DE1237883B - Kreiselbrecher - Google Patents

Kreiselbrecher

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Publication number
DE1237883B
DE1237883B DE1961A0038507 DEA0038507A DE1237883B DE 1237883 B DE1237883 B DE 1237883B DE 1961A0038507 DE1961A0038507 DE 1961A0038507 DE A0038507 A DEA0038507 A DE A0038507A DE 1237883 B DE1237883 B DE 1237883B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support piston
bearing bush
rotary crusher
drive shaft
crusher
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961A0038507
Other languages
English (en)
Inventor
Anders Reinhold Bremmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arbra Verkst S A B
Original Assignee
Arbra Verkst S A B
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Filing date
Publication date
Application filed by Arbra Verkst S A B filed Critical Arbra Verkst S A B
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C2/00Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
    • B02C2/02Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved
    • B02C2/04Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved with vertical axis
    • B02C2/047Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved with vertical axis and with head adjusting or controlling mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Kreiselbrecher Die Erfindung bezieht sich auf einen Kreiselbrecher, dessen Brechkegel oder Brechring nachgiebig gelagert ist, so daß er durch unbrechbare Fremdkörper nicht beschädigt werden kann.
  • Es ist bereits ein Kreiselbrecher mit einem umlaufenden Brechkegel bekannt, bei dem ein Brechkegel gegenüber dem ihn umgebenden Brechring in Axialrichtung aufwärts und abwärts eingestellt werden kann. Zur Verschiebung in Axialrichtung ist dabei eine einen besonderen Kolben und einen besonderen Zylinder enthaltende hydraulische Druckeinrichtung vorgesehen. Neben diesem einen sehr komplizierten konstruktiven Aufbau von verschiedenen ineinanderliegenden Hülsen und Büchsen aufweisenden Kreiselbrecher, bei dem zufolge des relativ komplizierten Aufbaus während des Betriebes mit häufigem Ausfall zu rechnen ist, ist andererseits auch ein Kreiselbrecher bekannt, bei dem die drehbare Kreiselbrecher-Welle ein abgewinkeltes, exzentrisches Oberteil aufweist, auf dem der Brechkegel drehbar gelagert ist und deren zentrisches, gerades Unterteil in einer Zylinderbüchse drehbar gelagert ist, die die von dem Brechkegel erzeugte vertikale Belastung direkt über axiale Lager aufnimmt, selbst jedoch nicht axial verschiebbar im Gehäuse des Brechers gelagert ist. Dafür ist bei ihm der Brechring mittels Federn und Bolzen auf dem Brechergehäuse nachgiebig befestigt, so daß bei Zuführung nicht brechbarer oder schwer brechbarer Gegenstände der relative Abstand der Brechwerkzeugteile sich vergrößern kann und die betreffenden Gegenstände durch den Brecher hindurchgelangen können.
  • Die Erfindung zeigt nun einen Weg, wie ein Kreiselbrecher aufzubauen ist, der gegenüber den zuvor betrachteten Kreiselbrechern konstruktiv einfacher aufgebaut ist und gegenüber diesen auch sicherer betrieben werden kann. Die Erfindung geht dabei aus von einem Kreiselbrecher der zuletzt beschriebenen Gattung und kennzeichnet sich dadurch, daß zur bekannten hydraulischen oder pneumatischen Abstützung des Brechkegels die zylindrische Lagerbüchse für die Brechkegelwelle als Stützkolben ausgebildet ist, der in einem zentralen Zylinder des Brechergehäuses axial gleitbar geführt ist.
  • Der Kreiselbrecher gemäß der Erfindung kann durch Anwendung an sich bekannter Maßnahmen noch in zweckmäßiger Weise ausgestaltet werden. So kann gemäß einer Ausführungsform der Erfindung der Stützkolben in seinem Außendurchmesser abgesetzt sein und somit eine ringförmige Druckfläche aufweisen, die mit dem entsprechend abgesetzten Zylinder des Gehäuses einen Ringraum für das Druckmedium bildet.
  • Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung kann die Lagerbüchse des Stützkolbens mit einem zusätzlichen Axiallager zur Aufnahme der axialen Brechkräfte versehen sein. Schließlich ist es noch möglich, das untere Ende der Antriebswelle durch die Lagerbüchse des Stützkolbens nach unten hinausragen zu lassen und mit einem Antriebselement zu versehen.
  • Die F i g. 1 und 2 zeigen im Axialschnitt Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • F i g. 1 zeigt einen Kreiselbrecher mit Gleitlagern; F i g. 2 zeigt einen Kreiselbrecher mit Wälzlagern. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen in beiden Abbildungen gleiche Teile.
