DE1237152B - Vorrichtung zur Foerderung einer Mischung aus festen und fluessigen Brennstoffen aus einem Behaelter mittels Druckgas zu den Windformen eines Hochofens - Google Patents

Vorrichtung zur Foerderung einer Mischung aus festen und fluessigen Brennstoffen aus einem Behaelter mittels Druckgas zu den Windformen eines Hochofens

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DE1237152B
DE1237152B DEY689A DEY0000689A DE1237152B DE 1237152 B DE1237152 B DE 1237152B DE Y689 A DEY689 A DE Y689A DE Y0000689 A DEY0000689 A DE Y0000689A DE 1237152 B DE1237152 B DE 1237152B
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DE
Germany
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container
mixture
solid
blast furnace
tuyeres
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Pending
Application number
DEY689A
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English (en)
Inventor
Koretaka Kodama
Akitoshi Shigemi
Toshimitsu Ogata
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Yawata Seitetsu KK
Original Assignee
Yawata Seitetsu KK
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Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B5/00Making pig-iron in the blast furnace
    • C21B5/001Injecting additional fuel or reducing agents
    • C21B5/003Injection of pulverulent coal
    • C21B5/004Injection of slurries

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Iron (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Förderung einer Mischung aus festen und flüssigen Brennstoffen aus einem Behälter mittels Druckgas zu den Windformen eines Hochofens Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mittels welcher eine Mischung aus festen und flüssigen Brennstoffen aus einem Behälter zu den Windformen eines Hochofens gefördert wird.
  • Es ist bekannt, flüssige Brennstoffe, z. B. Kohlenwasserstoffe, vorzuwärmen, ehe sie durch die Windformen in einen Hochofen eingeführt werden, und man hat auch schon Kohlenwasserstoffe gekühlt, damit sie sich bei hohen Temperaturen nicht zersetzen. Weiterhin ist es bekannt, flüssigen Brennstoff mittels Druckluft bzw. Druckgas in einen Ofen einzublasen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird nicht lediglich Gas oder ein flüssiger Brennstoff als zusätzlicher Brennstoff verwendet, sondern der Hochofen wird mit einer Mischung aus flüssigen und festen Brennstoffen betrieben, um die Menge Koks, die erforderlich ist, herabzusetzen und den thermischen Wirkungsgrad des Hochofens zu verbessern.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Zuführung einer Mischung aus flüssigen und festen Brennstoffen zu den Windformen eines Hochofens derart auszugestalten, daß eine Entmischung der Bestandteile vermieden und eine gute Fließfähigkeit erhalten wird.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Vorrichtung, mittels welcher eine Mischung aus festen und flüssigen Brennstoffen aus einem Behälter unter Verwendung von Druckgas zu den Windformen gefördert wird und die eine Heizeinrichtung für die Brennstoffmischung hat, gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß die Einleitung für Druckgas in den zum Teil mit Gemisch gefüllten Behälter exzentrisch in dessen unterem Bereich angeordnet ist.
  • Es ist zweckmäßig, zwei oder mehr Behälter vorzusehen, die vorzugsweise wahlweise mit den Windformen bzw. deren Zuleitungen zu verbinden sind.
  • Durch diese Ausgestaltung wird ständig die Mischung durch das eintretende Druckgas gut durchgewirbelt, so daß keine Entmischung eintritt, und die Fließfähigkiet der Brennstoffmischung wird erhöht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Der Behälter 1 wird etwa zu 80% mit einer Mischung aus festem und flüssigem Brennstoff durch die Fülleitung 2, in der das Ventil 3 angeordnet ist, gefüllt. Durch die Heizeinrichtung 13 im Behälter 1 wird die Brennstoffmischung erwärmt. Die Heizeinrichtung kann beliebig ausgebildet sein. Durch die Leitung 4 wird Druckluft oder unter Druck stehendes Stickstoffgas eingeführt. Die Leitung 4 bzw. deren Ende ist exzentrisch zum Boden des Behälter 1 angeordnet. Mittels des Ventils 5 kann die Leitung 4 zum Behälter hin geöffnet und geschlossen werden. Wenn es erforderlich ist, den Druck im Behälter 1 zu erhöhen, wird durch die Hilfsleitung 6 Druckluft zugeführt. Durch die trichterförmige Erweiterung 7' der Leitung 7 tritt die Brennstoffmischung aus dem Behälter 1 aus und wird dem Hochofen zugeführt. Die Anordnung der Leitungsöffnung für den Austritt des Brenngemisches aus dem Behälter oberhalb der Eintrittsleitung für das Druckgas ist bekannt. Der Anschluß der Leitung 7 an den Behälter 1 ist durch einen Deckel oder eine Haube gegen den unmittelbaren Eintritt von Luft geschützt, wodurch verhindert wird, daß die Zuführung von Brennstoff unterbrochen wird. In der Leitung 7 sind Regelventile 8, 8' und 8" angeordnet. 10 ist der Druckmesser für den Behälter, 11 ein Umgehungsventil und 12 ein Dampfventil.
