DE1264342B - Fluessigkeitsabfuellgeraet - Google Patents

Fluessigkeitsabfuellgeraet

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DE1264342B
DE1264342B DEC24203A DEC0024203A DE1264342B DE 1264342 B DE1264342 B DE 1264342B DE C24203 A DEC24203 A DE C24203A DE C0024203 A DEC0024203 A DE C0024203A DE 1264342 B DE1264342 B DE 1264342B
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    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/002Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes using articulated pipes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L39/00Joints or fittings for double-walled or multi-channel pipes or pipe assemblies
    • F16L39/04Joints or fittings for double-walled or multi-channel pipes or pipe assemblies allowing adjustment or movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsabfüllgerät Die Erfindung betrifft ein Flüssigkeitsabfüllgerät, insbesondere für leichtflüchtige Flüssigkeiten, mit einem Innenbordauslegerabschnitt, der zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Leitungen aufweist, von denen die eine starr ist und der Flüssigkeitszufuhr dient und die andere dem Dampfabzug dient, mit einem Außenbordauslegerabschnitt, der zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Leitungen aufweist, von denen die eine starr ist und der Flüssigkeitszufuhr dient und die andere dem Dampfabzug dient, und mit einem Anschlußkopf an den zu füllenden Behälter, wobei das innere Ende der starren Leitung des Innenbordauslegerabschnitts über eine von beiden Auslegerabschnitten belastete Drehverbindung mit vertikaler Achse an ein Flüssigkeitszufuhrrohr und das innere Ende der anderen Leitung des Innenbordauslegerabschnitts über eine Drehverbindung mit vertikaler Achse an eine Dampfabzugsleitung angeschlossen ist, bei der das äußere Ende der starren Leitung des Innenbordauslegerabschnitts mit dem inneren Ende der starren Leitung des Außenbordauslegerabschnitts über eine Drehverbindung mit vertikaler Achse und eine Drehverbindung mit horizontaler Achse und das äußere Ende der anderen Leitung des Innenbordauslegerab schnitts mit dem inneren Ende der anderen Leitung des Außenbordauslegerabschnitts um eine vertikale und eine horizontale Achse schwenkbar verbunden ist, und wobei das äußere Ende der starren Leitung des Außenbordauslegerabschnitts über eine Drehverbindung mit horizontaler Achse mit dem Anschlußkopf verbunden ist und das äußere Ende der anderen Leitung des Außenbordauslegerabschnitts, Schwenkungen des Anschlußkopfs zulassend, an den Anschlußkopf angesetzt ist, und wobei für die Verstellung des Außenbordauslegerabschnitts in vertikaler Ebene ein Kraftgerät vorgesehen ist.
  • Bei einem bekannten Flüssigkeitsabfüllgerät dieser Art ist das äußere um 900 gekrümmte Ende des starren Rohrstücks des Innenbordauslegerabschnitts mit dem inneren ebenfalls um 900 gekrümmten Ende des starren Rohrstücks des Außenbordauslegerabschnitts über ein um 900 gekrümmtes Rohrstück verbunden. Die dem Dampfabzug dienende Leitung besteht aus einem von der Drehverbindung am Dampfabzugsrohr bis zum Anschlußkopf am Abfüllgefäß durchgehenden Schlauch, der an das starre Rohrstück des Innenbordauslegerabschnitts und an einer parallel zum starren Rohrstück des Außenbordauslegerabschnitts geführten Stange angehängt ist.
