DE1237197B - Schaltstation - Google Patents

Schaltstation

Info

Publication number
DE1237197B
DE1237197B DE1962ST020013 DEST020013A DE1237197B DE 1237197 B DE1237197 B DE 1237197B DE 1962ST020013 DE1962ST020013 DE 1962ST020013 DE ST020013 A DEST020013 A DE ST020013A DE 1237197 B DE1237197 B DE 1237197B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching station
foundation
components
switching
station according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962ST020013
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Gloeyer
Dipl-Ing Gerhard Schulte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STARKSTROMANLAGEN GEMEINSCHAFT
Original Assignee
STARKSTROMANLAGEN GEMEINSCHAFT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STARKSTROMANLAGEN GEMEINSCHAFT filed Critical STARKSTROMANLAGEN GEMEINSCHAFT
Priority to DE1962ST020013 priority Critical patent/DE1237197B/de
Publication of DE1237197B publication Critical patent/DE1237197B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B7/00Enclosed substations, e.g. compact substations
    • H02B7/06Distribution substations, e.g. for urban network

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

  • Schaltstation Schaltstationen, insbesondere solche für Mittelspannungen, bestehen in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus dem Fundament und einem darauf aufgestellten Schalthaus. Zusätzlich muß ein Kabelschacht erstellt werden, in dem auch die Verteilung der Leitungen auf die zugeordneten Kabelkanäle erfolgt. -Der Begriff Schaltstation umfaßt im Rahmen der Erfindung echte Schaltanlagen, Transformatorstationen u. dgl. In den Schalthäusern sind dabei die elektrotechnischen Aggregate, beispielsweise Schalter, Transformatoren u. dgl., untergebracht.
  • Der im wachsenden Maße zunehmende Elektrizitätsverbrauch macht es erforderlich, die Verteilung des elektrischen Stromes an die Verbraucher mit höheren Spannungen vorzunehmen, wofür Transformatorstationen und Schaltanlagen der beschriebenen Gestaltung notwendig werden und fortwährend neu erstellt werden müssen. Besonders dort, wo die Belastungsdichte der Netze hoch ist, ist auch eine große Zahl von Transformatorenstationen und Schaltanlagen notwendig. Innerhalb des Versorgungsnetzes stellen diese Schaltstationen mit ihren komplizierten, wichtigen und teuren elektrotechnischen Aggregaten einen hohen Kostenanteil bei der Stromversorgung dar. Hinzu kommt, daß, insbesondere bei starker Bebauung in Städten, der verfügbare Platz für die Schaltstationen immer geringer wird, wodurch man gezwungen ist, die Abmessungen dieser Stationen möglichst klein zu halten. Weiterhin ist es, besonders bei starker Beschäftigung auf dem Baumarkt, schwierig, Baufirmen für die Durchführung eines so kleinen Bauwerkes, wie sie die Fundamente und Schalthäuser der Schaltstationen darstellen, zu gewinnen. Es sind daher Lösungen entwickelt worden, die diese Nachteile umgehen sollen. Bekannt sind z. B. Schaltstationen, deren Schalthäuser aus vorgefertigten Teilen zusammengesetzt sind. Man will so die Bauzeit verkürzen und die Zahl der beteiligten, ausführenden Firmen bei der Erstellung einer Schaltstation verringern. Weiterhin sind auch Lösungen bekannt, bei denen in Stahlblech ausgeführte Schalthäuser in der Fabrik vorgefertigt werden, so daß die Montage am Aufstellungsort nur geringe Zeit benötigt. Bei all diesen Lösungen ist es jedoch nach wie vor erforderlich, vor der Errichtung des Bauwerkes am Aufstellungsort mit erheblichem Bodenaushub ein Fundament in üblicher gemauerter oder betonierter Ort-Bauweise zu errichten, auf das die Schalthäuser aufgesetzt werden. Im übrigen müssen in umständlicher Weise der Kabelschacht erstellt und im bzw. am Fundament Kabeldurchführungen, Schalthilfsmittel u. dgl. vorgesehen bzw. montiert werden. Im Ergebnis muß für das verhältnismäßig kleine Bauwerk aus Fundament und Kabelschacht sowie Schalthaus eine komplette Baustelle in aufwendiger Weise