DE1237006B - Werkstueckzufuehrvorrichtung mit einem Fuehrungskanal - Google Patents
Werkstueckzufuehrvorrichtung mit einem FuehrungskanalInfo
- Publication number
- DE1237006B DE1237006B DER30854A DER0030854A DE1237006B DE 1237006 B DE1237006 B DE 1237006B DE R30854 A DER30854 A DE R30854A DE R0030854 A DER0030854 A DE R0030854A DE 1237006 B DE1237006 B DE 1237006B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- button
- buttons
- flap
- cam
- shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D19/00—Producing buttons or semi-finished parts of buttons
- B29D19/04—Producing buttons or semi-finished parts of buttons by cutting, milling, turning, stamping, or perforating moulded parts; Surface treatment of buttons
- B29D19/06—Devices for feeding semi-finished parts to the processing machines
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/02—Devices for feeding articles or materials to conveyors
- B65G47/04—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles
- B65G47/12—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles
- B65G47/14—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding
- B65G47/1407—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding the articles being fed from a container, e.g. a bowl
- B65G47/1442—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding the articles being fed from a container, e.g. a bowl by means of movement of the bottom or a part of the wall of the container
- B65G47/1457—Rotating movement in the plane of the rotating part
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B65g
Deutsche Kl.: 8Ie-82/02
Nummer: 1237 006
Aktenzeichen: R 30854 XI/81 e
Anmeldetag: 1. August 1961
Auslegetag: 16. März 1967
Die Erfindung betrifft eine Werkstückzuführvorrichtung mit einem Führungskanal, mit einer nockengesteuerten
und auf einer Schwingwelle gelagerten Verschlußklappe und mit einer in einem Füllgefäß
umlaufenden, mit Taschen versehenen Scheibe, die selbst Nocken zur taktmäßigen Betätigung der Verschlußklappe
über einen auf getrennter Schwingwelle sitzenden, federnd an den Nocken gehaltenen
Nockentaster trägt, wobei die Verschlußklappe unabhängig von der Nockensteuerung bei Füllung des
Führungskanals in ihrer Sperrlage verriegelbar ist.
Eine solche Werkstückzuführvorrichtung ist aus dem deutschen Patent 129 311 bekanntgeworden.
Dort ist an dem Eingangsende des Führungskanals in der Austrittsebene der Werkstücke auf einer Schwingwelle
ein doppelarmiger Hebel gelagert, dessen einer Arm als eine Weiche wirkt, die die Werkstücke entweder
in den Führungskanal hineinlenkt oder aber — den Eintritt in den Führungskanal sperrend —
weiter mit der Scheibe umlaufen läßt. Mit dem einen Arm eines auf der Schwingwelle angeordneten zweiten
doppelarmigen, winkelförmigen Hebels stößt ein gesondert gelagerter hakenartiger Hebel zusammen,
der von den an der Scheibe angebrachten Nocken niederdrückbar ist, um dann seinerseits den als
Weiche wirkenden, doppelarmigen Hebel taktmäßig zu verstellen. Dabei steht der auf der Schwingwelle
angeordnete winkelförmige Hebel unter Federkraft, um den als Weiche wirkenden doppelarmigen Hebel
im Sinne einer Öffnung des Führungskanals unter Vorspannung zu setzen. Das Schließen des Führungskanals unter Steuerung durch die an der Scheibe befestigten
Nocken erfolgt also gegen diese Vorspannung.
Bei der bekannten Werkstückzuführvorrichtung ist die Anordnung nun so getroffen, daß der freie Arm
des als Weiche wirkenden ersten doppelarmigen Hebels dann gegen eine Öffnungsbewegung blockiert
ist, wenn sich in dem Führungskanal Werkstücke bis oben hin aufgestaut haben. In diesem Fall drückt dann
der freie, tasterartig wirkende Arm des Weichenhebels taktmäßig auf die aufgestauten Werkstücke
und läßt erst dann ein neues Werkstück in den Führungskanal eintreten, wenn dieser sich so weit geleert
hat, daß der als Taster wirkende Hebelarm nicht mehr blockiert ist.
Während die vorstehend genannte Werkstückzuführvorrichtung sich für Metallwerkstücke oder
andere widerstandsfähige Werkstücke gut eignen mag, kann er doch Beschädigungen der Werkstücke ver-Ursachen,
wenn diese weniger widerstandsfähig sind, wie es beispielsweise bei Hemdenknöpfen u. dgl. der
Werkstückzuführvorrichtung mit einem
Führungskanal
Führungskanal
Anmelder:
Rochester Button Company,
JsTw..?k, N.Y. (V. St. A.)
