DE1234913B - Mit Netz-Wechselspannung betriebener Flammenwaechter - Google Patents

Mit Netz-Wechselspannung betriebener Flammenwaechter

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DE1234913B
DE1234913B DE1963D0040872 DED0040872A DE1234913B DE 1234913 B DE1234913 B DE 1234913B DE 1963D0040872 DE1963D0040872 DE 1963D0040872 DE D0040872 A DED0040872 A DE D0040872A DE 1234913 B DE1234913 B DE 1234913B
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transformer
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DE1963D0040872
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Arne Jensen
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/12Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using ionisation-sensitive elements, i.e. flame rods
    • F23N5/126Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using ionisation-sensitive elements, i.e. flame rods using electrical or electromechanical means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/12Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using ionisation-sensitive elements, i.e. flame rods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Mit Netz-Wechselspannung betriebener Flammenwächter Die Erfindung betrifft einen mit Netz-Wechselspannung betriebenen Flammenwächter, dessen Meßkopf eine über Null liegende Durchlaßspannung aufweist, insbesondere durch eine von der Flamme ionisierbare Strecke mit Gleichrichterwirkung gebildet ist.
  • Flammmenwächter sind in der Regel so gebaut, daß beim Auftreten der Flamme ein Strom über den Meßkopf und ein in Reihe damit liegendes Relais fließt. Da bei wechselstromgespeisten Flammenwächtern nicht sicher ist, ob der Erregerstrom des Relais durch die Flamme oder durch einen Kurzschluß hervorgerufen wird, hat man einen Meßkopf verwendet, der eine Gleichrichterwirkung zeigt, z. B. durch Verwendung eines Meßgliedes mit Gleichrichtereffekt oder eines mit dem Meßglied in Reihe liegenden Gleichrichters, und diese Anordnung mit einem durch einen Kondensator überbrückten Gleichstromrelais in Reihe geschaltet. In diesem Fall wird die Flamme durch einen Halbwellen-Gleichstrom vom Relais angezeigt, während ein Kurzschlußwechselstrom am Relais vorbeigeführt wird.
  • Sowohl für die Wechselstromanzeige als auch für die Gleichstromanzeige werden im Meßkopf häufig Elemente verwendet, die eine über Null liegende Durchlaßspannung aufweisen. Dies kann sowohl für das Meßglied selbst als auch für den gegebenenfalls verwendeten Gleichrichter zutreffen. Gerade billige und robuste Elemente, die für den Flammenwächter besonders geeignet wären, leiden unter dieser Erscheinung. Sie führt dazu, daß der Meßkopf erst leitend wird, wenn der speisende Wechselstrom die Durchlaßspannung erreicht hat, d. h., von jeder durchzulassenden Halbwelle kann nur ein Teil zu Anzeigezwecken ausgenutzt werden. Hierdurch sinkt der für die Relaisbetätigung wichtige Effektivwert des Anzeigestromes ganz erheblich. unter den Effektivwert des speisenden Wechselstroms.
  • Die erwähnten Nachteile gelten beispielsweise für einen bekannten Ionisations-Flammenwächter, der mit der sinusförmigen Netzwechselspannung betrieben wird.
  • Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, bei einem mit Netz-Wechselspannung betriebenen Flammenwächter der eingangs beschriebenen Art ein besseres Ansprechen des Relais zu erhalten, ohne daß am Meßkopf irgendeine Änderung vorgenommen werden muß. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen Netz und Meßkopf eine Transformationsvorrichtung geschaltet ist, die die Sinuswellen der Netz-Wechselspannung im wesentlichen in Rechteckwellen umwandelt. Unter Rechteckwellen werden solche Wellenformen verstanden, die zumindest unmittelbar nach dem Nulldurchgang, zumeist aber auch unmittelbar vor dem Nulldurchgang, eine sehr große Steigung besitzen. Diese Steigung soll mindestens doppelt so groß sein wie diejenige eines gleich großen sinusförmigen Wechselstroms und vorzugsweise möglichst dicht bei 90° liegen. Bei einer solchen Wellenform wird die Durchlaßspannung fast unmittelbar nach dem Nulldurchgang erreicht; daher wird die Halbwelle im wesentlichen vollständig durch den Meßkopf hindurchgelassen. Wegen der längeren Durchlaßzeit ist der Effektivwert des Erregerstroms für das Relais höher. Außerdem wird dieser Effektivwert noch dadurch gesteigert, daß die hindurchgelassene Halbwelle von Anfang an einen, verglichen mit der Sinuswelle, hohen Augenblickswert hat. Durch die Erfindung wird daher nicht nur das einwandfreie Arbeiten mit einem Meßkopf sichergestellt, der eine über Null liegende Durchlaßspannung aufweist, sondern auch eine bessere Ausnutzung des zur Verfügung gestellten Stromes und damit ein besseres Ansprechen des Flammenwächter-Relais gewährleistet.
