DE1237808B - pH-Messzelle mit verschiebbarer messkette - Google Patents

pH-Messzelle mit verschiebbarer messkette

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DE1237808B
DE1237808B DE1963S0083518 DES0083518A DE1237808B DE 1237808 B DE1237808 B DE 1237808B DE 1963S0083518 DE1963S0083518 DE 1963S0083518 DE S0083518 A DES0083518 A DE S0083518A DE 1237808 B DE1237808 B DE 1237808B
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electrode
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DE1963S0083518
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Inventor
Dr Habil Karl Slevogt
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/28Electrolytic cell components
    • G01N27/283Means for supporting or introducing electrochemical probes

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Description

DEUTSCHES V/ffltW!' PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 421-3/05
Nummer: 1 237 808
Aktenzeichen: S 83518IX b/421
J 237 808 A]määeba& 31.Januar 1963
Auslegetag: 30. März 1967
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung für die pH-Messung, bestehend aus einem Meßgefäß, aus einer stabförmigen Meßkette und einer pH-empfindlichen Elektrode und einer Bezugselektrode, wobei die Meßkette verschiebbar im Meßgefäß angeordnet ist und das Meßgefäß zur Eichung der Meßkette ausgestaltet ist.
Bei pH-Meßeinrichtungen ist die verschiebbare Anordnung der Meßelektrode beispielsweise zur Anpassung an die Menge der zu messenden Flüssigkeit und zum Zwecke ihrer Reinigung bereits bekannt.
Zum Messen des pH-Wertes von Blut, Blutserum und anderen flüssigen Stoffen werden pH-Meßeinrichtungen in den verschiedensten Ausführungsformen verwendet. Vor einer Messung muß das Meßgerät auf die verwendete Elektrode bzw. Meßkette abgestimmt werden. Zu diesem Zweck wird in den Meßraum eine Vergleichsflüssigkeit (Puffer) von vorbestimmtem pH-Wert (z. B. bei Blut oder Blutserum eine Vergleichsflüssigkeit mit dem pH-Wert des gesunden Blutes) eingebracht. Nachdem die Meßzelle an das Meßgerät angeschlossen ist, wird dieses auf den pH-Wert der Vergleichsflüssigkeit abgestimmt. Hierauf wird der Meßraum entleert und gespült. Dabei ist darauf zu achten, daß keine Spülflüssigkeit im Meßraum zurück bleibt. Erst jetzt kann mit der eigentlichen Messung begonnen werden. Die Verrichtung des Spülens und Trocknens nimmt geraume Zeit in Anspruch, da sie gründlich durchgeführt werden muß, um falsche Meßergebnisse zu vermeiden. Dies ist insbesondere bei mehreren aufeinanderfolgenden Messungen störend.
Die Aufgabe besteht nun darin, ein Gerät zu schaffen, welches in sinnvoller Weise die Manipulationen der Abstimmung der Meßkette und der anschließenden eigentlichen Messung vereinfacht. Dies geschieht durch eine bestimmte Zwillingsanordnung von Vergleichs- und Meßgefäß mit einer verschiebbaren Meßkette.
Die unter Schutz zu stellende Einrichtung für die pH-Messung, bestehend aus einem Meßgefäß, aus einer stabförmigen Meßkette und einer pH-empfindlichen Elektrode und einer Bezugselektrode, wobei die Meßkette verschiebbar im Meßgefäß angeordnet und das Meßgefäß zur Eichung der Meßkette ausgestaltet ist, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Meßzelle und zusätzlich eine Vergleichszelle untereinander angeordnet sind, daß die stabförmige Meßkette den Boden der Meßzelle verschiebbar durchsetzt, und daß in der Eichstellung der Meßkette der pH-empfindliche Teil der Meßelektrode und das Diaphragma der Bezugselektrode pH-Meßzelle mit verschiebbarer Meßkette
Anmelder:
Dr. habil. Karl Slevogt,
Weilheim (Obb.), Trifthofstr. 17
Als Erfinder benannt:
Dr. habil. Karl Slevogt, Weilheim (Obb.)
nur in die Vergleichsflüssigkeit und in der Meßstellung nur in das Untersuchungsgut eintauchen, und daß im Boden der Meßzelle ein Flüssigkeitsabstreifer vorgesehen ist.
Zur Thermostatisierung des Meßraumes ist es zweckmäßig, die Meßzelle derart auszubilden und anzuordnen, daß sie in die Vergleichsflüssigkeit eintaucht. Der Flüssigkeitsabstreifer kann in vorteilhafter Weise gleichzeitig als Führung für die Meßkette dienen. Ein Deckel zum Abschließen der Meßzelle kann ebenfalls eine Führung, welche gegebenenfalls zusätzlich als Flüssigkeitsabstreifer für das Untersuchungsgut dient, aufweisen.
An Hand der Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen pH-Meßeinrichtung dargestellt. Es zeigt
Bild 1 die Meßeinrichtung in der Meßstellung und
B i 1 d 2 dieselbe in der Eich- bzw. Ruhestellung, wobei die Ableitung der Bezugselektrode nicht dargestellt ist.
Eine Meßzelle 1 zur Aufnahme des Untersuchungsgutes 6 weist einen Boden 1 b auf, welcher von einer verschiebbaren Meßkette 2 mit ihrer Ableitung 3 durchsetzt wird. Die Meßzelle 1 taucht in eine Vergleichszelle 12 mit einer Vergleichsflüssigkeit 14 ein, wobei der Boden 1 b der Meßzelle einen solchen Abstand vom Boden der Vergleichszelle 12 aufweist, daß die Meßelektrode der Meßzelle 2 Platz hat. Mit 5 ist eine Einfüllöffnung in der Meßzelle 1 für das Untersuchungsgut 6 bezeichnet und mit 5 α eine Entlüftungsöffnung. Die Meßkette 2 ist durch einen Stopfen 7 abgeschlossen, welcher zugleich als Bedienungsknopf zum Verschieben der Meßkette 2 dienen kann. Die Meßelektrode der Meßkette 2 besitzt einen pH-empfindlichen Teil (Membran) 8 und
709 547/343