eingerichtet werden, wenn es auch an sich bekannt ist, dabei den Kabelschacht aus vorgefertigten Teilen zusammenzusetzen. Nach Fertigstellung des Fundamentes ist es erforderlich, mehrere Tage zu warten, bis das Fundament belastbar ist und das Schalthaus aufgestellt werden kann. In Städten wird dadurch häufig der Verkehr über Tage blockiert. Vergrößerungen bestehender Schaltstationen erfordern ähnlichen Aufwand. Bei kleineren Anlagen ähnlicher Funktion, nämlich Kabelverteilerschränken, ist es bekannt, das Fundament aus mehreren vorgefertigten Teilen zusammenzusetzen. Das hat jedoch die oben behandelten Probleme ebenso wenig beeinflußt wie die Tatsache, daß es bekannt ist, zur Kabelverlegung in Gebäuden den Fußboden aus vorgefertigten Bauelementen zusammenzusetzen, die Kabelkanäle enthalten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltstation zu schaffen, bei der ein Fundament in Ort-Bauweise nicht mehr nötig ist.
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltstation, insbesondere für Mittelspannungen, bestehend aus Fundament und darauf aufgestelltem, aus vorgefertigten Bauelementen zusammengefügtem Schalthaus mit aus vorgefertigten Bauelementen zusammengesetztem Fußboden. Die Erfindung besteht darin, daß ein ebenfalls aus vorgefertigten Bauelementen zusammengesetzter Kabelschacht durch form- oder kraftschlüssige Verbindung der Bauelemente zugleich als an sich bekanntes, aus mehreren Teilen aufgebautes Fundament ausgebildet und eingesetzt ist.
  • Im einzelnen läßt sich die Erfindung, insbesondere bezüglich der Gestaltung der vorgefertigten Bauelemente, auf verschiedene Weise verwirklichen. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bauelemente U-förmige Gestalt aufweisen und durch Nut- und Federausbildung, Spannanker od. dgl. miteinander verbunden sind. Zweckmäßig wird man auf die U-förmigen Bauelemente, nachdem sie zum Kabelschacht bzw. Fundament zusammengesetzt sind, einen Deckel oder Rahmen aufsetzen, während die Stirnflächen durch Endscheiben verschlossen sein können. Die Spannanker können bei dieser Ausführungsform gegen die Endscheiben abgestützt sein. Im übrigen besteht die Möglichkeit, die Anordnung so zu treffen, daß an den Stoßstellen der einzelnen Bauelemente Dichtungsmittel angeordnet sind, so daß Grundwasser in das Fundament bzw. in den Kabelschacht nicht eindringen kann.
  • Das eigentliche Schalthaus kann man bei der erfindungsgemäßen Schaltstation auf das beschriebene Fundament unmittelbar aufsetzen, wenn der aus den Bauelementen zusammengesetzte Kabelschacht im Grundriß dem des Schalthauses angepaßt ist. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Kabelschacht mit rechteckigem Grundriß auszuführen und ihn dabei so zu gestalten, wie es aus kabeltechnischen Gründen erforderlich ist, und quer dazu auf den als Fundament ausgebildeten Kabelschacht Balken aufzulegen, die das Schalthaus tragen. Die Balken sind dabei mit dem Kabelschacht über bekannte Verbundmittel verbunden. Die einzelnen vorgefertigten Bauelemente selbst besitzen zweckmäßigerweise Kabeldurchführungen und können mit Schalthilfsmitteln ausgerüstet sein.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß bei der erfindungsgemäßen Schaltstation die Herstellung eines Fundamentes in Ort-Bauweise und die Errichtung eines besonderen Kabelschachtes nicht mehr erforderlich sind. Dadurch reduziert sich auch der Aushub, der für das Einbringen des Fundamentes erforderlich ist. So ergeben sich erhebliche Einsparungen an Arbeitszeit und Material. Auf der Baustelle sind keine Betonierungsarbeiten mehr erforderlich, da das gesamte Fundament aus Fertigteilen zusammengesetzt und damit gleichzeitig auch der Kabelschacht errichtet wird. Im übrigen besteht der Vorteil, nach Maßgabe der sich ändernden Netzverhältnisse den erfindungsgemäßen Kabelschacht bzw. das Fundament sowie anschließend das Schalthaus nach beiden Seiten beliebig zu erweitern, so daß auch eine Vergrößerung der Station im ganzen ohne besonderen Aufwand möglich ist.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigt F i g. 1 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Schaltstation, F i g. 2 in gegenüber der F i g. 1 vergrößerter Darstellung eine Ansicht des Fundamentes, F i g. 3 eine Aufsicht auf den Gegenstand nach F i g. 2 und F i g. 4 eine Seitenansicht des Gegenstandes nach Fig.2.