Vertreter: -- '"*'-■-*- -'."" ■■ -
Dipl.-Ing. M. Licht und Dr. R. Schmidt,
Patentanwälte, München 2, Theresienstr. 33
Als Erfinder benannt:
Darcy Andrews Young jun.,
Rochester, N.Y. (V. St. A.)
Darcy Andrews Young jun.,
Rochester, N.Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 28. September 1960
(59 055)
V. St. v. Amerika vom 28. September 1960
(59 055)
Fall ist. Wenn der Führungskanal mit Hemdenknöpfen gefüllt ist und der oberste Knopf den Weichenhebel
gegen die Kraft der Feder und der nachgeförderten Knöpfe geschlossen halten soll, dann ist es
leicht möglich, daß ein oder mehrere Knöpfe zu Brach gehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Werkstückzuführvorrichtung der eingangs genannten
Gattung so zu verbessern, daß keine Beschädigungen von Werkstücken durch die Verschlußklappe
zu besorgen sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Werkstückzuführvorrichtung
der genannten Gattung erfindungsgemäß die Anordnung so getroffen, daß die Schwingwelle der Verschlußklappe gedrängt wird
und eine weitere, stärkere Feder trägt, die den Nokkentaster in federnder Anlage an den Nocken hält,
und daß der Nockentaster an einem Arm sitzt, der auf einer zu der Schwingwelle benachbarten Welle
befestigt ist, die einen zweiten Arm trägt, gegen welchen die von der Schwingwelle getragene stärkere
Feder über einen auf dieser Schwingwelle drehbaren Hebelarm drückt.
Die Erfindung liegt in der Kombination mehrerer Merkmale ohne eigene patentbegründende Bedeutung.
Dazu sei bemerkt, daß die Anordnung eines besonderen Fühlers zur Feststellung der Füllung des Füh-
709 519/336
rungskanals an sich aus dem deutschen Patent ausgestaltet, mit dem die vier Arme eines Rühr-
858 622 bekanntgeworden ist. Dabei handelt es sich kreuzes 25 aus einem Stück bestehen.
aber um eine Werkstückzuführvorrichtung anderer Unterhalb des Kopfes 24 ist an der Welle 20 die
Gattung, bei der ein Steuerungsnocken für den Ver- Ladescheibe 27 befestigt.
Schluß des Führungskanals über ein Schneckenrad 5 Auf der oberen Fläche der Scheibe 27 ist eine
auf der die Scheibe treibenden Welle angetrieben dünne Platte 28 unter dem Kopf 24 durch Schrauben
wird. Zwischen dem Steuerungsnocken und dem Ver- 29 befestigt. Diese Platte erstreckt sich bis an den
schluß verläuft dabei ein Hebelgestänge mit einem Umfang der Scheibe und hat eine Anzahl gleichwinkden
Steuerungsnocken abtastenden Hebel. Der Ver- Hg voneinander entfernter Ausschnitte 30, die sich
schluß ist ein Schieber, der von dem einen Ende eines io zum Plattenumfang hin öffnen. Diese Ausschnitte zuSchwenkhebels
betätigt wird, dessen anderes Ende in sammen mit der Scheibe 27 bilden Taschen zum Halden
Führungskanal hineinragt. Dabei ist die Anord- ten von Knöpfen. Die Seiten der Ausschnitte erweinung
so getroffen, daß der den Verschluß bildende tern sich voneinander weg nach außen zum Umfang
Schieber jeweils zurückgezogen ist, wenn das andere der Platte so, daß die Knöpfe leicht aus den Aus-Ende
des Hebels sich in dem Führungskanal befindet. 15 schnitten 30 bei deren Wanderung durch die Ent-Sollte
der Führungskanal verstopft sein, dann kann ladekammer 67 des Füllgefäßes gleiten und aus
das andere Hebelende nicht in den Führungskanal diesem dadurch herausgelangen können,
