DE127326C - - Google Patents
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
- C02F1/68—Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
- C02F1/685—Devices for dosing the additives
- C02F1/686—Devices for dosing liquid additives
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist .bekannt, dafs zum Reinigen von Wasser nicht immer die üblichen Filtervorrichtungen
genügen, sondern dem Wasser vor der Filtration Chemikalien zugeführt werden müssen oder, dafs das Wasser wie bei der Enteisenung
und bei den sogen. Oxydationsfiltern einer Belüftung unterzogen werden mufs.
Die Zugabe der Chemikalien kann so geschehen, dafs man das Rohwasser in grofsen
Behältern sammelt und dann mit einer dieser Behältermasse entsprechenden Menge an Chemikalien
versieht.
Mechanische oder sogen. Dampfrührwerke bringen dann Zusätze und Wasser in innige
Verbindung.
Nach dieser Vorbehandlung und zumeist nach einer sogen. Sedimentirungsdauer werden
die Behälter abgelassen und nach neuer Füllung die Chemikalien von Neuem zugesetzt
(unterbrochener Betrieb).
Besser ist es, die Wasserbehandlung im ununterbrochenen Betriebe durchzuführen, derart,
dafs die in der Zeiteinheit verbrauchte Menge Wasser beständig aus den Reinigungsvorrichtungen
zufliefst.
Es müssen dann die Chemikalien in den zufliefsenden Wasserstrom eingeführt werden,
wobei namentlich Folgendes zu berücksichtigen ist.
Bei dem unterbrochenen Betriebe, wo verhältnifsmäfsig grofse Wassermengen auf einmal
behandelt werden, ist die Zugabe von Chemikalien leichter zu bemessen, da sie in entsprechend
grofsen Mengen erforderlich ist. Zeitzugeführt
lieh kommen hierbei nur geringe Chemikalienmengen in Frage, die dementsprechend schwieriger
abzuwägen sind. Ferner vervielfacht sich unter diesen Umständen ein Zuviel oder Zuwenig
der Aufgabemengen fortdauernd, während beim ununterbrochenen Betriebe ein Irrthum
nach dieser Richtung nur verhältnifsmäfsig in engen Grenzen möglich ist.
Aufgabeapparate für die Chemikalien (sogen. Dosirungsapparate) müssen deshalb für den
ununterbrochenen Betrieb solche Einrichtungen haben, dafs aus diesen Dosirungsapparaten dem
zufliefsenden Wasserstrom möglichst genau zu bemessende Mengen selbsttätig
werden.
werden.
Soll die Dosirung trotz eventueller im Betriebe unvermeidlicher Schwankungen imWasserzuflufs
den erwarteten höchsten Effect bringen, so müssen die Dosirungsapparate Einrichtungen
haben, welche die Aufgabemengen der Chemikalien zum Rohwasser jeweilig nach der Menge
des durehfiiefsenden Wassers regeln.
Unter Berücksichtigung dieser Verhältnisse ist der nachbeschriebene Dosirungsapparat entstanden.
Dem Apparate liegt das Princip der Mariotte'schen Flasche zu Grunde. Hiernach
bleibt in einem geschlossenen, mit Flüssigkeit theilweise gefüllten Behälter, welcher an seinem
unteren Ende einen Ablauf hat und nur durch ein in das Wasser des Behälters hineinragendes
Rohr Luft zugeführt erhält, die Druckhöhe, unter welcher der Ausflufs aus dem Dosirungshahn
erfolgt, constant und ist gleich dem
Unterschied h zwischen Auslaufmündung und Rohrmündung (Fig. i). Die Verwendung dieses
Princips hat den grofsen Vortheil, dafs trotz der jeweilig abnehmenden Flüssigkeitsmenge
in dem Behälter die durch die Druckhöhe beeinflufste Geschwindigkeit im Ausflufsrohr
dieselbe bleibt.
