DE1240239B - Gelenkrahmenbiegeform zum Biegen von Glasscheiben - Google Patents

Gelenkrahmenbiegeform zum Biegen von Glasscheiben

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DE1240239B
DE1240239B DEL33504A DEL0033504A DE1240239B DE 1240239 B DE1240239 B DE 1240239B DE L33504 A DEL33504 A DE L33504A DE L0033504 A DEL0033504 A DE L0033504A DE 1240239 B DE1240239 B DE 1240239B
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bending
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DEL33504A
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Frank Jacob Carson
Herbert Archie Leflet Jun
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Libbey Owens Ford Glass Co
Original Assignee
Libbey Owens Ford Glass Co
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C03b
DeutscheKl.: 32 a-23/02
Nummer: 1240239
Aktenzeichen: L 33504 VT b/32 a
Anmeldetag: 22. Juni 1959
Auslegetag: 11. Mai 1967
Die modernen heutigen Kraftwagen verwenden nicht nur Windschutzscheiben mit einer durchsichtigen Fläche wesentlich erweiterter Größe, sondern diese weit verbreitete Beliebtheit der größeren Sichtfähigkeit aus dem Innenraum eines Kraftwagens hat eine Forderung nach vergrößerten Glasbereichen auch bei anderen Fenstern des Fahrzeuges aufkommen lassen. Diese Forderung bedeutet nicht nur eine Vergrößerung des Sichtbereichs oder der Gesamtglasfläche der Kraftwagen-Windschutzscheibe, sondern auch der Riickscheibe in einem solchen Ausmaß, daß es in immer stärkerem Maß schwierig wird, ein leichtes Verwerfen in diesen Fenstern, insbesondere in den Bereichen der scharfen Krümmung, zu vermeiden. Dies gilt insbesondere, wenn sich das Rückfenster von einer gekrümmten Hauptlinie des Fahrzeuges nach oben bis zu einem gekrümmten Deckblech des Kraftwagens erstreckt und zusätzlich an den gegenüberliegenden Endabschnitten in eine Ebene umgebogen ist, die winklig mit Bezug auf die Längsachse des Fahrzeuges steht. Eine solche Konstruktion umfaßt eine Biegung um beide Hauptachsen der Glasscheibe, die zur Bildung solcher Fenster benutzt werden, nämlich die übliche Längsbiegung um die Querachse, welche notwendig ist, um die einander gegenüberliegenden, scharf abgebogenen Teile zu bilden, und eine Biegung um die Längsachse, welche die üblicherweise als »Überbiegung« bezeichnete Verformung erzeugt, um der Scheibe nach außen hin ein tellerförmiges Aussehen zu geben.
Schon in der Vergangenheit war das Biegen von Glasscheiben in die sogenannte Panoramaform, wobei eine Biegung hauptsächlich um die Querachse erfolgt, schwierig, und diese Schwierigkeit stieg beträchtlich an, wenn zusätzlich nach außen gekrümmte Abschnitte an den beiden Mittelbereichen der Scheibe und in den Bereichen der scharfen Krümmung auftreten sollten, und zwar wegen der optischen Verzerrung im Bereich der scharfen Krümmung. Der Grund dieser Verzerrung wurde einer Erscheinung zugeschrieben, die in der Technik allgemein als seitliches Biegen bezeichnet wird und als ein Einkerben oder Falten in den Bereichen scharfer Krümmung auftritt, in welchen die einander gegenüberliegenden Endabschnitte mit dem Mittelabschnitt zusammenstoßen. Dieses seitliche Biegen kann klarer beschrieben werden, wenn man sich vorstellt, daß die Scheibe um die seitliche Achse gebogen ist und eine konvex gekrümmte Fläche auf der Außenseite und eine konkav gekrümmte Fläche auf der Innenseite bildet; dann wird der Ausdruck »seitliche Biegung« benutzt, um eine Eindrückung in der konvex gebo-
Gelenkrahmenbiegeform zum Biegen von
Glasscheiben
Anmelder:
Libbey-Owens-Ford Glass Company,
Toledo, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Seiler, Patentanwalt,
Berlin 19, Oldenburgallee 10
Als Erfinder benannt:
HerbertArchie Leflet jun.,
Frank Jacob Carson, Toledo, Ohio (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 25. Juni 1958 (744 479) - -
genen Fläche oder eine Erhebung in der konkav gebogenen Fläche zu bezeichnen. Darüber hinaus unterscheidet sich die seitliche Biegung ferner von dem, was gemeinhin als Quer- oder Uberbiegung bezeichnet wird, wobei die Querbiegung von der konvexen Fläche der Scheibe nach außen gerichtet ist oder eine Eindrückung auf der konkaven Fläche der Scheiben bildet. Daher ist es klar, daß die seitliche Biegung genau entgegengesetzt der Quer- oder Uberbiegung erfolgt.