eintreten, und der Verschlußschieber kann daher In der Scheibe 27 sind in Deckung mit einer Anauch nicht in die Offenstellung übergeführt werden. zahl der Ausschnitte 30 Kopfstifte 31 eingesetzt. Die Bei dieser Anordnung werden die Schieber jedoch 20 Scheibe 27 läuft bei Draufsicht auf F i g. 2 gegen den nur einmal bei jeder Umdrehung der Scheibe geöff- Uhrzeigersinn um; in jedem fünften Ausschnitt 30 ist net. Dabei kann jeweils nur ein einziges Werkstück eine Platte 33 befestigt, die einen aufgebogenen Teil von der Scheibe in den Führungskanal übergeführt 34 längs ihrer führenden Kante hat; dieser wirkt als werden. Überdies eignet sich die hier getroffene An- Treiber oder Abweiser, um beim Umrühren der Ordnung nicht zur Lösung der genannten Aufgabe 25 Knöpfe im Füllgefäß so mitzuhelfen, daß sie sich bei einer Werkstückzuführvorrichtung der eingangs leichter durch die Ausschnitte 30 herauslesen lassen, als bekannt vorausgesetzten Gattung. Die Platten 33 sind an der Scheibe 27 mit Schrauben
eintreten, und der Verschlußschieber kann daher In der Scheibe 27 sind in Deckung mit einer Anauch nicht in die Offenstellung übergeführt werden. zahl der Ausschnitte 30 Kopfstifte 31 eingesetzt. Die Bei dieser Anordnung werden die Schieber jedoch 20 Scheibe 27 läuft bei Draufsicht auf F i g. 2 gegen den nur einmal bei jeder Umdrehung der Scheibe geöff- Uhrzeigersinn um; in jedem fünften Ausschnitt 30 ist net. Dabei kann jeweils nur ein einziges Werkstück eine Platte 33 befestigt, die einen aufgebogenen Teil von der Scheibe in den Führungskanal übergeführt 34 längs ihrer führenden Kante hat; dieser wirkt als werden. Überdies eignet sich die hier getroffene An- Treiber oder Abweiser, um beim Umrühren der Ordnung nicht zur Lösung der genannten Aufgabe 25 Knöpfe im Füllgefäß so mitzuhelfen, daß sie sich bei einer Werkstückzuführvorrichtung der eingangs leichter durch die Ausschnitte 30 herauslesen lassen, als bekannt vorausgesetzten Gattung. Die Platten 33 sind an der Scheibe 27 mit Schrauben
Weitere Einzelheiten sind der folgenden Beschrei- 35 befestigt.
bung eines Ausführungsbeispieles und den Zeichnun- Die Scheibe 27 läuft in einer ortsfesten zylin-
gen zu entnehmen. 30 drischen Trommel 40 um, die z. B. mit (nicht gezeig-
F i g. 1 ist ein Achsschnitt einer Vorrichtung ge- ten) Schrauben an der Felge 42 der Stütze 12 be-
mäß der Erfindung; festigt ist. Die Umfange der Scheibe 27 und der
Fig.2 ist eine Draufsicht auf diese Vorrichtung; Platte28 liegen dicht, jedoch mit einem gewissen
Fig. 3 ist ein herausgebrochener Teilseitenriß und Spiel an der Trommel an. Die zylindrische Trommel
Teilschnitt in vergrößertem Maßstab, und zwar nach 35 40 und die Scheibe 27 zusammen stellen das Füll-
der Linie 3-3 der F i g. 2, in Richtung der Pfeile ge- gefäß dar, das die Knöpfe enthält,
sehen; Ein typischer Knopf B, wie er durch die vor-
Fig.4 ist ebenfalls in vergrößertem Maßstab ein beschriebene Einrichtung gleichgerichtet abgegeben
aus der Linie4-4 der Fig. 2 in Pfeilrichtung ge- werden kann, ist in den Fig. 6 und 7 zu sehen. Die
sehener Schnitt; 40 eine Fläche dieses Knopfes B hat eine kugelige Höh-
Fig. 5 ist ebenfalls in vergrößertem Maßstab ein lung45 in ihrer Mitte; die andere Fläche des Knop-
aus der Linie5-5 der Fig. 2 in Pfeilrichtung ge- fes enthält eine Aussparung46, deren Seitenfläche
sehener Schnitt; ein Zylindermantel ist. F i g. 6 zeigt den Knopf in
F i g. 6 und 7 zeigen den Knopf B. gekippter Lage. 44 sind die Löcher für den Faden,
In der folgenden Beschreibung wird besonders auf 45 mit dem der Knopf an einem Kleidungsstück an-
das Zuführen von Knöpfen Bezug genommen. Es ist genäht wird.
