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Behälter für Gütertransport Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter
für Gütertransport, wobei die stehenden Eckleisten des Behälters verlängerbar sind
zur Erhaltung eines in Höhenrichtung vergrößerten Laderaums, der mit einer Oberwand
versehen ist und rundherum mit einer Gardine verschließbar ist.
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Es sind Transportbehälter der in Frage stehenden Art bekanntgeworden,
deren verlängerbare Eckleisten teleskopisch ein- und ausschiebbar sind und den Boden
des Behälters mit einer geschlossenen Oberwand des Behälters verbinden. Die Gardine
läuft über Scheiben oder Rollen ab der genannten Oberwand nach unten. Außer der
Gardine sind Seitenwände vorhanden. Diese liegen hinsichtlich der Gardine nach außen
und bestehen aus einer Anzahl von Blättern, die ineinanderhaken und übereinandergleiten
können. Von diesen Blättern ist das oberste gelenkig mit der Oberwand des Behälters
verbunden.
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Um den Behälter laden zu können, kann man die gemeinsamen Blätter
aus der vertikalen Lage in die horizontale Lage umklappen und in dieser Lage unterstützen.
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Die Erfindung bezweckt einen Behälter, der einen vergrößerbaren Laderaum
und eine Abschließgardine besitzt und normalerweise zum Transport von Stückgut bestimmt
ist, auf konstruktiv einfache Weise für den Transport von freihängender unverpackter
Konfektion geeignet zu machen, welche Transportmethode für Konfektion an sich bekannt
ist. Insbesondere bzweckt die Erfindung letztgenannten Transport mit Hilfe eines
an sich bekannten Standardbehälters für Stückgut zu ermöglichen, welcher Standardbehälter
mit festen Seitenwänden und einer offenen Oberseite versehen ist.
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Die Erfindung betrifft einen Behälter für Gütertransport, wobei die
stehenden Eckleisten des Behälters verlängerbar sind zur Erhaltung eines in Höhenrichtung
vergrößerten Laderaums, der mit einer Oberwand versehen ist und rundherum mit einer
Gardine abschließbar ist und wobei dieser Behälter gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet
ist, daß er auf an sich bekannte Weise mit festen Seitenwänden versehen ist und
normalerweise oben offen ist und dadurch daß die genannte Oberwand der Boden eines
normalerweise lose auf dem Behälterboden angeordneten Kastens mit abnehmbaren Deckel
ist, welcher Kasten einerseits normalerweise als Lagerraum für die Gardine und für
lose Verlängerungsstangen der Eckleisten dient und andererseits bei vergrößertem
Laderaum in umgekehrter Lage und ohne Deckel auf den montierten Verlängerungsstäben
ruht und innen mit Aufhängemitteln, z. B. Aufhänge-
stäben für Güter, versehen ist.
Letztgenannte Güter bestehen dann namentlich aus freihängender unverpackter Konfektion.
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Bei Anwendung der Maßnahmen gemäß der Erfindung erübrigen sich die
bei dem Behälter gemäß dem niederländischen Patent 25 850 vorhandenen Seitenwände,
die dort aus den ineinander hakenden und übereinandergleitenden Blättern bestehen.
Durch lose Verlängerungsstangen anstatt teleskopische Eckleisten anzuwenden, wird
der Behälter billiger und konstruktiv einfacher als die bekannte Ausführung.
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Da der Kasten mit normalerweise darin gelagerten Verlängerungsstangen
und Gardine ein loses System bilden, kann der Behälter wie immer für den Transport
von Stückgut benutzt werden, wenn er nicht für die Transporte von freihängender,
unverpackter Konfektion benutzt werden muß.
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Indem man den Kasten so ausführt, daß er mit geringem Spielraum in
den Behälter paßt und in Vergleich mit dem Behälter eine geringe Höhe hat, kann
er leicht in und aus dem Behälter gehoben werden und in umgekehrter Lage auf die
vorher an ihre Stelle gebrachten Verlängerungsstäbe angeordnet werden.