  • Bei dem bekannten Flüssigkeitsabfüllgerät ist die Drehverbindung zwischen dem inneren Ende des starren Rohrstücks des Innenbordauslegerabschnitts und dem Flüssigkeitszufuhrrohr mit dem gesamten von beiden Auslegerabschnitten hervorgerufenen Drehmoment belastet und das starre Rohrstück des Innenbordauslegerabschnitts einem hohen, insbesondere von dem Außenbordauslegerabschnitt hervorgerufenen Biegemoment ausgesetzt. Um diese Belastungen einigermaßen gering zu halten, muß der dem Dampfabzug dienende Schlauch relativ leicht ausgebildet werden und ebenso auch der Anschlußkopf. Die erforderliche relativ leichte Ausbildung des Schlauchs hat einerseits zur Folge, daß der Schlauch leicht beschädigt werden kann und andererseits, daß ihm ein relativ kleiner Durchmesser gegeben werden muß, so daß eine ausreichende Entlüftung des Abfüllgefäßes in Frage gestellt ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Flüssigkeitsabfüllgerät eingangs genannter Art zu schaffen, das wesentlich stabiler ist als das bekannte und große Mengen entwickelter Dämpfe ohne Schwierigkeit abzuführen gestattet. Das Flüssigkeitsabfüllgerät soll so stabil sein, daß es im rauhen Betrieb bei der Befüllung von Eisenbahntankwagen, Lastkraftwagen mit Tankaufbau und unterirdischen Tanklagern, beispielsweise in Tankstellen, mit praktisch beliebig großer Lebensdauer Verwendung finden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Flüssigkeitsabfüllgerät dadurch gekennzeichnet, daß alle Leitungen starre Rohre sind, daß die in den Zu- und Rückleitungen einander entsprechenden Drehverbindungen koaxial liegen, und daß zwischen den koaxialen Drehverbindungen mit vertikaler Achse und den koaxialen Drehverbindungen mit horizontaler Achse, die sich zwischen dem Innenbordauslegerabschnitt und dem Außenbordauslegerabschnitt befinden, ein Umlenkt block eingeschaltet ist, der über Umlenkkanäle einerseits die der Flüssigkeitszufuhr dienenden Rohrstücke und andererseits die dem Dampf abzug dienenden Rohrstücke miteinander verbindet.
  • Bei einem erfindúngsgemäßen Flüssigkeitsabfüllgerät wird das Drehmoment von Innenbordauslegerabschnitt und Außenbordauslegerabschnitt von den beiden koaxialen Drehverbindungen aufgenommen, die die inneren Enden der starren Rohrstücke des lnnenbordauslegerabschnitts mit dem Flüssigkeitszufuhrrohr bzw. mit dem Dampfabzugsrohr verbinden. Das insbesondere von dem Außenbordauslegerabschnitt bewirkte Biegemoment auf den Innenbordauslegerabschnitt wird so von beiden starren Rohre stücken des Innenbordauslegerabschnitts aufgenommen, wobei besonders vorteilhaft ist, daß die beiden starren Rohrstücke des Innenbordauslegerabschnitts in der Biegeebene übereinanderliegen. Der Querschnitt der dem Dampfabzug dienenden Rohrstücke kann gleich dem Querschnitt der der Flüssigkeitszuführung dienenden Rohrstücke gehalten werden, was bedeutet, daß zum Dampfabzug ein hinreichend großer Querschnitt zur Verfügung steht. Die Möglichkeit einer Beschädigung der dem Dampfabzug dienenden Rohrstücke ist im Vergleich zur Möglichkeit einer Beschädigung des bekannten, dem Dampfabzug dienenden Schlauchs gering.
  • Bei einem Dampfplätteisen ist an sich eine Dampfzuleitung und eine Kondenswasserableitung über entsprechende Rohrstücke und einen zwischen diesen angeordneten Umlenkblock bekannt. Hier besteht jedoch nicht die Aufgabe, das Dampfbügeleisen, das dem Anschlußkopf des erfindungsgemäßen Flüssigkeitsabfüllgeräts entsprechen würde, in der Luft zu halten, so daß auf die der Dampfzuleitung und der Kondenswasserableitung dienenden Rohrstücke kein Biegemoment ausgeübt wird und auch die inneren Enden der dem Innenbordauslegerabschnitt entsprechenden Rohrstücke nicht an Drehverbindungen sitzen müssen, die ein Drehmoment aufzunehmen haben. Dementsprechend liegen bei dem Dampfplätteisen die Rohrstücke, die dem Innenbordauslegerabschnitt entsprechen, nebeneinander und die Rohrstücke, die dem Außenbordauslegerabschnitt entsprechen, übereinander.
