mitnehmerausklinkungen 18 a an der Unterseite des Innenrades 18 im Eingriff stehen. Dabei liegt die Drehachse des Getriebedorns 19 in einer Flucht mit der Drehachse des Innenrades 18, so daß die jeweilige Drehbewegung des Innenrades 18 exakt auf den Getriebedorn 19 übertragen wird.
  • Das Antriebsritzel 4 hat, wie besonders die F i g. 2, 3 und 6 erkennen lassen, eine Dickenabmessung, die kleiner als die Höhenabmessung a der unteren Innenzahnreihe 6 des Innenrandes 18 ist und die etwa der Höhenabmessung b der oberen Innenzahnreihe 7 des Innenrades 18 entspricht. Das Umkehrritzel 4a besitzt demgegenüber eine Höhenabmessung, die größer als die Höhenabmessung b der oberen Innenzahnreihe 7 ist und etwa der Höhenabmessung a der unteren Innenzahnreihe 6 entspricht. Dabei ist die Gesamthöhe c der Innenzahnreihen 6 und 7 am Innenrad 18 so gewählt, daß das Antriebsritzel 4 bei seinem Eingriff in die untere Innenzahnreihe 6 des Innenrades 18 völlig außer Eingriff mit dem Umkehrritzel 4 a ist (F i g. 2), während es beim Kupplungseingriff mit dem Umkehrritzel 4a mit der unteren Innenzahnreihe 6 des Innenrades 18 völlig außer Eingriff steht (F i g. 3).
  • Durch die, bezogen auf die Höhenabmessung b der oberen Innenzahnreihe 7 des Innenrades 18, größere Höhenabmessung des Umkehrritzels 4 a wird erreicht, daß dieses Umkehrritzel 4 a im Verlauf einer durch unmittelbaren Eingriff des Antriebsritzels 4 in die untere Innenzahnreihe 6 des Innenrades 18 bewirkten Drehung des letzteren auch teilweise mit der unteren Innenzahnreihe 6 des Innenrades 18 in Eingriff treten kann. Das hat den Vorteil, daß das Umkehrritzel 4 a in jeder Drehlage des Innenrades 18 mit diesem im Eingriff bleibt, wodurch mit Sicherheit unbeabsichtigte Relativbewegungen zwischen Innenrad 18 und Umkehrritzel 4 a vermieden werden. Ein überspringen von Zähnen zwischen diesen Getriebeteilen ist dadurch ausgeschlossen. Da die Innenzahnreihen 6 und 7 des Innenrades 18 sich, bezogen auf den Umfang des Antriebsritzels 4, gegenüberliegen, wird durch Drehung des Handgriffs 3 über seinen festliegenden Drehbereich von beispielsweise 180' das Innenrad 18 aus seiner mittleren AusgangssteRung (F i g. 1) beim unmittelbaren Eingriff des Antriebsritzels 4 mit der unteren Innenzahnreihe 6 in der einen Richtung, beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 beispielsweise im Uhrzeigersinn, gedreht, während beim Eingriff des Antriebsritzels 4 über das Umkehrritzel 4a mit der oberen Innenzahnreihe 7 das Innenrad 18 in der anderen Richtung, beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 also im Gegenuhrzeigerdrehsinn, bewegt wird. Es ergeben sich damit bei gleichbleibendem Bewegungsabschnitt des Handgriffs, je nachdem, ob das Antriebsritzel 4 mit der unteren Innenzahnreihe 6 oder - unter Zwischenschaltung des Umkehrritzels 4 a - mit der oberen Innenzahnreihe 7 im Eingriff gehalten ist, verschiedene Bewegungsrichtungen des Getriebedorns 19 und somit der mit diesem gekuppelten Schaltnuß eines Treibstangengetriebes.
