DE1234936B - Drehrost eines Zementschachtofens - Google Patents

Drehrost eines Zementschachtofens

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DE1234936B
DE1234936B DE1962R0033917 DER0033917A DE1234936B DE 1234936 B DE1234936 B DE 1234936B DE 1962R0033917 DE1962R0033917 DE 1962R0033917 DE R0033917 A DER0033917 A DE R0033917A DE 1234936 B DE1234936 B DE 1234936B
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DE
Germany
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web
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Pending
Application number
DE1962R0033917
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English (en)
Inventor
Eberhardt Disselen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinstahl Huettenwerke AG
Original Assignee
Rheinstahl Huettenwerke AG
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/21Arrangements of devices for discharging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
F27b
Deutsche Kl.: 31 al -
Nummer: 1234 936
Aktenzeichen: R 33917 VI a/31 al
Anmeldetag: 20. November 1962
Aüslegetag: 23. Februar 1967
Die Erfindung betrifft einen Drehrost eines Zementschachtofens mit einem radförmigen Unterteil und mit diesem verschraubten gitterförmigen Oberteilsegmenten.
Die bekannten Drehroste dieser Art haben den Nachteil, daß ihr Austragsquerschnitt verhältnismäßig klein ist, weil einerseits die Befestigungsschrauben in besonderen, in den Ecken der Austragslöcher des Rostes angeordnen Nocken sitzen und andererseits der Außenrand des Rostes ganz oder überwiegend aus undurchlässigen Segmentplatten besteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil der bekannten Drehroste zu beseitigen.
Gemäß der Erfindung liegen die Befestigungsschrauben der Segmente im Bereich der Stege selbst; dabei hat der Peripheriesteg des Rostoberteils, der die äußeren Enden der sich bis zum Außenrand des Rostes erstreckenden Stege der Segmente verbindet, Unterbrechungen.
Die Erfindung bricht demgemäß mit der bisher allgemein vorherrschenden Vorstellung, daß die Stege der Segmente nicht durch Schraubenlöcher geschwächt werden dürfen und daß der Ofenrand in Rosthöhe nach Möglichkeit durch am Rand ruhendes Material geschont werden muß. Es hat sich aber erwiesen, daß beide Vorstellungen zu Unrecht bestehen und daß mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Rostoberteils sowie dessen Befestigung auf dem Unterteil sich nicht nur der Austragsquerschnitt des Rostes erheblich erhöhen läßt, sondern daß auch mit dem erfindungsgemäßen Rost der Ofenrand in Rosthöhe sehr viel stärker gegen Verschleiß geschützt wird. Zugleich wird der Nachteil der bisherigen Drehroste, daß sich am Ofenrand eine starke Materialstauung einstellt, beseitigt. Schließlich wird mit der Erfindung auch die Windführung am Ofenrand verbessert.
Vorzugsweise erstrecken sich die Stege der gitterförmigen Oberteilsegmente im wesentlichen radial. Ferner empfiehlt es sich, den Abstand der Teile des Peripheriesteges voneinander etwa gleich dem Abstand der radialen Stege einzustellen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung hat der Kranz des Drehrostunterteils auf seinem äußeren Umfang Nocken zur Aufnahme von Befestigungsschrauben. Das Oberteil des Drehrostes liegt dabei mit einem Ringsteg auf dem Kranz auf. Der Ringsteg weist den Nocken entsprechende Schraubenpratzen auf, die in den Austrittsnischen des Peripheriesteges liegen. Mit einer solchen Ausgestaltung des Rostes läßt sich für den von der Materialsäule belasteten Drehrost eines Zementschachtofens
Anmelder:
Rheinstahl Hüttenwerke Aktiengesellschaft, Essen
Als Erfinder benannt:
Eberhardt Disselen, Mülheim/Ruhr
Rostoberteil eine gute Abstützung auf dem Rostunterteil erzielen. Zugleich kann der Rostunterteil einen solch kleinen Durchmesser erhalten, daß der Rostunterteil durch die Sinterzone des Ofens hindurch von oben in den Ofen eingelassen werden
ao kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen mit dem erfindungsgemäßen Rost ausgerüsteten Zementschachtofen im Längsschnitt,
F i g. 2 den Drehrost des Ofens gemäß F i g. 1 in größerer Darstellung in einem Schnitt nach Linie II-IIderFig.3,
F i g. 3 eine Draufsicht auf den Drehrost gemäß Fig. 2.
Ein aus einem Ofenkopf 1, einem Schacht mit Sinterzone 2 und einem Ofenunterteil 3 bestehender Zementschachtofen besitzt einen aus einem Oberteil 4 und einem Unterteil 5 bestehenden Drehrost der erfindungsgemäßen Ausführung. Die Antriebsvorrichtung des Drehrostes ist mit 6, eine Unterwindleitung mit 7 und eine Austragsschleuse mit 8 bezeichnet.
Der radförmige Unterteil 5 des Drehrostes sitzt mit einer Nabe 9 auf einem Königszapfen 10. Eine Anzahl Rippen 11 verbindet die Nabe 9 mit einem Kranz 12.
Der Rostoberteil 4 besteht aus einer in der Draufsicht quadratischen Krone 14 mit exzentrischem Höcker, die mittig auf dem Rostunterteil sitzt und mittels Schrauben 13 am Rostunterteil befestigt ist. Derjenige Teil des Rostoberteils, der zwischen der Krone 14 und einem gepanzerten Ofenwandring 15 (F i g. 1) liegt, besteht aus einzelnen Segmenten 16 und 17, von denen die Segmente 16 im wesentlichen rechteckförmig und die Segmente 17 im wesentlichen kreissektorförmig ausgebildet sind. Wie F i g. 3 erkennen läßt, setzt sich der Rostoberteil aus insge-
709 510/24(1

