DE1264570B - Druckgasschalter - Google Patents

Druckgasschalter

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DE1264570B
DE1264570B DEW39884A DEW0039884A DE1264570B DE 1264570 B DE1264570 B DE 1264570B DE W39884 A DEW39884 A DE W39884A DE W0039884 A DEW0039884 A DE W0039884A DE 1264570 B DE1264570 B DE 1264570B
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DE
Germany
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switch
valve
drive
switching point
compressed gas
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Pending
Application number
DEW39884A
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English (en)
Inventor
William A Fish Jun
James M Telford
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CBS Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
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    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/80Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid flow of arc-extinguishing fluid from a pressure source being controlled by a valve

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  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
  • Circuit Breakers (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
HOIh
Deutsche Kl.: 21c-35/10
Nummer: 1264 570
Aktenzeichen: W 39884 VIII d/21 c
Anmeldetag: 10. September 1965
Auslegetag: 28. März 1968
Die Erfindung ist auf einen Druckgasschalter mit einem Hochspannungspotential aufweisenden pneumatischen Antrieb für ein als Blasventil dienendes Leistungsschaltstück gerichtet, bei welchem der Antrieb durch ein elektrisch zu betätigendes Ventil gesteuert wird. Das Ventil muß bei einem Schaltvorgang so lange geöffnet bleiben, bis der Schalter mit Sicherheit die gewünschte Endstellung erreicht hat. Zu diesem Zweck hat man bisher üblicherweise das Ventil unabhängig von der Stellung des Schalters eine bestimmte Zeit lang offengehalten. Die Öffnungszeit setzte sich deshalb aus der normalerweise für den Schaltvorgang erforderlichen Zeit und einem beträchtlichen Zuschlag zusammen, der aus Sicherheitsgründen vorgesehen wurde. Dies führte aber zu einem unerwünscht großen Drackgasverbrauch und verhinderte außerdem schnelle Umsteuerungen des Schalters, die beispielsweise für Kurzunterbrechung notwendig sind.
Die Erfindung vermeidet die genannten Nachteile durch einen über den Antrieb pneumatisch betätigbaren Hilfsschalter zum elektrischen Umsteuern des Ventils. Dabei wird die Vollendung des Schaltvorganges pneumatisch mit dem Hilfsschalter erfaßt. Deshalb kann das Ventil unmittelbar nach Vollendung des Schaltvorganges umgesteuert werden. Mechanische Verbindungen mit dem Hochspannungspotential aufweisenden Antrieb sind dazu nicht erforderlich, so daß ein einfacher, aber dennoch weitgehend anpassungsfähiger und auch dielektrisch hochwertiger Aufbau ohne Schwierigkeiten erreicht werden kann.
Es ist ferner bekannt, Druckgasschalter mit einer Leistungsschaltstelle und einer verzögert öffnenden Trennschaltstelle zu versehen, deren pneumatischer Antrieb vom Antrieb der Leistungsschaltstelle gesteuert wird. Diese Bauweise ist auch im Rahmen der Erfindung möglich. Dabei geht man zweckmäßig so vor, daß der Hilfsschalter dem Antrieb der Trennschaltstelle zugeordnet ist. Zwischen dem Antrieb der Leistungsschaltstelle und dem Antrieb der Trennschaltstelle kann man ein Ventil mit pneumatischer Selbsthaltung einsetzen, damit die Trennschaltstelle in der Ausschaltstellung des Schalters ohne anderweitige Steuermittel geöffnet bleibt. Die Leistungsschaltstelle kann dann z. B. unter der Wirkung einer Feder wieder schließen, so daß sie besonders einfach ausgebildet werden kann. Dabei kann die erfindungsgemäße Steuerung mit dem pneumatisch betätigbaren Hilfsschalter noch durch ein Rückschlagventil zwischen dem Antrieb der Trennschaltstelle und dem Antrieb der Leistungsschaltstelle verbessert werden, Druckgasschalter
Anmelder:
Westinghouse Electric Corporation,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. jur. G. Hoepffner, Rechtsanwalt,
8520 Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Als Erfinder benannt:
William A. Fish jun.;
James M. Telford, Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 7. Dezember 1964
(416 455)
wie aus der späteren Beschreibung eines Ausführungsbeispiels noch näher hervorgeht.
