DE1258751B - Druckpolierwerkzeug zur Feinstbearbeitung von Bohrungen - Google Patents

Druckpolierwerkzeug zur Feinstbearbeitung von Bohrungen

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DE1258751B
DE1258751B DE1964G0040672 DEG0040672A DE1258751B DE 1258751 B DE1258751 B DE 1258751B DE 1964G0040672 DE1964G0040672 DE 1964G0040672 DE G0040672 A DEG0040672 A DE G0040672A DE 1258751 B DE1258751 B DE 1258751B
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DE
Germany
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sleeve
polishing tool
rollers
face
pressure polishing
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Pending
Application number
DE1964G0040672
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English (en)
Inventor
Hellmut Greiner
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B39/00Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor
    • B24B39/02Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor designed for working internal surfaces of revolution
    • B24B39/023Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor designed for working internal surfaces of revolution the working tool being composed of a plurality of working rolls or balls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Druckpolierwerkzeug zur Feinstbearbeitung von Bohrungen Die Erfindung betrifft ein Druckpolierwerkzeug zur Feinstbearbeitung von Bohrungen mit lose drehbaren Polierwalzen, die auf dem Konus einer mit einem Konus versehenen Arbeitsspindel laufen, wobei die Polierwalzen stirnseitig in einer Hülse geführt sind, in die eine mit einem Flansch versehene, drehbar, aber axial unverschiebbar auf der Arbeitsspindel angeordnete Buchse eingeschraubt ist unter Einsatz eines auswechselbaren Kaliberringes zwischen dem Flansch und der dem Flansch unmittelbar gegenüberliegenden Stirnfläche der Hülse nach Patent 1. 135 330 in besonderer Ausrichtung auf Fein- bzw. Feinstbearbeitungen von Sacklöchern.
  • Bei der Ausführung nach dem Hauptpatent besitzen die die Walzung ausführenden Rollen am Vorderteil des Druckpolierwerkzeuges eine Gegenlagerung, wobei die diese Gegenlagerung darstellenden Elemente einen bestimmten Abstand zwischen dem unteren Teil der Rollen und dem unteren Teil des gesamten Druckpolierwerkzeuges schaffen. Hierdurch können die Rollen auch zwangläufig bei Sacklöchern nicht bis auf den Grund dieser Bohrungen vordringen, so daß dieser tiefe Teil ungewalzt bleibt. Damit unterbleibt auch die entsprechende Fein- bzw. Feinstbearbeitung im Bereich dieses tiefen Teiles, was naturgemäß bei entsprechender Weiterverarbeitung der betreffenden Teile erhebliche Nachteile zur Folge hat.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die vorbeschriebenen Nachteile restlos zu beseitigen, d. h., der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Rollen des Druckpolierwerkzeuges so zu lagern, daß damit auch Sacklochbohrungen bis auf den Grund bearbeitet werden können. Das geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß die Rollen nur im hinteren Teil des Druckpolierwerkzeuges bzw. deren Hülse gelagert sind, wobei die lagerungsfrei gehaltenen Stirnseiten mit der Stirnseite der Hülse abschließen.
  • In weiterer erfindungsgemäßer Ausbildung erfolgt die Lagerung der Rollen nur im hinteren Teil der betreffenden Hülse mit Hilfe je eines an den Rollen im Bereich deren kleineren Durchmesser angeordneten Kugelkopfes, der durch einen halsartigen Stiel mit der betreffenden Stirnfläche der Rollen verbunden ist und der in einer zur Mittelachse der Hülse radialen Bohrung geführt wird, während der halsartige Stiel in einem in das untere Stirnende der Hülse bis zur radialen Bohrung eingeschnittenen Schlitz geführt ist. Zum Verschluß der radialen Bohrungen auf der Mantelfläche der Hülse werden Schraubstopfen oder Deckbleche od. dgl. eingesetzt.
  • Ein erfindungsgemäßes Druckpolierwerkzeug ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 das Unterteil des Druckpolierwerkzeuges im Längsschnitt und F i g. 2 eine Unteransicht nach F i g. 1.