Claims (4)

samt vier um jeweils 90° gegeneinander versetzt angeordneten rechteckfönnigen Segmenten 16 und vier dazwischenliegenden sektorförmigen Segmenten 17 zusammen. Die Segmente 16 und 17 weisen an der dem Schachtinneren zugewandten Oberfläche in an sich bekannter Weise eine Verzahnung 20 auf. Die Segmente 16 und 17 bestehen aus Randstegen 21 und Mittelstegen 22, die die Segmentflächen in ein Gitter aufteilen- und zwischen denen Austragslöcher 23 liegen. Zur Befestigung der Segmente 16 und 17 an dem Drehrostunterteil dienen Schrauben 18, die mit Gegenmuttern 19 gesichert werden. Zur Aufnahme der Befestigungsschrauben 18 sind die Mittelstege 22 mit Bohrungen 24 versehen. Die mit den Bohrungen versehenen Längenabschnitte der Stege liegen auf ganzer Länge auf im Querschnitt T-förmigen Stegen 25 des Drehrostunterteiles 5. Bei einer Stegbreite von z. B. 60 mm erhalten die Schraubenlöcher einen Durchmesser von etwa 25 mm; die Schraubenlöcher sind an ihrem oberen Ende entsprechend der Schraubenkopfform konisch aufgeweitet. Im Bereich der Schraubenlöcher 24 ist die Verzahnung 20 auf der Rostoberseite fortgelassen, wie in Fig. 2 durch den Pfeil 26 angedeutet ist. Der Konus der Schraubenlöcher 24 ist zur Herstellung einer Drehsicherung für die Schraubenköpfe mit einer Nut 27 versehen. Die T-förmigen Stege 25 des Rostunterteils sind an den gelochten Stellen zu Rechtecken verdickt, wie in F i g. 2 zu erkennen ist. Die Segmente 16 und 17 erstrecken sich bis zum Außenrand des Rostes und sind auch im Bereich des Außenrandes gitterförmig ausgebildet. Die Gitterform wird dort erzeugt durch sich im wesentlichen radial erstreckende Stege 28 und 29 — bzw. bei dem Segment 16 durch Verlängerung der sich im wesentlichen radial erstreckenden Stege 21 und 22 — und durch Peripheriestege 30 und 31. Die Peripheriestege verbinden die radialen Stege paarweise miteinander, so daß dadurch Austragslöcher 32, 33 und 34 gebildet werden. Die Periepheriestege 30, die jeweils mit einem Randsteg 21 bzw. 28 verbunden sind, sind einander eng benachbart. Die Peripheriestege 31 haben einen freien peripheren Abstand α, der gleich groß dem freien Abstand der durch sie verbundenen radialen Stege 29 ist. Dadurch werden Austrittsnischen 35 gebildet, die durch den in F i g. 1 gezeichneten stählernen Wandring 15 ebenfalls Austragslöcher sind. Die Segmente sind in dem Außenwandbereich durch weitere schon beschriebene Schrauben 18 am Unterteil befestigt. Die Schrauben des Außenbereiches sitzen jedoch nicht in den Stegen selbst, sondern in besonderen Schraubenpratzen 36, die die Austrittsöffnungen 35 begrenzen. Die Schraubenpratzen 36 sind Verbreiterungen eines ringförmigen, um die Höhe der Verzahnung 20 niedrigeren Steges 37. Der Steg 37 liegt durchgehend auf dem Kranz 12 des Unterteiles auf. Für die Aufnahme der Schrauben 18 sind Nocken 38 an den Kranz angegossen, so daß sämtliche Befestigungsschrauben der Segmente gleich lang sind. F i g. 3 zeigt deutlich die überall mit ganzem Querschnitt wirksamen Austragslöcher 23. Da die Stege 22 in ihrem festgeschraubten Bereich auf ganzer Länge auf den Stegen 25 aufliegen, ist ihre