Eine besonders günstige Ausführungsform der Erfindung ist so aufgebaut, daß der Hilfsschalter ein Umschalter ist, der in der einen Schaustellung einem zum Ausschalten dienenden Ventil und in der anderen Schaltstellung einem zum Einschalten dienenden Ventil zugeordnet ist. Hierdurch erhält man einen übersichtlichen Aufbau mit einfachen Ventilen, die handelsüblich und daher billig zu erhalten sind.
Der Hilfsschalter kann zugleich als Stellungsmelder dienen, da er erst dann pneumatisch betätigt wird, wenn der Schalter nach dem Schaltvorgang seine neue Endstellung erreicht hat.
Zum besseren Verständnis des Wesens der Erfindung wird auf die folgende, ins einzelne gehende Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen verwiesen. Darin ist
Fig. 1 eine Ansicht eines Druckgasleistungsschalters, zum Teil im Schnitt. Der als Ganzes dargestellte Schalter weist neben dem wesentlichen Merkmal der Erfindung auch an sich bekannte Merkmale auf.
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Fig. 2A und 2 B zeigen zusammen eine schema- Trennstrecke vorgesehen zu werden. Der neue Leitische Darstellung des Steuersystems für die Unter- stungsschalter kann somit in verhältnismäßig kurzer brechungseinrichtung des Schalters. Die Leistungs- Zeit wieder eingeschaltet werden, schaltstücke sind in der Einschaltstellung ge- Bei einer Ausschaltung wird als erstes die Hauptzeichnet. 5 schaltstelle 11 geöffnet. Dann wird die Leistungs-
In Fig. 1 ist ein Leistungsschalter 1 dargestellt, schaltstelle 12 geöffnet und schließlich die Widerder drei Pole besitzt, von denen nur einer gezeichnet standsschaltstelle 13. Nach der Öffnung der Widerist. Der Pol ist in einem im wesentlichen zylindrischen standsschaltstelle 13 werden die Trennschaltstücke Metallgehäuse 2 untergebracht, das von Füßen 3 ge- voneinander wegbewegt. Anschließend werden die tragen wird. Das Gehäuse 2 ist aus Sicherheits- io Schaltstellen 11, 12 und 13 wieder geschlossen. Der gründen geerdet. Es enthält ein Löschmittel, z. B. Stromkreis wird durch den Schalter von den von-Luft unter erhöhtem Druck, beispielsweise unter einander getrennten Trennschaltstücke 16 offengehal-17,5 at. Es können auch andere Löschgase, z. B. ten. Deshalb kann der Leistungsschalter allein durch Schwefelhexafluorid (SF6) verwendet werden, falls die Schließung der Trennschaltstücke 16 eingeschaltet dies erwünscht ist. 15 werden.
Durch Tragrohre 5 im oberen Teil des Gehäuses 2 Aus Fig. 2B ist zu ersehen, daß das Löschgas
erstrecken sich Durchführungen 4 nach unten. Jede zur Unterbrechung des Stromes zwischen einem fest-Durchführung enthält einen nicht dargestellten Leiter, stehenden Düsenschaltstück 19 und einem bewegder den Strom in das unter Druck stehende Gehäuse 2 liehen Leistungsschaltstück 20 der Leistungsschaltführt, wo er von Unterbrechungseinrichtungen 6 20 stelle 12 durch einen tassenförmigen Schaltstückunterbrochen werden kann, die im Innern des Ge- träger 21 in das Innere 22 des Auslaßgehäuses 14 häuses 2 angeordnet sind. Bei der vorliegenden Kon- strömt. Um eine Zentrierung des Lichtbogens zu struktion sind die Durchführungsleiter im Innern der erleichtern, der durch das Düsenschaltstück 19 geDurchführungen 4 hohl. Sie dienen zugleich dazu, zogen wird, und um eine radial nach innen gerichtete die Schaltgase aus dem Gehäuse 2 anschließend an 25 Strömung zu halten, ist in an sich bekannter Weise die Stromunterbrechung abströmen zu lassen. ein Lichtbogenhorn 23 vorgesehen. Das Lichtbogen-
Wie in Fig. 1 dargestellt, ist an einer Seite des horn23 ist durchbohrt. Es wird von einem Tragarm Gehäuses 2 eine Inspektionstür 7 befestigt. Auf der 24 gehalten, der mit Schrauben 25 an einer Schulter anderen Seite des Gehäuses ist ein Steuergehäuse 8 des Schaltstückträgers 21 befestigt ist. Eine Öffnung angebracht. Die Durchführungen 4 sind von Strom- 30 26 fluchtet mit der Öffnung des Schaltstückträgers 21. wandlern9 umgeben. Die Sekundärwicklungen der Wie erwähnt, steht der Raum22 im Auslaßgehäuse. Stromwandler sind durch ein Rohr 10 in das Steuer- 14 mit dem hohlen Durchführungsleiter in Verbingehäuse 8 geführt. dung, der sich durch die zugeordnete Durchführung