  • Bevorzugt ist in der Durchtrittsöffnung zur Dampfabzugshülse ein von der Druckdifferenz zwischen dem Abfüllgefäß und der Dampfabzugshülse betätigbares Rückschlagventil und/oder ein durch Berührung mit einem Anschlag des Abfüllgefäßes betätigbares Ventil vorgesehen. Dadurch wird beim Anschluß des Anschlußkopfes an das Abfüllgefäß sofort ein Dampfabzug aus dem Abfüllgefäß ermöglicht.
  • Zu relativ geringen Abmessungen des Umlenkblockes bei guten Durchlaßquerschnitten gelangt man dann, wenn die in dem Umlenkblock befindlichen Umienkkanäle in ihren Krümmungen elliptische Querschnitte aufweisen, deren kurze Achsen in den Krämmungsebenen der Krümmungen liegen.
  • Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es stellt dar Fig. 1 die Draufsicht auf ein Flüssigkeitsabfüllgerät, F i g. 2 den Aufriß des Flüssigkeitsabfüllgerätes gemäß F i g. 1, F i g. 3 die Druckversorgung eines Kraftgerätes für das Flüssigkeitsabfüllgerät, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2, Fig. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4, F i g. 6 einen Aufriß eines Anschlußkopfes für das Flüssigkeitsabfüllgerät, F i g. 7 eine abgeänderte Form des Anschlußkopfes.
  • Das Abfüllgerät umfaßt einen Innenbordauslegerabschnitt 22, welcher in horizontaler Ebene schwenkbar ist, und zwar um eine im wesentlichen vertikale Achse 24; es umfaßt weiter einen Außenbordauslegerabschnitt 26, der durch eine Universalgelenkkonstruktion mit dem Innenbordauslegerabschnitt verbunden ist; das Universalgelenk kommt durch Drehbarkeit um eine vertikale und um eine horizontale Achse 28 bzw. 30 zustande. Das Abfüllgerät umfaßt des-weiteren einen Anschlußkopf 32 am äußeren Ende des Außenbordauslegerabschnitts 26; dieser Anschlußkopf ist um eine annähernd horizontale Achse 34 schwenkbar. Das Abfüllgerät ist an Steigrohre 36 und 38 angeschlossen. Diese Steigrohre haben eine gemeinsame Achse24; sie sind durch Klemmarme 40 an einer vertikalen Montagesäule 42 befestigt. Die vertikale Montagesäule kann Teil etwa eines Ladedocks oder eines Tankwagenbehälters sein.
  • Die abzufüllende leichtflüchtige Flüssigkeit wird dem Abfüllgerät durch das Steigrohr 38 von einem Vorratsgefäß 44 zugeführt. Das Vorratsgefäß 44 ist über eine Pumpe 45 und eine Flüssigkeitszufuhrleitung 46 mit dem Steigrohr 38 verbunden. Das Steigrohr 38 endet oben in eine Drehverbindung 48, an die andrerseits über einen 9O0-Krümmer ein horizontales Rohr 50 angeschlossen ist. Das untere Ende des oberen Steigrohres 36 trägt in ähnlicher Weise eine Drehverbindung 52, die auch über einen 9O0-Krümmer mit einem horizontalen Rohr 54 verbunden ist.
  • Die horizontalen Rohre 50 und 54 führen in einem gewissen gegenseitigen Abstand parallel zueinander seitlich von der Achse 24 weg. Sie bilden den Innenbordauslegerabschnitt 22 und sind an ihren äußeren Enden jeweils wieder über 9O0-Krümmer an eine untere Drehverbindung 58 und eine obere Drehverbindung 60 eines Drehverbindungsstücks 56 angeschlossen. Diese beiden Drehverbindungen haben eine gemeinsame vertikale Achse 28 und tragen zwischein sich einen Umlenkblock 61 mit zwei 90°-Umlenkkanälen 62 und 63.
