DE1268898B - Legebatterie fuer Huehnerfarmen - Google Patents

Legebatterie fuer Huehnerfarmen

Info

Publication number
DE1268898B
DE1268898B DEP1268A DE1268898A DE1268898B DE 1268898 B DE1268898 B DE 1268898B DE P1268 A DEP1268 A DE P1268A DE 1268898 A DE1268898 A DE 1268898A DE 1268898 B DE1268898 B DE 1268898B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
roulette
run
boxes
tape
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1268A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dueerkop
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arthur Schrom O H G
Original Assignee
Arthur Schrom O H G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arthur Schrom O H G filed Critical Arthur Schrom O H G
Priority to DEP1268A priority Critical patent/DE1268898B/de
Publication of DE1268898B publication Critical patent/DE1268898B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K31/00Housing birds
    • A01K31/04Dropping-boards; Devices for removing excrement

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIk
Deutsche KL: 45 h-31/16
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
P 12 68 898.1-23
26. Januar 1967
22. Mai 1968
Die Erfindung betrifft eine Legebatterie für Hühnerfarmen mit mehreren etagenartig übereinander in einem Rahmen gehaltenen Reihen nebeneinander angeordneter Boxen mit Gitterrostböden und mit für jede Reihe unter den Gitterrostböden zum Auffangen und Austragen des Kotes vorgesehenen Förderbändern, welche Gliederketten und an diesen befestigte, einander schuppenartig überdeckende Platten aufweisen, die mit ihren Rändern auf rahmenfesten Schienen gleiten, während die getrieblich mit einer Antriebsvorrichtung verbundenen Gliederketten an den Rahmenstirnseiten über Umlenkräder verlaufen.
Bei der Hühnerhaltung in Legebatterien fallen pro Huhn und pro 24 Stunden etwa 200 g Kot an. Der Kot besitzt außer einem hohen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 70 bis 80% noch einen hohen Schwefelgehalt, so daß alle Bauteile der Legebatterie, die mit dem Kot in Berührung kommen, einer starken Korrosion ausgesetzt sind. Das Entfernen des Kotes aus der Legebatterie sowie dessen Beseitigung war bisher mit einem erheblichen Aufwand verbunden, durch welchen die Wirtschaftlichkeit der Eierproduktion in Legebatterien in nicht unerheblichem Maße beeinträchtigt wurde.
Bei älteren Legebatterien muß die Entmistung noch von Hand mehrmals am Tage durchgeführt werden. Eine Verbesserung bedeuteten die bekannten Legebatterien, bei denen unterhalb der Gitterrostböden der Boxen feste, plattenförmige Böden angeordnet sind, über welche ein schneepflugartiger Kotschieber mittels eines mechanischen Antriebes geschleppt werden kann. Der Kotschieber kratzt dabei die Kotschicht ab und wirft sie an einem Ende stirnseitig aus der Legebatterie aus.
Während der Rückbewegung wird der Kotschieber abgehoben. Bei dieser Art Entmistung, die ebenfalls mehrere Male am Tage auszuführen ist, wird zwar Handarbeit eingespart, jedoch tritt ein starker Verschleiß der aufeinanderreibenden Flächen der Auffangböden für den Kot sowie des Kotschiebers und seiner Führungen auf.
Die geschilderten Nachteile werden bei einer weiteren bekannten Ausgestaltung einer Legebatterie für Hühnerfarmen vermieden, bei welcher zur Entmistung Förderbänder vorgesehen sind. Diese Förderbänder sind bei den bekannten Legebatterien als Endlosbänder ausgebildet und weisen Gliederketten als Antriebsmittel und Platten als Träger auf, welche unterhalb der Gitterrostböden auf Schienen am Rahmen der Legebatterie gleiten und den Kot auffangen. Durch diskontinuierliche Betätigung in Zeitabständen geeigneter Länge werden die Förderbänder be-Legebatterie für Hühnerfarmen
Anmelder:
Arthur Schrom o. H. G.,
3301 Broitzem, Steinweg 17
Als Erfinder benannt:
Heinz Düerkop, 3301 Broitzem
wegt, wobei der Kot von den einzelnen Platten an einer Stirnseite der Batterie ausgeworfen wird.
