DE1234927B - Luftdicht verschliessbarer Sarg - Google Patents

Luftdicht verschliessbarer Sarg

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Publication number
DE1234927B
DE1234927B DEP37212A DEP0037212A DE1234927B DE 1234927 B DE1234927 B DE 1234927B DE P37212 A DEP37212 A DE P37212A DE P0037212 A DEP0037212 A DE P0037212A DE 1234927 B DE1234927 B DE 1234927B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coffin
cartridge
filter
capsule
membrane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP37212A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernard Julien Pothier
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1234927B publication Critical patent/DE1234927B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G17/00Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61G17/00Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns
    • A61G17/04Fittings for coffins
    • A61G17/048Adaptations or accessories specially adapted for decomposing gas
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
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    • A61G17/007Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns characterised by the construction material used, e.g. biodegradable material; Use of several materials
    • A61G17/0076Metal

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. σ.:
A61g
Deutsche Kl.: 3Oe-16
Nummer: 1 234 927
Aktenzeichen: P37212IXd/30e
Anmeldetag: 8. Juli 1965
Auslegetag: 23. Februar 1967
Die vorliegende Erfindung betrifft einen luftdicht verschließbaren Sarg, ζ. B. einen Metallsarg. Die Aufgabe besteht darin, einerseits das Freiwerden von Verwesungsgasen zu mindern oder zu unterdrücken und andererseits das Austreten von Gasen dieser Art, die trotz der getroffenen Maßnahmen sich noch bilden sollten, zu ermöglichen.
Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles noch näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die schematische Seitenansicht eines teilweise im Schnitt dargestellten Sarges, der in der erfindungsgemäßen Weise eingerichtet ist,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch ein Ventil mit seinem Filter und
F i g. 3 einen Längsschnitt durch eine Kapsel mit ihrer Gaskartusche.
Der F i g. 1 entnimmt man, daß der Metallsarg a mit einem Deckel b versehen ist, der auf dem Teil c unter Zwischenschaltung einer luftdichten Packung d befestigt ist. Der Sarg weist ferner, an den Wänden befestigt, ein automatisch arbeitendes Ventil e und einen Behälter/ auf. Der Behälter/ ist mit Mitteln versehen, um Gas abzugeben.
Das automatisch arbeitende Ventil e besteht im wesentlichen aus einem Ventilkörper 1 und einer im Inneren desselben vorgesehenen Ventilklappe. Dieser Ventilkörper 1 ist im Inneren eines an der Sargwand befestigten Behälters 2 vorgesehen. An den Behälter 2 schließt ein Filter 17 an, durch den die frei werdenden Gase nach außen entweichen können.
Der Ventilkörper 1 ist mittels einer Mutter 6 in dem Behälter 2 befestigt. Die Mutter 6 wird auf ein nach außen ragendes, mit einem Gewinde 4 versehenes Rohr aufgeschraubt. Das innere Ende 5 des Rohres bildet den Ventilsitz. Die Ventilklappe wird von einem Kolben 7 gebildet, der mit einem Stopfen 8 aus Gummi oder geeignetem plastischem Material versehen ist und dessen Stange 9 in einer Verschlußschraube 10 geführt ist. Zwischen dem Kopf des Kolbens 7 und der genannten Verschlußschraube 10 liegt eine Feder 11. Infolgedessen kann die Kraft, mit der sich der Kolben 7 auf seinem Sitz abstützt, leicht durch Herein- oder Herausdrehen der Schraube 10 eingestellt werden. Eine Gegenmutter 12 gestattet das Feststellen der Schraube 10 in der gewählten Lage.
Mit dem Behälter 2 ist ein Filter 17 verbunden, der von mehreren filternden Schichten gebildet wird, die zwischen einem metallischen Sieb 13 und einer Luftdicht verschließbarer Sarg
Anmelder:
Bernard Julien Pothier,
Mesves-sur-Loire, Nievre (Frankreich)
Vertreter:
Dr. H. Collenbusch, Patentanwalt,
Nürnberg, Oedenberger Str. 37
Als Erfinder benannt:
Bernard Julien Pothier,
Mesves-sur-Loire, Nievre (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 9. Oktober 1964 (PV 990 871)
perforierten Wand 14 vorgesehen sind. Bei dem dargestellten Beispiel ist der Behälter 2 mit seinem Filter 17 an der Wand 3 durch eine Schweiß- oder Lötnaht befestigt, und der perforierte Verschluß 14 des Sarges ist mittels Schrauben 15 befestigt, so daß er zum Anbringen der Filterschichten leicht abgenommen werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel weist der Filter eine Schicht oder ein Futter aus elastischem Baumwollgewebe, eine Schicht aus Aktivkohle und eine Schicht aus pflanzlichem, mit Chlorophyll imprägniertem Schwamm auf.
Im Falle eines Überdruckes in dem Sarg oberhalb des vorgesehenen Wertes öffnet sich das Ventil, und die Gase entweichen durch den Filter, wobei die unangenehmen Gerüche vollständig beseitigt werden.
Der Sarg trägt andererseits, wie dies F i g. 3 zeigt, ebenfalls im Inneren und an seiner Wand befestigt, die Vorrichtung, die dazu dient, den Verwesungsprozeß zu mindern oder auch ganz zu unterdrücken. Bei dem Ausführungsbeispiel weist diese Vorrichtung einen Behälter 20 auf, der z. B. durch Löten oder Schweißen an der Wand 21 im Inneren des Sarges angebracht ist. Der Behälter 20 ist mit einer Anzahl Löcher 22 versehen. Er trägt im Inneren ein rohrförmiges Futter 23, das an seinem nach dem Sarginneren gerichteten Ende mit Löchern 24 versehen ist. Auf diese Weise wird zwischen dem Behälter 20 und
709 510/10
dem Futter 23 eine Druckminderungskammer 25 gebildet.
Das Futter 23 ist zur Aufnahme einer Kartusche 26 bestimmt, die das Gas, das man einzuführen wünscht, enthält, z. B. komprimiertes Kohlendioxyd (CO2). Diese Kartusche ist einerseits mit einem Mundstück 27 versehen, das durch eine Membrane oder einen Endverschluß 28, z. B. aus Plastik, verschlossen wird. Das Futter 23 ist andererseits mit einem Dorn 29 und einem Innengewinde 30 versehen. Durch Eindrehen einer Schraube 31 in das Gewinde 30 wird die Membrane 28 durch den Dorn 29 verletzt, und das Gas strömt, nachdem es sich in der Kammer 25 entspannt hat, in den Sarg. Die in dem Sarg enthaltene Luft wird somit allmählich durch das automatische Ventile entfernt. Wenn das Austreten des Gases beendet ist, schließt sich das Ventil wieder und der Sarg enthält nunmehr das inerte Gas, gemischt mit einem schwachen Luftanteil. Um sicher zu sein, daß der verbleibende Sauerstoffanteil genügend gering ist, genügt es, den Inhalt der Kapsel 26 zu berechnen oder mehrere Vorrichtungen zur Entwicklung von Gas vorzusehen.
Der vorgenommene Ersatz des Sauerstoffs durch ein neutrales Gas hat zur Folge, daß der Verwesungs-Vorgang vermindert oder sogar unterbunden wird.
Das entwickelte Gas kann anstatt neutral auch ein Gas mit antiseptischen Eigenschaften sein.