  • Die durch das untere horizontale Rohr 50 ankommende Flüssigkeit fließt durch die Drehverbindung 58 in den Umlenkkanal 62 ein und von diesem durch eine weitere Drehverbindung 64 in ein Rohr 66 des Außenbordauslegerabschnitts 26 weiter. Das obere Rohr 54 steht über die Drehverbindung 60 in Verbindung mit dem 900-Umlenkkanal 63, der seinerseits wieder über eine Drehverbindung 70 an ein weiteres Rohr 72 des Außenbordauslegerabschnitts 26 angeschlossen ist. Wie aus Fig.4 ersichtlich, haben die Drehverbindungen 64 und 70 eine gemeinsame horizontale Achse 30 und ermöglichen somit eine Verdrehung der Rohre 66 und 72 gegenüber dem Umlenkblock 61 in vertikalen Ebenen.
  • Die Umlenkkanäle 62 und 63 des Blockes 61 des Drehverbindungsstücks 56 haben eine Querschnittsform, welche den wirbelfreien Durchfluß der Flüssigkeiten fördert. Die Querschnittsform ist, wie aus Fig.S ersichtlich, im wesentlichen elliptisch. Die kürzere Achse der Ellipsen liegt in der Krümmungsebene das Umlenkkanals. Bei dieser Ausführungsform bewegt sich die Flüssigkeit an der inneren Ecke des Umlenkkanals eher mit der gleichen Geschwindigkeit wie die an der Außenwand der Krümmung strömende Flüssigkeit als bei den üblichen Knierohren mit kreisförmigem Querschnitt; bei diesen muß sich nämlich die an der inneren Wand (innere Wand oder innere Ecke und äußere Wand beziehen sich hier immer auf den Krümmungskreis) fließende Flüssigkeit merklich verlangsamen, während die an der äußeren Wand fließende Flüssigkeit beschleunigt werden muß. Die Verlangsamung eines Teil der Flüssigkeit einerseits und die Beschleunigung eines anderen Teils andererseits bewirkt einen erheblichen Druckabfall und damit Energieverlust. Bei den hier vorgesehenen Umlenkkanälen 62 und 63 mit elliptischer Querschnittsform gemäß Fig.5 ist die Beschleunigung und Verlangsamung von Teilströmen des Flüssigkeitsstromes relativ zueinander weitgehend vermieden.
  • Die Flüssigkeit tritt in das Rohr 66 des Außenbordauslegerabschnitts 26 ein und durchfließt ein Flüssigkeitsventil 80; weiter fließt sie durch eine Drehverbindung 82, die koaxial zu der horizontalen Achse 34 liegt. Die Dampfrückflußleitung 72 verläuft parallel zu der Flüssigkeit führenden Leitung 66 und ist an eine Drehverbindung 84 angeschlossen, die ebenfalls koaxial zu der Achse 34 liegt. Die durch die Drehverbindung 82 hindurchgetretene Flüssigkeit wird durch ein Fallrohr 86 abgegeben. Dieses Fallrohr ist ein Teil des Anschlußkopfes 32 (F i g. 6).
  • Der Anschlußkopf 32 umfaßt ferner eine Dampfabzugshülse 88, welche das Fallrohr 86 umgibt. Die Dampfabzugshülse trägt an ihrem unteren Ende einen Radialflansch 89, der an das Fallrohr angeschlossen ist und in dichter Verbindung mit der oberen Fläche eines Anschlußflansches 91 steht; dieser Anschlußflansch 91 ist am oberen Ende eines Domes 91 a angebracht, dessen unteres Ende mit der Öffnung eines Aufnahmebehälters 93 in Verbindung steht; zur Abdichtung zwischen dem Flansch 89 der Dampfabzugshülse und dem Flansch 91 des Domes 91 a dienen Dichtungsringe 90; der Aufnahmebehälter 93 kann etwa ein Eisenbahntankwagen, ein sonstiger Tankwagen oder ein eingegrabener Lagertank sein. Wenn der Aufnahmebehälter gefüllt wird, so wird Dampf aus dem Behälter durch den Dom nach oben in die Dampfabzugshülse gedrückt und strömt durch das Dampfabzugsrohr 72, den Umlenkkanal 63, das Drehverbindungsstück 56, das Rohr 54 und das vertikale Steigrohr 36 in. eine Dampfrückflußleitung 96 (Fig. 2), die mit dem Dampfraum über der Flüssigkeit des Vorratsbehälters 44 in Verbindung steht.