  • Der Kreiselbrecher ist in einem Gehäuse 1 untergebracht, das einen oberen stationären Brechring 3, einen Befestigungsring 2 für diesen Brechring 3 und einen Aufgabetrichter 4 für das zu brechende Material sowie einen Sammelbehälter 5 für Öl aufweist. Alle diese Teile ändern während des Betriebes ihre Lage nicht; sie sind starr mit dem Gehäuse 1 verbunden. Der Kreiselbrecher weist ferner einen beweglichen Brechkegel 6 auf, der auf einem konischen Körper 7 durch Halterungen 8 und 9 befestigt ist. Der konische Körper 7 ist auf radialen und axialen Gleitflächen 10, 11 und 12 eines exzentrischen und abgewinkelten Teils 13 a der Antriebswelle 13 drehbar gelagert. Die Linie a-a ist die Mittellinie des exzentrischen abgewinkelten Teils der Antriebswelle und schneidet die Mittellinie des zentrischen Teils der Antriebswelle in einem Punkt unterhalb der Halterung B. Sie kann jedoch auch anders liegen als dargestellt und insbesondere einen anderen Winkel zur Achse der Antriebswelle einnehmen. Der Brechring 3 bildet mit dem Brechkegel 6 einen ringförmigen Brechraum 21 mit veränderlichem Brechspalt 2.
  • Die Lagerbuchse 14 für die Antriebswelle 13 ist erfindungsgemäß als Stützkolben ausgebildet und in einem zentralen Zylinder 1 a des Gehäuses 1 derart gelagert, daß sie darin vertikal verschiebbar ist. Dieser Stützkolben 14 ist gegenüber dem Kegelkörper 7 mit Dichtungselementen 15 und 16 abgedichtet, weist im Innern radiale Lager 17, 18 auf und ein axiales Lager 19 für die Antriebswelle 13. Die Welle 13 kann mit einer Antriebsvorrichtung verbunden werden; beispielsweise ist hierzu die Welle mit einer Riemenscheibe 20 versehen. Auch kann ein Zahnradantrieb verwendet werden oder ein Motor, der unmittelbar an die Welle gekuppelt ist.
  • Der Stützkolben 14 ist im Durchmesser abgesetzt und bildet mit dem entsprechend abgesetzten Zylinder 1 a eine Druckkammer 22 für Druckflüssigkeit, mittels der die axiale Lage des Stützkolbens bzw. der Lagerbuchse 14 und damit die Lage des Brechkegels eingestellt werden kann. Der Druckkammer 22 wird die Druckflüssigkeit durch ein Rohr 23 von einer nicht dargestellten Quelle zugeführt, die Druckflüssigkeit oder ein sonstiges Druckmittel liefert. Die Druckkammer 22 steht ferner mit einem Druckspeicher (nicht dargestellt) in Verbindung, in dessen Raum sich das Druckmedium ausdehnt, wenn der Druck in dem Raum 22 eine gewisse Höhe überschreitet. Als Druckquelle kann eine Pumpe verwendet werden, mittels der der Druck in dem Raum 22 derart einzustellen ist, daß die Lagerbuchse 14 angehoben oder abgesenkt wird und damit der Spalt 24 zwischen den Brechwerkzeugen 3 und 6 die gewünschte Größe erhält.
  • Die beschriebenen Teile 1 bis 5 liegen in vorgegebenen Lagen räumlich fest, ebenso das Rohr 23. Die Teile 6 bis 12 und 15 ruhen auf der Welle 13, die ihrerseits in der Buchse 14 ruht. Die Teile 6 bis 20 sind also mit der Buchse 14 vertikal beweglich. Die Mühle nach F i g. 2 unterscheidet sich von der nach F i g. 1 allein darin, daß die Gleitlager durch Wälzlager 10 a, 11 a, 12 a, 17 a, 18 a und 19 a ersetzt sind und daß der Brechring 3 innerhalb gewisser Grenzen vertikal in dem Rahmen 1 beweglich und in Vertikalrichtung mittels Schrauben 2 a einstellbar ist. Die Art der Lagerung beeinflußt nicht die Arbeitsweise der Mühle.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Kreiselbrecher mit vertikaler Antriebswelle, die ein abgewinkeltes, exzentrisches Oberteil aufweist, auf dem der Brechkegel drehbar gelagert ist und deren zentrisches, gerades Unterteil in einer Zylinderbüchse drehbar gelagert ist, d a -durch gekennzeichnet, daß zur bekannten hydraulischen oder pneumatischen Abstützung des Brechkegels (6, 7) die zylindrische Lagerbüchse als Stützkolben (14) ausgebildet ist, der in einem zentralen Zylinder (1 a) des Brechergehäuses (1) axial gleitbar geführt ist.
  2. 2. Kreiselbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkolben (14) in seinem Außendurchmesser abgesetzt ist und somit eine ringförmige Druckfläche aufweist, die mit dem entsprechend abgesetzten Zylinder (1 a) des Gehäuses einen Ringraum (22) für das Druckmedium bildet.
  3. 3. Kreiselbrecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbüchse des Stützkolbens (14) mit einem zusätzlichen Axiallager (19, 19a) zur Aufnahme der axialen Brechkräfte versehen ist.
  4. 4. Kreiselbrecher nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Antriebswelle (13) durch die Lagerbüchse des Stützkolbens (14) nach unten hinausragt und mit einem Antriebselement (20) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 916 685; USA.-Patentschrift Nr. 1717 894.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1717894A (en) * 1927-08-22 1929-06-18 Smith Engineering Works Crusher
DE916685C (de) * 1951-11-29 1954-08-16 Allis Chalmers Mfg Co Kreiselbrecher

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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