DE1249552B - Antiskatingvorrichtung - Google Patents

Antiskatingvorrichtung

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Publication number
DE1249552B
DE1249552B DEST23214A DE1249552DA DE1249552B DE 1249552 B DE1249552 B DE 1249552B DE ST23214 A DEST23214 A DE ST23214A DE 1249552D A DE1249552D A DE 1249552DA DE 1249552 B DE1249552 B DE 1249552B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
thread
tonearm
slide
roller
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST23214A
Other languages
English (en)
Inventor
St Georgen Heinrich Zim mermann (Schwarzw)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dual Gebruder Steidinger GmbH and Co
Original Assignee
Dual Gebruder Steidinger GmbH and Co
Publication date
Publication of DE1249552B publication Critical patent/DE1249552B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/10Arranging, supporting, or driving of heads or of transducers relatively to record carriers
    • G11B3/12Supporting in balanced, counterbalanced or loaded operative position during transducing, e.g. loading in direction of traverse
    • G11B3/28Supporting in balanced, counterbalanced or loaded operative position during transducing, e.g. loading in direction of traverse providing transverse bias parallel to record

Landscapes

  • Moving Of Heads (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Gilb
Deutsche Kl.: 42 g-6/01
Nummer: 1249552
Aktenzeichen: St 23214IX a/42 g
Anmeldetag: 16. Januar 1965
Auslegetag: 7. September 1967
Die Erfindung betrifft eine sogenannte Antiskatingvorrichtung, d.h. eine Vorrichtung an einem Tonabnehmer, der zum Abtasten einer Schallplatte schwenkbar um eine senkrechte Achse angeordnet ist und auf dessen Achse ein gewichtsbelasteter Faden ein Drehmoment ausübt, das der Schwenkbewegung beim Abtastvorgang entgegengerichtet ist.
Vorrichtungen dieser Art dienen dazu, das Drehmoment, das infolge der endlichen Länge des Tonabnehmers und der Reibungskraft zwischen.Abtastnadel und Schallplatte in seiner senkrechten Schwenkachse entsteht, zu kompensieren, damit der Anpreßdruck der Nadel auf beide Flanken der Abtastrille gleich ist. Derartige Vorrichtungen werden verstellbar ausgeführt, was insbesondere dann erforderlich ist, wenn das Tonarmauflagegewicht veränderbar ist. Infolge der endlichen Länge des Tonarms ist das Moment aber auch nicht über den ganzen Abtastbereich des Tonarms konstant.
In einer bekannten Vorrichtung wird das Moment durch einen gewichtsbelasteten Faden, der in einer Öse umgelenkt wird und am Tonarm angreift, erzeugt. Eine Veränderung wird durch Verlagerung des Angriffspunktes des Fadens am Tonarm erreicht. Mittels dieser Vorrichtung ist weder ein konstantes noch ein den Tonarmabmessungen genau angepaßtes Moment erzielbar; auch verändert sich der Verlauf des Drehmoments über den Tonarmschwenkbereich mit der Verlagerung des Fadenangriffspunktes. Ferner ist eine derartige Einrichtung bezüglich der allgemeinen Handhabung des Gerätes hinderlich.
In einer anderen bekannten Einrichtung ist ein an der Grundplatte des Gerätes gelagerter, gewichtsbelasteter Hebel so angeordnet, daß er mit einem in radialer Richtung an der senkrechten Tonarmschwenkachse befestigten Zapfen in Berührung steht. Auch hierbei ist weder ein genau konstanter noch ein den Abmessungen des Tonarms genau angepaßter Momentverlauf möglich. Außerdem bedingt eine derartige Vorrichtung merkliche Reibung.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung der im Zusammenhang mit der Beschreibung der vorbekannten Vorrichtungen aufgeführten Nachteile, d. h. Erzeugung eines den jeweiligen Tonabmessungen entsprechend angepaßten Kompensationsmoments, Verringerung des Reibungseinflusses auf das Kompensationsmoment und Anpassung der Vorrichtung an. die Bedürfnisse der Handhabung durch Laien.
Die Erfindung besteht darin, daß der Faden auf eine an der senkrechten Tonarmschwenkerachse angebrachte Rolle aufläuft und das Gewicht gleitbar Antiskatingvorrichtung
Anmelder:
Dual Gebrüder Steidinger,
St. Georgen (Schwarzw.)
Als Erfinder benannt:
Heinrich Zimmermann, St. Georgen (Schwarzw.)
auf einer schrägen, in ihrem Winkel verstellbaren Gleitbahn angeordnet ist.
Durch die Verwendung einer verstellbaren Gleitbahn zur Erzielung einer unterschiedlichen Gewichtswirkung ist eine robuste Einstellvorrichtung möglich. Ferner ist dadurch auch keine Berührung des Tonarms notwendig.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin,
daß der wirksame Hebelarm des abrollenden Fadens mit der Zugkraft des Gewichts in jeder Rollenstellung das in der dazugehörigen Tonarmstellung erforderliehe Kompensationsmoment erzeugt.
Gemäß dieser Anordnung ist es möglich, auf einfache Weise praktisch jeden gewünschten Kompensationskraftverlauf zu erzielen.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Gleitbahn unter Zwischenschaltung des Gewichtes gegen einen Anschlag in eine verrastbare Stellung bringbar ist.
Durch diese besondere Lage der ohnehin verstellbaren Gleitbahn kann die Vorrichtung auf einfache Weise in eine gegen Transportstöße gesicherte Lage gebracht werden.
An Hand von Figuren sei ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Fig. 1 stellt eine Teilansicht eines Plattenspielers mit Tonarm dar und
F i g. 2 eine Einzelheit aus F i g. 1 in Richtung A gesehen.
Auf einer Grundplatte 1 ist um eine senkrechte Achse 2 ein Tonabnehmer schwenkbar gelagert. Auf der Achse 2 ist eine Rolle 4 befestigt. Um eine waagerechte Achse 5 an der Grundplatte 1 ist eine U-förmige Gleitbahn 6 schwenkbar gelagert. Am lagerseitigen Ende der Gleitbahn 6 ist ein Hebel 7 angebracht, der durch einen Schlitz 8 in der Grundplatte 1 hindurchragt und beispielsweise durch Eigenelastizität so vorgespannt ist, daß er an der Flanke 8' des Schlitzes 8 anliegt. Auf der Achse 5 der Gleitbahn 6
709 640/235