Wie in den Fig. 2A und 2B dargestellt, besitzt erstreckt. Deshalb wird das Gas in die Atmosphäre jede Unterbrechungseinrichtung 6 in bekannter Weise 35 außerhalb des Gehäuses 2 entlassen, eine Hauptschaltstelle 11 und eine Leistungsschau- In ähnlicher Weise ist, wie Fig. 2A zeigt, die
stelle 12 sowie eine Widerstands- oder Impedanz- Widerstandsschaltstelle mit einem feststehenden -schaltstelle 13 (s. Fig. 2A). Jede Unterbrechungs- Düsenschaltstück27 und einem beweglichen Widereinrichtung 6 wird von einer Auslaßkammer 14 ge- standsschaltsrück 28 versehen. Wenn diese voneintragen, die vorzugsweise als Gußstück ausgebildet ist. 40 ander getrennt werden, wird ein Widerstandslieht-Die Auslaßkammer 14 ist am unteren Ende einer der bogen gezogen, der einer Gasströmung aus dem Durchführungen 4 befestigt. Ein Widerstand oder Raum 18 innerhalb des Gehäuses 2 durch die Düseneine Impedanz 15 ist in Reihe mit der Widerstands- öffnung und durch eine Öffnung 29 in den Raum 22 schaltstelle 13 geschaltet. Er erleichtert die Unter- innerhalb der Auslaßkammer 14 ausgesetzt ist. Die brechung des Stromes an der Leistungsschaltstelle 12. 45 Gasströmung gelangt durch den hohlen Durchfüh-Wie bekannt ist, verringert die Einfügung des Wider- rungsleiter 4 ins Freie, wie vorher erläutert. Standes 15 in den Stromkreis während eines Teiles Fig. 2B zeigt, daß die Hauptschaltstelle 11 meh-
der Ausschaltbewegung die Größe des zu unter- rere nach innen verlaufende Kontaktfinger 31 aufbrechenden Stromes. weist, die ein bewegliches Hauptschaltstück 32 um-Die Unterbrechung des Widerstandsstromes durch 5° fassen. Die Kontaktfinger 31 sind an der Unterseite die Widerstandsschaltstelle 13 vollendet die Unter- des Auslaßgehäuses 14 angebracht. Das bewegliche brechung des Stromes durch die Unterbrechungs- Schaltstück 32 steht unter Vorspannung der nach einrichtung 6. Nach der Unterbrechung des Stromes oben wirkenden Druckfedern 33. Es ist über eine ist es wünschenswert, eine Isolier- oder Trennschalt- Kolbenstange 34 und ein Abstandsrohr 35 mit einem stelle 16 zu öffnen, die, wie Fig. 1 zeigt, die Unter- 55 Kolben36 verbunden, der in vertikaler Richtung in brechungseinrichtungen 6 in Reihenschaltung ver- einem Antriebszylinder 37 gleiten kann. Wie im bindet. Wie in Fig. 1 gezeigt, berühren sich die folgenden näher beschrieben wird, ergibt das Ab-Trennschaltstücke 16 in der Einschaltstellung bei 17. strömen des Gases unterhalb des Kolbens 36 eine Sie werden am Ende des Ausschaltvorganges von- nach unten gerichtete Ausschaltbewegung des KoI-einander getrennt. Durch die Anordnung der Trenn- 60 bens 36 und des beweglichen Schaltstückes 32. Daschaltstelle 16, die den Stromkreis offenhält, ist die durch wird der Strom über den Schalter gezwungen, Wiedereinschaltung der Hauptschaltstelle 11 möglich. über die Leistungsschaltstelle 12 und die Wider-Auch die Leistungsschaltstelle 12 und die Wider- standsschaltstelle 13 zu fließen (Fig. 2A), obgleich standsschaltstelle 13 können geschlossen werden. Da die letztere wegen des Reihenwiderstandes 15 nur das Innere 18 des Gehäuses 2 Gas von verhältnis- 65 einen verhältnismäßig kleinen Teil des Stromes trägt, mäßig hohem Druck enthält, liegt die Trennstrecke 17 Das bewegliche Lichtbogenschaltstück 20 wird von der einzelnen Pole in einer Atmosphäre hoher dielek- einem Kolben 38 nach unten bewegt, der in einem irischer Festigkeit. Deshalb braucht nur eine kleine Antriebszylinder 39 angeordnet ist und von einer
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Druckfeder 40 nach oben in Einschaltrichtung ge- 6 mm oder kleinerem Durchmesser, die lediglich drückt wird. Das untere Ende eines sich nach unten für eine Steuerung und Druckanzeige benötigt erstreckenden Teiles 41 des Schaltstückes 20, das am werden.