Es wurde gefunden, daß die zusammengesetzten Krümmungen der Glasscheibe, die in den Windschutzscheiben und Rückfenstern bei heutigen Kraftfahrzeugen benutzt werden, es wünschenswert machen, ein gewisses Maß an Quer- oder Überbiegung zu besitzen, damit die Stromlinienform des Fahrzeuges erhalten bleibt. Es ist außerordentlich unerwünscht, eine seitliche Biegung zu haben, weil die seitliche Biegung dazu neigt, die glatten Umrißlinien der Windschutzscheiben oder Fenster zu zerstören, indem sie ihnen ein eingedrücktes Aussehen gibt.
Das seitliche Biegen wird durch verschiedene Faktoren verursacht, von denen eine sich aus der Verwendung von Mehrfach-Abschnittformen ergibt, nämlich die Anhebwirkung der Formendabschnitte auf die Glasscheiben, wenn sich die Form von der offenen Stellung in die geschlossene Stellung bewegt. Wenn sich die Form in der offenen Stellung befindet, werden die Glasscheiben längs der Randflächenabschnitte ihrer einander gegenüberliegenden äußersten
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Enden abgestützt, und wenn die Scheiben auf Grund der Hitze in dem Biegeofen erweichen, verlieren sie ihre Steifigkeit, so daß die Formabschnitte sich schließen können. Die einander gegenüberliegenden Endabschnitte der Glasscheiben werden durch die Formendabschnitte angehoben, und diese Anhebkraft wirkt auf die Glasscheiben an den Randflächen abschnitten, welche von den Formendabschnitten abgestützt werden. Auf Grund dieser ungleichmäßigen Anwendung der Anhebkraft werden die äußersten Randflächenabschnitte der Scheiben über die nicht abgestützten Abschnitte angehoben, und die abgestützten Abschnitte der Scheiben führen die nicht abgestützten Abschnitte während des Schließens der Form. Umgekehrt werden die nicht abgestützten Abschnitte veranlaßt, seitlich von den Enden der abgestützten Teile abzusacken, anstatt daß ein gleichmäßiges Absacken längs der gesamten Breite der Scheibe erfolgt und eine seitliche Biegung entsteht, weil die Mittelabschnitte des Bereichs der scharfen Krümmung auf Grund dieser ungenauen Biegung der nicht abgestützten Abschnitte der Scheibe nicht genau durchsacken können.
Diese Neigung zu einer seitlichen Biegung wird weiter verstärkt bei Formen, bei denen starke Biegungen auftreten, weil, wenn die Form sich schließt, die in der Mitte angeordneten Abschnitte der flachen Glasscheibe sich über einen großen Abstand bewegen müssen, um in Kontakt mit dem Formmittelabschnitt durchzusacken. Dies wiederum führt zu einer Neigung, die Endabschnitte der Scheibe zu ziehen, so daß umgekehrt der wirksame, abwärts gerichtete Einfluß der Schwerkraft auf diese Teile abnimmt.
Ein weiterer wichtiger Grund für die seitliche Biegung während der letzten Abschnitte des Biegezyklus ist der Faktor der seitlichen Kontraktion, welcher analog ist zu dem Poisson-Verhältnis der seitlichen Einheitsverformung zur linearen Einheitsverformung innerhalb der elastischen Grenze. Insbesondere ist festgestellt worden, daß die seitliche Einheitsverformung proportional der linearen Verlängerung oder Verkürzung ist, und wenn diese Überlegung auf Glasscheiben angewendet wird, wurde beobachtet, daß, wenn sich eine Scheibe in einer Richtung verlängert, sie dazu neigt, sich in der Richtung rechtwinklig zu der Verlängerung zu verkürzen. Auch das Umgekehrte gilt, daß, wenn die Scheibe unter Druck gesetzt wird, die normal zu der Druckkraft stehende Abmessung anwächst.
Wenn man diesen Faktor der seitlichen Verformung auf das Biegen von Glasscheiben auf konkaven Formen anwendet, fand man, daß, wenn die Scheibe gebogen wird, die konvexe Fläche auf der nach außen gerichteten Seite unter Zugspannung steht, während die konkave Fläche auf der nach innen gerichteten Seite unter Druckspannung steht. Das Phänomen der seitlichen Kontraktion, wie oben erwähnt, tritt dann dadurch auf, daß die Abmessung der Scheibe, welche rechtwinklig zu der Biegung oder parallel zu der Krümmungsachse des gekrümmten Abschnitts liegt, dazu neigt, sich auf der konvexen Seite auf der nach außen gerichteten Fläche der Scheibe zu vermindern, weil diese Fläche unter Zugspannung steht. Jedoch neigt die gleiche Abmessung auf der konkaven Seite der nach innen gerichteten Fläche der Scheibe dazu, anzuwachsen, weil sie unter Druckspannung steht. Dies führt dazu, daß die Randabschnitte der Scheibe sich nach unten oder in Richtung auf die konvexe
Scheibenfläche kräuseln und eine seitliche Biegung in den mittleren Abschnitten der Scheibe erzeugen, wenn die gekräuselten äußersten Randabschnitte nicht von formgebenden Schienen der Form unterstützt sind.