  • Die vertikale Bewegung des Außenbordauslegerabschnitts 26 wird durch einen pneumatischen Zylinder 100 bewirkt (Fig.1 und 2). Der pneumatische Zylinder 100 ist gelenkig auf Lagerböcken 102 und 103 zwischen dem Flüssigkeit führenden Rohr 66 und dem Dampfabzugsrohr 72 gelagert. Eine Kolbenstange 104 des Kraftgerätzylinders 100 ist durch einen Gabelkopf 106 und einen Gabelstift 108 an einem Vorsprung 110 angelenkt, der ein Teil des Umlenkblockes 61 des Drehverbindungsstücks 56 ist.
  • Druckluft wird in den Zylinder 100 durch ein handbetätigtes Steuerungsventil 112 (F i g. 1, 2 und 3) ein- geführt; das Steuerungsventil 112 ist starr an dem Rohr 66 befestigt, und zwar an einem mit diesem verschweißten Bügel 114. Das Steuerungsventil besitzt eine Druckluftzuflußleitung 116 und eine nach der Atmosphäre offene Druckluftabflußleitung 118.
  • Weiter umfaßt das Steuerungsventil einen verschiebbaren Ventilkolben 120, der einen Handgriff 122 trägt und durch diesen in Längsrichtung des Ventilgehäuses verschiebbar und auf drei verschiedene Stellungen einstellbar ist. In F i g. 3 befindet sich der Ventilkolben 120 in einer Stellung, in der der Druckluftstrom von der Druckluftzuflußleitung 116 nach dem Kraftgerätzylinder 100 und der Luftstrom von dem Kraftgerätzylinder 100 nach der Abflußleitung 118 unterbrochen sind. Der Ventilkolben 120 kann aus dieser Stellung heraus verschoben werden in eine zweite Stellung, in der Luft durch einen Kanal 124 in einen Druckluftschlauch 125 und von diesem in den einen Zylinderraum des Kraftgerätzylinders 100 fließt, um den Kolben und die mit ihm verbundene Kolbenstange 104 in den Zylinder hineinschieben. In derselben zweiten Stellung des Ventilkolbens kann aus dem anderen Zylinderraum des Kraftgerätzylinders durch einen weiteren Schlauch 126 und einen weiteren Kanal 127 Luft nach der Abflußleitung 118 gelangen. Wird die Kolbenstange in das Innere des Kraftgerätzylinders hineingeschoben, so bedeutet dies, daß der Außenbordauslegerabschnitt um die Achse 30 nach unten geschwenkt wird. Wird der Ventilkolben in entgegengesetzter Richtung in eine dritte Stellung verschoben, so verbinden sich kreuzende Kanäle 128 und 129 dieses Ventilkolbens die Luftzufuhrleitung 116 mit dem Druckschlauch 126 und den Druckschlauch 125 mit der Luftabflußleitung 118. Die Kolbenstange 104 wird dann aus dem Kraftgerätzylinder herausgeschoben, und der Außenbordauslegerabschnitt wird angehoben.
  • Wenn die Bedienungsperson das Fallrohr 86 über die Öffnung92 des Tanks 93 gebracht hat, betätigt sie das Steuerungsventil 112 in der Weise, daß das Kraftgerät eine langsame Absenkung des Außenbordauslegerabschnitts durchführt und führt dadurch das Fallrohr in den Tank ein. Beim Aufliegen dichtet der Flansch 89 der Dampfabzugshülse den Flansch 91 des Tanks ab. Wenn das Fallrohr in diese Stellung gelangt ist, öffnet die Bedienungsperson das Flüssigkeitsventil 80, und die Flüssigkeit kann nunmehr von dem Vorratsbehälter 414 über die Pumpe und die verschiedenen Rohre des Auslegers und das Fallrohr in den Tank hineinströmen.
