DE1268898B - Legebatterie fuer Huehnerfarmen - Google Patents
Legebatterie fuer HuehnerfarmenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIk
Deutsche KL: 45 h-31/16
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
P 12 68 898.1-23
26. Januar 1967
22. Mai 1968
26. Januar 1967
22. Mai 1968
Die Erfindung betrifft eine Legebatterie für Hühnerfarmen mit mehreren etagenartig übereinander in
einem Rahmen gehaltenen Reihen nebeneinander angeordneter Boxen mit Gitterrostböden und mit für
jede Reihe unter den Gitterrostböden zum Auffangen und Austragen des Kotes vorgesehenen Förderbändern,
welche Gliederketten und an diesen befestigte, einander schuppenartig überdeckende Platten aufweisen,
die mit ihren Rändern auf rahmenfesten Schienen gleiten, während die getrieblich mit einer
Antriebsvorrichtung verbundenen Gliederketten an den Rahmenstirnseiten über Umlenkräder verlaufen.
Bei der Hühnerhaltung in Legebatterien fallen pro Huhn und pro 24 Stunden etwa 200 g Kot an. Der
Kot besitzt außer einem hohen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 70 bis 80% noch einen hohen Schwefelgehalt,
so daß alle Bauteile der Legebatterie, die mit dem Kot in Berührung kommen, einer starken Korrosion
ausgesetzt sind. Das Entfernen des Kotes aus der Legebatterie sowie dessen Beseitigung war bisher
mit einem erheblichen Aufwand verbunden, durch welchen die Wirtschaftlichkeit der Eierproduktion in
Legebatterien in nicht unerheblichem Maße beeinträchtigt wurde.
Bei älteren Legebatterien muß die Entmistung noch von Hand mehrmals am Tage durchgeführt werden.
Eine Verbesserung bedeuteten die bekannten Legebatterien, bei denen unterhalb der Gitterrostböden
der Boxen feste, plattenförmige Böden angeordnet sind, über welche ein schneepflugartiger Kotschieber
mittels eines mechanischen Antriebes geschleppt werden kann. Der Kotschieber kratzt dabei die Kotschicht
ab und wirft sie an einem Ende stirnseitig aus der Legebatterie aus.
Während der Rückbewegung wird der Kotschieber abgehoben. Bei dieser Art Entmistung, die ebenfalls
mehrere Male am Tage auszuführen ist, wird zwar Handarbeit eingespart, jedoch tritt ein starker Verschleiß
der aufeinanderreibenden Flächen der Auffangböden für den Kot sowie des Kotschiebers und
seiner Führungen auf.
Die geschilderten Nachteile werden bei einer weiteren bekannten Ausgestaltung einer Legebatterie für
Hühnerfarmen vermieden, bei welcher zur Entmistung Förderbänder vorgesehen sind. Diese Förderbänder
sind bei den bekannten Legebatterien als Endlosbänder ausgebildet und weisen Gliederketten
als Antriebsmittel und Platten als Träger auf, welche unterhalb der Gitterrostböden auf Schienen am Rahmen
der Legebatterie gleiten und den Kot auffangen. Durch diskontinuierliche Betätigung in Zeitabständen
geeigneter Länge werden die Förderbänder be-Legebatterie für Hühnerfarmen
Anmelder:
Arthur Schrom o. H. G.,
3301 Broitzem, Steinweg 17
Als Erfinder benannt:
Heinz Düerkop, 3301 Broitzem
wegt, wobei der Kot von den einzelnen Platten an einer Stirnseite der Batterie ausgeworfen wird.