Bei den Legebatterien mit Förderbandentmistung,
ao aber auch bei den anderen genannten bekannten Legebatterien, nimmt das Förderband bzw. die Führungseinrichtungen für den Kotschieber usw. einen erheblichen Teil des innerhalb der Konturen des Rahmens der Legebatterie verfügbaren Raumes in Anspruch. Das bedeutet, daß sich die zur Kotaustragung erforderlichen Maßnahmen bisher auch nachteilig, d. h. verringernd auf die Anzahl der in einer Legebatterie gegebener Größe unterbringbaren Hühner auswirkte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile bekannter Legebatterien zu vermeiden und eine Legebatterie der eingangs genannten Art so auszubilden, daß bei einfachem Aufbau und zuverlässiger Arbeitsweise eine wirtschaftlich durchführbare Austragung des Kotes ermöglicht wird, bei welcher die zur Kotaustragung dienenden Bauteile nicht nur weitgehend vor dem korrodierenden Einfluß des Kotes geschützt sind, sondern auch nur einen geringen Raum innerhalb der Legebatterie in Anspruch nehmen.
Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die einleitend beschriebene Legebatterie erfindungsgemäß dadurch, daß die Förderbänder für jede Boxenreihe nur ein der Länge der Boxenreihen angeglichenes Obertrum aufweisen und daß unter dem Obertrum der untersten Boxenreihe ein in seiner Länge ebenfalls der Boxenreihenlänge angeglichenes Untertrum verläuft, dessen Gliederkette beidendig mittels längenanpaßbarer und über die Umlenkräder verlaufender Koppelgliederketten mit der Gliederkette des jeweils zu bewegenden Obertrums zur Bildung einer Endloskette verbindbar ist.
809 550/89
3 4
Bei der neuen Ausgestaltung der Legebatterie des Hühnerkotes die Geruchsbekämpfung und Verbraucht für das Förderband zur Kotaufnahme und hinderung einer Geruchsbelästigung der Umgebung Austragung zwischen zwei übereinanderliegenden bisher außerordentliche Schwierigkeiten verursachte. Boxenreihen jeweils nur noch so viel Platz freigelas- Durch die langen Ruheperioden des Förderbandes sen zu werden, wie zur Führung eines einzigen Trums 5 bei der neuen Ausgestaltung der Legebatterie wird des Förderbandes erforderlich ist. Das bedeutet, daß gegenüber den bekannten Legebatterien mit Kotder Raumbedarf für die Vorrichtungen zur Kotaus- schieberentmistung oder Förderbandentmistung eine tragung bei der neuen Ausgestaltung der Legebatte- erhebliche Steigerung der Lebensdauer erzielt, denn rien wenigstens auf die Hälfte des bisher bei Förder- der Verschleiß aufeinandergleitender Teile ist um so bandentleerung üblichen Raumbedarfes vermindert io stärker, je häufiger die Teile aufeinander gleiten. Bei wurde. Weiterhin wird durch die neue Ausgestaltung den bekannten Legebatterien werden die Entmistungseine erhebliche Materialeinsparung erzielt, denn die vorrichtungen mehrmals am Tage betätigt und verbei der bisherigen Ausgestaltung der Legebatterie der schleißend beansprucht, bei der neuen Legebatterie zur Ausbildung endloser Förderbänder für jede Reihe tritt eine Betätigung nur alle zwei bis vier Wochen erforderlichen Untertrume dieser Förderbänder, ein- 15 einmal ein, wobei außerdem jedes einzelne Trum des schließlich zur Führung dieser Untertrume erforder- Roulettbandes bezogen auf ein Endlosband nur eine liehen Führungen werden eingespart. Bei der neuen halbe Umdrehung bzw. den halben Umlaufweg zuAusgestaltung der Legebatterie wird lediglich das rücklegt.