  • Sobald der Behälter 1 ungefähr zu 8011/o seines Fassungsvermögens mit der Brennstoffmischung durch die Fülleitung 2 aufgefüllt ist, wird das Ventil 3 geschlossen. Die Brennstoffmischung wird dann mittels der Heizeinrichtung 13 auf etwa 70 bis 80° C erwärmt, während Druckgas durch die Leitung 4 in den Behälter 1 eingeblasen wird. Die Viskosität der Mischung aus flüssigem und festem Brennstoff ist um so größer, je größer der Anteil der festen Komponente ist, und sie schwankt beträchtlich in Abhängigkeit -,on der Temperatur. Das Druckgas steigt unter Blasenbildung, indem es den Brennstoff in senkrechter Richtung stark durcharbeitet, auf, wodurch die Absetzung des Anteils an festem Brennstoff vermieden wird. Das Druckgas drückt dann den Brennstoff stetig nach unten. Der Druck im Behälter wird konstant auf 3 kg/cm= gehalten, wozu der Druckmesser 10 zu beobachten ist. Dann werden die Ventile 8, 8' und 8" geöffnet, um den Brennstoff den Windformen zuzuführen. Wenn es erforderlich ist, den Druck im Behälter 1 zu erhöhen, kann Druckgas durch die Hilfsleitung 6 eingeblasen werden, und der Zufluß des Brennstoffs, der in der Nähe der Windleitung zusätzlieh angebracht ist, kann mittels der Ventile 8, 8' und 8" -eregelt oder abgestellt werden, wobei zur Beobachtung der Durchflußmesser 9 dient.
  • Die Flammenlänge, die man bei Verwendung einer Brennstoffmischung erhält, hängt von dem Zerstäubungszeitraum, der Tröpfchengröße des flüssigen Brennstoffes und der Korngröße des festen Brennstoffes ab. Es ist deshalb vorzuziehen, pulverisierte Kohle bzw. Koks zu verwenden, deren bzw. dessen Korngröße einem Sieb mit 100 Maschen entspricht bzw. darunterliegt. Bei Versuchen zur Ermittlung der Bedienung vollständiger Verbrennung wurde festgestellt, daß es am besten ist, eine Menge von 10 1/min gemischten Brennstoff einzublasen (Öl 21 kg je Tonne Roheisen und pulverisierte Kohle 4,2 kg je Tonne Roheisen) je Windform.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung, mittels welcher eine Mischung aus festen und flüssigen Brennstoffen aus einem Behälter unter Verwendung von Druckgas zu den Windformen eines Hochofens gefördert wird, mit einer Heizeinrichtung für die Brennstoffmischung, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführleitung für Druckgas in den zum Teil mit Gemisch gefüllten Behälter (1) exzentrisch in dessen unterem Bereich angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Behälter (1) vorgesehen sind. die vorzugsweise wahlweise mit den Windformen bzw. deren Zuleitungen zu verbinden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 974 570; belgische Patentschrift Nr. 598 615; britische Patentschrift Nr. 9799 aus dem Jahre 1903; USA.-Patentschrift Nr. 2 221741.
DEY689A 1962-03-17 1963-03-16 Vorrichtung zur Foerderung einer Mischung aus festen und fluessigen Brennstoffen aus einem Behaelter mittels Druckgas zu den Windformen eines Hochofens Pending DE1237152B (de)

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JP1237152X 1962-03-17

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DEY689A Pending DE1237152B (de) 1962-03-17 1963-03-16 Vorrichtung zur Foerderung einer Mischung aus festen und fluessigen Brennstoffen aus einem Behaelter mittels Druckgas zu den Windformen eines Hochofens

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB190309799A (en) * 1903-04-30 1904-02-04 Charles Anthony Ellis Fermor Improved Apparatus for Injecting Liquid Fuel into Furnaces.
US2221741A (en) * 1937-03-24 1940-11-12 Fuller Co Pneumatic conveying apparatus
DE974570C (de) * 1954-04-06 1961-02-23 Polysius Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren und Foerdern von Schuettgut aller Art mittels Druckluft aus Druckbehaeltern mit poroesem Bodeneinsatz
BE598615A (fr) * 1960-12-28 1961-06-28 Centre Nat Rech Metall Procédé d'injection d'hydrocarbures dans un four à cuve.

Patent Citations (4)

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