jedoch selbstverständlich, daß die nach dieser Er- Die Festsetzstifte 31 für die besondere Gestalt
findung gefertigte Vorrichtung ebensogut zum Aus- dieses Knopfes haben Köpfe 47, die angenähert kuge-
lesen von anderen Gegenständen als von Knöpfen, lig sind und etwa in die Höhlung 45 oben in den
beispielsweise von Sicherungsnäpfen, Federscheiben, 50 Knöpfen passen. Ein Knopf, der richtig liegt, kann
Niete od. dgl., benutzt werden könnte. sich somit am Kopf 47 eines Festsetzstiftes 31 fest-
Nunmehr werden die Zeichnungen mittels der setzen.
Bezugsnummern erläutert. 10 bezeichnet einen Bock, Innerhalb der Trommel 40 ist an ihrer einen Seite
der an einem Tisch oder Gestell befestigt und eine Auskehrbürste 55 dicht über der Platte 28 an-
an dem das Füllgefäß mit der Zuführvorrichtung an- 55 gebaut. Wenn die Knöpfe auf den Festsetzstiften 31
gebaut ist. Die obere Fläche dieses Bockes ist, wie herumgeführt werden, wandern sie unter einer Aus-
man in F i g. 1 sieht, in einem Winkel von etwa 45° kehrbürste 55 durch. Alle Knöpfe, die nicht richtig
zur Waagerechten geneigt, um die erwünschte Ab- liegen und mit ihrer Oberfläche nicht richtig auf den
wärtsneigung der Taschen- oder Ladescheibe 27 Köpfen 47 der Stifte 31 festsitzen, gleiten entweder
sicherzustellen. Am Bock 10 ist die Nabe 11 einer 60 von den Stiftköpfen herab oder werden von ihnen bei
Stütze 12 von napfartiger Grundform befestigt. Am der Wanderung unter der Bürste 55 weggebürstet.
Unterende der Nabe 11 ist eine Platte 14 befestigt, Diese Bürste ist an ihrem oberen Ende mit Gewinde
an der mittels der Bolzen 15 ein Antriebsmotor 16 versehen und läßt sich durch Schraubung im Kopf
hängt. 57 einer Achse 58 einstellen, die in einem Bock 59
Die Ankerwelle 18 dieses Motors ist mittels einer 65 lagert; dieser ist mit Schrauben od. dgl. an der
Kupplung 19 an eine Welle 20 angekuppelt, die in Außenseite der Trommel 40 festgemacht. Eine leichte
Wälzlagern 21 und 22 in der Nabe 11 lagert. Die Schraubenfeder 60, die mit einem Ende am Kopf 57
Welle 20 ist an ihrem oberen Ende zu einem Kopf 24 und mit dem anderen Ende am Bock 59 angeschlos-
sen ist, läßt die Auskehrbürste 55 ausschwenken,
wenn ein Knopf B unter ihr hinwegwandert. Die Auskehrbürste
55 hat einen gekordelten Knopf 62, mit dem sie für Knöpfe verschiedener Dicken zur Platte
28 hin ader von ihr weg verstellt werden kann. Die vorbeschriebene, dem Gleichrichten bzw. Sortieren
der Knöpfe dienende Anordnung gehört nicht zum Umfang der Erfindung.
Nach dem Durchgang unter der Auskehrbürste 55 werden die in gewünschter Lage von den Taschen
aufgenommenen Knöpfe durch die Taschen 30 in eine bogenförmige Entladekammer 67 geführt. Diese
Kammer ist durch eine bogenförmige Winkelplatte 65 begrenzt, die an der Innenwand der Trommel 40
befestigt ist. An der Innenwand 69 der Winkelplatte 65 ist eine Nylonblattfeder 68 mit ihrem einen Ende
befestigt. Diese Feder wirkt als Abweiser, um die Knöpfe, die in die Entladekammer geführt werden,
aus den Taschen 30 durch den in der Trommel 40 befindlichen Schlitz 75 herauszutreiben, der die Entlademündung
der Kammer darstellt.