Bei den Legebatterien mit Förderbandentmistung,
Bei den Legebatterien mit Förderbandentmistung,
ao aber auch bei den anderen genannten bekannten
Legebatterien, nimmt das Förderband bzw. die Führungseinrichtungen für den Kotschieber usw. einen
erheblichen Teil des innerhalb der Konturen des Rahmens der Legebatterie verfügbaren Raumes in
Anspruch. Das bedeutet, daß sich die zur Kotaustragung erforderlichen Maßnahmen bisher auch nachteilig,
d. h. verringernd auf die Anzahl der in einer Legebatterie gegebener Größe unterbringbaren Hühner
auswirkte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile bekannter Legebatterien zu vermeiden
und eine Legebatterie der eingangs genannten Art so auszubilden, daß bei einfachem Aufbau und
zuverlässiger Arbeitsweise eine wirtschaftlich durchführbare Austragung des Kotes ermöglicht wird, bei
welcher die zur Kotaustragung dienenden Bauteile nicht nur weitgehend vor dem korrodierenden Einfluß
des Kotes geschützt sind, sondern auch nur einen geringen Raum innerhalb der Legebatterie in Anspruch
nehmen.
Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die einleitend beschriebene Legebatterie erfindungsgemäß
dadurch, daß die Förderbänder für jede Boxenreihe nur ein der Länge der Boxenreihen angeglichenes
Obertrum aufweisen und daß unter dem Obertrum der untersten Boxenreihe ein in seiner Länge ebenfalls
der Boxenreihenlänge angeglichenes Untertrum verläuft, dessen Gliederkette beidendig mittels längenanpaßbarer
und über die Umlenkräder verlaufender Koppelgliederketten mit der Gliederkette des jeweils
zu bewegenden Obertrums zur Bildung einer Endloskette verbindbar ist.
809 550/89
3 4
Bei der neuen Ausgestaltung der Legebatterie des Hühnerkotes die Geruchsbekämpfung und Verbraucht
für das Förderband zur Kotaufnahme und hinderung einer Geruchsbelästigung der Umgebung
Austragung zwischen zwei übereinanderliegenden bisher außerordentliche Schwierigkeiten verursachte.
Boxenreihen jeweils nur noch so viel Platz freigelas- Durch die langen Ruheperioden des Förderbandes
sen zu werden, wie zur Führung eines einzigen Trums 5 bei der neuen Ausgestaltung der Legebatterie wird
des Förderbandes erforderlich ist. Das bedeutet, daß gegenüber den bekannten Legebatterien mit Kotder
Raumbedarf für die Vorrichtungen zur Kotaus- schieberentmistung oder Förderbandentmistung eine
tragung bei der neuen Ausgestaltung der Legebatte- erhebliche Steigerung der Lebensdauer erzielt, denn
rien wenigstens auf die Hälfte des bisher bei Förder- der Verschleiß aufeinandergleitender Teile ist um so
bandentleerung üblichen Raumbedarfes vermindert io stärker, je häufiger die Teile aufeinander gleiten. Bei
wurde. Weiterhin wird durch die neue Ausgestaltung den bekannten Legebatterien werden die Entmistungseine
erhebliche Materialeinsparung erzielt, denn die vorrichtungen mehrmals am Tage betätigt und verbei
der bisherigen Ausgestaltung der Legebatterie der schleißend beansprucht, bei der neuen Legebatterie
zur Ausbildung endloser Förderbänder für jede Reihe tritt eine Betätigung nur alle zwei bis vier Wochen
erforderlichen Untertrume dieser Förderbänder, ein- 15 einmal ein, wobei außerdem jedes einzelne Trum des
schließlich zur Führung dieser Untertrume erforder- Roulettbandes bezogen auf ein Endlosband nur eine
liehen Führungen werden eingespart. Bei der neuen halbe Umdrehung bzw. den halben Umlaufweg zuAusgestaltung
der Legebatterie wird lediglich das rücklegt.
