DE1244286B - Einrichtung fuer den Anlauf kommutatorloser Gleichstrommotoren - Google Patents

Einrichtung fuer den Anlauf kommutatorloser Gleichstrommotoren

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DE1244286B
DE1244286B DES84389A DES0084389A DE1244286B DE 1244286 B DE1244286 B DE 1244286B DE S84389 A DES84389 A DE S84389A DE S0084389 A DES0084389 A DE S0084389A DE 1244286 B DE1244286 B DE 1244286B
Authority
DE
Germany
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excitation
converter
motor
controllable
winding
Prior art date
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Pending
Application number
DES84389A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Rambold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE1244286B publication Critical patent/DE1244286B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K29/00Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices
    • H02K29/06Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices with position sensing devices
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P6/00Arrangements for controlling synchronous motors or other dynamo-electric motors using electronic commutation dependent on the rotor position; Electronic commutators therefor
    • H02P6/20Arrangements for starting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description

  • Einrichtung für den Anlauf kommutatorloser Gleichstrommotoren Die Erfindung bezieht sich auf kommutatorlose Gleichstrommotoren, die besonders schwierigen Anfahrbeanspruchungen unterliegen. Bei diesen Motoren, vorzugsweise solchen mit Reihenschlußverhalten, ist anders als bei konventionellen Maschinen die Ankerwicklung räumlich stillstehend im Ständer untergebracht und das Polsystem im Läufer. An Stelle des mechanischen Kommutators sind steuerbare Stromrichter (steuerbare Halbleitergleichrichter) vorhanden, welche in Antiparallelschaltung die einzelnen Anzapfungen der Ankerwicklung zyklisch fortlaufend mit der Speisespannung verbinden. Die dazu nötigen Zündbefehle an die Stromrichter werden von einem mit dem Polrad verbundenen Steuerkommutator erteilt. Beim Lauf der Maschine induziert das Erregersystem des Läufers in der Ankerwicklung Spannungen, welche der Stromwendung in den einzelnen Wicklungsteilen dienen und die von der Stromführung abzulösenden Stromrichter zum Erlöschen bringen. Es ist vorteilhaft, das Erregersystem dazu mit einer Wendepolwicklung auszurüsten. Beim Anlauf der Maschine aus dem Stillstand fehlt jedoch insbesondere in den ersten Augenblicken und im Bereich noch sehr kleiner Drehzahlen eine genügende Schnittgeschwindigkeit des Wendefeldes mit den Ankerleitern, um in der Ankerwicklung eine ausreichende Stromwendespannung zur Löschung der abzulösenden Stromrichter zu erzeugen. Dies ist vor allem für Betriebe mit Schwerlastanlauf, wie z.B. für die Reihenschlußfahrmotoren von elektrischen Triebfahrzeugen eine besondere Schwierigkeit und stellt eine Problematik für einen derartigen kommutatorlosen Motor dar. Man kann zwar auf bekannte Weise, z. B. unter Zuhilfenahme von Kommutierungskondensatoren und Kommutierungsstromrichter, mit denen die Hauptstromrichter zu beschalten wären, eine Zwangslöschung der Hauptstromrichter herbeiführen. Damit käme man aber zu einem großen Aufwand, welcher die Anwendungsmöglichkeit und Wirtschaftlichkeit eines solchen Motors in Frage stellt, um so mehr als dieser Aufwand nur für die kurze Zeit der gelegentlichen Anfahrten getrieben würde. Es ist deshalb besonders wichtig und von Bedeutung, für diese Aufgabe Methoden und Mittel anzuwenden, die diesen Aufwand herabsetzen lassen.
  • Es ist zwar schon versucht worden, im Stillstand und bei kleinen Geschwindigkeiten die zur Löschung der Stromrichter erforderliche EMK dadurch zu erzeugen, daß eine am Ende der Hauptpole angeordnete Hilfswicklung oder eine getrennte Erregerwicklung an eine Wechselspannung geeigneter Frequenz angeschlossen wird. Bei einer derartigen Ausführung ist jedoch eine zusätzliche Wechselspannungsquelle erforderlich. Darüber hinaus ergibt sich ein besonderer Aufwand für die übertragung der Wechselspannung zu der auf dem Läufer angeordneten Hilfswicklung.
