DE123700C - - Google Patents

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DE123700C
DE123700C DENDAT123700D DE123700DA DE123700C DE 123700 C DE123700 C DE 123700C DE NDAT123700 D DENDAT123700 D DE NDAT123700D DE 123700D A DE123700D A DE 123700DA DE 123700 C DE123700 C DE 123700C
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pipe
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B43/00Preventing or removing incrustations
    • C10B43/02Removing incrustations
    • C10B43/08Removing incrustations with liquids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Packages (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Die Erfindung betrifft ein neues Ausbrennverfahren für Gasretorten, welches darin besteht, mit Hülfe eines in die Retorte eingebauten kleinen Dampfkessels die Temperatur in dem Retorteninnern so zu regeln, dafs die günstigste und mithin schnellste Ausbrennung erzielt wird.
    In der Zeichnung stellen dar: Fig. 1 einen Schnitt durch die Retorte mit eingebautem Kessel, Fig. 2 eine Ansicht von vorn.
    Der Kessel besteht, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, aus einem Rohrstück α von circa 200 mm Weite und 60 bis 70 cm Länge. Dasselbe ist an beiden Enden abgedreht und durch Flantschen b abgeschlossen, welche mittels durchgehender Bolzen zusammengehalten werden. Auf der Vorderseite des Kessels befindet sich eine Anbohrung c für das Wasserstandsglas und eine weitere Anbohrung d mit einem Abschlufshahn zum Einfüllen des Wassers. An der oberen Seite des Kessels ist das Dampfablafsrohr e angeschlossen. Nachdem das Retorteninnere mittels eines auf Rollen laufenden, mit Wasser gefüllten Blechgefä'fses bis zur Schwarzglut herabgedämpft ist, was sich in ca. V4 Stunde vollzieht, wird der Kessel so in die Retorte eingebaut, dafs er zum Theil in dieselbe hineinragt und zum Theil aufsen hervorsteht. Die Temperatur wird durch das Dämpfen1 am Vordertheil so niedrig, dafs die Verbindung des Dampfabführungsrohres des Kessels mit dem auf dem Boden der Retorte liegenden und bis nach hinten reichenden Dampfrohr f leicht erfolgen kann. Auf der anderen Seite der Retorte liegt ein ■ zweites Rohr g, durch welches die nothwendige Luft zugeführt wird. Der Dampf entweicht aus der Retorte durch die Oeffnung h. Nach einiger Uebung gelingt es, die zum Ausbrennen des Graphits günstigste Temperatur constant zu erhalten, bei welcher das Verfahren in kürzester Zeit unter Gewinnung von grofsen Graphitstücken beendet wird.
    Pate NT-A ν SPRU cn:
    Verfahren zum Entfernen des Retortengraphits, bestehend in der Einführung eines kleinen Dampfkessels in die bis zur Schwarzglut abgekühlte Retorte, so dafs durch den entwickelten Wasserdampf, welcher durch ein angeschlossenes Rohr (f) hinten in die Retorte eingeführt wird, die Temperatur in dem Retorteninnern regulirt werden kann und Ablösung des Graphits erzielt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3600450A1 (de) * 1986-01-09 1987-07-16 Nippon Steel Corp Entkohlungsvorrichtung fuer eine kokskammer eines koksofens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3600450A1 (de) * 1986-01-09 1987-07-16 Nippon Steel Corp Entkohlungsvorrichtung fuer eine kokskammer eines koksofens

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