jeweils zu betätigende Obertrum des Roulettbandes Um die Kopplung und Entkopplung des Untermit dem unterhalb des untersten Obertrums liegenden 20 trums mit dem jeweils zu betätigenden Obertrum bei Untertrum über die Koppelgliederketten verbunden, der neuen Legebatterie auf einfache Weise möglichst und danach die Antriebsvorrichtung in Tätigkeit ge- schnell durchführen zu können, kennzeichnet sich setzt. Dabei bewegt sich das Untertrum und das an- eine weitere Ausgestaltung dieser neuen Legebatterie gekoppelte Obertrum wie ein Endlosband, bei wel- erfindungsgemäß dadurch, daß an einer Rahmenstirnchem im Bereich der Koppelgliederketten die Platten 25 seite ein Gestell mit seinem oberen Ende am oberen fortgelassen sind. Während der Bewegung des Förder- Rahmenende schwenkbar gelagert ist, daß zur Lagebandes werfen die Platten an den Umlenkrädern in rung der Umlenkräder dieser Seite, sowie zur Aufbekannter Weise den Kot ab. Sobald das Obertrum nähme der Antriebsvorrichtung dient und daß am unter der Boxenreihe vollständig herausgezogen ist unteren Ende zur Spannung und Entspannung der und die Lage des Untertrums einnimmt, hat auch das 30 Gliederketten mittels eines Exzenterhebels und/oder Untertrum nunmehr die Lage des Obertrums einge- Federgliedes vom Rahmen abschwenkbar und festnommen. Die Antriebsvorrichtung kann danach still- stellbar, sowie an den Rahmen heranschwenkbar ist. gesetzt werden, die Koppelgliederketten können ge- Bei einer weiteren Ausgestaltung der Legebatterie löst werden, und es kann danach in der gleichen sieht die Erfindung noch vor, daß jedem Obertrum Weise nach Verkürzung der Koppelgliederketten die 35 an einer Rahmenstirnseite ein Rollenvorrat einer auf Austragung des Kotes von einem anderen Förder- den Platten des Roulettbandes liegenden Abdeckfolie band einer anderen Boxenreihe vorgenommen wer- aus Kunststoff zugeordnet ist, welche zur Bildung den. einer U-förmigen Abdeckung des Roulettbandes brei-
Es wurde gefunden, daß gegenüber dem bisherigen, ter als die Platten ausgebildet ist. mehrmaligen täglichen Betätigen der Entmistungs- 40 Diese Ausgestaltung der Legebatterie ist wirtschaftvorrichtungen bei bekannten Legebatterien bei der lieh überhaupt erst dadurch möglich, daß die Ausneu ausgebildeten Legebatterie Wartezeiten von zwei tragung des Kotes in großen Zeitabständen erfolgt, bis vier Wochen möglich sind. Infolge des zwischen so daß der Verbrauch an Abdeckfolie gering bleibt, zwei übereinander befindlichen Boxenreihen verfüg- Durch die breiter als die Platten bemessene Breite baren im Vergleich zu den bekannten Ausgestaltungen 45 der Abdeckfolie erstreckt sich diese in einer U-Form großen freien Raumes besteht keine Gefahr, daß die auch längs der Ränder des Roulettbandes und schützt auf den jeweiligen Obertrumen der Förderbänder sich so die Führungsschienen für das Roulettband und ansammelnde Kotschicht innerhalb der genannten auch die Platten des Förderbandes sowie dessen Zeit so hoch ansteigt, daß eine Beschmutzung der Gliederketten vor dem korrodierenden Angriff durch Hühner möglich wäre. Es wurde weiterhin gefunden, 50 den Kot.
daß der Kot infolge seiner Lagerung auf den Ober- Beim Austragen des Kotes kann die Abdeckfolie trums der Förderbänder innerhalb der zwei bis drei an der Abwurfstelle leicht vom Kot getrennt werden, oder vier Wochen Lagerzeit weitgehend austrocknet, Beim Betätigen der Förderbänder zieht jedes einzelne weil die zur Erzielung einer großen Legeleistung Band vom Rollenvorrat beim Austragen des Kotes übliche relativ starke Luftumwälzung und Vergleichs- 55 neue Abdeckfolie nach, so daß ein mühsames Einweise hohe Temperatur der Luft einen intensiven legen vermieden wird.
Feuchtigkeitsentzug aus dem Kot bewirkt. So wird Ein Ausführungsbeispiel der Legebatterie ist in den
erstmalig bei einer Legebatterie für Hühnerfarmen Zeichnungen dargestellt.
unmittelbar aus der Legebatterie Kot ausgetragen, F i g. 1 zeigt das Antriebsende einer erfindungsweicher sofort und ohne jegliche Nachbehandlung 60 gemäß ausgebildeten Legebatterie in Seitenansicht;
weiter verwendbar ist. Es ist keinerlei aufwendige F i g. 2 stellt eine Stirnansicht des in F i g. 1 ge-
Trocknung mehr erforderlich, und es fallen somit alle zeigten Endes in stark vereinfachter Wiedergabe dar.