Die Knöpfe wandern von der Entladekammer 67 durch den Schlitz 75 (F ig. 2, 3 und 4) in einen Führungskanal
74 (F i g. 5), der in eine Platte 72 eingearbeitet ist und an seinem oberen Ende mit dem
Entladeschlitz oder der Mündung 75 und an seinem entgegengesetzten Ende mit einem Rinnenbehälter 70
Verbindung hat. Der Rinnenbehälter ist rohrförmig und hat wie der Kanal 74 im allgemeinen rechteckigen
Querschnitt von solcher Größe, daß er die Knöpfe aufnehmen und führen kann, ohne ihnen ein
Kippen zu gestatten. Die Platte 72 ist auf einer Platte 79 festgemacht, die ihrerseits oben auf einem an der
Stütze 12 befestigten Winkelbock 78 festgemacht ist.
In Scharnieren 76, die aus dem gleichen Stück mit einem an der Unterfläche der Platte 79 festgemachten
Bügel 73 (F i g. 2) geformt sind, lagert eine Welle 77. Mit dieser kann sich eine auf ihr sitzende Klappe 80
drehen, die an ihrem freien Ende eine bogenförmige Fläche 81 hat; diese Fläche paßt genau an den Umfang
der Trommel 40, um die Mündung 75 zu verschließen, wenn die Klappe in Betriebsstellung steht.
Diese Klappe 80 ist an der Welle 77 durch gegabelte Arme 82 befestigt, die mit der Klappe aus einem
Stück bestehen und an der Welle mit Hilfe von Gewindestiften festgemacht sind. Eine Schraubenfeder
84, die mit ihrem einen Ende gegen den Bügel 73 drückt und mit ihrem anderen Ende an einem mit
einem Gewindestift auf der Welle 77 festgemachten Bund 85 befestigt ist, dient dazu, die Klappe 80 dauernd
in ihre Schließlage zu drücken.
Fest am Boden der Scheibe 27 sitzen mehrere nach unten herausstehende bogenförmige Nocken 87. Eine
Rolle 88 (Fig. 2 und 3), die um einen Stift 89 an einem Arm 90 drehbar angebaut ist, kann abwechselnd
auf diesen Nocken und zwischen ihnen auf dem Boden der Scheibe 27 laufen, wenn diese sich dreht.
Der Arm 90 sitzt auf einer Welle 91, die an der Unterseite des Bocks 78 beispielsweise mit Hufe von
Scharnieren gelagert ist, die mit der Unterseite dieses Bocks aus einem Stück bestehen oder an ihr befestigt
sind. Eines dieser Scharniere ist in gebrochenen Linien bei 86 in F i g. 2 zu sehen. An der Welle
91, die parallel zur Welle 77 verläuft, ist ein anderer Arm 92 festgemacht, der über einen an seinem freien
Ende sitzenden Stift 94 eine Rolle 93 trägt. Diese Rolle 93 kann die Unterfläche eines Armes 95 berühren,
der drehbar auf der Welle 77 sitzt. Eine Schraubenfeder 97, die an dem einen Ende in den
Arm 95 und an ihrem entgegengesetzten Ende in einen auf der Welle 77 sitzenden Bund 96 eingreift,
dient dazu, den Arm 95 dauernd in den Eingriff mit der Rolle 93 zu drücken. Wenn die Rolle 88 am
Boden der Scheibe in den Zwischenräumen zwischen den Nocken 87 wandert, so hält die Feder 97,
die stärker als die Feder 84 ist, die Klappe geschlossen. Wenn die Rolle 88 auf einen der Nocken 87 aufläuft,
schwingt der Arm 90, in F i g. 3 gesehen, gegen den Uhrzeigersinn und veranlaßt den Arm 92, ebenfalls
gegen den Uhrzeigersinn zu wandern. Dies veranlaßt den Arm 95, sich mit der Welle 77 im Uhrzeigersinn
gegen den Widerstand der Feder 97 zu bewegen; wenn der Arm weit genug gewandert ist,
wird die Welle 77 im Uhrzeigersinn gegen den Widerstand der Feder 84 gedreht, um die Klappe 82 nach
oben zu lüften und so den Entladeschlitz 75 in der Trommel 40 zu öffnen. Die Nocken 87 sind so lang,
daß vier Taschen 30 während der Öffnungszeit der Klappe an der offenen Entlademündung 75 vorbeiwandern.
Jedesmal also, wenn die Klappe offen ist, kann sich eine Anzahl von Knöpfen aus dem Füllgefäß
entladen.
as An einem Bund 99 (F i g. 5), der mittels eines Gewindestifts
an der Welle 77 festgemacht ist, sitzt ein rechtwinklig geformter Fühlfinger 98. Das freie Ende
des Fingers 98 ragt durch in Deckung stehende Öffnungen 100 und 101 in den Platten 78 und 79 in
den Führungskanal 74 in der Platte 72; es ist in der Lage, bis gegen einen mit Rändelkopf einstellbaren
Anschlag 104 zu stoßen, der in die Platte 72 eingeschraubt ist.