  • Damit ein Wechsel des Ritzeleingriffs zwischen den Innenzahnreihen 6 und 7 nicht beliebig vorgenommen werden kann, sondern nur in der Ausgangs-Schaltstellung des Getriebes, d. h. in der Mittelstellung des Innenrades 18 gemäß der Fig. 1 erfolgen kann, ist auf der Schaltachse 2 des Ritzels 4 eine Hülse 9 mit einem radialen Nocken 10 fest angeordnet. Die Nockenhülse 9/10 wirkt mit einer im Getriebegehäusel unbeweglich befestigtenTrennscheibe 11 zusammen, die einen zentralen Durchbruch 12 aufweist, dessen Durchmesser geringfügig größer als der Durchmesser der Nockenhülse 9/10 ist.
  • Wie aus F i g. 4 ersichtlich ist, besitzt die Trennscheibe 11 in einem vorbestimmten Umfangsbereich des Durchbruchs 12 einen Radialschlitz 13, der in seiner Form der Umrißform des Nockens 10 entspricht und in seinen Abmessungen geringfügig größer als dieser Nocken 10 ist. Nur wenn der Nocken 10 sich im Bereich des Radialschlitzes 13 befindet, und das ist bei dem in der Zeichnung gezeigten Getriebe in der Ausgangs-Schaltstellung des Handgriffs 3 bzw. in der Mittelstellung des Innenrades 18 der Fall, kann das Ritzel 4 über seine Schaltachse 2 durch den Handgriff 3 axial verschoben werden.
  • In allen anderen Drehstellungen des Handgriffs 3 wird hingegen die Axialverschiebung verhindert, weil sich der Nocken 10 gegen die Trennscheibe 11 abstützt.
  • Aus den F i g. 4 und 5 ist noch ersichtlich, daß die Trennscheibe 11 sowohl an ihrer Oberseite als auch an ihrer Unterseite zwei Anschläge 14 und 15 aufweist, mit denen der Nocken 10 der Nockenhülse 9 beim Drehen des Antriebsritzels 4 über den Handgriff 3 zusammenwirkt. Diese beiden Anschläge 14 und 15 begrenzen dabei den Drehbereich des Antriebsritzels 4 und damit des Handgriffs 3 auf einen bestimmten Winkel, beispielsweise auf 1801.
  • Damit ein Drehen des Antriebsritzels 4 über den Handgriff 3 verhindert wird, während das Ritzel 4 bei seiner Axialverschiebung über das Umkehrritzel 4a mit beiden Innenzahnreihen 6 und 7 des Innenrades 18 im Eingriff steht, weisen die Trennscheibe 11 und der Nocken 10 der Nockenhülse 9 zusammen eine Stärkenabmessung auf, die etwas größer als die Höhenabmessung a der Innenzahnreihe 6 ist. Während der Axialverschiebung des Antriebsritzels 4 wird dann nämlich der Nocken 10 der Nockenhülse 9 von den Begrenzungsflächen des Radialschlitzes 13 so lange umfaßt, bis der Wechsel des Ritzels 4 von einer Innenzahnreihe in die andere vollzogen ist. Eine Beschädigung der Ritzel 4 und 4a oder der Innenzahnreihen 6 und 7 wird damit sicher vermieden.
  • In einem Lagerhals 16 des Getriebegehäuses 1 für den Handgriff 3 ist eine Druckfeder 17 untergebracht, die sich einerseits im Lagerhals 16 abstützt und andererseits über die Nockenhülse 9 an der Schaltachse 2 des Antriebsritzels 4 angreift. Diese Druckfeder 17 dient dabei dem Zweck, das Ritzel 4 in der Ausgangs-Schaltstellung des Getriebes mit der unteren Innenzahnreihe 6 des Innenrades 18 selbsttätig im Eingriff zu halten. Um das Antriebsritze14 über das Umkehrritzel 4a mit der oberen Innenzahnreihe 7 des Innenrades 18 in Eingriff zu bringen, muß also der Handgriff 3 entgegen der Kraftwirkung der Feder 17 in Richtung aus dem Lagerhals 16 herausgezogen werden. Bei darauffolgendem Verdrehen des Handgriffs 3 bewegt sich dann der Nocken 10 aus dem Bereich des Radialschlitzes 13 derart, daß er sich auf der Oberseite der Trennscheibe 11 entgegen der Kraftwirkung der Feder 17 abstützt. Diese Abstützung bleibt dabei erhalten, bis der Handgriff 3 wieder in seine Ausgangs-Schaltstellung zurückgedreht wird. In diese Ausgangs-Schaltstellung kommt der Nocken 10 wieder über den Radialschlitz 13 zu liegen, und er wird sodann durch die Druckfeder 17 selbsttätig wieder nach hinten geschoben, so daß das Antriebsritzel 4 wieder in die untere Innenzahnreihe 6 des Innenrades 18 zum Eingriff kommt.