Kolben 38 befestigt ist, besitzt einen Schaftteil 42 Frühere pneumatische Systeme haben entweder und einen unteren vergrößerten Ventilteil 43. Infolge- 5 Rohre großen Durchmessers bei Atmosphärendruck dessen bilden die Ventilteile 42 und 43 einen Schie- in einer Stellung des Schalters oder sie besitzen, wenn ber, der eine Verbindung zwischen einer Leitung 44 die Spannungsanforderungen es notwendig machen, und einer Leitung 45 öffnet oder schließt, die in den spezielle Ventile, die Gußstücke mit komplizierter Raum unterhalb eines Kolbens 46 der Widerstands- und kostspieliger Maschinenbearbeitung benötigen, schaltstelle 13 führt. Die Leitung 45 ist mit einer io damit der Atmosphärendruck nur in kleinen Steuer-Leitung 47 in einem Zylinderkopf 48 der Schaltstelle oder Anzeigeleitungen in der Ausschalt- und Ein-13 durch ein IsolierstofErohr 49 verbunden. scharfstellung des Schalters vorliegt. Im beschriebe-
Das bewegliche Schaltstück 28 der Widerstands- nen Druckluftsystem sind keine Steuerleitungen vorschaltstelle 13 wird von einem Kolben 46 getragen, handen, die in der Einschaltstellung Atmosphärender in einem Zylinder 51 angeordnet ist. Der Kolben 15 druck aufweisen, in der am Schalter die Wahrschein-46 wird durch eine Druckfeder 52 nach oben ge- lichkeit am größten ist, daß Überspannungen aufdrückt, die zwischen einem Kolbenteil 53 und einem treten. Es sind nur kleine Steuer- und Anzeigeleitun-Zylinderkopf 48 angeordnet ist. Wenn Luft unterhalb gen mit Atmosphärendruck in der Ausschaltstellung des Kolbens 46 ins Freie gelassen wird, drückt die vorhanden, und es werden nur genormte, im Handel Luft innerhalb des Gehäuses 2 auf den Kolbenteil 53 20 erhältliche Ventile benötigt.