  • Die Erfindung bringt eine vorteilhafte Verbesserung an einer Einrichtung für den Anlauf kommutatorloser Gleichstrommotoren mit über steuerbare Stromrichter gespeister Ankerwicklung im Ständer, bei der zum Löschen der abzulösenden steuerbaren Stromrichter während des Anlaufs im Zusammenwirken mit einer Stromrichtersteuerung durch eine Veränderung des Haupterregerfeldes eine transformatorische EMK in der Ankerwicklung des Motors induziert wird. Gemäß der Erfindung ist die transformatorische EMK durch eine kurzzeitige Veränderung des Haupterregerfeldes des Motors bzw. seines Erregerstromes infolge Zu- oder Abschalten von reellen bzw. komplexen Widerständen im Erregerstromkreis erzeugt. Auf diese Weise wird gegenüber den bekannten Ausführungen eine wesentliche Vereinfachung erzielt, da eine Wechselspannungsquelle und die erforderlichen übertragungsmittel für die Wechselspannung auf den Läufer entfallen können.
  • Besonders vorteilhaft ist es, im Errergerstromkreis eine Einrichtung zur Kurzunterbrechung vorzusehen, die durch das Aufladen eines parallel zu der Erregerwicklung angeordneten Kondensators erzeugt ist. Den Beginn der Aufladung löst ein Ladestromtor aus, das in Steuerabhängigkeit von einem auf der Motorwelle aufgesetzten Steuerkommutator gebracht ist. In vorteilhafter Weise entlädt ein sogenanntes Entladestromtor den Kondensator nach seiner Rufladung über einen Schutzwiderstand. Ein weiteres Mittel zur Erzeugung einer EMK der Transformation in den zu kommutierenden Ankerspulen ist die Anbringung einer besonderen Wicklung auf den Hauptpolen. Unabhängig von der Art, in der die für das Kommutieren notwendige Feldänderung erzeugt ist, ist es vorteilhaft, den Motor in seinem magnetischen Teil im Gegensatz zu konventionellen Gleichstrommaschinen aus isolierten Blechen aufzubauen, um die Zeitträgheit des Feldes möglichst gering zu halten.
  • Ein Ausführungsbeispiel für die Anlaufeinrichtung eines kommutatorlosen Motors mit einer elektronischen Steuerung der Stromrichter für SchwerIastanlauf ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Der zweipolig gezeichnete Reihenschlußmotor trägt im Läufer die Hauptfeldwicklung HF und die Wendefeldwicklung WF. Im Ständer ist die Ankerwicklung mit den symbolisch dargestellten Ankerspulen AI bis A, untergebracht. Die Spulenzahl ist nicht auf die des Beispiels beschränkt. An die einzelnen Anzapfungen der Ankerwicklung, die beim konventionellen Motor mit den Kommutatorlamellen in Verbindung stehen, sind Stromrichter S, bis S(; bzw. Si bis S4 in Antiparallelschaltung angeschlossen. Das mit der Drehung des Läufers synchrone, zyklisch fortschreitende Weiterschalten der Stromrichter wird durch einen Steuerkommutator SK gesteuert, der besonders vorteilhaft kontaktlos ausgebildet wird und aus einer mit dem Läufer sich drehenden unmagnetisch.en Scheibe mit permanentmagnetischer Markierung und einem Festteil aus Hallgeneratoren HG oder magnetfeldabhängigen Widerständen (Feldplatten) besteht. Durch die magnetische Markierung der sich drehenden Scheibe werden in den Hallgeneratoren oder Feldplatten in übereinstimmung mit der jeweiligen Stellung des Polrades Spannungsimpulse bzw. Widerstandsänderungen erzeugt, die von dem elektronischen Auswertungsgerät AG logisch verarbeitet, verstärkt und als Zündimpulse den Stromrichtern zu den jeweils richtigen Zeitpunkten zugeleitet werden. Von der positiven Klemme ausgehend führt der Stromlauf in der gezeichneten Stellung über den Stromrichter S1 zu der ihm zugeordneten Anzapfung der Ankerwicklung, wobei sich der Strom hälftig über A1 und A6 verzweigt. Nach Wiedervereinigung über A3 und A4 führt der Strom durch den Stromrichter S4 über die Schleifringe zum Polsystem des Läufers und zurück zur negativen Klemme. Parallel zu den Schleifringen ist ein Kondensator C mit den Stromrichtern S7 und S$ und einem Entladewiderstand R als Beispiel einer der Möglichkeiten zur Beeinflussung des Hauptfeldes zur Erzeugung der transformatorischen Wendespannung in der Ankerwicklung dargestellt.
