DE1246904C2 - Verfahren zum kontinuierlichen stumpfen verschweissen benachbarter laengskanten zweier flacher, breiter, in einer ebene gefuehrter blechstreifen - Google Patents

Verfahren zum kontinuierlichen stumpfen verschweissen benachbarter laengskanten zweier flacher, breiter, in einer ebene gefuehrter blechstreifen

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DE1246904C2
DE1246904C2 DE1965A0049455 DEA0049455A DE1246904C2 DE 1246904 C2 DE1246904 C2 DE 1246904C2 DE 1965A0049455 DE1965A0049455 DE 1965A0049455 DE A0049455 A DEA0049455 A DE A0049455A DE 1246904 C2 DE1246904 C2 DE 1246904C2
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DE
Germany
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welding
sheet metal
strips
welding point
longitudinal edges
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Expired
Application number
DE1965A0049455
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English (en)
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DE1246904B (de
Inventor
Jack Monsey; Yuter Morton Gerald Hampstead; Rudd Wallace Collins Larchmont; Allen jun. Richard James Eastchester; N.Y. Morris (V.StA.)
Original Assignee
Pi 19.06.64 USA 376446
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K13/00Welding by high-frequency current heating
    • B23K13/01Welding by high-frequency current heating by induction heating
    • B23K13/02Seam welding
    • B23K13/025Seam welding for tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