Claims (6)

Patentansprüche: 30
1. Luftdicht verschließbarer Sarg, gekennzeichnet durch eine Kartusche im Innenraum des Sarges, die ein nicht aus Sauerstoff bestehendes Gas enthält und von außen geöffnet werden kann, sowie durch ein automatisches Überdruck-Auslaßventil mit einem Filter.
2. Sarg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Überdruckventil mit einer Feder und einer Gewinderegulierung versehen und der genannte Filter auf einer in der Wand des Sarges angebrachten Perforation vorgesehen ist.
3. Sarg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Filter aus einem Sieb, einer Baumwoll-Filterschicht, einer Schicht aus Aktivkohle und einer schwammartigen, mit antiseptischen Mitteln imprägnierten Schicht besteht, wobei diese Schichten innerhalb der Perforation an der Wand des Behälters abnehmbar befestigt sind.
4. Sarg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kartusche in einer Kapsel angeordnet ist, die mit dem Innenraum des Sarges in Verbindung steht.
5. Sarg nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Kapsel einen Stoff enthält, der an der Zersetzung nicht teilnimmt, wobei die genannte Kapsel in das Innere des Sarges vorspringt und mit diesem über Perforationen in Verbindung steht und im Inneren in einem rohrförmigen Futter eine Kartusche zur Gasentwicklung enthält, wobei die genannte Kartusche einen von einer Membrane verschlossenen Teil und von außen bedienbare Mittel aufweist, die die genannte Membrane zu perforieren gestatten.
6. Sarg nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige, die Kartusche enthaltende Futter an einem seiner Enden einen Dorn aufweist, der an der genannten Membrane angreift, und am anderen Ende eine von außen bedienbare Schraube vorgesehen ist, um die genannte Kartusche gegen den Dorn zu pressen und sie dadurch zu öffnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 510/10 2. 67 © Bundesdruckerei Berlin
DEP37212A 1964-10-09 1965-07-08 Luftdicht verschliessbarer Sarg Pending DE1234927B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1234927X 1964-10-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1234927B true DE1234927B (de) 1967-02-23

Family

ID=9677672

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP37212A Pending DE1234927B (de) 1964-10-09 1965-07-08 Luftdicht verschliessbarer Sarg

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DE (1) DE1234927B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4924565A (en) * 1989-03-28 1990-05-15 Fordyce Rathjen Body container

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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