bisher erforderlichen Einrichtungen zur Nachbehand- Die in den F i g. 1 und 2 teilweise gezeigte Lege-
lung und Aufbereitung des Hühnerkotes fort. Der batterie weist einen Rahmen 1 auf, in welchem von der neuen Legebatterie anfallende Kot ist in sei- 65 Boxenreihen 2 etagenartig übereinander angeordnet
nem Austragungszustand streufähig und außerdem sind. Die einzelnen Boxen in den Reihen 2 weisen
weitgehend geruchsfrei. Dies ist von besonderer Be- Gitterrostböden 3 auf, durch welche der anfallende
deutung, weil bei der Aufbereitung und Beseitigung Kot auf unter diesen Gitterrostböden 3 vorgesehene

Claims (3)

  1. Obertrume 4 von Roulettbändern fallen kann. Die vorrichtung und den beiden Trumen 4 und 12 des Obertume 4 der Roulettbänder weisen einander Roulettbandes gebildet wird. Das Roulettband bzw. schuppenartig überdeckende im Längsprofil Z-förmig dessen Obertrum 4 bewegt sich bei der in F i g. 1 geausgebildete Platten 5 auf, welche mit ihren Rändern zeigten Situation in Richtung des Pfeiles 23, so daß (siehe F i g. 2) auf Führungsschienen 6 gleiten, die 5 der Kot 11 in Richtung des Pfeiles 24 ausfällt,
    am Rahmen 1 befestigt sind. Jede Platte 5 ist mittels Die Umlenkräder 20 sind im gezeigten Beispiel
    geeigneter Befestigungslaschen 7 (siehe F i g. 2) mit viereckig ausgebildet, um eine Anpassung an die einer Gliederkette 8 verbunden. Im Rahmen ist die Größe und Gestalt der Platten 5 zu gewährleisten Gliederkette in einer im Querschnitt U-förmigen und die Umlenkung des Roulettbandes auf möglichst Schiene 9 geführt (siehe F i g. 2). Die unterhalb der io engem Raum sicherzustellen.
    Boxenreihen 2 vorgesehenen Obertrume 4 sind mit- Während der Betätigung des Roulettbandes ist die
    tels einer Abdeckfolie 10 vor dem korrodierenden Aufrechterhaltung einer einwandfreien Spannung der Einfluß des abgelagerten Kotes 11 geschützt. Die Ab- Gliederkette 8 bzw. Koppelgliederkette 13, welche mit deckfolie 10 ist breiter als das Roulettband 4 ausge- dieser eine Endloskette bildet, erforderlich. Zu diebildet und legt sich mit den Rändern unter Bildung 15 sem Zwecke ist das Gestell 17 um eine Schwenkvereiner U-Form gegen die seitlichen Begrenzungen des bindung 25 am oberen Ende in Richtung der Pfeile Roulettbandes, so daß auch die Führungsschienen 6 26 in F i g. 1 verschwenkbar und in ausgewählten vor dem korrodierenden Eingriff des Kotes geschützt Schwenklagen arretierbar. Zu diesem Zwecke dient werden. eine in F i g. 1 vereinfacht dargestellte Hebelspann-
    Die Abdeckfolie 10 wird zweckmäßigerweise von 20 vorrichtung 27.
    einem Rollenvorrat entnommen, der am nicht gezeig- Beim Abspreizen des Gestells 17 vom Rahmen 1
    ten, anderen Ende der Legebatterie gehalten ist. wird die Kette 8 gespannt; beim Heranschwenken des
    Jede einzelne Boxenreihe 2 weist unter ihren Git- Gestells 17 an den Rahmen 1 wird die Kette entterrostböden 3 nur ein einziges Trum eines Roulett- spannt, und es ist die Kopplung des Untertrums 12 bandes auf, nämlich das Obertrum 4. Dieses Ober- 25 mit einem anderen Obertrum 4 möglich. Zum Betrum 4 ist in seiner Länge bezüglich der Länge der enden des Umlaufes des Roulettbandes 12 ist im BeGliederkette 8, wie auch der Länge der Platten 5 nur reich der Führungsschiene 6' ein Endschalter 28 so lang ausgebildet wie die jeweilige Boxenreihe 2. (Fig. 2) angeordnet. Dieser schaltet den Motor der Unterhalb der untersten Boxenreihe bzw. unterhalb Antriebsvorrichtung aus, sobald die letzte Platte 5 des Obertrums 4 dieser Boxenreihe sind im Rahmen 1 30 des jeweils bewegten Obertrums 4 auf die Führungseine weitere Führungsschiene 6' für ein Untertrum 12 schiene 6' in die Lage des Untertrums 12 eingefahvorgesehen. Auch dieses Untertrum gehört zum Rou- ren ist.