Verläßt ein Benutzer die mit der beschriebenen Vorrichtung ausgerüstete Nähmaschine ohne Aufsicht, so stauen sich natürlich Knöpfe in dem Rinnenbehälter 70 an, weil die Nähmaschine selbst nicht in Betrieb ist und daher kerne Knöpfe aus der Rinne in die Knopfklemme der Maschine zum Aufnähen auf Kleidungsstücke gefördert werden. Hier tritt nun der Finger 98 und der Anschlag 104 als Sicherheitsvorrichtung in Funktion, um das Verklemmen von Knöpfen im Rinnenbehälter oder im Füllgefäß zu verhindern. Jedesmal, wenn die Rolle 88 von einem Nocken 87 weg auf die Bodenfläche der Scheibe 27 läuft, schwingt der Fühlfinger 98, in F i g. 5 gesehen, gegen den Uhrzeigersinn. Wenn kein Knopf zwischen dem Fühlfinger und dem Anschlag 104 ist, so schwingt der Finger so weit, wie es der Anschlag 104 zuläßt.
Verläßt ein Benutzer die mit der beschriebenen Vorrichtung ausgerüstete Nähmaschine ohne Aufsicht, so stauen sich natürlich Knöpfe in dem Rinnenbehälter 70 an, weil die Nähmaschine selbst nicht in Betrieb ist und daher kerne Knöpfe aus der Rinne in die Knopfklemme der Maschine zum Aufnähen auf Kleidungsstücke gefördert werden. Hier tritt nun der Finger 98 und der Anschlag 104 als Sicherheitsvorrichtung in Funktion, um das Verklemmen von Knöpfen im Rinnenbehälter oder im Füllgefäß zu verhindern. Jedesmal, wenn die Rolle 88 von einem Nocken 87 weg auf die Bodenfläche der Scheibe 27 läuft, schwingt der Fühlfinger 98, in F i g. 5 gesehen, gegen den Uhrzeigersinn. Wenn kein Knopf zwischen dem Fühlfinger und dem Anschlag 104 ist, so schwingt der Finger so weit, wie es der Anschlag 104 zuläßt.
so Wenn sich jedoch die Knöpfe weit genug in dem Rinnenbehälter und im Kanal 74 zurückstauen, um
einen Knopf in diesem Kanal liegenzulassen, so berührt das freie Ende des Fingers 98 diesen Knopf,
und die Welle 77 wird daran gehindert, durch die Nocken 87 über eine zum Öffnen der Klappe genügende
Entfernung bewegt zu werden. Der Knopf, der durch den Finger 98 berührt wird, hat die Wirkung
eines Halters oder Anschlags; obwohl sogar die Scheibe 27 ihre Umdrehungen fortsetzt, können die
Nocken 87 die Welle 77 über die Feder 97 nicht weit genug drehen, um die Klappe zum Öffnen zu bringen.
