DE123788C - - Google Patents

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DE123788C
DE123788C DE1901123788D DE123788DA DE123788C DE 123788 C DE123788 C DE 123788C DE 1901123788 D DE1901123788 D DE 1901123788D DE 123788D A DE123788D A DE 123788DA DE 123788 C DE123788 C DE 123788C
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insulation
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DE1901123788D
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Publication of DE123788C publication Critical patent/DE123788C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/10Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H19/14Operating parts, e.g. turn knob

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  • Insulating Bodies (AREA)

Description

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Bei allen in der Neuzeit geschaffenen elektrischen Apparaten giebt sich das Bestreben kund, die Isolation zu vervollkommnen, um Betriebssicherheit bei Anwendung höherer Spannungen zu erzielen, jedoch weisen nur wenige Apparate den Vorzug auf, dafs ihre stromführenden Theile auch ohne besondere Schutzvorrichtung jeder Berührung unzugänglich sind. Insbesondere ist es bei Schaltapparaten mit horizontal liegender Achse bisher nur schwer möglich gewesen, eine sichere Isolation zu schaffen, indem bei der Herstellung des Grundkörpers aus nicht bearbeitungsfähigem Isolirmaterial, wie Porcellan u. dergl., die Schaltachsen stets in besonderen Metalllagern untergebracht worden sind, deren Einbettung in die Isolation einen grofsen Umfang des Grundkörpers bedingt und aufserdem kostspielig, sowie zeitraubend ist. Das Lagern der Achse selbst unmittelbar in derartigem Isolationsmaterial hat sich als nicht ausführbar erwiesen, da die Mittellinien der nothwendigen Lagerlöcher selten in einer wagerechten Ebene liegen, auch diese Löcher in ihrer Gröfse zu ungleichmäfsig ausfallen, während aufserdem die Achse schon deshalb frei in den Löchern des Porcellankörpers liegen mufs, da dieser sonst infolge ungleichmäfsiger Beanspruchung dem Springen ausgesetzt ist. Letzteres tritt besonders da auf, wo die Achse mehrere Isolirwände durchquert, beispielsweise bei mehrpoligen Hebelschaltern, deren verschiedene Pole durch Wände getrennt werden müssen.
Die vorliegende Erfindung bietet ein Verfahren, durch welches man in den Stand gesetzt wird, die Achsen elektrischer Schaltapparate in dem Inneren jedes beliebigen, festen Isolirmaterials, ohne Bearbeitung desselben und unabhängig von den in der Fabrikation auftretenden Ungenauigkeiten bezüglich Lage und Gröfse der Aussparungen, auf äufserst einfache und billige Weise genau centrisch zu lagern. Dies geschieht dadurch, dafs die Achsen an den Enden Scheiben von gerader, gekrümmter oder gebogener Form erhalten, welche in die entsprechenden Aussparungen des Isolirkörpers hineingezogen und so festgeprefst werden. Die Aussparungen können Kugel-, Kegel- oder auch Cylinderform bezw. eckige Form besitzen, müssen aber weit genug sein, um die Achse vollständig frei durchgehen zu lassen. Das Hineinziehen in diese Aussparungen kann durch Schrauben, Verkeilen, Umbiegen von Lappen oder dergl. geschehen. Nach Befestigung solcher Hülfsmittel durch Gegenmutter, Verlöthen u.s.w. verbleibt die Achse nebst den auf ihr befestigten Schalttheilen un verrückt in der centrirten Lage, so dafs auch bei gänzlicher Einbettung sämmtlicher stromführenden Theile in das Isolirmaterial eine sichere Lagerung des Schalters erreicht wird.
Die beiliegende Zeichnung stellt in. Fig. 1 und 2 einen nach dem vorstehend entwickelten Erfindungsgedanken ausgeführten Augenblickshebelschaltef im Grundrifs und Schnitt dar, während Fig. 3 bis 7 die Kopfenden der Schaltachsen mit verschieden geformten Scheiben in Aussparungen von verschiedener Gestaltung
und Fig. 8 bis io die Befestigungsenden der Achsen mit Mitteln zum Hineinziehen, der Scheiben in verschieden ausgebildete Aussparungen der Isolirmasse veranschaulichen.