jeweils zu betätigende Obertrum des Roulettbandes Um die Kopplung und Entkopplung des Untermit
dem unterhalb des untersten Obertrums liegenden 20 trums mit dem jeweils zu betätigenden Obertrum bei
Untertrum über die Koppelgliederketten verbunden, der neuen Legebatterie auf einfache Weise möglichst
und danach die Antriebsvorrichtung in Tätigkeit ge- schnell durchführen zu können, kennzeichnet sich
setzt. Dabei bewegt sich das Untertrum und das an- eine weitere Ausgestaltung dieser neuen Legebatterie
gekoppelte Obertrum wie ein Endlosband, bei wel- erfindungsgemäß dadurch, daß an einer Rahmenstirnchem
im Bereich der Koppelgliederketten die Platten 25 seite ein Gestell mit seinem oberen Ende am oberen
fortgelassen sind. Während der Bewegung des Förder- Rahmenende schwenkbar gelagert ist, daß zur Lagebandes
werfen die Platten an den Umlenkrädern in rung der Umlenkräder dieser Seite, sowie zur Aufbekannter Weise den Kot ab. Sobald das Obertrum nähme der Antriebsvorrichtung dient und daß am
unter der Boxenreihe vollständig herausgezogen ist unteren Ende zur Spannung und Entspannung der
und die Lage des Untertrums einnimmt, hat auch das 30 Gliederketten mittels eines Exzenterhebels und/oder
Untertrum nunmehr die Lage des Obertrums einge- Federgliedes vom Rahmen abschwenkbar und festnommen.
Die Antriebsvorrichtung kann danach still- stellbar, sowie an den Rahmen heranschwenkbar ist.
gesetzt werden, die Koppelgliederketten können ge- Bei einer weiteren Ausgestaltung der Legebatterie
löst werden, und es kann danach in der gleichen sieht die Erfindung noch vor, daß jedem Obertrum
Weise nach Verkürzung der Koppelgliederketten die 35 an einer Rahmenstirnseite ein Rollenvorrat einer auf
Austragung des Kotes von einem anderen Förder- den Platten des Roulettbandes liegenden Abdeckfolie
band einer anderen Boxenreihe vorgenommen wer- aus Kunststoff zugeordnet ist, welche zur Bildung
den. einer U-förmigen Abdeckung des Roulettbandes brei-
Es wurde gefunden, daß gegenüber dem bisherigen, ter als die Platten ausgebildet ist.
mehrmaligen täglichen Betätigen der Entmistungs- 40 Diese Ausgestaltung der Legebatterie ist wirtschaftvorrichtungen
bei bekannten Legebatterien bei der lieh überhaupt erst dadurch möglich, daß die Ausneu
ausgebildeten Legebatterie Wartezeiten von zwei tragung des Kotes in großen Zeitabständen erfolgt,
bis vier Wochen möglich sind. Infolge des zwischen so daß der Verbrauch an Abdeckfolie gering bleibt,
zwei übereinander befindlichen Boxenreihen verfüg- Durch die breiter als die Platten bemessene Breite
baren im Vergleich zu den bekannten Ausgestaltungen 45 der Abdeckfolie erstreckt sich diese in einer U-Form
großen freien Raumes besteht keine Gefahr, daß die auch längs der Ränder des Roulettbandes und schützt
auf den jeweiligen Obertrumen der Förderbänder sich so die Führungsschienen für das Roulettband und
ansammelnde Kotschicht innerhalb der genannten auch die Platten des Förderbandes sowie dessen
Zeit so hoch ansteigt, daß eine Beschmutzung der Gliederketten vor dem korrodierenden Angriff durch
Hühner möglich wäre. Es wurde weiterhin gefunden, 50 den Kot.
daß der Kot infolge seiner Lagerung auf den Ober- Beim Austragen des Kotes kann die Abdeckfolie
trums der Förderbänder innerhalb der zwei bis drei an der Abwurfstelle leicht vom Kot getrennt werden,
oder vier Wochen Lagerzeit weitgehend austrocknet, Beim Betätigen der Förderbänder zieht jedes einzelne
weil die zur Erzielung einer großen Legeleistung Band vom Rollenvorrat beim Austragen des Kotes
übliche relativ starke Luftumwälzung und Vergleichs- 55 neue Abdeckfolie nach, so daß ein mühsames Einweise
hohe Temperatur der Luft einen intensiven legen vermieden wird.