Claims (4)

die Bezugselektrode ein Diaphragma 9. Die Meßzelle ist mit einem Deckel 1 a abgeschlossen. In diesem Deckel und im Boden 1 b der Meßzelle 1 sind je eine Führung 10 a bzw. 10 b für die Meßkette 2 angeordnet, weiche gleichzeitig als Flüssigkeitsabstreifer und Dichtung dienen. Mit 11 ist die KCl-Fiillung der Bezugselektrode und mit 4 der Innenpuffer, beispielsweise vom pH-Wert 7, der Meßelektrode bezeichnet. Die Vergleichszelle 12 besitzt eine Einfüllöffnung 13 für die Vergleichsflüssigkeit mit vorgegebenem pH-Wert. Die Messung vollzieht sich denkbar einfach und auf folgende Weise: Nachdem die Vergleichsflüssigkeit 14 ständig in der Vergleicliszelie 12 bleiben kann, entfällt deren jedesmaliges Einfüllen vor der Messung. Die Einrichtung wird an das Meßgerät angeschlossen und letzteres auf die Vergleichsflüssigkeit 14 abgestimmt, wobei sich die Meßkette 2 im abgesenkten Zustand befindet. Nun wird durch die Einfüllöffnung 5 das Uniersuchungsgut 6 in die Meßzelle 1 eingebracht. Die Meßkette 2 wird bis zu einem nicht dargestellten Anschlag herausgezogen, wobei durch den AbsireiferlO b die an der Meßkette 2 haftende Vergleichsflüssigkeit abgestreift wird. Das Anzeigeinstrument stellt sich nunmehr auf den pH-Wert des Untersuchungsgutes 6 ein und die Messung ist beendet. Es erübrigt sich nur noch, das Untersuchungsgut zu entfernen, die Meßzelle 1 zu spülen und die Meßkette 2 bis zu einem Anschlag einzuschieben. Hierbei wird die an der Meßelektrode haftende Spülflüssigkeit abgestreift. Die Meßeinrichtung ist somit zu einer weiteren Messung vorbereitet. Die Vergleichsflüssigkeit kann erforderlichenfalls gleichzeitig die Thermostatisierung des Untersuchungsgutes übernehmen. Das Verschieben der Meßkette 2 kann zu deren Schonung durch einen Zahnstangentrieb od. dgl. bewerkstelligt werden. Patentansprüche:
1. Einrichtung für die pH-Messung, bestehend aus einem Meßgefäß, aus einer stabförmigen Meßkette und einer pH-empfindlichen Elektrode und einer Bezugselektrode, wobei die Meßkette verschiebbar im Meßgefäß angeordnet und das Meßgefäß zur Eichung der Meßkette ausgestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßzelle (1) und zusätzlich eine Vergleichszelle (12) untereinander angeordnet sind, daß die stabförmige Meßkette (2) den Boden (Ib) der Meßzelie (1) verschiebbar durchsetzt, und daß in der Eichsieilung der Meßkette (2) der pH-empfindliche Teil (S) der Meßelektrode und das Diaphragma (9) der Bezugselektrode nur in die Vergleichsflüssigkeit (14) und in der Meßstellung nur m das Untersuchungsgut (6) eintauchen, und daß im Eoden (1 b) der Meßzelle (1) ein Flüssigkeitsabstreifer (10 b) vorgesehen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßzelle (1) in die Vergleichsflüssigkeit (14) eintaucht und daß die Vergleichsfiüssigkeit (14) gleichzeitig zur Thermostatisierung des Meßraumes dient.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsabstreifer (105) gleichzeitig als Führung für die Meßkette dient.
4. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Deckel (la) zum Abschließen der Meßzelle (1) mit einer Führung (IOa) für die stabförmige Meßkette (2).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 882 316;
L. Krok, »Die Glaselektrode und ihre Anwenmgen«, Frankfurt/M., 1950, S. 53.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 547/343 3.67 © Bundesdruckerei Berlin
DE1963S0083518 1963-01-31 1963-01-31 pH-Messzelle mit verschiebbarer messkette Pending DE1237808B (de)

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FR973092A FR1402136A (fr) 1964-04-30 1964-04-30 Cellule de mesure du ph avec chaîne de mesure coulissable

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3933612A (en) * 1971-06-30 1976-01-20 Corning Glass Works Glass electrode structure for radio capsule
US4383908A (en) * 1979-04-19 1983-05-17 Champion International Corporation Probe system for determining acidity of fluid flowing through pressurized pipe line

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE882316C (de) * 1951-11-29 1953-07-09 Hartmann & Braun Ag Messkette zur Messung der Ionenkonzentration, insbesondere des PH-Wertes

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