Der aus Isolirmasse, z.B. Porcellan, herzustellende Grundkörper a des Hebelschalters besitzt drei tiefe Aussparungen b, in welchen die Stromschlufshebel c der verschiedenen Pole bewegt werden. Dieselben sind auf der Achse d drehbar befestigt und von einander dadurch isolirt, dafs ein Rohr e aus Isolationsmaterial die Achse umgiebt, welche somit stromlos ist. Behufs ihrer Lagerung und Befestigung wird letztere sammt dem Isolirrohr durch die Löcher/, welche sämmtliche Wände des Isolationskörpers durchqueren', gesteckt, dabei geht sie gleichfalls durch die mittels Scheiben g gegen seitliches Verschieben geschützten Stromschlufshebel c.
Auf der Achse sind an ihrem Kopfende i und Befestigungsende k Scheiben I von kugelförmiger Gestalt angeordnet, welche sich bei dem Anziehen der Mutter m des Befestigungsendes fest gegen die Wände der an beiden Sockelenden konisch erweiterten Oeffnungen η der Löcher / pressen. Die Mutter m wird sodann durch Verlöthen, Gegenmutter oder dergl. befestigt.
Die Löcher/ müssen in dem beschriebenen Falle grofs genug sein, um ein bequemes Durchschieben der Achse mit ihrer Isolirhülle zu gestatten, während kleinere, die Achse jedoch frei durchlassende Löcher genügen, wenn lediglich einzelne Isolirbüchsen die Schalttheile jeden Poles von der Achse trennen. Bei einpoligen Schaltern kann man auch, bei genügender Versenkung der Achsenenden, auf eine besondere Isolirung der letzteren von dem Stromschlufshebel verzichten, besonders wenn sie zur gröfseren Sicherung noch durch Gips oder dergl. nach aufsen abgeschlossen werden.
Bei der Abänderung nach Fig. 3 ist die Achse d an ihrem Kopfende mit einer geraden Scheibe / versehen, welche in eine Aussparung η kugeliger Form hineingezogen wird. Nach Fig. 4 hat der Isolirkörper α eine cylindrische Aussparung n, welche mit dem durchgehenden Loche / einen Ansatz bildet, gegen dessen inneren Rand eine gebogene Scheibe / geprefst wird, während nach Fig. 5 eine kegelförmige Scheibe / dieselben Dienste verrichtet. Fig. 6 zeigt eine kegelförmig erweiterte Aussparung η des Isolationskörpers a, gegen deren Wandung eine gerade Scheibe / sich fest anlegt, während nach Fig. 7 der Kopf i selbst zur festen Lagerung in der kegelförmigen Erweiterung η benutzt wird. Das . Befestigungsende k der zu lagernden Achse d ist nach Fig. 8 mit Gewinde ausgestattet, dessen zum Hineinziehen der Achse dienende Mutter m sich gegen die kegelförmige Wandung der Aussparung η des Isolationskörpers α prefst und somit die feste Lagerung bewirkt. In Fig. 9 besitzt die Achse an ihrem. Ende k einen Schlitz 0, in welchen ein Keil ρ gedrückt wird, um so das Hineinziehen der Scheiben / an beiden Enden der Achse d in kugelförmige Aussparungen η des Isolationskörpers herbeizuführen. In Fig. 10 ist das Ende k der Achse d derartig eingefräst, dafs zwei Lappen q stehen bleiben, durch deren unter Druck zu bewirkendes Umbiegen die Scheiben / an beiden Enden der Achse in kegelförmige Erweiterungen η der Aussparungen / des Isolationskörpers hineingeprefst werden. Jedes andere Mittel, durch welches die aufgesetzten Scheiben oder dergl. in die Aussparungen des Isolationskörpers hingezogen werden können, ist selbstverständlich ebenso gut anwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Lagerung von Achsen elektrischer Apparate im Inneren des isolirenden Grundkörpers, dadurch gekennzeichnet, dafs die Enden der Achsen mit geraden oder gekrümmten Scheiben (I) oder dergl. versehen und diese in entsprechende Aussparungen (n) des Isolationskörpers mittels Schrauben oder gleichwerthiger Mittel derartig hineingezogen werden, dafs sie fest anliegen, während die Achse selbst die Aussparungen frei durchquert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1901123788D 1901-01-15 1901-01-15 Expired - Lifetime DE123788C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT12495D AT12495B (de) 1901-01-15 1901-09-14 Lagerung von Achsen elektrischer Apparate im Innern des isolierenden Grundkörpers.

Publications (1)

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DE123788C true DE123788C (de)

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DE1901123788D Expired - Lifetime DE123788C (de) 1901-01-15 1901-01-15

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