Die Feder 97 gibt lediglich nach, ohne die Welle zur Klappenöffnung hinreichend zu schwenken. Jedesmal,
wenn der Mitnehmer 88 auf einen Nocken 87 aufläuft, schwingt zwar die Welle ein wenig in der Richtung
zum öffnen der Klappe; jedoch solange ein Knopf zwischen dem Finger und dem Anschlag 104
ist, wird die Klappe daran gehindert, sich genügend
Claims (1)
- zu öffnen, um einem Knopf die Entladung vom Füllgefäß in den Führungskanal 74 zu erlauben. Dies ist erst wieder möglich, nachdem eine genügende Zahl von Knöpfen aus dem Rinnenbehälter 70 entfernt worden ist, um den Kanal 74 wieder frei zu machen, bevor der Finger 98 in die in Fig. 5 gezeigte Lage zurückkehren und die Klappe ihre normalen, wechselnden Tätigkeiten zum Öffnen und Schließen unter dem Einfluß der Scheibe 27 und der Nocken 87 wiederaufnehmen kann. Der Knopf, der das Öffnen der Klappe unterbrochen hatte, wird natürlich aus dem Kanal 74 in den Rinnenbehälter 70 gleiten, sobald unter ihm Raum im Rinnenbehälter frei wird, weil das leichte Schwenken der Welle 77 und des Fühlers 98 den Knopf jedesmal leicht freigibt, wenn der Mitnehmer 88 auf einen Nocken 87 aufläuft; wenn erst für den Knopf im Rinnenbehälter Bewegungsfreiheit geschaffen ist, so gleitet er einfach aus dem Kanal 74 in den Rinnenbehälter.Bei Benutzung des veranschaulichten Gerätes wird zunächst eine Anzahl von Knöpfen in das Füllgefäß eingegeben. Infolge der 45°-Neigung der Scheibe 27 setzen sich diese Knöpfe im unteren Teil des Füllgefäßes ab. Wenn der Motor 16 anläuft, drehen sich sowohl die Ladescheibe 27 als auch das Rührwerk 34 und 25 und die Festsetzstifte 31. Die Abweiser 34 halten die Knöpfe aufgerührt, und das Rührwerk 25, die Schwerkraft und die Zentrifugalkraft wirken zusammen, um die Knöpfe an die Wand 40 des Füllgefäßes zu führen, wo sie in den Ausschnitten 30 aufgenommen werden. Ein in der richtigen Lage, d. h. mit der kugeligen Höhlung 45 nach unten, befindlicher Knopf wird auf einem Festsetzstift 31 nach oben geführt, wenn die Scheibe 27 umläuft, wandert unter der Auskehrbürste 55 hinweg, ohne diese zu berühren, und tritt in die Entladekammer 76 ein. Ein falsch liegender Knopf, der mit seiner Seite 46 oben auf einem Stift 31 liegt, gleitet entweder sofort vom Stift ab, wenn die Scheibe 27 umläuft, oder er wird durch die Auskehrbürste 55 vom Stift weg in die Masse der Knöpfe an der Unterseite des Füllgefäßes zurückgestoßen, um durch einen anderen Festsetzstift 31 abermals aufgenommen zu werden.Solange sich die Knöpfe im Führungskanal 74 nicht weit genug aufgestaut haben, um einen Knopf in Berührung durch den Fühlfinger98 zu bringen, wenn dieser durch die sich deckenden Öffnungen 100 und 101 beim Umlauf der Scheibe 27 nach obenschwingt, öffnet und schließt sich die Klappe 80 abwechselnd; sie öffnet sich, wenn die Rolle 88 auf die aufeinanderfolgenden Nocken 87 aufläuft, und schließt sich, wenn die Rolle auf dem Boden der Scheibe in den Zwischenräumen zwischen den Nokken einläuft. Die richtig liegenden Knöpfe, die in die Kammer 67 geführt werden, werden durch die Wirkung des Abweisers 68, der Schwerkraft und der Zentrifugalkraft aus der Mündung 75 der Trommel 40 abgeladen, wenn die Klappe 80 offen ist, und werden durch den Kanal 74 in den Rinnenbehälter 70 geliefert. Stauen sich dagegen die Knöpfe im Rinnenbehälter bis in den Kanal 74 so weit zurück, daß ein Knopf zwischen den Finger 98 und den Anschlag 104 gerät, so wird die Klappe, wie zuvor beschrieben, am Öffnen gehindert und bleibt es so lange, wie ein Knopf zwischen dem Finger und dem Anschlag 104 Hegt.Patentanspruch:Werkstückzuführvorrichtung mit einem Führungskanal, mit einer nockengesteuerten und auf einer Schwingwelle gelagerten Verschlußklappe und mit einer in einem Füllgefäß umlaufenden, mit Taschen versehenen Scheibe, die selbst Nokken zur taktmäßigen Betätigung der Verschlußklappe über einen auf getrennter Schwingwelle sitzenden, federnd an den Nocken gehaltenen Nockentaster trägt, wobei die Verschlußklappe unabhängig von der Nockensteuerung bei Füllung des Führungskanals in ihrer Sperrlage verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingwelle (77) der Verschlußklappe (82) mittels einer Feder (84) in Richtung auf die Sperrlage der Verschlußklappe gedrängt wird und eine weitere, stärkere Feder (97) trägt, die den Nokkentaster (88) in federnder Anlage an den Nokken (87) hält, und daß der Nockentaster (88) an einem Arm (90) sitzt, der auf einer zu der Schwingwelle (77) benachbarten Welle (91) befestigt ist, die einen zweiten Arm (92) trägt, gegen welchen die von der Schwingwelle (77) getragene stärkere Feder (97) über einen auf dieser Schwingwelle (77) drehbaren Hebelarm (95) drückt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 129 311, 858 622;
