DE1237806B - Vorrichtung zum Ermitteln der Phasenlage der Unwucht von schwingungsfaehig gelagerten Rotoren mittels Stroboskop - Google Patents

Vorrichtung zum Ermitteln der Phasenlage der Unwucht von schwingungsfaehig gelagerten Rotoren mittels Stroboskop

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DE1237806B
DE1237806B DE1959B0053142 DEB0053142A DE1237806B DE 1237806 B DE1237806 B DE 1237806B DE 1959B0053142 DE1959B0053142 DE 1959B0053142 DE B0053142 A DEB0053142 A DE B0053142A DE 1237806 B DE1237806 B DE 1237806B
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contact
imbalance
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stroboscope
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DE1959B0053142
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Inventor
Dr Hermann H Beissbarth
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OSMOND BEISSBARTH FA
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OSMOND BEISSBARTH FA
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/14Determining imbalance
    • G01M1/16Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested
    • G01M1/22Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested and converting vibrations due to imbalance into electric variables

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ermitteln der Phasenlage der Unwucht von schwingungsfähig gelagerten Rotoren mittels Stroboskop Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Ermitteln der Phasenlage der Unwucht von schwingungsfähig gelagerten Rotoren mittels Stroboskop, in dessen Schaltkreis mechanische Zündkontakte vorgesehen sind, deren erster die Bewegung der Rotorwelle mitmacht, während der Gegenkontakt gegenüber dem Gehäuse verstellbar ist.
  • Es sind dynamische Wuchtmaschinen zum Ermitteln der Phasenlage und der Größe der Unwucht von Kraftfahrzeugrädern bekanntgeworden, die nach dem Auslaufverfahren arbeiten, wobei das Rad auf einem schwingfähigen System zugleich drehbar gelagert ist. Nach dem Andrehen des Rades, was meist mittels eines Elektromotors erfolgt und wobei die Drehzahl den kritischen Drehzahlbereich des schwingfähigen Systems überschreiten muß, läuft das Rad aus und durchläuft dabei die Resonanzdrehzahl. Während der Resonanz werden beispielsweise auf Wellenenden oder auf Indikatorscheiben Figuren geschrieben. Wegen der in diesem Drehzahlbereich auftretenden Phasenverschiebung ist es zur genauen Feststellung der Phasenlage der dynamischen Unwucht aber notwendig, das Rad in beiden Drehrichtungen auslaufen zu lassen. Dieser zweimalige Ablauf benötigt Zeit, die es im Interesse einer schnellen Ermittlung der Phasenlage der Unwucht einzusparen gilt.
  • Es sind weiterhin Vorrichtungen bekannt, die mit gesteuertem Stroboskop arbeiten und bei denen sich während der über- oder unterhalb der Resonanz liegenden Drehzahl mittels Kontaktverstellung Phasenlage und Größe der Unwucht feststellen lassen. Diese Kontaktverstellung erfordert sorgfältigste Bedienung und großen Zeitaufwand.
  • Weitere Vorrichtungen mit gesteuertem Stroboskop ermöglichen mittels mechanisch-elektrischen Gebers, der einen größeren Aufwand an Verstärkern und ähnlichen Elementen erfordert, die Ermittlung der Phasenlage der Unwucht, während die Größe der Unwucht bei diesen Systemen mittels elektrischer Zeigerinstrumente festgestellt wird. Diese Geräte wurden bis zu großer Genauigkeit vervollkommnet, sind jedoch zu teuer und zu reparaturanfällig und darüber hinaus für den allgemeinen Werkstattbetrieb nicht einfach genug in der Bedienung.