*t

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum kontinuierlichen stumpfen Verschweißen benachbarter Längskanten zweier flaeher, breiter, in einer Ebene geführter Blechstreifen, bei dem zwischen den Längskanten ein V-förmiger Spalt gebildet wird, welcher in einem Schweißpunkt endet, in dessen Bereich die sich gegenüberliegenden Längskanten unter Druck zusammenkommen und bei dem die sich nähernden Längskanten durch einen vor dem Schweißpunkt in die Längskanten eingeleiteten Hochfrequenzstrom bis auf Schweißtemperatur erhitzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in den Bereichen der Blechstreifen (50, 51), die seitlich an die zu verschweißenden Längskanten grenzen. Wellungen, deren Berge und Täler parallel und jeweils symmetrisch zu den Längskanten verlaufen, angebracht und diese auf der Höhe des Schweißpunktes f»vj mittels Rollen (54 bis 59) form- und kraftschlüssig geführt werden, wobei im Bereich des Schweißpunktes (w) auf die Längskanten ein vorwiegend senkrecht zu der Ebene gerichteter Druck ausgeübt wird, und daß die Blechstreifen nach dem Passieren des Schweißpunktes wieder in ihre flache Form zurückgeführt werden.
    30
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen stumpfen Verschweißen benachbarter Längskanten zweier flacher, breiter, in einer Ebene geführter Blechstreifen gemäß Oberbegi iff des Patentanspruches. Ein solches Verfahren ist durch die US-PS 27 94 108 bekannt. Dort sind keine Maßnahmen offenbart, die beim Verschweißen von flachen, breiten Blechstreifen einen ausreichenden Schweißdruck aufbringen und das Ausbeulen der Bleche vermeiden sollen.
    Aus der US-PS 24 72 848 ist ein Verfahren zum Verschweißen der gegenüberliegenden Kanten zylindrisch vorgeformter Bleche auf ihrer ganzen Länge bekannt. Bei diesem Verfahren wird das Blech in den der Schweißnaht benachbarten Bereichen durch parallel zu den jeweiligen Kanten verlaufende Berge und Täler von Weitungen vorgeformt, dann außerhalb der gewellten Bereiche über die gesamte Länge eingespannt, und es werden anschließend der Zylinderform angepaßte lange Preßbacken von innen und außen gegen den gewellten Bereich gedrückt, die die zur Einleitung des Schweißstromes erforderlichen Elektroden beinhalten. Hierdurch wird das zwischen der Einspannung befindliche Material voll aufgeheizt und kann von den Preßbacken dann unter Schließung des parallelen Schweißspaltes flachgedrückt werden. Ein kontinuierliches Arbeiten ist mit diesem bekannten Vorschlag nicht möglich.
    Weiterhin ist aus der DT-AS 10 77 510 ein Verfahren zum stumpfen Verschweißen von Blechen, Bändern od. dgl. entlang ihrer Längskanten bekanntgeworden, bei dem die Blechstreifen in zueinander geneigten Ebenen einem Schweißpunkt zugeführt werden, in dem sich die Kanten der benachbarten Streifen berühren, und bei dem die Streifen dann durch das Zusammenwirken einer Reihe von Walzen und Rollen in eine gemeinsame Ebene übergeführt werden. Hierdurch entsteht der zur Erzielung der Stumpfschweißung erforderliche Anpreßdruck zwischen den Kanten.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß auch bei flachen, breiten, d. h. verhältnismäßig flexiblem Blechen ein ausreichender Schweißdruck aufgebracht werden kann und die Bleche dabei so geführt werden, daß sie sich nicht ausbeulen können. Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Patentanspruch gekennzeichneten Merkmale.
    Die Erfindung ist nachstehend anhand einer in der Zeichnung dargestellten Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens näher erläutert. Es zeigt
    F i g. 1 in perspektivischer Darstellung die Ansicht einer Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens,
    Fig.2 einen Querschnitt entlang der Linie 5-5 in F i g. 1 und
    Fig.3 einen Querschnitt entlang der Linie 6-6 in F ig. 2.
    In F i g. 1 sind Bunde 10,11 dargestellt, von denen die zu verschweißenden breiten Metallblechstreifen 50, 51 abgezogen und durch die Spalte von einem oder mehreren Rollenpaaren 12,13 hindurchgeführt werden. Mit hilfe von nicht dargestellten Antrieben für die verschiedenen dargestellten Rollen werden die Metallblechstreifen schnell an einem Schweißpunkt w vorbei vorgeschoben. Vor dem Schweißpunkt w befinden sich zwei Kontakte 14, 15, die die Streifen an sich gegenüberliegenden Seiten eines V-Spaltes 16 berühren und mit einer Hochfrequenzstromquelle in Verbindung stehen, die einen Strom mit einer Frequenz von etwa 50 kHz oder vorzugsweise sehr viel größer, beispielsweise 300 bis 450 kHz abgibt. Dieser Strom fließt von den Kontakten 14, 15 entlang der sich gegenüberliegenden Kanten des Spaltes 16 zu und vom Schweißpunkt und heizt die Kantenflächen bis zum Erreichen des Schweißpunktes w auf Schweißtemperatur auf.
    Die Metallblechstreifen 50, 51 mit zunächst flachem Ausgangsquerschnitt werden durch die Spalte von Well-Rollen 52, 52' und 53, 53' vorgeschoben, wodurch — entsprechend Fig.2 — die Teile der Streifen an beiden Seiten des V-Spaltes 16 im Querschnitt zunächst nach außen und unten und dann unter Bildung von Wellen gekrümmt werden, so daß die Streifen quer zu ihrer Längsrichtung verhältnismäßig nachgiebig bzw. federnd werden. Dennoch liegen sich die Streifenkanten im Spalt weiterhin gegenüber, um im Schweißpunkt w eine Stumpfschweißung zu bilden. Gemäß F i g. 3 sind an sich gegenüberliegenden Seiten des Schweißpunktes Rollenpaare 54, 55 und 56, 57 vorgesehen, die in die Wellenzüge nahe den sich gegenüberliegenden Seiten des Schweißpunktes eingreifen. Die Streifen können auf ihrer obenliegenden Fläche im Schweißpunkt von geneigt angeordneten Andruckrollen 58, 59 beaufschlagt werden, die auf geeignete Weise befestigt sind, so daß sie einen Druck auf die Streifenkanten ausüben sowie fest nach innen und unten drücken, um eine Preßschweißung herzustellen, während die Rollen 54 bis 57 verhindern, daß sich die Kanten der Streifen unter dem Druck der Rollen 58,59 trennen. Die zusammengeschweißten Metallblechstreifen 50,51 können nach dem Passieren des Schweißpunktes mit Hilfe von Rollen 30, 31 in ihre Ausgangs-Querschnittsform zurückgeführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1965A0049455 1964-06-19 1965-06-11 Verfahren zum kontinuierlichen stumpfen verschweissen benachbarter laengskanten zweier flacher, breiter, in einer ebene gefuehrter blechstreifen Expired DE1246904C2 (de)

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Cited By (1)

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DE202013102577U1 (de) * 2013-06-17 2014-09-23 Kuka Systems Gmbh Bearbeitungseinrichtung

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