Ein weiterer Faktor, der für das seitliche Biegen verantwortlich ist, liegt in der Tatsache, daß die Bereiche der scharfen Krümmung nicht schnell genug im Vergleich mit dem Rest der Glasscheibe erhitzt
ίο werden können, damit diese Abschnitte durchsacken und einen ungebogenen Bereich bilden können. Somit ist klar, daß all diese Faktoren zu der seitlichen Biegung beisteuern, wenn die Scheibe über ein beträchtliches Stück durchsacken muß, bevor sie mit der formgebenden Fläche der Form in Berührung tritt.
Es ist deshalb eine wichtige Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Biegen von Glasscheiben zu schaffen, mit welcher Abschnitte der Glasscheibe ao auf einer ersten formgebenden Fläche während des Anfangsteils des Biegezyklus abgestützt werden und auf einer zweiten formgebenden Fläche während des späteren Abschnittes des Biegezyklus.
Eine andere Aufgabe der Erfindung liegt in der Schaffung einer verbesserten Biegeform mit Hilfsformgebungsschienen zum Abstützen der Glasscheiben in Bereichen der scharfen Krümmung, um ein seitliches Biegen zu verhindern.
Die Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung. Es zeigt
F i g. 1 eine gemäß der Erfindung gebogene und in einem Kraftfahrzeug angebrachte Glasscheibe,
F i g. 2 eine Seitenansicht der in F i g. 1 gezeigten Glasscheibe,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die gebogene Glasscheibe nach F i g. 1,
F i g. 4 einen Schnitt durch eine gebogene Glasscheibe längs der Linie 4-4 der F i g. 3,
F i g. 5 in einer Draufsicht auf eine Gelenkbiegeform der beschriebenen Art die Hilfsformgebungsschiene, welche gemäß der Erfindung den Endabschnitten zugeordnet ist, wenn sich die Form in der geschlossenen Stellung befindet,
F i g. 6 in einem Schnitt durch die Biegeform der F i g. 5 längs der Linie 6-6 die zugeordnete Hilfsformgebungsschiene, wenn sich die Form in der geschlossenen Stellung befindet,
F i g. 7 eine vergrößerte Schnittansicht eines Endes der Biegeform in der geschlossenen Stellung,
F i g. 8 eine vergrößerte Schnittansicht eines Endes der Biegeform in der offenen Stellung,
F i g. 9 eine Schnittansicht längs der Linie 9-9 der Fig. 7,
Fig. 10 eine Schnittansicht längs der Linie 10-10 der F i g. 5 und
Fig. 11 in einem Schnitt durch einen Biegeofen die Installation des Betätigungselements, das zur Freigabe der gelenkig angebrachten Hilfsformgebungsschiene benutzt wird, welche einen Teil der Form vorliegender Erfindung bildet.
Gemäß der Erfindung ist eine Gelenkrahmenbiegeform mit beweglichen hochklappbaren Endabschnitten zum Biegen von Glasscheiben dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Hilfsformgebungsschiene aufweist, die nahe der Formgebungsschiene der Endabschnitte angebracht und derart beweglich befestigt ist, daß ihre formgebende Fläche die Glasscheibe in
der geschlossenen Stellung der Endabschnitte oberhalb der formgebenden Fläche der benachbarten Formgebungsschiene unterstützt und aus dieser Stützstellung unter die genannte formgebende Fläche wegziehbar ist.
Kurz gesagt, bietet die vorliegende Erfindung zusätzlich zur Schaffung einer verbesserten Kraftwagen-Windschutzscheibe oder -Fenster eine Vorrichtung zum Biegen von Glasscheiben sowohl um die Längsachse als auch um die Querachse, wobei die zu biegenden flachen Glasscheiben zunächst in einer im wesentlichen horizontalen Ebene oberhalb der formgebenden Fläche einer konkaven Form abgestützt werden. Obwohl die Vorrichtung, wie sie hier beschrieben ist, insbesondere für die Herstellung von Rückfenstern für ein Kraftfahrzeug nützlich sind, ist es klar, daß die Erfindung auch bei der Herstellung von anderen Kraftfahrzeugfenstern, beispielsweise Windschutzscheiben und anderen gebogenen Scheiben, benutzt werden kann. ao
Beim Biegen der Glasscheiben wird die Form und die daraufliegende flache Scheibe oder die Scheiben durch einen geeigneten Biegeofen geleitet, und zwar mit Hilfe eines entsprechenden Förderers. Die Glasscheiben werden auf Biegetemperatur erhitzt, wobei die Steifigkeit der Scheibe oder Scheiben so vermindert wird, daß sich die Form schließen kann. Die Scheiben sacken dann in Kontakt mit der formgebenden Fläche der Form und werden davon längs im wesentlichen der gesamten Umfangsfiache der Unterseite der Glasscheiben abgestützt, wenn die Bereiche der scharfen Krümmung in einem Zwischenradius gebogen sind. Ein Hilfsformgebungsschienenabschnitt im Bereich der scharfen Krümmung wird dann außer Kontakt mit den benachbarten Randflächenabschnitten der Glasscheiben gebracht und die Glasscheiben zu der endgültigen Gestalt in Kontakt mit der formgebenden Fläche der Form gebogen.