  • Wenn die Maschine aus der gezeichneten Lage im Schwerlastanlauf hochgefahren werden soll, so wird durch den Steuerkommutator SK und das Auswertgerät AG das Zündkommando von den Stromrichtern S1 und S4 weggenommen und den in der angenommenen Drehrichtung zyklisch folgenden Stromrichtern S, und S5` zugeleitet. Gleichzeitig gibt das elektronische Auswertgerät AG einen Zündbefehl an den Stromrichter S7, welcher daraufhin durchzündet und über den ungeladenen Kondensator C das Erregersystem der Maschine vorübergehend kurzschließt. Die damit zu bewirkende Änderung des Hauptfeldes im Läufer induziert in den Ständerspulen A1 und A4 eine transformatorische EMK, welche als Stromwendespannung die Stromrichter S, und S4 zum Erlöschen bringt. Da der Strom in den betreffenden Wicklungsteilen auf Grund der gespeicherten magnetischen Energie nicht sofort unterbrochen werden kann, sind in der Zeichnung nicht dargestellte Kommutierungsdioden bzw. Kondensatorbeschaltungen der Ankerwicklung zur Verhinderung von überspannungen vorhanden. Der Stromrichter S7 erlischt nach vollzogener Rufladung des Kondensators C, worauf der Stromrichter S$ gezündet wird und nach Entladung des Kondensators C über R seinerseits erlischt, so daß der Kondensator für den nächsten Vorgang ungeladen wieder bereitsteht. Dieses Zusammenspiel setzt sich so lange fort, bis mit steigender Motordrehzahl eine zur Erzeugung einer ausreichenden Wendespannung entsprechende Schnittgeschwindigkeit zwischen Läuferfeld und Anker vorhanden ist. Um diesen Zeitpunkt zu ermitteln, können z. B. die vom Steuerkommutator SK über die Hallgeneratoren bzw. die Feldplatten gegebenen Impulse pro Zeiteinheit durch das Auswertgerät AG ausgezählt werden, worauf die Beaufschlagung der Stromrichter S7 und S8 gesperrt wird. Diese zeitliche Begrenzung der Wirkung der transformatorischen EMK zur Kommutierung nur für die allererste Phase des Anlaufs der Maschine, bis die natürliche Kommutierung durch das Wendefeld ausreichend einsetzt, ist besonders wesentlich für die Kleinhaltung .des Aufwandes.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung für den Anlauf kommutatorloser Gleichstrommotoren mit über steuerbare Stromrichter gespeister Ankerwicklung im Ständer, bei der zum Löschen der abzulösenden steuerbaren Stromrichter während des Anlaufs im Zusammenwirken mit einer Stromrichtersteuerung durch eine Veränderung des HaupterregerfeIdes eine transformatorische EMK in der Ankerwicklung des Motors induziert wird, d a -durch gekennzeichnet, daß die transformatorische EMK durch eine kurzzeitige Veränderung des Haupterregerfeldes des Motors bzw. seines Erregerstromes infolge Zu- oder Abschalten von reellen bzw. komplexen Widerständen im Erregerstromkreis erzeugt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Erregerstromkreis eine Einrichtung zur Kurzunterbrechung vorgesehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor mit seinem magnetischen Teil aus isolierten Blechen aufgebaut ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kurzschließen der Erregerwicklung durch das Aufladen eines Kondensators (C) erzielbar ist, der parallel zu der Erregerwicklung angeordnet ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß den Beginn der Rufladung sin steuerbarer Ladestromrichter (S7) auslöst, der in Steuerabhängigkeit von einem auf der Motorwelle aufgesetzten Steuerkommutator (SK) gebracht ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer sogenannter steuerbarer Entladestromrichter (S8) den Kondensator (C) nach seiner Aufladung über einen Schutzwiderstand (R) entlädt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 3 025 443.
DES84389A 1963-03-27 1963-03-27 Einrichtung fuer den Anlauf kommutatorloser Gleichstrommotoren Pending DE1244286B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3528765A1 (de) * 1985-08-10 1987-02-19 Bosch Gmbh Robert Schaltungsanordnung fuer einen buerstenlosen gleichstrommotor

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3025443A (en) * 1958-04-17 1962-03-13 British Thomson Houston Co Ltd Dynamo-electric machines

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