DE1246331C2 - Drehschwingungsdaempfer mit viskosem reibungsmittel, insbesondere fuer brennkraftmaschinen - Google Patents

Drehschwingungsdaempfer mit viskosem reibungsmittel, insbesondere fuer brennkraftmaschinen

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DE1246331C2
DE1246331C2 DE1964V0026779 DEV0026779A DE1246331C2 DE 1246331 C2 DE1246331 C2 DE 1246331C2 DE 1964V0026779 DE1964V0026779 DE 1964V0026779 DE V0026779 A DEV0026779 A DE V0026779A DE 1246331 C2 DE1246331 C2 DE 1246331C2
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DE1964V0026779
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DE1246331B (de
Inventor
Klaus-Dieter DDR 4500 Dessau; Thiele Walter DDR 4530 Roßlau Hoffmann
Original Assignee
VEB Schwermaschinenbau Karl Liebknecht Magdeburg-Kombinat für Dieselmotoren und Industrieanlagen, DDR 3011 Magdeburg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/16Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using a fluid or pasty material
    • F16F15/167Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using a fluid or pasty material having an inertia member, e.g. ring
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Description

Die Erfindung betrifft einen Drehschwingungsdämpfer mit viskosem Reibungsm,ittel, insbesondere für Brennkraftmaschinen, bestehend aus einem Rutschschwungrad, das innen oder außen schwimmend in einem viskosen Reibungsmittel ruhend in einem Gehäuse gelagert ist, wobei an der äußeren Lauffläche des Rutschschwungrades oder an der inneren Lauffläche des Gehäuses rinnenartige Vertiefungen und an den Stirnseiten des Rutschschwungrades Laufringsegmente angeordnet sind.
Ein Drehschwingdämpfer dieser Bauart ist aus der DT-PS 9 51 965 bekannt. Bei ihr sind die rinnenartigen Vertiefungen durch Nuten gebildet. Hierbei besteht die Gefahr, daß diese Nuten ein Abreißen der viskosen Schicht durch die scharfen Nutenübertritte zur Lauffläche begünstigen, so daß die Lagerflächen nicht mehr ausreichend durch das viskose Medium getrennt werden und es zur trockenen Reibung und damit zum Fressen des Schwungrades kommt.
Durch die Erfindung, deren Aufgabe in der Beseitigung des vorstehend aufgeführten Mangels besteht, soll erreicht werden, daß ein Drehschwingungsdämpfer mit viskosem Reibungsmiusl der eingangs genannten Art geschaffen wird, dessen Rutschschwungrad gute Laufeigenschaften und damit gute Betriebssicherheit aufweist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die rinnenartigen Vertiefungen durch in gleichmäßigen Abständen angeordnete Anflächungen gebildet sind, die mit den in den beiden Endpunkten an die Lauffläche angelegten Tangenten einen Winkel von weniger als 8° einschließen und die Laufringsegmente ebenfalls unter einem spitzen Winkel auslaufen.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, daß die Anflächungen so breit sind, daß sie die äußere Lauffläche des Rutschschwungrades um etwa 40% bzw. die innere Lauffläche des Gehäuses um etwa 30% verkleinern.
Durch diese erfinderische Lösung wird es ermöglicht,
daß schon bei einer geringfügigen Relativbewegung des
Schwungrades zur Drehbewegung des Gehäuses das
viskose Reibungsmittel über die Keilwinkel in die Lagerspalten gedrückt wird.
Nachstehend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der Zeichnung ίο zeigt
Fig. 1 Teil eines geöffneten Drehschwingungsdämpfers mit Lagerung des eingelegten Rutschschwungrades am Außendurchmesser,
F i g. 2 Seitenansicht eines Teiles des Rutschschwungrades gemäß F i g. 1,
F i g. 3 Draufsicht eines Teiles des RutschSchwungrades gemäß F i g. 2,
Fig.4 Lagerungsmöglichkeit am Innendurchmesser des Rutschschwungrades in einem Dämpfergehäuse,
F i g. 5 den Axialschnitt nach F i g. 4.