  • Die Rollen 5; 5 a; 5 b, die von der eigentlichen in der Buchse 2 eingelagerten Arbeitsspindel 4 bzw. deren konischem Unterteil 4 c entsprechend beeinflußt werden, sind nur im hinteren Teil des Druckpolierwerkzeuges bzw. dessen Hülse 1 gelagert, und zwar mit Hilfe eines je an einer Rolle angeordneten Kugelkopfes 9. Die Anordnung jedes Kugelkopfes 9 erfolgt an dem den kleineren Durchmesser aufweisenden Stirnende jeder Rolle 5; 5 a; 5 b, wobei die betreffende Stirnfläche der Rolle durch einen halsartigen Stiel 9 a mit dem betreffenden Kugelkopf 9 verbunden ist. Die Einlagerung jedes Kugelkopfes 9 erfolgt jeweils in einer zur Mittelachse der Hülse 1 radial angeordneten Bohrung 10, während der betreffende halsartige Stiel 9 a in einem in das untere Stirnende der Hülse 1 bis zur Bohrung 10 eingeschnittenen Schlitz 11 Führung findet. Die Bohrung 10 ist auf die Größe des Kugelkopfes 9 so abgestimmt, daß der Kugelkopf sich einmal längs zur Bohrung 10 bewegen und sich auch um die Mittelachse der betreffenden Rolle 5 bzw. 5 a bzw. 5 b drehen kann, wobei er aber keinesfalls die Bewegung der betreffenden Rolle zu ihrer Längsmittelachse zuläßt. Damit sind die Rollen 5; 5 a; 5 b so gelagert, daß sie sich durch Nachstellen der Arbeitsspindel 4 radial zur Mittelachse der Arbeitsspindel 4 bewegen und außerdem, durch die Arbeitsspindel 4 bzw. deren Konus 4 c beeinflußt, um ihre Längsmittelachse drehen können.
  • Die seitliche Führung der Rollen 5; 5 a; 5 b erfolgt durch die entsprechenden Teile der Hülse 1, die in bekannter Weise im Bereich dieser Rollen 5; 5a; 5 b geschlitzt ist. Die Kugelköpfe 9 der Rollen 5; 5 a; 5 b werden z. B. durch in die betreffenden Bohrungen 10 vorgesetzte Verschraubungen 10a gegen ungewolltes Herausgleiten aus der Hülse 1 gesichert, soweit nicht den Rollen 5; 5 a; 5 b sogenannte Deckbleche, z. B. in elastischer Ausführung, unter Befestigung an der Hülse 1 mit Belassung entsprechenden Durchganges für die Rollen nach außen vorgesetzt sind. Die Kugelköpfe 9 der einzelnen Rollen 5; 5 a; 5 b können auch durch einen geschlossenen überwurfring anstatt durch Verschraubungen gegen Herausgleiten aus der Hülse 1 gesichert werden. In anderen Fällen kann das Herausgleiten der Rollen 5; 5 a; 5 b aus der Hülse 1 durch entsprechende an der Hülse 1 vorgesehene Bördelränder verhindert werden.
  • Durch die nur einseitige Lagerung der einzelnen Rollen 5; 5a; 5 b im Bereich ihres den kleineren Durchmesser aufweisenden Stirnendes wird erreicht, daß eine Gegenlagerung in Fortfall kommt, so daß der untere Abschluß der Rollen 5; 5a-, 5 b mit dem unteren Abschluß der Hülse 1 in einer Ebene liegen. Damit ist eine entsprechende Fein- bzw. Feinstbearbeitung auch von Sacklöchern bis zu deren Boden gewährleistet, so daß keine diesbezüglichen unbearbeiteten Flächen mehr mit den sich hieraus ergebenden weiteren Nachteilen vorhanden sind.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Druckpolierwerkzeug zur Feinstbearbeitung von Bohrungen mit lose drehbaren Polierwalzen, die auf dem Konus einer mit einem Konus versehenen Arbeitsspindel laufen, unter Führung der Polierwalzen stirnseitig in einer Hülse, in die eine mit einem Flansch versehene Buchse eingeschraubt ist, die drehbar, aber axial unverschiebbar auf der Arbeitsspindel angeordnet ist, wobei zwischen dem Flansch und der dem Flansch unmittelbar gegenüberliegenden Stirnfläche der Hülse ein Kaliberring auswechselbar eingesetzt ist nach Patent 1135330, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (5; 5a; 5b) nur im hinteren Teil der Hülse (1) gelagert sind und die lagerungsfrei gehaltenen Stirnseiten mit der Stirnseite der Hülse (1) abschließen.
  2. 2. Druckpolierwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rolle (5; 5 a; 5 b) an ihrem den kleineren Durchmesser aufweisenden Stirnende einen Kugelkopf (9) trägt, der mit der Stirnfläche der Rolle durch einen halsartigen Stiel (9a) verbunden ist, und der Kugelkopf in einer zur Mittelachse der Hülse (1) radialen Bohrung (10) geführt ist, während der Stiel (9a) in einem in das untere Stirnende der Hülse (1) bis zur Bohrung (10) eingeschnittenen Schlitz (11) geführt ist.
  3. 3. Druckpolierwerkzeug nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Schraubstopfen (10a) oder Deckbleche od. dgl. zum Verschluß der Bohrungen (10) auf der Mantelfläche der Hülse (1).
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