DE1251237B - Wendeeinrichtung fur Briefe - Google Patents

Wendeeinrichtung fur Briefe

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Publication number
DE1251237B
DE1251237B DET31579A DE1251237DA DE1251237B DE 1251237 B DE1251237 B DE 1251237B DE T31579 A DET31579 A DE T31579A DE 1251237D A DE1251237D A DE 1251237DA DE 1251237 B DE1251237 B DE 1251237B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
envelope
turning device
letters
distance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET31579A
Other languages
English (en)
Inventor
Faust Urberach Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Publication date
Publication of DE1251237B publication Critical patent/DE1251237B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C1/00Measures preceding sorting according to destination
    • B07C1/18Orientating articles other than in a stream, e.g. turning, deflecting or changing direction

Landscapes

  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 65 h
Deutsche Kl.: 8Ie-147
Nummer: 1 251 237
Aktenzeichen: T 31579 XI/81 e
Anmeldetag: 13. Juli 1966
Auslegetag: 28. September 1967
Es sind Falz- und Kuvertiermaschinen bekannt, welche in mehreren Arbeitsgängen Formulare falzen und kuvertieren. Je nach dem Aufbau und der Wirkungsweise werfen diese Maschinen die gefüllten Briefumschläge in verschiedenen Lagen aus. Die Kuverts werden entweder mit der Briefklappe nach oben oder unten oder in Quer- oder Längsrichtung ausgeworfen. Es besteht aber das Bedürfnis, zum Vermeiden des Zwischenstapelns die gefüllten Briefe unmittelbar Frankiermaschinen zuzuführen und damit zum Versand fertigzumachen. Hierzu sind zwischen Kuvertiermaschine und Frankiermaschine Wendeeinrichtungen erforderlich, welche die Briefe in die für einen Frankierabdruck richtige Lage bringen.
Die bekannten Wendeeinrichtungen sind der jeweiligen Kuvertiermaschine angepaßt.
Bei einer bekannten Einrichtung werden die Briefe in Schlitze einer Trommel eingeführt, die, von der Kuvertiermaschine im Takt bewegt, die Briefe um 90° dreht und wieder freigibt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Wendeeinrichtung zu schaffen, die universell verwendbar ist und unabhängig von der Arbeitsweise der Kuvertiermaschine die aufgenommenen Briefe lagegerecht der Frankiermaschine zuführt.
Erfindungsgemäß ist bei einer Wendeeinrichtung für Briefe, insbesondere für deren lagerichtige Zuführung zu einer Frankiermaschine, mit zwei in Abstand voneinander angeordneten Transportbändern ein in Laufrichtung hinter einem oberen, zur Förderung liegender Briefumschläge geeigneten Transportband in Abstand etwa der Länge eines Briefumschlages senkrecht angeordneter Anschlag mit einer waagerechten schmalen Stützfläche für das vordere Ende eines Briefumschlages versehen, welche in Abstand eines Teils der Länge eines Briefumschlages über einem unteren, in gleiche Richtung wie das obere bewegten Transportband angeordnet ist. Während die vordere Kante des Briefumschlages von der schmalen Stützfläche des Anschlages gestützt wird, kippt dessen hintere Kante nach Verlassen des oberen Transportbandes nach unten und trifft auf das untere in gleicher Richtung bewegte Transportband, so daß dieses den Briefumschlag nunmehr nach einer Drehung um 180° weiterbefördert, wobei die ursprünglich vordere Kante nunmehr hinten liegt. Der Anschlag und die Stützfläche können mit Vorteil senkrecht und waagerecht verstellbar angeordnet sein, so daß eine Anpassung an die Größe der jeweils geförderten Briefumschläge erfolgen kann. Zweckmäßig ist das untere Transportband in an sich bekannter Wendeeinrichtung für Briefe
Anmelder:
Telefonbau und Normalzeit G. m. b. H.,
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Als Erfinder benannt:
Walter Faust, Urberach
Beanspruchte Priorität:
Hannover-Messe 1966,
Hannover, Eröffnungstag 30. April 1966
Weise mit Vorsprüngen ausgestattet, z. B. aufgerauht, so daß die Kante des herunterfallenden Briefumschlages gut mitgenommen wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Ein endloses Transportband 1 ist über in der Wendeeinrichtung gelagerte Rollen 2,3 und 4 geführt. Die Achse 5 der Rolle 3 trägt das Riemenrad 6, welches über den Zahnriemen 7 und das Riemenrad 8 von der Achse 9 eines nicht dargestellten Elektromotors angetrieben wird.
Ein weiteres endloses Transportband 10, das jedoch mit Zähnen 11 versehen ist, läuft über Rollen 12 und 13. Der Antrieb dieses Transportbandes erfolgt vom Zahnrad 14 auf der Achse 9 über das Zwischenzahnrad 15, welches in das fest auf der Achse 17 der Rolle 13 sitzende Zahnrad 16 eingreift.
Über der Rolle 3 wird die Rolle 18 parallel geführt, die unter Federdruck auf dem Transportband 1 aufliegt und damit den geraden Lauf des Fördergutes begünstigt. Auch die Rolle 20 liegt, ebenfalls parallel geführt, federnd auf der Rolle 19 der Achse 9 auf.
Über dem Transportband 1 befindet sich ein Schacht 21 mit den Wänden 22, 23 und 24. Über dem Transportband 10 wird ein Schacht 25 durch die Wände 26 und 27 gebildet. Eine Wandung dieses Schachtes besteht aus dem Wendeglied 28, das im Abstand einer Brieflänge vom Transportband 1 angebracht ist.
Das Wendeglied ist winkelförmig ausgebildet und mit seinem Anschlag 29 und der waagerechten Stützfläche 30 zwischen den Wänden 26 und 27 in senkrechter und waagerechter Richtung verstellbar angebracht.
: 709 649/288
Die zu wendenden Briefe gelangen, beispielsweise von einer Kuvertiermaschine mit der Brief klappe nach oben zeigend, nacheinander in den Schacht 21 der Wendeeinrichtung. Dort werden sie von dem Transportband 1 erfaßt und mit einer gewählten Geschwindigkeit unter der Rolle 18 hindurch in den Schacht 25 befördert. In freiem Lauf stößt dabei jeder Brief 31 mit seinem vorderen Ende gegen den Anschlag 29 des Wendegliedes 28. Mit seinem hinteren Ende kippt dann der Brief 31 um eine waagerechte Kante der Stützfläche 30 nach unten, wird mit diesem Ende von dem gezahnten Transportband erfaßt und nimmt dann die gestrichelt dargestellte, gewendete Lage ein. In dieser für die Frankierung richtigen Lage wird der Brief dann zwischen den Rollen 19 und 20 hindurch der Frankiermaschine zugeführt.
Bei Bedarf kann das Wendeglied 28 entfernt werden, so daß die Briefe auch ohne Wenden die Einrichtung durchlaufen können.