Feuchtigkeitsentzug aus dem Kot bewirkt. So wird Ein Ausführungsbeispiel der Legebatterie ist in den
erstmalig bei einer Legebatterie für Hühnerfarmen Zeichnungen dargestellt.
unmittelbar aus der Legebatterie Kot ausgetragen, F i g. 1 zeigt das Antriebsende einer erfindungsweicher
sofort und ohne jegliche Nachbehandlung 60 gemäß ausgebildeten Legebatterie in Seitenansicht;
weiter verwendbar ist. Es ist keinerlei aufwendige F i g. 2 stellt eine Stirnansicht des in F i g. 1 ge-
Trocknung mehr erforderlich, und es fallen somit alle zeigten Endes in stark vereinfachter Wiedergabe dar.
bisher erforderlichen Einrichtungen zur Nachbehand- Die in den F i g. 1 und 2 teilweise gezeigte Lege-
lung und Aufbereitung des Hühnerkotes fort. Der batterie weist einen Rahmen 1 auf, in welchem
von der neuen Legebatterie anfallende Kot ist in sei- 65 Boxenreihen 2 etagenartig übereinander angeordnet
nem Austragungszustand streufähig und außerdem sind. Die einzelnen Boxen in den Reihen 2 weisen
weitgehend geruchsfrei. Dies ist von besonderer Be- Gitterrostböden 3 auf, durch welche der anfallende
deutung, weil bei der Aufbereitung und Beseitigung Kot auf unter diesen Gitterrostböden 3 vorgesehene
Claims (3)
- Obertrume 4 von Roulettbändern fallen kann. Die vorrichtung und den beiden Trumen 4 und 12 des Obertume 4 der Roulettbänder weisen einander Roulettbandes gebildet wird. Das Roulettband bzw. schuppenartig überdeckende im Längsprofil Z-förmig dessen Obertrum 4 bewegt sich bei der in F i g. 1 geausgebildete Platten 5 auf, welche mit ihren Rändern zeigten Situation in Richtung des Pfeiles 23, so daß (siehe F i g. 2) auf Führungsschienen 6 gleiten, die 5 der Kot 11 in Richtung des Pfeiles 24 ausfällt,
am Rahmen 1 befestigt sind. Jede Platte 5 ist mittels Die Umlenkräder 20 sind im gezeigten Beispielgeeigneter Befestigungslaschen 7 (siehe F i g. 2) mit viereckig ausgebildet, um eine Anpassung an die einer Gliederkette 8 verbunden. Im Rahmen ist die Größe und Gestalt der Platten 5 zu gewährleisten Gliederkette in einer im Querschnitt U-förmigen und die Umlenkung des Roulettbandes auf möglichst Schiene 9 geführt (siehe F i g. 2). Die unterhalb der io engem Raum sicherzustellen.Boxenreihen 2 vorgesehenen Obertrume 4 sind mit- Während der Betätigung des Roulettbandes ist dietels einer Abdeckfolie 10 vor dem korrodierenden Aufrechterhaltung einer einwandfreien Spannung der Einfluß des abgelagerten Kotes 11 geschützt. Die Ab- Gliederkette 8 bzw. Koppelgliederkette 13, welche mit deckfolie 10 ist breiter als das Roulettband 4 ausge- dieser eine Endloskette bildet, erforderlich. Zu diebildet und legt sich mit den Rändern unter Bildung 15 sem Zwecke ist das Gestell 17 um eine Schwenkvereiner U-Form gegen die seitlichen Begrenzungen des bindung 25 am oberen Ende in Richtung der Pfeile Roulettbandes, so daß auch die Führungsschienen 6 26 in F i g. 1 verschwenkbar und in ausgewählten vor dem korrodierenden Eingriff des Kotes geschützt Schwenklagen arretierbar. Zu diesem Zwecke dient werden. eine in F i g. 1 vereinfacht dargestellte Hebelspann-Die Abdeckfolie 10 wird zweckmäßigerweise von 20 vorrichtung 27.einem Rollenvorrat entnommen, der am nicht gezeig- Beim Abspreizen des Gestells 17 vom Rahmen 1ten, anderen Ende der Legebatterie