  • Weiterhin ist eine Vorrichtung zum Ermitteln der Phasenlage der Unwucht eines schwingungsfähig gelagerten Kraftfahrzeugrades mittels Stroboskop bekannt, die nach dem Auslaufverfahren arbeitet und bei der die Steuerung des Stroboskops über ein Kontaktpaar erfolgt. Ein Kontakt ist über eine Reibungsstelle mit dem schwingenden Rad verbunden, der Gegenkontakt ist verstellbar am Gehäuse der Vor- richtung angeordnet. Mit Hilfe der Reibungsstelle werden Kontaktbeschädigungen bei zu großen Schwingungsamplituden vermieden. Beim Erreichen einer durch Einstellung des Kontaktes am Gehäuse vorbestimmten Schwingungsamplitude des Rades schließen die Kontakte, und es erfolgt Signalauslösung. Auch bei größeren Schwingungsamplituden erfolgt die Signalauslösung bei Erreichen des eingestellten Wertes, der jedoch nicht mehr der Maximalamplitude der Schwingung und damit auch nicht mehr der richtigen Phasenlage entspricht. Dadurch ergeben sich fehlerhafte Meßergebnisse.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Ermitteln der Phasenlage der Unwucht von Rotoren zu schaffen, mit der eine schnelle und genaue Ermittlung der Phasenlage der Unwucht ermöglicht wird, die einfach und übersichtlich im Aufbau und in der Bedienung ist und sich durch geringe Störanfälligkeit auszeichnet.
  • Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Gegenkontakt als vom ersten Kontakt mitgenommener Scbleppkontakt ausgebildet ist und die Schaltung derart ausgelegt ist, daß die Stroboskoplampe beim Öffnen der Kontakte aufblitzt.
  • Der Schleppkontakt ist vorteilhafterweise an einem reibungsfreien Schlitten angeordnet, der aus dem Schwingweg des ersten Kontaktes herausschwenkbar ist.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels dargestellt, welches nachstehend im einzelnen näher erläutert ist.
  • Das Rad 1 ist mittels eines Flansches auf der Drehwelle 2 befestigt, die in einem Gehäuse schwingbar in Punkt 3 gelagert ist. Mittels der im allgemeinen Wuchtmaschinenbau bekannten Feder 4 ist das Lagergehäuse als resonanzfähiges System ausgebildet, das größere Amplituden während des Radablaufes ermöglicht. An dem dem Rad gegenüberliegenden Wellenende ist eine Indikatorscheibe 5 befestigt, die mit Buchstaben oder Zahlen versehen ist. An oder auf der Welle 2 gleitet ein Schlitten 6, an dessen einer Seite seiner Aussparung ein Kontakt 7 eines Kontaktpaares angebracht ist. Der andere Kontakt ist an der Welle 2 angeordnet. Die Kontakte betätigen über die dazu notwendige elektrische Einrichtung eine Gasentladungsröhre 8. Der Schlitten ermöglicht es, verschieden großen Amplituden im über- oder unterkritischen Bereich zu folgen und ist gegenüber einer Veränderung der Null-Lage der Drehachse, wie sie durch Längenänderungen der Schwingfedern unvermeidlich ist, unempfindlich. Damit ist der Kontakt von einer genauen Einstellung des Kontaktspieles, die in der Praxis nicht möglich ist, unabhängig. Die Gasentladungsröhre leuchtet auf, wenn die jeweilige Amplitude nach Erreichen des Höchstwerts wieder geringer wird. Das Blitzen in der Gasentladungsröhre erfolgt demnach beim Öffnen der Kontakte. Dadurch werden Phasenfehler vermieden, so daß bei unterschiedlichen Amplituden stets die der Lage der Unwucht entsprechenden Buchstaben oder Zahlen der Indikatorscheibe 5 beleuchtet werden. Der Schlitten 6 ist so angeordnet, daß er mittels eines Hebels weggeschwenkt werden kann, um beim Durchlaufen des Resonanzbereiches, in dem die Größe der Unwucht ermittelt wird, die dabei auftretenden größeren Amplituden nicht zu begrenzen.
  • Zum Ermitteln der Größe der Unwucht betätigt ein mit der Welle mitschwingendes Teil einen im Meßgerätebau bekannten Schleppzeiger 9, der die im Resonanzbereich auftretenden Amplituden festhält und auf einer Skala 10 aufzeigt.