und zwingt den Kolben 46 entgegen der Wirkung der Unter Bezug auf die Fig. 2A und 2 B ist festzu-
Druckfeder 52 nach unten. halten, daß ein Einschaltventil 71 ein genormtes,
Die Trennschaltstelle ist als Ganzes mit 55 be- magnetisch betätigtes, geradlinig bewegliches, normazeichnet. Sie umfaßt das Trennschaltstück 16, das !erweise geschlossenes Luft- oder Gasventil ist. Ein durch Druckdifferenz am Kolben 56 im Antriebs- 25 Ausschaltventil 72 ist ein genormtes, magnetisch zylinder 57 betätigt wird. Feststehende Kontaktfinger betätigtes Dreiwegeventil, das normalerweise offen ist 58 liegen auf den Seiten des beweglichen Trennschalt- und einen angemessenen Durchlaßquerschnitt besitzt, Stückes 16 auf, um den Strom von diesen zu einem um die Unterbrechungseinheiten mit der gewünschten Zylinderkopf 59 zu übertragen, der mit dem Wider- Schnelligkeit zu entleeren. Als Alternative können stand 15 elektrisch verbunden ist. Der Zylinderkopf 59 30 zwei oder mehrere kleinere Ventile in Parallelschalist elektrisch und mechanisch mit einer leitenden tang zum Ausschalten benutzt werden. Dazu können Tragplatte 61 durch Bolzen 62 verbunden, die sich entweder die Betätigungsspulen in Reihe oder pardurch Füße 63 des Zylinderkopf es 59 erstrecken. Der allel geschaltet werden, oder es werden pneumatisch Widerstand 15 ist mit der Tragplatte 61 über einen betätigte Ventile verwendet, die von einem gemein-Leiter 64 verbunden. Die Tragplatte 61 ist mit der 35 samen Steuerventil unter Druck zu setzen sind.
Leistungsschaltstelle 12 über einen Leiter 65 verbun- Das Steuerventil A ist ein genormtes, mechanisch den. Sie ist mechanisch an dem Auslaßgehäuse 14 betätigtes Dreiwegeventil, das normalerweise geüber Isolierstoffträger 66 angebracht, von denen nur schlossen ist und eine innere Auslaßverbindung aufeiner dargestellt ist. weist, die durch die gestrichelte Linie α angedeutet
In der Einschaltstellung des ■ Schalters, die in 40 ist und zwischen dem Steuerteil und dem Auslaß ver-F i g. 1 gezeigt ist, verläuft der Strompfad durch den läuft. Die Ventile B, C und D sind genormte Rückhohlen Durchführungsleiter, der von den Durchfüh- schlagventile. Von den Ventilen A, B und C wird jerungen 4 umgeben ist, die Auslaßgehäuse 14 und weils eines für jede Unterbrechungseinrichtung beüber die geschlossenen Schaltstellen 11,12,13 zu der nötigt. Von dem Einschaltventil, dem Ausschaltventil leitenden Tragplatte 61. Der Strompfad verläuft dann 45 und dem Rückschlagventil D wird jeweils eines pro über die Trennschaltstelle 55 durch die Schaltstücke Leistungsschalter benötigt, oder es werden mehrere 16, die bei 17 verbunden sind. Ausschaltventile in paralleler Anordnung verwendet,
Aus der vorstehenden Beschreibung ist zu ersehen, wie vorher erläutert wurde.
daß die Unterbrechungseinheit und der Trennschalter Ein Stellungsanzeiger und Hilfsschalter 73 wird durch pneumatische Zylinder innerhalb des Schalter- 50 durch einen doppeltwirkenden pneumatischen Zylingehäuses betätigt werden, die unmittelbar den einzel- der 74 betätigt, dessen Vorderende mit der Drucknen Schaltstücken zugeordnet sind. Die Zylinder luftquelle über eine Leitung 75, das Rückschlagvenwerden durch Unterdrucksetzen oder Entlasten mit til D und ein Füllventil 76 verbunden ist. Das UnterHilfe von Isolierstoffrohren in geeigneter Folge be- drucksetzen oder Entleeren des rückwärtigen Endes tätigt. Frühere Steuersysteme erfordern, daß einzelne 55 des Zylinders betätigt den Kolben auf Grund eines Isolierstoffrohre bis auf Atmosphärendruck entlastet Unterschiedes der wirksamen Kolbenflächen. Eine sind, wenn der Leistungsschalter in der Ausschalt- Anzeigeleitung 77 führt von der Rückseite des Zy- oder der Einschaltstellung ist. Die sich daraus er- linders 76 zur Rückseite des Zylinders 57, wie dargegebende Luftsäule von Atmosphärendruck zwischen stellt, oder zum Steuerraum 91 des Steuerventils .4. Hochspannung führenden und geerdeten Teilen des 60 In beiden Fällen zeigt die Anzeigeleitung 77 direkt Schalters hat sohlechtere Isoliereigenschaften als die den Druckzustand, der die Stellung des Trennschaltumgebende, unter hohem Druck stehende Luft. Dies Stücks 16 bestimmt.