USA.-Patentschriften Nr. 1 632 852, 2 754 954.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen709 519/336 3.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1237006XA | 1960-09-28 | 1960-09-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1237006B true DE1237006B (de) | 1967-03-16 |
Family
ID=22410334
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER30854A Pending DE1237006B (de) | 1960-09-28 | 1961-08-01 | Werkstueckzufuehrvorrichtung mit einem Fuehrungskanal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1237006B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE129311C (de) * | ||||
| US1632852A (en) * | 1924-02-09 | 1927-06-21 | Western Electric Co | Feeding device |
| DE858622C (de) * | 1943-07-16 | 1952-12-08 | Fritz Werner Ag | Selbsttaetiger Zufuehrungsapparat fuer gleichartige Werkstuecke |
| US2754954A (en) * | 1952-02-11 | 1956-07-17 | Cass S Kasper | Automatic feeder mechanism |
-
1961
- 1961-08-01 DE DER30854A patent/DE1237006B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE129311C (de) * | ||||
| US1632852A (en) * | 1924-02-09 | 1927-06-21 | Western Electric Co | Feeding device |
| DE858622C (de) * | 1943-07-16 | 1952-12-08 | Fritz Werner Ag | Selbsttaetiger Zufuehrungsapparat fuer gleichartige Werkstuecke |
| US2754954A (en) * | 1952-02-11 | 1956-07-17 | Cass S Kasper | Automatic feeder mechanism |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2801864C2 (de) | Vorrichtung zum Zählen und Ausgeben von Münzen | |
| DE3141514C1 (de) | Vorrichtung zum Entleeren von mit uebereinander liegendem Stueckgut beladenen Behaeltern | |
| DE1535069B2 (de) | Vorrichtung zum beschicken von spinn- oder zwirnmaschinen | |
| EP0764131B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur vereinzelung von losem blattgut | |
| EP0255599B1 (de) | Sortier- und Ausrichtvorrichtung für Hohlkörper | |
| DE2325534B2 (de) | Vorrichtung zum Sortieren von Münzen mit einer drehbaren Kreisscheibe | |
| DE959359C (de) | Vorrichtung zum Zufuehren von Warenstuecken bei Einwickel- oder Verpackungsmaschinen | |
| DE60108546T2 (de) | Vorrichtung für Maschinen zum Umordnen von Behältern, mit automatischen Mitteln zum Ausrichten und Abwerfen eines empfangenen Behälters | |
| DE69015329T2 (de) | Zufuhrvorrichtung für kleine teile. | |
| DE2328185A1 (de) | Einlegevorrichtung an kuvertiermaschine | |
| DE3507537C2 (de) | ||
| DE102018103676A1 (de) | Vorrichtung zur Bevorratung und Ausgabe von Verbindungselementen | |
| EP1671903A1 (de) | Vorrichtung zum vereinzelten Weitertransport von leichten Kleinteilen, wie insbesondere von Tabletten | |
| DE3226492A1 (de) | Vorrichtung zum ordnen von muenzen | |
| DE1237006B (de) | Werkstueckzufuehrvorrichtung mit einem Fuehrungskanal | |
| DE3536186A1 (de) | Vorrichtung zur zufuehrung stabfoermiger gegenstaende, beispielsweise zigaretten, zu einer behandlungsstation o. dgl. | |
| DE4422061C2 (de) | Vorrichtung zur aufeinanderfolgenden Zuführung von Teilen aus einem eine Mehrzahl von Teilen enthaltenden Aufnahmeraum zu einer Beschickungsstation | |
| DE2907824C2 (de) | Vorrichtung zum geordneten Abgeben von scheibenförmigen Gegenständen | |
| DE3910694C1 (de) | ||
| DE19639139C1 (de) | Futterautomat zum Beschicken von Futterstellen | |
| DE2849724C2 (de) | Vorrichtung zum Ausrichten von Flaschen | |
| DE60225926T2 (de) | Einstellbare vorrichtung zum ausrichten von behältern | |
| DE565279C (de) | Foerderbandbecher mit beweglichem Boden fuer Kartoffellegmaschinen | |
| DE68909763T2 (de) | System zum Beschicken von Zigarettenmaschinen mit Tabak. | |
| DE1948473A1 (de) | Maschine zum Foerdern und Ausrichten von Werkstuecken |