Es wird nunmehr auf die Zeichnungen und zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen. Dort ist eine Glasscheibe 20 gezeigt, die gemäß der Erfindung gebogen ist, um eine gekrümmte Fensterscheibe oder eine Rückscheibe darzustellen, die in das Kraftfahrzeug 21 eingebaut ist. Wie die F i g. 1 bis 4 zeigen, hat die Scheibe den typischen Aufbau einer Panoramascheibe, die sowohl um die Längsachse als auch um die Querachse der Glasscheibe 20 gebogen ist.
Wie in F i g. 3 veranschaulicht ist, wird die Glasscheibe 20 in dem verhältnismäßig flachen mittleren Scheibenabschnitt 22 symmetrisch um die Querachse nur wenig gebogen, der nahe seinen Enden in die Bereiche der verhältnismäßig scharfen Krümmung 23 übergeht, um die einander gegenüberliegenden Flügelabschnitte 24 in winklig mit Abstand angeordneten Ebenen zu bilden. Die Flügelabschnitte 24 haben symmetrische Enden, die aus den Bereichen scharfer Krümmung 23 nach außen vorstehen. Aus F i g. 1 ergibt sich, daß die Glasscheibe 20 um die Längsachse gebogen ist, um im wesentlichen nach außen gekrümmte oder überbogene Abschnitte in dem Mittelabschnitt 22 zu schaffen, und (vgl. F i g. 1 bis 4) diese im wesentlichen nach außen gekrümmten Abschnitte erstrecken sich bis in die Bereiche der scharfen Krümmung 23 nahe den Flügelabschnitten 24.
Aus den F i g. 5 und 6 ergibt sich, daß der rechteckige Formstützrahmen in seiner Gesamtheit mit 25 bezeichnet ist. Dieser Rahmen weist ein Paar nach
oben gerichteter Endständer 26 auf, die miteinander an ihren obersten Enden durch ein Paar in Längsrichtung verlaufender, konkav gekrümmter, U-förmiger Formstützen 27 verbunden sind.
Die eigentliche Form 28 weist mehrere zusammenwirkend verbundene Formabschnitte auf, nämlich einen Mittelabschnitt 29 und ein Paar einander gegenüberliegender, ausgerichteter Endabschnitte 30. Der Mittelabschnitt 29 ist mit jedem der Endabschnitte 30 mit Hilfe von Gelenken 31 verbunden. In der geschlossenen Stellung der F i g. 6 ergibt sich eine kontinuierliche formgebende Fläche der gewünschten Gestalt für die Glasscheibe, welche gebogen werden soll.
Um die Form von der offenen Stellung der F i g. 8 in die geschlossene Stellung der F i g. 7 bewegen zu können, ist eine querlaufende Gelenkstange 32 an jedem der Formendabschnitte 30 befestigt, und die beiden Enden jeder Gelenkstange 32 ruhen drehbar in Hebeln 33. Die Gelenkstange 32 ist normalerweise so eingestellt, daß sich die Form auf Grund des Gewichts des Mittelabschnitts 29 schließt, wenn nicht auf die Außenenden der einander gegenüber angeordneten Endabschnitte 30 ein Kraft wirkt, durch welche die Endabschnitte um die Gelenkstangen 32 gedreht werden und damit den gelenkig angeschlossenen Mittelabschnitt 29 anheben.
Der Mittelabschnitt 29 umfaßt ein Paar mit Abstand angeordneter, konkaver formgebender Schienen 36 und 37, welche sich von der Mitte in einem Bogen nach außen und oben erstrecken, der an dem Drehpunkt jedes Gelenks 31 endet. Zugehörige Stützschienen 38 und 39 sind mit den formgebenden Schienen 36 und 37 mit Hilfe von Trennstegen 40 verbunden, und die Oberfläche jeder der Stützschienen 38 und 39 verläuft im wesentlichen parallel zu der Oberfläche oder formgebenden Fläche der formgebenden Schienen 36 bzw. 37, aber die Stützschienenfläche ist etwas tiefer als die entsprechende Formgebungsschienenfläche angeordnet. Zugstangen 41 überbrücken den Zwischenraum zwischen den formgebenden Schienen 36 und 37 und sind an der Unterseite von diesen angebracht, um die relativen Stellungen dieser formgebenden Schienen starr festzuhalten.