begrenzt die Stoßspannung, die der Schalter ohne Für den Zweck der Erfindung ist ein normalerweise Überschlag ertragen kann. Bei Steuerrohren mit offenes Ventil ein Ventil, das ein Antriebs- oder einem Querschnitt, der einer Entlastung des Schalters 65 Löschmittel von einem Einlaß zu einem Auslaß gein der für das Öffnen des Schalters notwendigen langen läßt, wenn die Betätigungsspule oder der BeGeschwindigkeit angepaßt ist, treten Überschläge bei tätigungskolben entregt bzw. drucklos ist. Ein norkleineren Spannungen auf als bei den Rohren von malerweise geschlossenes Ventil ist ein Ventil, das
das Antriebs- oder Löschmittel nur passieren läßt, wenn die Betätigungsspule oder der Betätigungskolben erregt bzw. unter Druck gesetzt ist.
Der Behälter 18 ist durch das Ventil 76 und die Leitung 75 mit Hochdruckluft oder mit einem anderen Löschgas gefüllt. Das Rückschlagventil D hält den Behälter und die Leitung 75 auf hohem Druck, bis sie durch ein Ventil 78 entleert werden oder ein Versagen des Gerätes auftritt.
Wie in den Fig. 2A und 2B dargestellt, befindet sich der Schalter in der Einschaltstellung. Durch eine Erregung der Spule 81 des Ausschaltventils 72 über einen Leiter 82, der mit irgendeinem üblichen Auslösekreis über Schaltstücke 83 des Hilfsschalters 73 verbunden ist, schließt das Ausschaltventil und entleert eine Leitung 84, die zum Schalter führt. Dadurch wird in bekannter Weise eine Öffnung der Schaltstelle 11, der Leistungsschaltstelle 12 und der Widerstandsschaltstelle 13 nacheinander bewirkt und der Stromkreis durch den Schalter unterbrochen. Die aufeinanderfolgende Betätigung der Schaltstellen 11, 12, 13 ergibt sich mit Hilfe von Schieberventilen 85, 86 und 87 an den Schaltstellen 11,12 bzw. 13.
Die Öffnung der Widerstandsschaltstelle führt dazu, daß der Steuerteil 91 des Ventils A über das Rückschlagventil C und eine Leitung 90 entleert wird. Das Ventile bewegt sich deshalb in die normalerweise geschlossene Stellung. Das Schließen des Ventils A entleert den Zylinder des Trennschalters 55 über eine Leitung 110, das Ventil A und eine Leitung 111, die an die Auslaßkammer 22 angeschlossen ist. Dies verursacht eine Bewegung der Trennschaltstücke 16 der Trennschaltstelle in die Ausschaltstellung.
Die Meldeleitung 77 wird durch das Ventil A und die Leitung 111 ebenfalls entleert. Dadurch gelangt der Hilfsschalter und Stellungsmelder 73 in die Ausschaltstellung. Die Kontakte 83 des Hilfsschalters werden geöffnet. Dies entregt die Ausschaltspule 81. Die Kontakte 93 werden geschlossen, so daß der Steuerkreis für eine Einschaltbewegung vorbereitet wird.
Die Entregung der Ausschaltimpulse 81 gestattet es, daß das Ausschaltventil 72 in seine normale geöffnete Lage zurückkehrt. Dadurch gelangt Druck in die Leitung 84, so daß die Schaltstellen 11, 12 und 13 wieder geschlossen werden. Das Schließen der Widerstandsschaltstelle 13 führt zu erneutem Druck in der Leitung, die zum Rückschlagventil C führt. Die Rückschlagventile verhindern dabei eine Luftströmung zum Steuerbereich des Ventils A.
Der Trennschalterzylinder 57 und der Hilfsschalterbetätigungszylinder 74 bleiben leer, so daß die Ausschaltstellung aufrechterhalten bleibt. Alle kleineren Leckverluste, die die Tendenz ergeben, die Steuerleitungen der Ventile A mit Druckluft zu füllen und eine vorzeitige Bestätigung zu ergeben, werden durch die innere Auslaßverbindung α und durch die Auslaßöffnung des Ventils A abgeführt.