gehalten ist. wird die Kette 8 gespannt; beim Heranschwenken desJede einzelne Boxenreihe 2 weist unter ihren Git- Gestells 17 an den Rahmen 1 wird die Kette entterrostböden 3 nur ein einziges Trum eines Roulett- spannt, und es ist die Kopplung des Untertrums 12 bandes auf, nämlich das Obertrum 4. Dieses Ober- 25 mit einem anderen Obertrum 4 möglich. Zum Betrum 4 ist in seiner Länge bezüglich der Länge der enden des Umlaufes des Roulettbandes 12 ist im BeGliederkette 8, wie auch der Länge der Platten 5 nur reich der Führungsschiene 6' ein Endschalter 28 so lang ausgebildet wie die jeweilige Boxenreihe 2. (Fig. 2) angeordnet. Dieser schaltet den Motor der Unterhalb der untersten Boxenreihe bzw. unterhalb Antriebsvorrichtung aus, sobald die letzte Platte 5 des Obertrums 4 dieser Boxenreihe sind im Rahmen 1 30 des jeweils bewegten Obertrums 4 auf die Führungseine weitere Führungsschiene 6' für ein Untertrum 12 schiene 6' in die Lage des Untertrums 12 eingefahvorgesehen. Auch dieses Untertrum gehört zum Rou- ren ist.lettband und ist wie die Obertrume 4 ausgebildet. In der Darstellung in F i g. 1 sind die UmlenkräderAuch die Länge ist diesen angepaßt. 20 seitlich übereinander versetzt angeordnet, damitZur Entmistung, d. h. zum Austragen des ange- 35 das Abwerfen des Kotes nicht zu einer Verschmutsammelten Kotes 11 wird das jeweils zu betätigende zung des darunterliegenden Umlenkrades einschließ-Obertrum 4 über eine Koppelgliederkette 13, die sich Hch der zugehörigen Kettenräderpaare führt. Entspremittels Koppelgliedern 14 verlängern oder verkürzen chend dieser Stellung der Umlenkräder 20 am gezeigläßt, mit dem Untertrum 12 des Roulettbandes ver- ten Ende der Legebatterie müssen die Umlenkräder bunden. Auch am nicht gezeigten Ende der Lege- 40 am nicht gezeigten Ende entgegengesetzt schräg zubatterie sind Koppelgliederketten 13 mit Koppelglie- einander versetzt sein, damit die Längen der Oberdern 14 vorgesehen, so daß auch an diesem Ende die trume 4 der Roulettbänder einheitlich bleiben,
entsprechende Verbindung zwischen dem Untertrum Während der Betätigung der Antriebsvorrichtung12 und dem Obertrum 4 des Roulettbandes vorge- rotieren zwar alle Kettenräderpaare 18 und Umlenknommen werden kann. 45 räder 20, jedoch wird stets nur ein Obertrum und dasDie Koppelglieder 14,13 sind identisch mit den Untertrum bewegt, weil die Koppelgliederkette 13 Gliederketten 8 des Roulettbandes. Sie unterscheiden oder Gliederkette 8 nur eines Obertrums 4 über das sich jedoch von diesen dadurch, daß sie keine Plat- zugehörige angetriebene Umlenkrad 20 verläuft. Da ten 5 tragen. Sobald die Verbindung zwischen dem bei den anderen Obertrumen 4 die Enden der Glieder-Obertrum 4 und dem Untertrum 12 in der angegebe- 50 ketten 8 lose herabhängen und nicht über die zugenen Weise vorgenommen worden ist, wird eine nicht hörigen Umlenkräder 20 verlaufen, bleiben diese gezeigte Antriebsvorrichtung in Tätigkeit gesetzt, so Obertrume so lange an ihrer Stelle, bis die Kopplung daß ein Antriebskettenrad 15 in Umdrehung versetzt mit dem Untertrum 12 in der bereits beschriebenen wird. Dieses Antriebskettenrad treibt über eine Glie- Weise erfolgt,
derkette 16 mehrere an einem schwenkbaren Gestell 5517 drehbar gelagerte Kettenräderpaare 18. Das Ge- Patentansprüche:
stell 17 ist an seinem oberen Ende, am oberen Endedes Rahmens 1 schwenkbar gehalten. Gleichachsig 1. Legebatterie für Hühnerfarmen mit mehremit den Kettenräderpaaren 18 sind im Gestell 17 über ren, etagenartig übereinander in einem Rahmen Wellen 19 Umlenkräder 20 drehbar gelagert, die über 60 gehaltenen Reihen nebeneinander angeordneter Mitnehmer 21 und Stifte 22 in einstellbaren Winkel- Boxen mit Gitterrostboden und mit für jede Reihe lagen mit den Kettenräderpaaren 18 kraftschlüssig unter den Gitterrostböden zum Auffangen und verbindbar sind. So wird durch Betätigen der An- Austragen des Kotes vorgesehenen Förderbändern, triebsvorrichtung eine Rotation der Umlenkräder 20 welche Gliederketten und an diesen befestigte, bewirkt. Beim Verbinden des Untertrums 12 mit dem 65 einander schuppenartig überdeckende Platten aufjeweiligen Obertrum 4 wurde die Koppelgliederkette weisen, die mit ihren Rändern auf rahmenfesten13 über die Umlenkräder 20 geführt, so daß eine Schienen gleiten, während die getrieblich mit kraftschlüssige Verbindung zwischen der Antriebs- einer Antriebsvorrichtung verbundenen Glieder-ketten an den Rahmenstirnseiten über Umlenkräder verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbänder für jede Boxenreihe (2) nur ein, der Länge der Boxenreihen angeglichenes Obertrum (4) aufweisen und daß unter dem Obertrum der untersten Boxenreihe ein in seiner Länge ebenfalls der Boxenreihenlänge angeglichenes Untertrum (12) verläuft, dessen Gliederkette (8) beidendig, mittels längenanpaßbarer und über die Umlenkräder verlaufender Koppelgliederketten (13,14) mit der Gliederkette des jeweils zu bewegenden Obertrums zur Bildung einer Endloskette verbindbar ist. - 2. Legebatterie nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß an einer Rahmenstirnseite ein Gestell (17) mit seinem oberen Ende am oberenRahmenende schwenkbar gelagert ist, das zur Lagerung der Umlenkräder (20) dieser Seite, sowie zur Aufnahme der Antriebsvorrichtung dient und das am unteren Ende zur Spannung und Entspannung der Gliederketten (8) mittels eines Exzenterhebels (27) und/oder Federgliedes vom Rahmen (1) abschwenkbar und feststellbar, sowie an den Rahmen (1) herausschwenkbar ist,
- 3. Legebatterie nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Obertrum (4) an einer Rahmenstirnseite ein Rollenvorrat einer auf den Platten des Roulettbandes liegenden Abdeckfolie (10) aus Kunststoff zugeordnet ist, welche zur Bildung einer U-förmigen Abdeckung des Roulettbandes (4) breiter als die Platten (5) ausgebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 550/89 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
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|---|---|---|---|
| DEP1268A DE1268898B (de) | 1967-01-26 | 1967-01-26 | Legebatterie fuer Huehnerfarmen |
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| DEP1268A DE1268898B (de) | 1967-01-26 | 1967-01-26 | Legebatterie fuer Huehnerfarmen |
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| DE1268898B true DE1268898B (de) | 1968-05-22 |
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1967
- 1967-01-26 DE DEP1268A patent/DE1268898B/de active Pending
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