  • Die in den Figuren dargestellte Schaltstation besteht in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einem Fundament, das in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnet worden ist, und einem darauf aufgestellten Schalthaus 2. In dieser Weise kann sie für Mittelspannungsschaltanlagen, für Transformatorstationen u. dgl. eingesetzt werden. Nach der Erfindung ist ein in an sich bekannter Weise aus vorgefertigten Bauelementen 3 zusammengesetzter Kabelschacht durch form- oder kraftschlüssige Verbindung der Bauelemente 3 untereinander zugleich als Fundament 1 ausgebildet und eingesetzt. Selbstverständlich befindet sich dabei unter dem Fundament 1 eine Ausgleichsschicht 4, die beispielsweise aus Kies, aus Beton geringer Festigkeit besteht oder durch Bodenvermörtelung gebildet ist. Die einzelnen Bauelemente 3 sind, wie sich insbesondere aus der F i g. 4 ergibt, U-förmig gestaltet und sind im übrigen bei der Ausführungsform nach F i g. 2 einerseits durch Nut- und Federausbildungen 5 bzw. 6, andererseits durch Spannanker 7 form- bzw. kraftschlüssig miteinander verbunden. Sie stellen somit gleichsam eine hohle Fundamentplatte dar, auf die das Schalthaus 2 aufgesetzt werden kann. Auf die U-förmigen Bauelemente 3 ist ein Deckel oder ein Rahmen 8 aufgesetzt, während die Stirnflächen durch Endscheiben 9 verschlossen sind. Im Ausführungsbeispiel sind die Spannanker 7 an die Endscheiben 9 angeschlossen.
  • Der Grundriß des Schalthauses 2 muß nicht notwendig mit dem Grundriß des Fundamentes 1 bzw. des Kabelschachtes übereinstimmen. Das ermöglicht die Erfindung dadurch, daß auf den Kabelschacht Balken 10 aufgelegt sind, die dann das eigentliche Schalthaus 1 tragen. Die Balken 10 sind mit dem Fundament 1 verbunden.
  • Die Bauelemente 3 können Kabeldurchführungen, Schalthilfsmittel od. dgl. besitzen, was in den Figuren im einzelnen nicht dargestellt worden ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltstation, insbesondere für Mittelspannungen, bestehend aus Fundament und darauf aufgestelltem, aus vorgefertigten Bauelementen zusammengefügtem Schalthaus mit aus vorgefertigten Bauelementen zusammengesetztem Fußboden, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus vorgefertigten Bauelementen (3) zusammengesetzter Kabelschacht durch form- oder kraftschlüssige Verbindung der Bauelemente (3) zugleich als an sich bekanntes, aus mehreren Teilen aufgebautes Fundament (1) ausgebildet und eingesetzt ist.
  2. 2. Schaltstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bauelemente (3) U-förmige Gestalt aufweisen und durch Nut- und Federausbildung (5, 6), Spannanker (7) od. dgl. miteinander verbunden sind.
  3. 3. Schaltstation nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die U-förmigen Bauelemente (3) ein Deckel oder Rahmen (8) aufgesetzt und die Stirnflächen durch Endscheiben (9) verschlossen sind.
  4. 4. Schaltstation nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelschacht (1) rechteckigen Grundriß aufweist und quer dazu Balken (10) aufgelegt sind, die das Schalthaus (1) tragen.
  5. 5. Schaltstation nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente (3) mit Kabeldurchführungen und Schalthilfsmitteln ausgerüstet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1051356; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1803191; britische Patentschrift Nr. 400 924.
DE1962ST020013 1962-11-28 1962-11-28 Schaltstation Pending DE1237197B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1962ST020013 DE1237197B (de) 1962-11-28 1962-11-28 Schaltstation