  • Das Ventil 80 wird von Hand geöffnet und geschlossen, und zwar durch einen Handgriff 132 (Fig. 1 und 2). Der Handgriff 132 ist mit dem Ventilkörper des Ventils 80 verbunden und außerdem über einen Lenker 135 mit einem zweiten Ventilbetätigungshandgriff 134, der am äußeren Ende des Rohres 66 an einer Rohrschelle 135 gelagert ist.
  • Das Ventil kann entweder durch den Handgriff 132 oder den Handgriff 134 betätigt werden.
  • Wenn eine leichtflüchtige Flüssigkeit, wie z. B.
  • Benzin, in den Aufnahmebehälter 93 durch das Fallrohr 86 eintritt, so verdrängt sie eine volumengleiche Dampfmenge aus dem Aufnahmebehälter; außerdem wird zusätzlicher Dampf erzeugt infolge der heftigen Durchwirbelung der Flüssigkeit beim Eintritt in den Aufnahmebehälter. Dieser Dampf wird durch die Dampfabzugshülse und die Rohre 72 und 54 in den Vorratsbehälter zurückgeführt.
  • Der gesamte Benzindampf aus dem Tank 93 strömt in die Dampfabzugshülse 88 durch ein Tellerventil 140 (F i g. 6) ein. Das Tellerventil setzt sich zusammen aus einem Hohlzylinder 142 mit Durchgang 143. Das obere Ende des Durchganges 143 ist durch einen Ventilteller 144 abgeschlossen, der durch eine Feder 146 gegen den oberen Rand des Hohlzylinders 142 gedrückt wird. Die Feder 146 ist ziemlich schwach, so daß innerhalb des Aufnahmebehälters 93 ein Dampfdruck von 0,14 bis 0,35 atü genügt, um den Ventilteller 144 anzuheben und den Dampfdurchgang nach der Dampfabzugshülse 88 und über die Rohrleitungen des Auslegers nach dem Vorratstank 44 zu gestatten.
  • Der Anschlußkopf 32 a gemäß Fig.7 umfaßt ein Ventil 150, welches sich automatisch dann öffnet, wenn der Flansch 89 der Dampfabzugshülse in Berührung mit dem Tankflansch 91 gebracht wird. Die Öffnung dieses Ventils hängt also nicht mehr von der Existenz einer Druckdifferenz zwischen dem Innenraum und dem Außenraum des Abfüllbehälters 93 ab. Das berührungsgesteuerte Ventil 150 umfaßt einen federbelasteten Bolzen 152 innerhalb eines rohrförmigen Gehäuses 154. Der federbelastete Bolzen trägt einen Ventilteller 156, der die Dampfabzugshülse verschließt, wenn er auf dem oberen Rand des rohrförmigen Gehäuses 154 aufsitzt. Sobald der Flansch 89 in Berührung mit dem Flansch 91 tritt, berührt ein Anschlag 158, der an der Seiten wand des Domes des Abfüllgefäßes 93 angebracht ist, den -federbelasteten Bolzen 152, verschiebt diesen nach aufwärts und hebt den Ventilteller 156 von seinem Sitz ab. Diese Bewegung ist nicht von Druckverhältnissen abhängig, sondern tritt immer dann ein, wenn die Dampfabzugshülse auf den Abfülltank gesetzt wird. Das Ventil 150 ist dann offen und läßt immer dann in dem Abfüllbehälter entwickelten Dampf abziehen, wenn der Anschlußkopf 32 a auf dem Flansch 91 des Tanks sitzt. Sowohl das druckbetätigte Ventil 140 als auch das berührungsbetätigte Ventil 150 der hier beschriebenen Ausführungsform werden durch Schraubenfedern verschlossen, wenn der Anschlußkopf aus der Füllstellung gebracht wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Flüssigkeitsabfüllgerät, insbesondere für leichtflüchtige Flüssigkeiten, mit einem Innenbordauslegerábschnitt, der zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Leitungen aufweist, von denen die eine starr