Da die Leitung der Betätigungszylinder der Ventile^ aller Pole eine gemeinsame Verbindung mit dem Einschaltventil 71 aufweisen, sind Rückschlagventile vorgesehen, um eine Entleerung der Steuerbereiche aller Ventile A zu vermeiden, wenn die erste Schaltstelle geöffnet ist. Dies ergibt eine pneumatische Verriegelung jedes Trennschalters mit seiner eigenen Schalteinrichtung.
Die Einschaltbewegung des Leistungsschalters wird durch eine Erregung der Spule 94 des Einschaltventils 71 über einen Leiter 95 und die Kontakte 93 des Hilfsschalters 73 eingeleitet. Die Erregung der Spule öffnet das Ventil 71. Dadurch gelangt Hochdruckgas über die Rückschlagventile B zu den Steuerbereichen der Ventile .4 und sorgt dafür, daß sich diese in die Ausschaltlage bewegen. Dadurch tritt der Behälterdruck in dem Trennschalterzylinder 57 auf und bewegt den Trennschalter in die Einschaltstellung.
Zum gleichen Zeitpunkt ist der Druck auch über die Leitung 77 in den Betätigungszylinder 74 gelangt. Dadurch wird der Hilfsschalter 73 betätigt. Er entregt das Einschaltventil 94 durch Öffnung der Kontakte 93 und stellt den Auslösekreis durch Schließen der Kontakte 83 her. Der Schalter ist nunmehr bereit für eine Ausschaltung. In den Steuerbereichen der Ventile λ( eingeschlossene Druckluft, die durch die Auslaßverbindung α aufrechterhalten wird, hält die Ventile^ offen. Deshalb bleiben die Trennschaltstücke in der Einschaltstellung.
Wenn Druckluft aus dem Behälter 18 abgelassen wird, bleiben die Ventile A in der normalerweise geöffneten Stellung, oder sie bewegen sich in diese Stellung. Dadurch werden über die Zylinder 57 und die Steuerventile die Ventile^ entleert. Wenn der Behälter wieder unter Druck gesetzt wird, werden die Steuerbereiche der Ventile^ mit Hilfe der Auslaßverbindung und der Auslaßöffnung der normalerweise geschlossenen Ventile bei Atmosphärendruck gehalten. Deshalb nimmt der Schalter von sich aus normalerweise die Ausschaltstellung ein.

Claims (7)

P atentansprüche:
1. Druckgasschalter mit einem Hochspannungspotential aufweisenden pneumatischen Antrieb für ein als Blasventil dienendes Leistungsschaltstück, bei welchem der Antrieb durch ein elektrisch zu betätigendes Ventil gesteuert wird, gekennzeichnet durch einen über den Antrieb pneumatisch betätigbaren Hilfsschalter (73) zum elektrischen Umsteuern des Ventils (72).
2. Druckgasschalter nach Anspruch 1 mit einer Leistungsschaltstelle und einer verzögert öffnenden Trennschaltstelle, deren pneumatischer Antrieb vom Antrieb der Leistungsschaltstelle gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschalter (73) dem Antrieb (55) der Trennschaltstelle (16) zugeordnet ist.
3. Druckgasschalter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Ventil (A) mit pneumatischer Selbsthaltung (α) zwischen dem Antrieb der Leistungsschaltstelle (12) und dem Antrieb (55) der Trennschaltstelle (16).
4. Druckgasschalter nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein Rückschlagventil (C) zwischen dem Antrieb (55) der Trennschaltstelle (16) und dem Antrieb der Leistungsschaltstelle (12).
5. Druckgasschalter nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschalter (73) ein Umschalter ist, der in der einen Schaltstellung einem zum Ausschalten dienenden Ventil (72) und in der anderen Schaltstellung einem zum Einschalten dienenden Ventil (71) zugeordnet ist.
6. Druckgasumlaufschalter nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeich-
net, daß die Schaltstelle (12) im Hochdruckspeicher (2) angeordnet ist und der zugehörige, vom Hilfsschalter (73) gesteuerte Antrieb mit einem Difierentialkolben (38) arbeitet.
7. Druckgasschalter nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschalter (73) als Stellungsmelder dient.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 670 862, 676169, 746, 695 529.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 520/497 3.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEW39884A 1964-12-07 1965-09-10 Druckgasschalter Pending DE1264570B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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