In F ι g. 1 ist ein Teil des geöffneten Drehschwingungsdämpfers zu erkennen, der aus dem Gehäuse 6 und dem Rutschschwungrad 1 besteht, welches an seiner äußeren Lauffläche 2 mit einem Lagerspiel 8 in dem Gehaust· 6 schwimmend gelagert ist.
Der Spalt 7 zwischen dem Innendurchmesser des
Rutschschwungrades 1 und dem Gehäuse 6 ist dabei größer als das Lagerspiel 8 an der äußeren Lauffläche 2
des Rutschschwungrades 1 und dient als Speicher für das viskose Reibungsmittel.
In der F i g. 2 ist ein Stück des Schwungrades 1 dargestellt. Es hat an seiner äußeren Lauffläche 2 in gleichen Abständen eine größere Anzahl Anflächungen 3, die mit den in den beiden Endpunkten an die Lauffläche 2 angelegten Tangenten einen Winkel 11 einschließen, der kleiner als 8° ist.
Der von der Anflächung 3 gebildete Winkel 11 bewirkt, daß das viskose Reibungsmittel bei Bewegung des Rutschschwungrades 1 nach F i g. 1 im Gehäuse 6 zwischen das durch die Lauffläche 2 des Schwungrades 1 und die äußere Lagerfläche 12 des Gehäuses 6 gebildete Lagerspiel 8 gepreßt wird und somit eine schwimmende Lagerung des Rmschschwungrades 1 gewährleistet.
Der Raum 9 zwischen der äußeren Lagerfläche 12 des Gehäuses 6 und dem Rutschschwungrad 1 dient dabei gleichzeitig als Sammel- und Speicherraum für das viskose Reibungsmittel.
Wie aus F i g. 3 ersichtlich, sind an den Stirnseiten 10 Laufringsegmente 4 aufgetragen. Sie dienen zur Sicherung einer reibungsarmen Bewegung des Rutschschwungrades 1 und gleichzeitig zur axialen Lagerung.
Dies wird dadurch erreicht, daß die Laufringsegmente 4 nach dem Durchbruch 5 hin keilförmig auslaufen und zur Stirnwand des Gehäuses 6 ebenfalls einen spitzen Winkel 13 bilden. Dieser Winkel 13 hat die gleiche Aufgabe wie der an den Anflächungen 3 gebildete Winkel 11, d. h., bei Rotation des Rutschschwungrades 1 im Gehäuse 6 wird das viskose Reibungsmittel zwischen die Berührungsflächen des Laufringsegmentes 4 und die nicht dargestellten Stirnflächen des Gehäuses 6 gepreßt und somit eine schwimmende Lagerung des Rutschschwungrades 1 erzeugt.
Die von dem Laufringsegment 4 radial gebildeten Durchbräche 5 dienen weiterhin als Leitkanal für das viskose Reibungsmittel.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Drehschwingungsdämpfer mit viskosem Reibungsmittel, insbesondere für Brennkraftmaschinen, bestehend aus einem Rutschschwungrad, das innen oder außen schwimmend in einem viskosen Reibungsmittel ruhend im Gehäuse gelagert ist, wobei an der äußeren Lauffläche des Rutschsciiwungrades oder an der inneren Lauffläche des Gehäuses rinnenartige Vertiefungen und an den Stirnseiten des Rutschschwungrades Laufringsegmente angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die rinnenartigen Vertiefungen durch in gleichmäßigen Abständen angeordnete Anflächungen (3) gebildet sind, die mit den in den beiden Endpunkten an die Lauffläche (2) bzw. (14) angelegten Tangenten einen Winkel (11) von weniger als 8° einschließen, und die Laufringsegmente ebenfalls unter einem spitzen Winkel (13) auslaufen.
2. Drehschwingungsdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anflächungen (3) so breit sind, daß sie die Lauffläche (2) des Rutschschwungrades (1) um etwa 40% bzw. die innere Lauffläche (14) des Gehäuses (6) um etwa 30% verkleinern.
DE1964V0026779 1964-09-15 1964-09-15 Drehschwingungsdaempfer mit viskosem reibungsmittel, insbesondere fuer brennkraftmaschinen Expired DE1246331C2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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GB673773A (en) * 1950-04-06 1952-06-11 Holmes & Co Ltd W C Improvements in or relating to the construction of viscous friction dampers
GB736808A (en) * 1952-10-08 1955-09-14 Croset Louis Paul Improvements in or relating to vibration dampers

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