  • Ganz besondere Vorteile bringt der erfindungsgemäße Vorschlag bei einem bekannten Flammenwächter, dessen Meßkopf eine durch die Flamme ionisierbare Strecke aufweist. Bei dieser Anordnung liegt die Durchlaßspannung relativ hoch, so daß Hemmungen bestanden, ein solches Meßglied einzusetzen, obgleich es eine Fülle von Vorteilen in sich birgt. Man kann nämlich diese ionisierbare Strecke einfach zwischen zwei Elektroden ausbilden und unmittelbar an die Flamme heranführen. Man kann ferner die ionisierbare Strecke gemäß einem älteren Vorschlag durch zwei unterschiedlich bemessene Elektroden begrenzen und hierdurch die Gleichrichterwirkung in das Meßglied einbeziehen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Transformator gemäß einem älteren Vorschlag der Zündtransformator einer Zündvorrichtung ist, dessen Zündelektroden den Meßkopf bilden, so daß eine kombinierte Zünd-und Flammenwächtervorrichtung entsteht.
  • Die Erzeugung der Rechteckwellen kann auf vielerlei Weise geschehen. Besonders einfach ist es, wenn eine Vorschaltdrossel mit der Primärseite eines Transformators in Reihe liegt, an dessen Sekundärseite der Meßkopf angeschlossen ist. Die Form der Rechteckwellen kann noch dadurch verbessert werden, wenn der Transformator zusätzlich durch eine Doppel-Zener-Diode belastet ist.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 ein Schaltbild für eine Flammenwächteranordnung gemäß der Erfindung, die mit einer Zündvorrichtung kombiniert ist, und F i g. 2 die in diesem Schaltbild auftretenden Spannungen.
  • In F i g. 1 ist in die erste Primäranschlußleitung 1 zwischen die Netzklemme 2 und die Primärwicklung 3 des Transformators der Hauptschalter 4, der Zündschalter 5 und eine Drossel 6 gelegt. Mit Hilfe des Zündschalters 5 kann über die Leitung 7 ein Teil der Primärwicklung 3 kurzgeschlossen werden. An die Sekundärwicklung 8 sind die beiden unterschiedlich geformten Elektroden 9 und 10 angeschlossen. In Reihe damit liegt das Gleichstromrelais 11 und der dieses überbrückende Kondensator 12. An eine Tertiärwicklung 13 des Transformators ist eine Doppel-Zener-Diode 14 angeschlossen.
  • Die Elektroden 9 und 10 sind Zündelektroden, zwischen denen bei Anlegen einer erhöhten Spannung, z. B. 2 kV, wie sie beim Betätigen des Schalters 5 auftritt, Zündfunken überschlagen. Im Normalbetrieb dagegen liegt an diesen Elektroden eine geringere Spannung, beispielsweise 1 kV. Die Strecke zwischen den beiden Elektroden wird nur bei Ionisation, die beim Vorhandensein einer Flamme auftritt, leitend. Daher kann der Sekundärkreis auch als Flammenwächter benutzt werden.
  • Infolge der unterschiedlich bemessenen Zündelektroden 9, 10 tritt im Sekundärkreis eine gewisse Gleichrichterwirkung auf, die dazu führt, daß der von der Netzwechselspannung herrührende Strom eine Gleichstromkomponente aufweist. Diese Gleichstromkomponente bringt das Gleichstromrelais 11 zum Ansprechen. Der Wechselstromgehalt wird über den Kondensator 12 am Relais vorbeigeleitet. Das Gleichstromrelais 8 kann daher einen Schaltbefehl, beispielsweise zum Einspeisen des Brennstoffes geben, sobald und solange die Flamme brennt und die Strecke zwischen den Elektroden ionisiert. Im Kurzschlußfall oder wenn die beiden Zündelektroden über einen Ableitungswiderstand miteinander verbunden sind, fällt die Gleichrichterwirkung fort. Das Gleichstromrelais 11 wird nicht mehr erregt, so daß die Brennstoffzufuhr unterbrochen wird.