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Die geringe Höhe des Kastens erlaubt, daß er erwünschtenfalls auf
dem Boden des Behälters stehen bleiben kann, für den Fall, daß der Behälter für
den Transport von Stückgut benutzt wird. Dieses kann dann auf den Deckel des Kastens
gestapelt werden.
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Nur ein kleiner Prozentsatz des Laderaums des Behälters geht hierbei
verloren.
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Vorzugsweise ist in dem Kasten eine Führung, z. B. eine Schiene mit
Rollen, für die Gardine angeordnet, welche Gardine bei vergrößertem Laderaum
frei
nach unten hängt. Ordnet man diesen Kasten umgekehrt auf den Verlängerungsstangen
an, dann fällt die Gardine von selbst aus dem Kasten und innerhalb der Seitenwände
des Behälters nach unten.
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Sie muß unten nicht festgesetzt werden.
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Unter Hinweis auf die Zeichnung wird eine Vorzugsausführung des Behälters
gemäß der Erfindung näher erklärt.
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Fig. 1 zeigt den Behälter in der Ausführung, bestimmt zum Transport
von Stückgut, wobei der lose Kasten mit darin angeordneter Gardine und Verlängerungsstangen
auf dem Boden des Behälters angeordnet ist; F i g. 2 zeigt den Behälter, eingerichtet
zum Transport von unverp ackter, freihängender Konfektion.
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Der Behälter hat auf bekannte Weise Seitenwände 1 und eine offene
Oberseite (Fig. 1). Normalerweise steht lose auf dem Behälterboden der Kasten 2
mit abnehmbarem Deckel 3. Der Kasten dient als Lagerraum für die Gardine 4 und die
losen Verlängerungsstangen 5. Wenn der Behälter von Fig. 1 einen vergrößerten Laderaum
gemäß F i g. 2 erhalten hat, sind die vier Verlängerungsstangen 5 jeweils in der
Verlängerung einer Eckleiste des Behälters angeordnet.
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Die Verlängerungsstangen 5 ragen jeweils mit ihrem einen Ende in Aussparungen
oben an den Eckleisten des Behälters und andererseits in Aussparungen an den vier
Ecken des Behälters. Dies geht aus F i g. 2 hervor. Der Kasten 2 ruht dann, ohne
Deckel 3, auf dem Oberende der Verlängerungsstangen 5 und bildet mit seinem Boden
die Oberwand des vergrößerten Laderaums. Innen ist der Kasten 2 mit Aufhängestäben
6 versehen; hieran können Kleiderbügel zum Aufhängen von Konfektion gehakt werden.
In der Lage von F i g. 2 hängt die Gardine 4 frei nach unten.
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Sie fällt dabei innerhalb der Seitenwände 1 des Behälters. Die Gardine
ist in dem umgekehrten Kasten an eine Führung, z. B. eine Schiene mit Rollen, aufgehängt.
Die Gardine ist so breit, daß sie imstande ist, den Laderaum rundherum abzuschließen.
Sie kann über die ganze Höhe geschlossen werden, z. B. mit Hilfe von Druckverschlüssen.
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Gemäß Fig. 1 paßt der Kasten 2 mit geringem Spielraum in den Behälter
und hat in Vergleich damit eine geringe Höhe. Um zu ermöglichen, daß in der Lage
von F i g. 2 der umgekehrte Kasten an das Oberende der Aufhängestäbe 6 anschließen
kann, die
in der Verlängerung der Eckleisten des Behälters angeordnet sind, sind
die Aufhängestäbe oben mit Endstücken versehen, die hinsichtlich der Längsachse
der Aufhängestäbe 6 derart verschoben liegen, daß diese Endstücke in die Aussparungen
an den Ecken des Kastens gesteckt werden können.