Jeder der Endabschnitte 30 weist eine im wesentlichen U-förmige formgebende Schiene 42 und eine zugehörige Stützschiene 43 auf. Die formgebende Schiene 42 wird von der zugehörigen Stützschiene 43 gehalten, und die Oberfläche jeder Schiene verläuft parallel zu der Oberfläche der anderen. Jedoch ist die Oberfläche der formgebenden Schiene 42 oberhalb der Oberfläche der Stützschiene 43 angeordnet. Des weiteren sind die Endformgebungsschiene 42 und die Stützschiene 43 mit Hilfe von Stegen 44 verbunden, welche den Zwischemaum zwischen ihnen überbrücken. Die Unterseiten der Formgebungsschiene 42 und der Stützschiene 43 sind mit der quer verlaufenden Gelenkstange 32 verbunden. Wie bereits erwähnt, sind die Stützschienen 43 beweglich mit den Stützschienen 38 und 39 und mit Hilfe der Gelenke 31 verbunden.
In der Mitte des äußeren Endes einer jeden U-förmigen Endstützschiene 43 ist ein universal beweglicher Anschlag 45 für das genaue Anordnen der noch flachen Glasscheibe 20 über der Form 28 und für das zusätzliche Ausüben eines Druckes auf die Enden dieser Glasscheibe bei gleichzeitiger Bei-
behaltung der Scheibe in der richtigen Lage zur Form während des Biegens vorgesehen. Es ist klar, daß gemäß der Erfindung auch in gleicher Weise vorgegangen werden kann, wenn die Anschläge keinen Druck auf die Enden der Scheiben ausüben, sondern lediglich ihrer Anordnung dienen.
Um die äußersten Abschnitte der Glasscheibe 20 abzustützen und um die Anhebkraft von den Endabschnitten 30 auf die Scheibe zu übertragen, sind Stützflächen oder Bänke 46 an den äußeren Enden der Endabschnitt-Formgebungsschienen 42 vorgesehen, wie es die F i g. 5, 8 und 10 veranschaulichen. Wie bereits erwähnt, führen die unterstützten Abschnitte der Scheibe 20, welche mit den Bänken 46 in Kontakt stehen, die nicht abgestützten Abschnitte in der Nähe des Endes der Bänke während des Schließens der Form 28. Um die Scheibe 20 daran zu hindern, von der Kante der Bank markiert zu werden, wenn der abgestützte Abschnitt der Scheibe beim Schließen der Form angehoben wird, ist die Bank an dem Ende 47 (F i g. 5) etwas abgeschrägt und nach unten gebogen.
Da die Form verwendet wird, um die Endabschnitte 24 der Glasscheibe 20 im wesentlichen aus der Ebene des Mittelabschnitts 22 herauszubiegen, liegt die formgebende Schiene 36 tiefer als die formgebende Schiene 37, wenn die Form geschlossen ist. Die formgebende Fläche der formgebenden Schiene 36 erhebt sich nicht genügend, wenn die Form in die offene Stellung bewegt wird, um die Glasscheibe 20 in einer im wesentlichen horizontalen Ebene abzustützen. Demzufolge sind, wie es deutlich in den F i g. 7 und 8 gezeigt ist, Arme 48 an den Gelenkstangen 33 nahe der Innenfläche der Endabschnitt-Formgebungsschiene 42 in der Nähe der Mittelabschnitt-Formgebungsschiene 36 befestigt, die sich unterhalb der Stützebene der Glasscheibe befindet, wenn die Form geschlossen ist. Stützblöcke 49 aus einem unter der Bezeichnung Marinite bekannten oder einem anderen Material, das mit dem Glas bei Biegetemperatur nicht zusammenschmilzt, sind an den freien inneren Enden der Arme angebracht, um mit der Unterseite der flachen Glasscheiben 20 in Berührung zu treten und um von den Armen 48 gelenkig mit Hilfe eines entsprechenden U-förmigen Auslegers 50 gehalten zu werden.
Es ist ersichtlich, daß bei Bewegung der Form 28 in die offene Stellung die Arme 48 sich mit den Endabschnitten 30 der Form aus der unteren Stellung der Fig. 7 in die angehobene Stellung der F i g. 8 bewegen. Damit die Stützblöcke 49 der Arme 48 in der richtigen Stellung zur Abstützung der flachen Glasscheibe 20 in einer Ebene verbleiben, wo die Glasscheiben 20 sowohl die Bänke 46 als auch die Blöcke 49 am Beginn des Biegezyklus berühren, sind die Arme an den Gelenkstangen 32 an vorbestimmten Punkten und in einer vorbestimmten Winkelstellung mit Bezug auf die Endabschnitt-Formgebungsschienen 42 angebracht.