ist und der Flüssigkeitszufuhr dient und die andere dem Dampfabzug dient, mit einem Außenbordauslegerabschnitt, der zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Leitungen aufweist, von denen die eine starr ist und der Flüssigkeitszufuhr dient und die andere dem Dampfabzug dient, und mit einem Anschlußkopf an den zu füllenden Behälter, wobei das innere Ende der starren Leitung des Innenbordauslegerabschnitts über eine von beiden Auslegerabschnitten belastete Drehverbindung mit vertikaler Achse an ein Flüssig- keitszufuhrrohr und das innere Ende der anderen Leitung des Innenbordauslegerabschnitts über eine Drehverbindung mit vertikaler Achse an eine Dampfabzugsleitung angeschlossen ist, das äußere Ende der starren Leitung des Innenbordauslegerabschnitts mit dem inneren Ende der starren Leitung des Außenbordauslegerabschnitts über eine Drehverbindung mit vertikaler Achse und eine Drehverbindung mit horizontaler Achse und daß äußere Ende der anderen Leitung des Innenbordauslegerabschnitts mit dem inneren Ende der anderen Leitung des Auß enbordauslegerabschnitts um eine vertikale und um eine horizontale Achse schwenkbar verbunden ist, wobei das äußere Ende der starren Leitung des Außenbordauslegerabschnitts über eine Drehverbindung mit horizdntaler Achse mit dem Anschlußkopf verbunden ist und das äußere Ende der anderen Leitung des Außenbordauslegerabschnitts, Schwenkungen des Anschlußkopfes zulassend, an den Anschlußkopf angesetzt ist, und wobei für die Verstellung des Außenbordauslegerabschnitts (26) in vertikaler Ebene ein Kraftgerät (100) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß alle Leitungen (50, 54; 66, 72) starre Rohre sind; daß die in den Zu- und Rückleitungen einander entsprechenden Drehverbindungen (48, 52; 58, 68; 64, 70; 82, 84) koaxial liegen (Achsen 24, 28, 30, 34) und daß zwischen den koaxialen Drehverbindungen (58, 60) mit vertikaler Achse (28) und den koaxialen Drehverbindungen (64, 70) mit horizontaler Achse (30), die sich zwischen dem Innenbordauslegerabschnitt (20) und dem Außenbordauslegerabschnitt (26) befinden, ein Umlenkblock (61) eingeschaltet ist, der über Umlenkkanäle (62, 63) einerseits die der Flüssigkeitszufuhr dienenden Rohrstücke (50, 66) und andererseits die dem Dampfabzug dienenden Rohrstücke (54, 72) miteinander verbindet.
  2. 2. Flüssigkeitsabfüllgerät nach Anspruch 1, da- -durch gekennzeichnet, daß in der Durchtrittsöffnung zur Dampfabzugshülse (88) ein von der Druckdifferenz zwischen dem Abfüllgefäß (93) und der Dampfabzugshülse betätigbares Rückschlagventil (140) (F i g. 6) und oder ein durch Berührung mit einem Anschlag (158) des Abfüllgefäßes (93) betätigbares Ventil (150) (F i g.7) vorgesehen ist.
  3. 3. Flüssigkeitsabfüllgerät nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Umlenkblock (61) befindlichen Umlenkkanäle (62, 63) in ihren Krümmungen elliptische Querschnitte aufweisen, deren kurze Achsen in den Krümmungsebenen der Krümmungen liegen. ~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 206 404,207 036, 688 576; britische Patentschrift Nr. 458 915; USA.-Patentschriften Nr. 1 100 416, 2 090136, 2 160 683, 2 293 585, 2 803 269.
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