Claims (4)

  1. sitzt eine Rolle 9, über die ein Faden läuft, der einerseits mit einem Gewicht 11 und andererseits mit der Rolle 4 verbunden ist. ·
    Durch Verschieben des Hebels 7 in den Schlitz 8 kann die Zugspannung, die das Gewicht 11 auf den 5 ' Faden 10 ausübt, verändert werden. Da der Hebel 7 eine seitliche Vorspannung besitzt, rastet er bei Verschieben bis zur Endlage in die Ausnehmung 12 ein (unterbrochen dargestellte Lage). In dieser Stellung wird das Gewicht 11 gegen die Unterseite der Grundplatte! gedrückt und befindet sich damit in einer gegen Transportstöße gesicherten Lage.
    Die Gleitbahn 6 des Gewichtes 11 weicht etwas von einer-Geraden ab, damit das Gewicht 11 beim Abrollen in jedem Punkt der Gleitbahn das gewünschte Kompensationsmoment erzeugt.
    Patentansprüche:
    !.Vorrichtung an einem Tonabnehmer, der zum Abtasten einer Schallplatte schwenkbar um eine senkrechte Achse angeordnet ist und auf dessen Achse ein gewichtsbelasteter Faden ein Drehmoment ausübt, das der Schwenkbewegung beim Abtastvorgang entgegengerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden
    (10) auf eine an der senkrechtenTonännschwenkachse (2) angebrachte Rolle (4) aufläuft und das Gewicht (11) gleitbar auf einer schrägen, in ihrem Winkel verstellbaren Gleitbahn (6) angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenführungsnut der Rolle (4) bezüglich ihres radialen Abstandes von der senkrechten Tonarmachse (2) so gewählt ist, daß der wirksame Hebelarm des abrollenden Fadens (10) mit der Zugkraft des Gewichtes (11) in jeder Rollenstellung das in der dazugehörigen Tonarmstellung erforderliche Kompensationsmoment erzeugt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahn (6) in ihrer Form . so gestaltet ist, daß das darauf abrollende Gewicht (11) in jedem Punkt der Gleitbahn (6) das der jeweils zugeordneten Tonarmstellung entsprechende Kompensationsmoment erzeugt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahn (6) unter Zwischenschaltung des Gewichtes (11) gegen einen Anschlag in eine verrastbare Stellung bringbar ist. £Al')
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST23214A Antiskatingvorrichtung Pending DE1249552B (de)

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DE1249552B true DE1249552B (de) 1967-09-07

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