    lettband und ist wie die Obertrume 4 ausgebildet. In der Darstellung in F i g. 1 sind die Umlenkräder
    Auch die Länge ist diesen angepaßt. 20 seitlich übereinander versetzt angeordnet, damit
    Zur Entmistung, d. h. zum Austragen des ange- 35 das Abwerfen des Kotes nicht zu einer Verschmutsammelten Kotes 11 wird das jeweils zu betätigende zung des darunterliegenden Umlenkrades einschließ-Obertrum 4 über eine Koppelgliederkette 13, die sich Hch der zugehörigen Kettenräderpaare führt. Entspremittels Koppelgliedern 14 verlängern oder verkürzen chend dieser Stellung der Umlenkräder 20 am gezeigläßt, mit dem Untertrum 12 des Roulettbandes ver- ten Ende der Legebatterie müssen die Umlenkräder bunden. Auch am nicht gezeigten Ende der Lege- 40 am nicht gezeigten Ende entgegengesetzt schräg zubatterie sind Koppelgliederketten 13 mit Koppelglie- einander versetzt sein, damit die Längen der Oberdern 14 vorgesehen, so daß auch an diesem Ende die trume 4 der Roulettbänder einheitlich bleiben,
    entsprechende Verbindung zwischen dem Untertrum Während der Betätigung der Antriebsvorrichtung
    12 und dem Obertrum 4 des Roulettbandes vorge- rotieren zwar alle Kettenräderpaare 18 und Umlenknommen werden kann. 45 räder 20, jedoch wird stets nur ein Obertrum und das
    Die Koppelglieder 14,13 sind identisch mit den Untertrum bewegt, weil die Koppelgliederkette 13 Gliederketten 8 des Roulettbandes. Sie unterscheiden oder Gliederkette 8 nur eines Obertrums 4 über das sich jedoch von diesen dadurch, daß sie keine Plat- zugehörige angetriebene Umlenkrad 20 verläuft. Da ten 5 tragen. Sobald die Verbindung zwischen dem bei den anderen Obertrumen 4 die Enden der Glieder-Obertrum 4 und dem Untertrum 12 in der angegebe- 50 ketten 8 lose herabhängen und nicht über die zugenen Weise vorgenommen worden ist, wird eine nicht hörigen Umlenkräder 20 verlaufen, bleiben diese gezeigte Antriebsvorrichtung in Tätigkeit gesetzt, so Obertrume so lange an ihrer Stelle, bis die Kopplung daß ein Antriebskettenrad 15 in Umdrehung versetzt mit dem Untertrum 12 in der bereits beschriebenen wird. Dieses Antriebskettenrad treibt über eine Glie- Weise erfolgt,
    derkette 16 mehrere an einem schwenkbaren Gestell 55
    17 drehbar gelagerte Kettenräderpaare 18. Das Ge- Patentansprüche:
    stell 17 ist an seinem oberen Ende, am oberen Ende
    des Rahmens 1 schwenkbar gehalten. Gleichachsig 1. Legebatterie für Hühnerfarmen mit mehremit den Kettenräderpaaren 18 sind im Gestell 17 über ren, etagenartig übereinander in einem Rahmen Wellen 19 Umlenkräder 20 drehbar gelagert, die über 60 gehaltenen Reihen nebeneinander angeordneter Mitnehmer 21 und Stifte 22 in einstellbaren Winkel- Boxen mit Gitterrostboden und mit für jede Reihe lagen mit den Kettenräderpaaren 18 kraftschlüssig unter den Gitterrostböden zum Auffangen und verbindbar sind. So wird durch Betätigen der An- Austragen des Kotes vorgesehenen Förderbändern, triebsvorrichtung eine Rotation der Umlenkräder 20 welche Gliederketten und an diesen befestigte, bewirkt. Beim Verbinden des Untertrums 12 mit dem 65 einander schuppenartig überdeckende Platten aufjeweiligen Obertrum 4 wurde die Koppelgliederkette weisen, die mit ihren Rändern auf rahmenfesten
    13 über die Umlenkräder 20 geführt, so daß eine Schienen gleiten, während die getrieblich mit kraftschlüssige Verbindung zwischen der Antriebs- einer Antriebsvorrichtung verbundenen Glieder-
    ketten an den Rahmenstirnseiten über Umlenkräder verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbänder für jede Boxenreihe (2) nur ein, der Länge der Boxenreihen angeglichenes Obertrum (4) aufweisen und daß unter dem Obertrum der untersten Boxenreihe ein in seiner Länge ebenfalls der Boxenreihenlänge angeglichenes Untertrum (12) verläuft, dessen Gliederkette (8) beidendig, mittels längenanpaßbarer und über die Umlenkräder verlaufender Koppelgliederketten (13,14) mit der Gliederkette des jeweils zu bewegenden Obertrums zur Bildung einer Endloskette verbindbar ist.