Gemäß der Erfindung ist eine Hilfsformgebungsschiene 51 mit einer besonders gestalteten Scheibenangriffsfläche zum Abstützen der Glasscheibe 20 in dem Bereich der scharfen Krümmung, wenn die Scheibe bis zu einer Zwischenkrümmung gebogen wird, von jedem Endabschnitt 30 außerhalb, aber in dichter Nähe des hauptsächlich gekrümmten Teils der Formgebungsschiene 42, die nahe der unteren Mittelabschnitt-Formgebungsschiene 36 liegt, gehal-
ten. Die Hilfsformgebungsschiene 51 besitzt eine Gestalt symmetrisch zu derjenigen der Formgebungsschiene 42 und kann aus einer Stellung, in welcher die Scheibenangreiffläche unterhalb der formgebenden Fläche der Schiene 42 liegt, in eine Stellung bewegt werden, in welcher die Scheibenangreiffläche der Hilfsschiene 51 sich oberhalb der formgebenden Fläche der Form in der offenen Stellung befindet.
Im einzelnen ist die Hilfsformgebungsschiene 51
ίο gelenkig an dem äußeren Ende des Formendabschnitts 30 mit Hilfe eines Winkelelements 52 starr an einem Trennsteg 40 befestigt, welcher entsprechend bearbeitet worden ist, um eine im wesentlichen starre Stütze zwischen der Stützschiene 43 und der Formgebungsschiene 42 zu bilden. Die Schiene 51 kann einen entsprechenden Gelenkzapfen 53 aufnehmen, welcher sich durch geeignete Öffnungen in dem Winkelelement 52 und in dem oberen Teil der Hilfsformgebungsschiene 51 erstreckt (F i g. 10). Die
ao Hilfsformgebungsschiene 51 kann sich frei um den Zapfen 53 in eine obere Stellung drehen, wenn sich die Form in der offenen Stellung befindet, in welcher sich die nach oben gerichtete bearbeitete Fläche über die nach oben gerichtete Formgebungsfläche der benachbarten Abschnitte der Endabschnitt-Formgebungsschiene 42 erstreckt, wie es deutlich in F i g. 8 gezeigt ist. Die nach unten gerichtete Drehbewegung der Hilfsformgebungsschiene 51 ist durch den Anschlagteil 54 eines Anhebelements 55 begrenzt, welcher an einem nach unten gerichteten Steg 56 der Schiene 51 angreift.
Wie es F i g. 9 zeigt, wird die gelenkig angeordnete Hilfsformgebungsschiene 51 in ihre oberste Stellung oberhalb der Formgebungsfläche der Form mit Hilfe des L-förmigen Anhebelements 55 gebracht, welches sich von dem Mittelabschnitt 29 nach außen erstreckt und starr an dem Trennsteg 40 mit Hilfe eines Auslegers 57 befestigt ist. Wenn die Form von der geschlossenen Stellung der F i g. 7 in die offene Stellung der Fig. 8 bewegt wird, dreht sich jeder Endabschnitt 30 um die Gelenkstange 32, und der Mittelabschnitt 29 bewegt sich nach oben, wobei er das Anhebelement 55 mit nach oben bewegt. Der Anschlag 54, welcher mit der Unterseite der Hilfsformgebungsschiene 51 in Eingriff tritt, hebt die Schiene aus der untersten Stellung, die in F i g. 9 gestrichelt gezeigt ist, in die oberste Stellung, die voll ausgezogen ist. Die Hilfsformgebungsschiene 51 wird in ihrer oberen Stellung durch eine bewegliche Stange 58 gehalten, welche sich durch eine öffnung 59 in der Endabschnitt-Formgebungsschiene 42 erstreckt und die Unterseite der Hilfsformgebungsschiene 51 in der Nähe des Steges 56 angreift, wenn das Anhebelement 55 die Hilfsformgebungsschiene in ihre oberste Stellung angehoben hat.
Wie bereits erwähnt, werden die Glasscheibe 20 und die Biegeform 28 durch einen Biegeofen 60 mit Hilfe von angetriebenen Walzen 61 eines Walzenförderers bewegt, und wenn die Glasscheibe auf Biegetemperatur erhitzt ist, erweicht sie und verliert ihre Steifigkeit, so daß sich die Form unter dem Einfluß der Schwerkraft schließen kann, wobei die Glasscheibe in Übereinstimmung mit der formgebenden Fläche der Formgebungsschienen durchsackt.