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1962ST020013 DE1237197B (de) 1962-11-28 1962-11-28 Schaltstation

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1237197B true DE1237197B (de) 1967-03-23

Family

ID=7458412

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1962ST020013 Pending DE1237197B (de) 1962-11-28 1962-11-28 Schaltstation

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1237197B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB400924A (en) * 1931-08-26 1933-10-19 Robertson Co H H Improvements in building construction and method of electrically wiring a building
DE1051356B (de) * 1954-09-30 1959-02-26 Siemens Ag Netz-, Umspann- oder Schaltstation
DE1803191U (de) * 1959-10-28 1959-12-31 Wickmann Werke Ag Kabelschranksockel.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB400924A (en) * 1931-08-26 1933-10-19 Robertson Co H H Improvements in building construction and method of electrically wiring a building
DE1051356B (de) * 1954-09-30 1959-02-26 Siemens Ag Netz-, Umspann- oder Schaltstation
DE1803191U (de) * 1959-10-28 1959-12-31 Wickmann Werke Ag Kabelschranksockel.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1415548A1 (de) Metallgekapselte Schalteinheit
DE1237197B (de) Schaltstation
DE2242131A1 (de) Transformatorstation, umspannwerk od.dgl
DE8519621U1 (de) Transportable Umspannstation
DE102012205034A1 (de) System von Schalbausteinen, damit errichtetes Bauwerk, sowie Verfahren zum Errichten eines Bauwerks
DE2336482A1 (de) Raumzelle fuer gebaeude
DE4301852C1 (de) Dock- oder Schleusentor
DE60217074T2 (de) Bodenplatte
DE1684769A1 (de) Fertighaus fuer Transformatorstationen,Schaltstationen u. dgl.
DE867163C (de) Mit Fenstern und Tueren versehener Raumkasten
DE1051356B (de) Netz-, Umspann- oder Schaltstation
DE623376C (de)
DE2221078A1 (de) Demontierbarer Montagebau
DE6603667U (de) Elektrische verteilerstation, insbes. unformerstation
DE29608752U1 (de) Transportable Raumzelle als Umspannstation
DE1540149A1 (de) Trennschalter-Sammelschienensystem fuer elektrische Verteiler- und Umformerstationen,insbesondere fuer Ortsnetzstationen
DE1415494A1 (de) Freiluft-Hochspannungsschaltanlage fuer Mittelspannungsnetze
DE202025100344U1 (de) Komplett zusammengebauter Lagerraum
DE1684910A1 (de) Verfahren zur industriellen Ausfuehrung von Bauten und Material zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
DE9403093U1 (de) Gewölbekeller
DE7201095U (de) Formstein
DE1137545B (de) Aus vorgefertigten Betonteilen bestehender Notausstiegschacht fuer Luftschutzbauten
DE2655981B2 (de) Raumzelle
DE2061611A1 (de) Aus vorgefertigten Bauteilen zusammengesetztes Wohnbauwerk
DE1484083A1 (de) Verfahren zur Einrichtung von Bauwerken