DE1249986B - - Google Patents

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DE1249986B
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motor according
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/04Asynchronous induction motors for single phase current
    • H02K17/08Motors with auxiliary phase obtained by externally fed auxiliary windings, e.g. capacitor motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H02k
Deutsche Kl.: 21 d2 -18/01
Nummer: 1249 986
Aktenzeichen: B 71939 VIII b/21 d2
Anmeldetag: 17. Mai 1963
Auslegetag: 14. September 1967
Die Erfindung bezieht sich auf einen Einphasenkondensatormotor mit einem mit dem Motor nicht stationär verbundenen Kondensator für den Hilfsphasenstromkreis, insbesondere für handgetragene Werkzeugmaschinen.
Die Erfindung besteht bei einem derartigen bekannten Motor darin, daß der Kondensator an einer Stelle im Zuge des Stromzuleitungskabels des Motors angeordnet ist und gemeinsam mit einem Klemmblock zum Anschluß des Kondensators an den Wicklungsstrang der Hilfsphase von einer metallischen Kapselung eingeschlossen ist, durch die das Stromzuleitungskabel geführt ist.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen werden, daß für die metallische Kapselung ein wannenförmiges Gehäuse mit abnehmbarem, durch Schrauben verschließbarem Deckel vorgesehen ist.
Ferner hat es sich als sinnvolle Weiterbildung der Erfindung erwiesen, daß vom Klemmblock ab in der metallischen Kapsel zur Stromzufuhr bis zum Motor ein Kabel vorgesehen ist, das über einen Schalter zum Wickelstrang der Hauptphase und von anderen Klemmen des Klemmblocks zum Wickelstrang der Hilfsphase führt.
Außerdem ist es vorteilhaft, daß dem Wickelstrang der Hilfsphase ein Fliehkraftschalter zugeordnet ist.
Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung besteht auch darin, daß der gekapselte Kondensator zwei Kondensatoren enthält, von denen der eine dauernd eingeschaltet ist, während der andere im Kreis des Fliehkraftschalters liegt.
Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
F i g. 1 zeigt die Anordnung des Kondensators in Verbindung mit einer Elektrobohrmaschine und
F i g. 2 das zugehörige Schaltschema, beispielsweise für verstärkten Anlauf mit Fliehkraftschalter oder auch nur für Dauerbetriebskondensator.
Der aus den Kondensatoren la und Ib bestehende Doppelkondensator ist zusammen mit einem Klemmblock 2 in ein wannenförmiges Gehäuse 3 aus Leichtmetall eingebettet, das durch einen (nicht gezeichneten) Deckel mittels der vier Schrauben 4 geschlossen wird. Die Stromzufuhr aus dem Netz erfolgt durch das mit Stecker 6 versehene Kabel 5, das durch das wannenförmige Gehäuse 3 geführt ist, zuerst bis zu den zwei linken Klemmen des Klemmblocks 2, um dann in dem fünf- bzw. vieradrigen Kabel 7 über den zweipoligen Hauptschalter 8 der Maschine bis zum Wickelstrang 9 (Hauptphase) weiterzugehen. Der zweite Wickelstrang 10 (Hilfsphase) ist aus dem Einphasenkondensatormotor, insbesondere
für handgetragene Werkzeugmaschinen
Anmelder:
Wilhelm Bender,
CaIw (Württ.), Hindenburgstr. 14
Als Erfinder benannt:
Wilhelm Bender, CaIw (Württ.)
!5 Verlauf der Verbindungen gemäß dem Schaltschema von F i g. 2 zu ersehen, ebenso die parallel geschaltete, an sich bekannte Anlaufordnung mit Fliehkraftschalter 11. Der Kondensator la ist dabei in bekannter Weise dauernd eingeschaltet, während der Kondensatorlö in dem Kreis des Fliehkraftschalters 11 liegt.
Hierbei sind bei Verwendung eines einzigen Kondensators (Dauerbetriebskondensator) vier Weiterleitungen zum Motor und bei Verwendung eines Doppelkondensators mit Fliehkraftschalter fünf Weiterleitungen gemäß dem Schaltschema von F i g. 2 erforderlich, damit beim Ausschalten des Schalters 8 die Entladespannung innerhalb der Wicklung der Maschine verläuft.
Die erfindungsgemäße Anordnung gestattet den offensichtlichen Vorteil von Gewichtsersparnis und Vermeiden von Sperrigkeit sowie jedem Fachmann ein rasches Auswechseln bei eventuellen Durchschlägen oder bei Änderung der Kapazitäten je nach Bedarf.
Der erfindungsgemäße Einbau des Kondensators in das Zuleitungskabel hat besondere Geltung in Spezialfällen, bei denen hohe Kapazitätswerte benötigt werden. Beispielsweise ist das erforderliche Drehmoment zum Hochkommen des Motors beim Rücklauf aus der Nullstellung beim Gewindeschneiden oder beim Tieflochbohren mit Schlangenbohrer in Holz als dem zu bearbeitenden Werkstoff nur durch hohe Kapazität zu erzielen. Diese Kapazitäten können bis zu 50 Mikrofarad und darüber betragen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Einphasenkondensatormotor mit einem mit dem Motor nicht stationär verbundenen Kondensator für den Hilfsphasenstromkreis, insbesondere für handgetragene Werkzeugmaschinen, dadurch g.e kennzeichnet, daß der Konden-
709 647/216
I 249 986
sator (1) an einer Stelle im Zuge des Stromzuleitungskabels (5) des Motors angeordnet ist und gemeinsam mit einem Klemmblock (2) zum Anschluß des Kondensators an den Wicklungsstrang (10) der Hilfsphase von einer metallischen Kapselung (3, 4) eingeschlossen ist, durch die das Stromzuleitungskabel ($) geführt ist.
2. Einphasenkondensatormotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die metallische Kapselung ein wannenförmiges Gehäuse (3) mit abnehmbarem, durch Schrauben (4) verschließbarem Deckel vorgesehen ist.
3. Einphasenkondensatormotor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vom Klemmblock (2) ab in der metallischen Kapsel (3, 4) zur Stromzufuhr bis zum Motor ein Kabel (7) vorgesehen ist, das über einen Schalter (8) zum Wickelstrang (9) der Hauptphase und γοη anderen Klemmen des Klemmblocks (2) zum Wickelstrang (10) der Hilfsphase führt.
4. Einphasenkondensatormotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Wic.kelstra.ng (10) der Hilfsphase ein Fliehkraftschilter (il) zugeordnet ist.
5. Einphasenkondensatormotor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß d.ar gekapselte Kondensator (1) zwei Kondensatoren (la, Ib) enthält, von denen der eine (la) dauernd eingeschaltet ist, während der andere (Ib) im Kreise des Fliehkraftschalters (11) liegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 633 736, 902 404;
französische Patentschrift Nr. 754103;
USA.-Patentschriften Nr. 1707 423, 2 023 237.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB71939A Pending DE1249986B (de)

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