Nachdem die Scheibe mit der Formgebungsfläche der Hilfsformgebungsschiene 51 in Berührung getreten ist, nämlich an einem entsprechenden Zeitpunkt des Biegezyklus, wird die Hilfsfonngebungsschiene 51

Claims (7)

10 freigegeben und kann nach unten unter die Endabschnitt-Formgebungsschiene 42 fallen. Die Freigabe der Hilfsformgebungsschiene 51 wird durch ein Paar von Zurückziehungselementen in der Form von im wesentlichen L-förmigen Hebeln 62 bewirkt, die beide gelenkig an einer Stützplatte 63 an der Innenfläche der Endabschnitt-Formgebungsschienen 42 angebracht sind. Die Stange 58 befindet sich zwischen den oberen Enden der Hebel 62 und Gestell 25 und die Form 28 mit der Glasscheibe 20 in den Biegeofen 60, wo das Glas auf Biegetemperatur erhitzt wird, bei welcher es seine Steifigkeit verliert. Wenn die Glasscheibe erweicht, drehen sich die Formendabschnitte 30 um die Gelenkstangen 32 in eine geschlossene Stellung, wie sie in F i g. 7 und bei A in Fig. 11 gezeigt ist, bei welcher der Mittelabschnitt 29 abgesenkt und damit auch das daran angeschlossene Anhebelement 55 abgesenkt sowie die ist mit diesen durch einen Zapfen 64 verbunden, io Stützarme 48 unter die Formgebungsflache der Form welcher sich durch eine längliche Öffnung 65 in den bewegt werden. beiden Hebeln 62 sowie durch ein Auge in dem Ende Wenn die Form sich von der offenen Stellung der der Stange 58 erstreckt. Fig. 8 in die geschlossene Stellung der Fig. 7 be- Wie aus den Fig. 9 und 11 ersichtlich ist, wird wegt, sacken die nicht abgestützten Teile der Glasein sich nach oben erstreckendes Betätigungselement 15 scheibe 20 zwischen dem schrägen Abschnitt 47 der 66 an geeigneter Stelle in dem Biegeofen 60 ange- Bank 46 und den Stützblöcken 49 oberhalb des ordnet, welches allmählich mit dem nach unten ge- scharf gekrümmten Teils der Formgebungsschiene 42 richteten Teil der Hebel 62 längs seiner oben abge- nach unten in Richtung auf die Form auf Grund der schrägten Fläche in Eingriff treten kann. Dadurch Wirkung der Schwerkraft auf die erweichte Scheibe werden die Hebel aus der Verschlußstellung, die in 20 und auf Grund der Anhebbewegung der Bank 46 und Fig. 9 voll ausgezogen dargestellt ist, in die Frei- des Faktors der seitlichen Kontraktion, wie es schon gabestellung, die dort gestrichelt dargestellt ist, beschrieben wurde. Bevor diese nicht abgestützten bewegt. Die dabei erfolgende Drehung der Hebel 62 Bereiche der Glasscheibe 20 sich so weit verbogen veranlaßt die Stange 58, sich längs der Öffnung 59 haben, daß die Scheibe in den scharf gekrümmten zu bewegen und aus der Eingriffnahme mit der 25 Teilen 23 deformiert wird und eine seitliche Biegung Unterseite der Hilfsformgebungsschiene 51 zu korn- hervorrufen, tritt dieser Teil der Scheibe 20 mit der men, wodurch umgekehrt die Schiene 51 unter dem geformten Scheibenangreiffläche der Hilfsform-Einfluß der Schwerkraft in ihre unterste Stellung fällt. gebungsschiene 51 in Berührung, welche über die Ein Gewichtselement 67 zwischen den unteren Formgebungsfläche der Endformgebungsschiene 41 Enden der Hebel 62 stellt sicher, daß an dem unteren 30 mit Hilfe des Anhebelements 55 angehoben worden Teil der Hebel eine größere Masse wirkt als an dem ist. Die Glasscheibe 20 biegt sich in Übereinstimmung oberen Teil; demzufolge kehren die Hebel in die in mit den verbleibenden Abschnitten der formgeben-F i g. 9 voll ausgezogene Stellung zurück. Wenn sich den Flächen der Formgebungsschienen und wird in jedoch die Hilfsformgebungsschiene 51 in ihrer den Bereichen der scharfen Krümmung 23 durch die untersten Stellung befindet, stößt das Ende der 35 Hilfsformgebungsschiene 51 unterstützt. Während Stange 58 gegenüber dem Augenteil gegen die Innen- dieser Abstützung und während der weiteren Befläche der Schiene 51, und die Hebel 62 werden an wegung durch den Biegeofen 60, wie bei B in einer Rückkehr in die normale Stellung gehindert. Fig. 11, werden die Bereiche der scharfen Krüm-Im Betrieb, wenn die Form 28 in die offene Stel- mung genügend stark erhitzt, damit die Scheibe in lung der F i g. 8 bewegt wird, hebt das Anhebelement 40 den mittleren Abschnitten durchsacken kann und 55 die Hilfsformgebungsschiene 51 in die obere eine annehmbare Quer- oder Überbiegung entsteht. Stellung, in welcher die Unterseite der Schiene 51 Um die Biegung in den Bereichen der scharfen oberhalb der Stange 58 zu liegen kommt. Dadurch Krümmung zu beenden, wird die Hilfsformgebungskönnen die Hebel 62 in ihre normale Stellung