  • Aus der Zeichnung geht noch hervor, daß das Ge-,riebegehäuse 1 gleichzeitig die Lagerrosette für den Handgriff 3 bildet und daß es daher nur auf die Oberfläche des Fensterflügels aufgeschraubt zu werden braucht. Lediglich für den Durchtritt des Getriebedorns 19 ist dann am Flügel eine Bohrung anzubringen, damit die unterhalb des Flügelüberschlags verdeckt liegende Schaltnuß des Treibstangenbeschlages mit dem Getriebedorn 19 gekuppelt werden kann.
  • Insbesondere aus F i g. 1. der Zeichnung geht auch noch hervor, daß für die Unterbringung sämtlicher Getriebeteile im Getriebegehäuse 1 nur ein so geringer Einbauraum benötigt wird, daß das als Lagerrosette für den Handeriff 3 dienende Getriebegehäuse noch mittels Befestigungsschrauben mit dem Flügel und dem in diesem befindlichen Treibstangenbeschlag verbunden werden kann, deren Abstand voneinander dem genormten Maß von 43 mm entspricht. Das ist besonders wesentlich, weil die handelsüblichen Treibstangenbeschläge auf das genormte Maß für die Befestigungsschrauben abgestimmt sind.
  • Das erfindungsgemäße Getriebe eines Treibstangenbeschlages ist insbesondere zur Verwendung bei Kipp-Schwenkflügel-Fenstern geeignet. Es ist jedoch auch möglich, ein erfindungsgemäßes Getriebe auch bei anderen Treibstangenbeschlägen für Fenster, Türen od. dgl. zu verwenden, so beispielsweise bei Kipp-Schwenkflügel-Fenstern, Schiebe-Kippflügel-Fenstern u. dgl.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Getriebe eines Treibstangenbeschlages für Fenster, Türen od. dgl., insbesondere für Kipp-Schwenkflügel-Fenster nach Patentanmeldung J 31495 V/68 b (deutsche Auslegeschrift 1266 173), dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des U-förmigen Antriebsschiebers ein Innenrad (18) vorgesehen ist, dessen Innenverzahnung(6, 7) in zwei sich zu einem Vollkreis ergänzenden Umfangsabschnitten angeordnet ist, die um die Dicke des Antriebsritzels (4) gegeneinander axial versetzt sind, und daß das in seiner Achse verstellbare Antriebsritzel (4) mit wesentlich kleinerem Durchmesser als das Innenrad (18) mit dem einen Umfangsabschnitt der Innenverzahnung (6) des Innenrades (18) unmittelbar und mit dein zweiten Umfangsabschnitt seiner Innenverzahnung (7) über ein Umkehrritzel (4 a) kuppelbar ist.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Innenrad (18) ein aus dem Getriebegehäuse (1) ragender Getriebedorn (19), vorzugsweise ein Vierkantdorn, verbunden ist. 3. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Getriebedorn (19) und Innenrad (18) durch eine den Getriebedorn (19) tragende, zwischen dem Getriebegehäuse (1) und dem Innenrad (18) drehbar gelagerte und mit Nasen (19 b) in Ausklinkungen (18a) an dem Innenrad(18) eingreifende Scheibe (19a) gebildet ist. 4. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser des Antriebsritzels (4) und des Umkehrritzels (4a) einander gleich und halb so groß sind als der Innendurchmesser des Innenrades (18). 5. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet ' daß die Dicke des Umkehrritzels (4a) und die Breite des zugehörigen Umfangsabschnitts der Innenverzahnung (6) größer als die des Antriebsritzels (4) sind. in Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1166 658.
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