Schwächung, die sie durch die Schraubenlöcher erfahren, erträglich. In der Zeichnung ist ferner leicht zu erkennen, daß der durch die Schraubenpratzen 36 breite ringförmige Steg 37 eine gute Stützwirkung auf die auf dem Rost aufliegende Materialsäule des Ofens ausübt. Während jedoch bei den bekannten Drehrosten von Zement-Schachtöfen sich diese undurchlässige Stützfläche bis zum Außenrand erstreckte und dort eine für den Austrag tote Zone bildet, besorgen bei dem erfindungsgemäßen Drehrost die Austragslöcher 32, 33, 34 und 35 einen Abzug auch des Randbereiches. Bei der bekannten Ausführung verklemmten sich Klinkerstücke zwischen dem Außenrand des Drehrostes und dem Mantelring 15, was zu einem schnellen Verschleiß des Mantelringes führte. Bei dem erfindungsgemäßen Drehrost hat sich gezeigt, daß der Verschleiß des Ringes 15 wesentlich kleiner ist. Mit dem erfindungsgemäßen Drehrost wird also nicht nur eine größere freie Austragsfläche erreicht, sondern auch eine längere Lebensdauer des Mantelringes 15. Hinzu kommt der Vorteil, daß der Drehrostunterteil nach der Zeichnung auf einen solch kleinen Durchmesser reduziert ist, daß er von oben her durch die verhältnismäßig enge Sinterzone 2 hindurch herabgelassen werden kann. Die bekannte Montage von unten her ist äußerst umständlich und läßt sich auf diese Weise vermeiden. Patentansprüche:
1. Drehrost eines Zementschachtofens mit einem radförmigen Unterteil und mit diesem verschraubten gitterförmigen Oberteilsegmenten, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschrauben (18) der Segmentstege (22) im Bereich der Stege selbst liegen und der die äußeren Enden der sich bis zum Außenrand des Rostes erstreckenden Stege (21, 22, 28, 29) der Segmente (16, 17) verbindende Peripheriesteg (30, 31) Unterbrechungen hat.
2. Drehrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (21, 22, 28, 29) sich im wesentlichen radial erstrecken.
3. Drehrost nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Teile (30, 31) des Peripheriesteges voneinander gleich dem Abstand der radialen Stege (21, 22, 28, 29) voneinander ist.
4. Drehrost nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kranz (12) des Drehrostunterteils (5) auf seinem äußeren Umfang Nocken (38) zur Aufnahme von Befestigungsschrauben (18) hat und das Oberteil (4) des Drehrostes auf dem Kranz (12) mit einem Ringsteg (37) aufliegt, dessen den Nocken (38) entsprechenden Schraubenpratzen (36) in den Austrittsnischen (35) des Peripheriesteges (30, 31) liegen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 865 991;
Zeitschrift »Zement-Kalk-Gips«, 7.Jg. 1954, S. 411.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1962R0033917 1962-11-20 1962-11-20 Drehrost eines Zementschachtofens Pending DE1234936B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB865991A (en) * 1959-01-09 1961-04-26 Ernst Guenter Loesche Discharge grate for kilns

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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GB865991A (en) * 1959-01-09 1961-04-26 Ernst Guenter Loesche Discharge grate for kilns

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