schiene unter der Glasscheibe 20 in den Bereichen schwenken, die in Fig. 9 voll ausgezogen veranschau- 45 der scharfen Krümmung fallen gelassen, und zwar licht ist, wodurch die Stange 58 sich in der Öffnung mit Hilfe des nach oben gerichteten Betätigungs-59 in der Schiene 42 verschiebt, um die Schiene 51 elements 66 (F i g. 9), das mit den Hebeln 62 in Einfestzuhalten. Wenn sich die Form in die geschlossene griff tritt, um die Stangen 58 von der Unterseite der Stellung der Fig. 7 bewegt, wenn sie ihren Weg HilfsformgebungsschieneSl wegzuziehen, wenn die durch den Ofen 60 nimmt, wird das Anhebelement 55 50 Form einen vorbestimmten Punkt in dem Ofen, zusammen mit dem Mittelabschnitt 29 abgesenkt, nämlich C in Fig. 11, überschreitet. Daraufhin wird wodurch die Hilfsschiene 51 in Eingriff mit dem die Glasscheibe 20 weiter beheizt, wie bei D in Ansatz54 fallen kann, wenn die Stange58 in Längs- Fig. 11, und kann dann in Kontakt mit den verrichtung in der "Öffnung 59 bewegt wird. bleibenden Abschnitten der formgebenden Fläche der Bei Benutzung der Biegeform nach der Erfindung 55 Endabschnitt-Formgebungsschienen 42 durchsacken, wird die Form 28 in die offene Stellung nach F i g. 8 Nachdem die Scheibe 20 in ihre endgültige Gestalt, bewegt, und die Glasscheibe 20 wird darauf in der wie sie durch die formgebende Fläche der Form 28 richtigen Lage zum Biegen mit Bezug auf die form- bestimmt ist, gebogen worden ist, werden die Scheibe gebende Fläche der Formgebungsschienen mit Hilfe und die Form aus dem Biegeofen mit Hilfe der der Bank 46 und der Arme 48 angeordnet. Wenn die 60 Walzen 61 gefördert und dann durch einen KühlForm in die offene Stellung bewegt wird, tritt der bereich geleitet, worauf die Glasscheibe 20 weiter Anschlag 54 des Anhebelements 55 mit der Unterseite der Hilfsformgebungsschiene in Berührung und bewegt die Schiene 51 in ihre oberste Stellung. Hier wird diese Schiene in dieser Stellung durch die gleitbar angeordnete Stange 58 gehalten, welche sich unter der Wirkung des Betätigungselements 62 verschiebt. Kraftgetriebene Walzen 61 bewegen das abgekühlt wird, um dann schließlich von der Form 28 abgenommen zu werden. Patentansprüche:
1. Gelenkrahmenbiegeform mit beweglichen hochklappbaren Endabschnitten zum Biegen von Glasscheiben, dadurch gekennzeichnet,
709 579/183
daß sie eine Hilfsformgebungsschiene (51) aufweist, die nahe der Formgebungsschiene (42) der Endabschnitte (30) angebracht und derart beweglich befestigt ist, daß ihre formgebende Fläche die Glasscheibe (20) in der geschlossenen Stellung der Endabschnitte oberhalb der formgebenden Fläche der benachbarten Formgebungsschiene (42) unterstützt und aus dieser Stützstellung unter die genannte formgebende Fläche wegziehbar ist.
2. Biegeform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die formgebende Fläche der Hilfsformgebungsschiene (51) eine Zwischenkrümmung aufweist, die flacher ist als die Krümmung der formgebenden Flächen der Formgebungsschienen (42) der Endabschnitte (30).
3. Biegeform nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsformgebungsschiene (51) gelenkig zwischen einer Stützschiene (43) und der Formgebungsschiene (42) befestigt ist, ao wobei die Stützschiene mit Abstand von der Formgebungsschiene (42) verläuft und mit dieser verbunden ist.
4. Biegeform nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein Anhebelement (55) am Mittelabschnitt (29), das beim öffnen der Form die Hilfsformgebungsschiene (51) in ihre wirksame Lage anhebt.
5. Biegeform nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Verriegelungsstange (58), die die Hilfsformgebungsschiene (51) nach dem Anheben durch des Anhebelement (55) in der wirksamen Stellung hält.
6. Biegeform nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsstange (58) mit einem gelenkig angebrachten Zurückziehelement (62) gekuppelt ist, das die Verriegelungsstange mit Hilfe eines Betätigungshebels (66) außer Eingriff mit der Hilfsformgebungsschiene (51) bringt.
7. Biegeform nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Weg der Förderung der Biegeform auf einem Förderer (61) durch einen Biegeofen der Betätigungshebel (66) an einer bestimmten Stelle(C) des Biegeofens stationär angebracht ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 579/183 5.67 © Bundesdruckerei Berlin
DEL33504A 1958-06-25 1959-06-22 Gelenkrahmenbiegeform zum Biegen von Glasscheiben Pending DE1240239B (de)

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