  2. 2. Legebatterie nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß an einer Rahmenstirnseite ein Gestell (17) mit seinem oberen Ende am oberen
    Rahmenende schwenkbar gelagert ist, das zur Lagerung der Umlenkräder (20) dieser Seite, sowie zur Aufnahme der Antriebsvorrichtung dient und das am unteren Ende zur Spannung und Entspannung der Gliederketten (8) mittels eines Exzenterhebels (27) und/oder Federgliedes vom Rahmen (1) abschwenkbar und feststellbar, sowie an den Rahmen (1) herausschwenkbar ist,
  3. 3. Legebatterie nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Obertrum (4) an einer Rahmenstirnseite ein Rollenvorrat einer auf den Platten des Roulettbandes liegenden Abdeckfolie (10) aus Kunststoff zugeordnet ist, welche zur Bildung einer U-förmigen Abdeckung des Roulettbandes (4) breiter als die Platten (5) ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    809 550/89 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEP1268A 1967-01-26 1967-01-26 Legebatterie fuer Huehnerfarmen Pending DE1268898B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP1268A DE1268898B (de) 1967-01-26 1967-01-26 Legebatterie fuer Huehnerfarmen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP1268A DE1268898B (de) 1967-01-26 1967-01-26 Legebatterie fuer Huehnerfarmen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1268898B true DE1268898B (de) 1968-05-22

Family

ID=5660161

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1268A Pending DE1268898B (de) 1967-01-26 1967-01-26 Legebatterie fuer Huehnerfarmen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1268898B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69229049T2 (de) Eiersammelautomat
DE1125409B (de) Vorrichtung zur Entnahme von Proben, insbesondere Erzproben, von einem laufenden Foerderband
DE2143399A1 (de) Vorrichtung zum Trocknen von Grünfutter
EP0088238A1 (de) Vorrichtung zum Transport von Teigstücken durch eine Gärkammer und/oder einen Backofen
DE691613C (de) Schleppfoerderer
DE2223813A1 (de) Platten-Bandfoerderer
DE1268898B (de) Legebatterie fuer Huehnerfarmen
DE589057C (de) Maschine zum Bestreuen von Gebaeckstuecken auf der Ober- und Unterseite mit trockenem koernigen Gut
DE903552C (de) Foerderrinne fuer Kettenfoerderer u. dgl.
DE2236181A1 (de) Einrichtung zur schrittweisen einspeisung empfindlicher koerper in eine mit einer kontinuierlichen bewegung beaufschlagte aufnahmestrecke
DE4012289A1 (de) Vorrichtung zum austragen von papierboegen, gefalteten abschnitten, papierstaub und aehnlichem papierabfall aus einer rotationspresse
EP0108717A2 (de) Vorrichtung zur Reinigung von Abwasser
DE2703968C2 (de) Einrichtung zur Aufzucht von Geflügel in einem Stall
DE1159208B (de) Legenest fuer Gefluegelfarmen
DE676542C (de) Schneidvorrichtung fuer einen mit einer geschlossenen Umhuellung versehenen weichen Massestrang
DE102023125494B3 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Reinigen eines Tierstalls
DE2359605B2 (de) Doppelkettenfoerderer
DE934614C (de) Legebatterie fuer die Gefluegelzucht
EP0041594A1 (de) Entmistungsförderer für Geflügel-Batterienestanlagen
DE2828123A1 (de) Vorrichtung zum ernten von beispielsweise rueben
DE19948057A1 (de) Volieren- oder Großkäfiganlage, insbesondere für Legehennen
DE702990C (de) , Klaer- und Abwasserreinigungsanlagen
DE1217692B (de) Batteriekaefig
DE1001536B (de) Dungfoerderanlage mit endlosem Kettenzug mit nur einer Kette
DE573486C (de) Foerdervorrichtung fuer Schokoladenformen-Kuehlraeume