Claims (3)

20 Patentansprüche:
1. Wendeeinrichtung für Briefe, insbesondere für deren lagerichtige Zuführung zu einer Frankiermaschine, mit zwei in Abstand voneinander angeordneten Transportbändern, dadurch: gekennzeichnet, daß ein.* in Laufrichtung hinter einem oberen, zur Förderung liegender Briefumschläge (31) geeigneten Transportband (1) in Abstand etwa der Länge eines Briefumschlages senkrecht angeordneter Anschlag (29) mit einer waagerechten schmalen Stützfläche (30) für das vÖrdereEnde eines Briefumschlages versehen ist, welche in Abstand eines Teiles der Länge eines Briefumschlages über einem unteren, in gleicher Richtung wie das obere bewegten Transportband (10) angeordnet ist.
2. Wendeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (29) und die Stützfläche (30) in senkrechter und in waagerechter Richtung verstellbar angeordnet sind.
3. Wendeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Transportband (10) mit Vorsprüngen (11) zum Ergreifen der Kante eines Briefumschlages versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 895 876;
USA.-Patentschrift Nr. 2 925 165.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 649/288 9.67
ι Bundesdruckerei Berlin
DET31579A Wendeeinrichtung fur Briefe Pending DE1251237B (de)

Publications (1)

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DE1251237B true DE1251237B (de) 1967-09-28

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