Bei ununterbrochenem Betriebe ist die Lösungsmenge, welche dem Rohwasser jeweilig
zugeführt wird, oft eine geringe, es sei denn, dafs man stark verdünnte Lösungen gebrauchen
würde, was den Uebelstand hätte, auch entsprechend grofse Lösungsbehälter vorzusehen.
Die den geringen Dosirungsmengen entsprechende kleine Oeffnung des Ausflufshahnes
ist ein Uebelstand, der namentlich bei breiigen Dosirungsflüssigkeiten allzuleicht zu Verstopfungen
und Unzuträglichkeiten führt.
Es mufs deshalb der Ausfiufs über einer gewissen
Minimalgrenze bleiben und entsprechend mit Unterbrechung wirken, also, dafs eine
gröfsere Menge von Dosirungsflüssigkeit sich in abgemessenen Pausen ergiefst.
Dieses wird erreicht durch ein Luftventil a, das wiederum bethätigt wird durch eine
Schwimmervorrichtung im Rohwasserkanal oder durch einen Gelenkmechanismus in Verbindung
mit der Antriebsturbine oder dem motorischen Antrieb (Fig. i).
Das Ventil α öffnet sich zeitweilig und die
alsdann durch die Oeffnungen b b in den Behälter c eindringenden Luftblasen entlassen eine
entsprechende Dosirungsmenge durch den Ausflufs d. Nach Abschlufs des Ventiles α hindert
der luftdichte Verschlufs des Dosirungsbehälters den weiteren Ausfiufs. Um bei verschieden
starken Zuflüssen eine weitere Regulirvorrichtung zu haben, ist das Belüftungsrohr e oben
mit Gewinde und einer unverschiebbar gelagerten Stellmutter f versehen, so dafs das
Rohr durch die Stellmutter gehoben oder gesenkt und damit die Druckhöhe h und die Geschwindigkeit
im Auslauf vergröfsert oder vermindert werden kann.
Damit beim Abschlufs des Ventiles α keine Luftblasen durch den Ausfiufs d in den Behälter
steigen können, ist der Ausfiufs mit einer Wasserschlufsschale g versehen.
Wenn die Dichte oder der Charakter der Dosirungsflüssigkeit dieses verlangen, erhält der
Behälter ein Rührwerk q mit der gezeichneten oder einer anderen gleichwertigen Antriebsvorrichtung.
Um die Kraftbeanspruchung zum Rühren unter gegebenen Verhältnissen gering, zu halten,
kann der Dosirungsbehälter auch liegend angeordnet werden (Fig. 2). Das Princip der
constanten Druckhöhe ist bei diesem Apparat in gleichem Sinne zur Geltung gebracht. Das
Belüftungsventil α sitzt auf einem Rohr e,
welches getheilt ist. Der untere Schenkel dieses Rohres läfst sich verdrehen (Fig. 3) und dadurch
die Druckhöhe h ändern.
Bei Füllung des liegenden Behälters über dem Scheitelpunkt des heberförmigen Auslaufs
d wirkt dieser Apparat genau wie der stehende.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Zuführen der Lösung von Chemikalien für die Wasserreinigung, dadurch
gekennzeichnet, dafs der die Lösung aufnehmende Behälter (c) nach dem Princip
der Mariotte'schen Flasche mit der atmosphärischen Luft, mit der Druckluft eines
Windkessels oder einem anderen Druckmittel nur durch ein verschliefsbares, mit Belüftungsventil versehenes Rohr (e) verbunden
ist, welches im Behälter oberhalb des unteren Auslasses (d) des Behälters in
einer constanten oder regelbaren Höhe ausmündet, so dafs der Ausfiufs der Lösung
nur unter dieser Druckhöhe unabhängig von dem jeweiligen Flüssigkeitsstande erfolgt.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs
das Druckrohr (e) getheilt ist und seine untere Ausmündung durch Drehung des
unteren Schenkels verschieden hoch über dem Auslafs (d) eingestellt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE127326C true DE127326C (de) |
Family
ID=395922
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT127326D Active DE127326C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE127326C (de) |
-
0
- DE DENDAT127326D patent/DE127326C/de active Active
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