  • Für die Erfindung ist wesentlich, daß an den Elektroden 9, 10 nicht eine sinusförmige Wechselspannung anliegt, wie sie durch die Netzwechselspannung Ua normalerweise dem Sekundärkreis aufgeprägt wird. Die Verwendung der Vorschaltdrosse16 stellt sicher, daß die sekundärseitige Wechselspannung sehr steile Flanken besitzt. Die im Tertiärkreis angeordnete Zener-Diode 14 gibt der Spannung durch Amplitudenbegradigung eine ziemlich genaue Rechteckform.
  • Der hierdurch erzielte Erfolg wird an Hand der F i g. 2 erläutert. Im linken Teil ist die bekannte Ausführungsform dargestellt, bei der die Sekundärspannung U1 ebenfalls Sinusform hat. Wenn die ionisierbare Strecke zwischen den Elektroden 9 und 10 eine Durchlaßspannung UD besitzt, kann der Sekundärstrom h erst einige Zeit nach dem Nulldurchgang einsetzen, so daß sich eine recht kurze Durch= laßdauer Dl ergibt.
  • Wenn im Gegensatz dazu die Sekundärspannung U2 Rechteckwellenform besitzt, wie es im rechten" Teil der F i g. 2 dargestellt ist, wird die Durchlaßspannung UD schon unmittelbar nach dem Nulldurchgang erreicht, so daß sich für den Sekundärstrom 1Z eine längere Durchlaßzeit D2 ergibt.
  • Das veranschaulichte Ausführungsbeispiel kann in vielerlei Hinsicht abgewandelt werden. Beispielsweise kann die Zener-Diode 14 direkt in den Primär-oder Sekundärkreis eingebaut werden. Die aus Gleichstromrelais 11 und Kondensator 12 bestehende Parallelschaltung kann auch primärseitig angeordnet werden, da auch auf dieser Seite eine Gleichstromkomponente auftritt, wenn die Flamme die Strecke zwischen Elektroden 9, 10 ionisiert. Die Drossel 6 muß nicht als besonderes Glied eingeführt werden. Sie kann beispielsweise dadurch erzeugt werden, daß der Eisenkern des Transformators einen Streuflußpfad zwischen der Primärwicklung 3 und den übrigen Wicklungen 8, 13 besitzt. Die Schaltung eignet sich auch für andere Meßköpfe als das Elektrodenpaar 9, 10, beispielsweise eine aus Photowiderstand und Gleichrichter mit über Null liegender Durchlaßspannung bestehende Anordnung. Umgekehrt können auch andere Rechteckwellenerzeuger als die hier beschriebene Kombination aus Vorschaltdrossel6 und Zener-Diode 14 zur Speisung des Flammenwächters benutzt werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Mit Netz-Wechselspannung betriebener Flammenwächter, dessen Meßkopf eine über Null liegende Durchlaßspannung aufweist, insbesondere durch eine von der Flamme ionisierbare Strecke mit Gleichrichterwirkung gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Netz und Meßkopf eine Transformationsvorrichtung geschaltet ist, die die Sinuswellen der Netz-Wechselspannung im wesentlichen in Rechteckwellen umwandelt.
  2. 2. Flammenwächter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorschaltdrossel mit der Primärseite eines Transformators in Reihe liegt, an dessen Sekundärseite der Meßkopf angeschlossen ist.
  3. 3. Flammenwächter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator zusätzlich durch eine Doppel-Zener-Diode belastet ist.
  4. 4. Flammenwächter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator der Zündtransformator einer Zündvorrichtung ist, dessen Zündelektroden den Meßkopf bilden. In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Gas-Wärme<c, März 1958, Heft 3, S. 103 u. 104.
DE1963D0040872 1963-01-31 1963-01-31 Mit Netz-Wechselspannung betriebener Flammenwaechter Pending DE1234913B (de)

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AT37064A AT251165B (de) 1963-01-31 1964-01-17 Wechselstromgespeister Flammenwächter
CH57864A CH422207A (de) 1963-01-31 1964-01-20 Flammenwächter mit Wechselstromspeiseeinrichtung
DK41664A DK114142B (da) 1963-01-31 1964-01-28 Vekselstrømsfødet flammeovervågningsanlæg.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH422207A (de) 1966-10-15
AT251165B (de) 1966-12-27
DK114142B (da) 1969-06-02

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