  • Das schwingende System sowie der Kontaktschlitten 6, der Schleppzeiger 9, die Skala 10, die Indikatorscheibe 5 und die Gasentladungsröhre 8 liegen vorzugsweise in einem geschlossenen Kasten 11, der auf dem Maschinenkasten 12 abnehmbar befestigt ist und von diesem als komplette Baugruppe bei Inspektion und Reparaturen abmontiert werden kann.
  • Zum Ermitteln der Phasenlage und der Größe einer Unwucht eines Rades mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird das Rad 1 mittels eines Antriebselektromotors und Friktionsrollen auf eine Drehzahl gebracht, die über der Resonanzdrehzahl des Rades und des schwingenden Systems liegt. Der Schlitten 6 wird nun in Funktionsstellung gebracht und zeigt durch Blitzen der Gasentladungsröhre 8 auf den Buchstaben oder Zahlen der Indikatorscheibe 5 die Lage der Unwucht an, die später jederzeit an dem Umfang der Felge wieder geortet werden kann. Nach diesem wenige Sekunden beanspruchenden Vorgang wird der Schlitten entfernt, das Rad fällt nun in seine Resonanzdrehzahl, wobei das schwingende System seine größten Ausschläge erreicht. Diese Ausschläge werden mittels des Schleppzeigers 9 festgestellt und an der Skala 10 aufgezeigt. Es ist jedoch auch möglich, zuerst im Resonanzbereich die Unwuchtgröße und dann im unterkritischen Bereich die Phasenlage der Unwucht festzustellen. Damit ist das Ermitteln der dynamischen Unwucht beendet, so daß das Rad zum Stillstand abgebremst werden kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Ermitteln der Phasenlage der Unwucht von schwingungsfähig gelagerten Rotoren mittels Stroboskop, in dessen Schaltkreis mechanische Zündkontakte vorgesehen sind, deren erster die Bewegung der Rotorwelle mitmacht, während der Gegenkontakt gegenüber dem Gehäuse verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenkontakt(7) als vom ersten Kontakt (Welle 2) mitgenommener Schlepp kontakt ausgebildet und die Schaltung derart ausgelegt ist, daß die Stroboskoplampe (8) jeweiIs beim Öffnen der Kontakte aufblitzt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Auswuchten von Kraftfahrzeugrädern im Auslaufverfahren mit einem die Größe der Unwucht festhaltenden Schleppzeiger, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleppkontakt (7) an einem reibungsbehafteten Schlitten (6) angeordnet ist, der ans dem Schwingweg des ersten Kontaktes (Welle 2) herausschwenkbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 017 819, 1024267; USA.-Patentschrift Nr. 2 565 577 : R e u t 1 i n g e n, Genauigkeits-Auswuchten, 1957, S. 21, 22; Werbeschrift der CarI Schenck Maschinenfabrik Darmstadt GmbH, PW. 1028/2. X 50.
DE1959B0053142 1959-05-06 1959-05-06 Vorrichtung zum Ermitteln der Phasenlage der Unwucht von schwingungsfaehig gelagerten Rotoren mittels Stroboskop Pending DE1237806B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2565577A (en) * 1948-05-25 1951-08-28 J O Stephenson Switch for static and dynamic balancing
DE1017819B (de) * 1952-04-07 1957-10-17 Dionys Hofmann Dynamische Auswuchtmaschine fuer rad- und scheibenfoermige Koerper
DE1024267B (de) * 1954-10-11 1958-02-13 Hofmann Maschf Geb Nach dem Auslaufverfahren arbeitende Auswuchtmaschine

Patent Citations (3)

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DE1017819B (de) * 1952-04-07 1957-10-17 Dionys Hofmann Dynamische Auswuchtmaschine fuer rad- und scheibenfoermige Koerper
DE1024267B (de) * 1954-10-11 1958-02-13 Hofmann Maschf Geb Nach dem Auslaufverfahren arbeitende Auswuchtmaschine

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