DE122141C - - Google Patents

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DE122141C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/14Closures or guards for keyholes

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  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
: Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Schlüssellochverschlufs für Sicherheitsschlösser für Geldschränke u. dergl., bei; dem das Schlüsselloch durch eine bewegliche Platte in Verbindung mit einem Verschlüfsstopfen verdeckt wird, welcher die Auisenseite der Thür ganz glatt erscheinen läfst und welche beiden Theile in einer an dem Schloisgehäuse befestigten Hülse untergebracht sind und durch den Drehgriff des Schlosses bewegt werden können, so dafs beim Zurückziehen des Riegels der Verschlüfsstopfen unter Zuhülfenahme der inneren Schlüssellochverschlufsplatte auf der Gehäusewandung selbstthätig aus der Schlüsselführung herausspringt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Ansicht, zum Theil geschnitten, Fig. 2 einen Längsschnitt nach a-a (Fig. 1), Fig. 3 eine Ansicht der Schlofsgehäusevorderseite.
Der das in der Thür 1 oder auch in der Schlofsgehäusevorderwand befindliche Schlüsselloch verdeckende Stopfen 2 (Fig.2) ist auf seiner Aufsenseite glatt und so dicht in dieThürwand oder in die Schlofsgehäusevorderwand eingesetzt, dafs möglichst ein Erkennen dieser Stelle vermieden wird. Durch eine geeignete Vorrichtung wird der Schlüssellochverschlufsstop fen in dieser Lage festgehalten und springt, nachdem eine Auslösung erfolgt ist, selbstthätig aus der Oeffnung heraus. Der Stopfen 2 greift mit seinem, dem Querschnitt des Schlüsselbartes entsprechend gestalteten Schaft 3 in die Hülse 4 der Schlüssellochverschlüfsplatte. 5 ein und liegt mit seiner im Schaft angeordneten Spiralfeder 6 gegen die Verschlufsplatte 5 an, so dafs nach Auslösung eines Riegels 7, der mit seinem wirksamen Ende in die Aussparung 8 des Schaftes 3 eingreift, der Verschlufsstopfen 2 selbstthätig aus der Schlüsseleinführungsöffnung herausspringt. Bewegt wird der Riegel 7 durch einen Hebel 9. Der doppelarmig ausgebildete Hebel 9 hat bei ο seinen Drehpunkt und wird beeinflufst von einem Excenter 10, welches auf einer auf dem Schaft 11 des Drehgriffes angeordneten Hülse 12 befestigt ist. Diese Hülse nimmt das freie Ende des Schaftes 11 des Drehgriffes 13 auf und wird in einem Gehäuse 14, welches die Bewegungsorgane für den durch Drehgriff bewegten Hauptriegel aufnimmt, geführt.
Es kann somit, nachdem die Schlüsseleinführungsöffnung in der Thür der Schlofsgehäusevorderplatte freigelegt ist, der Schlüssel in das Gehäuse bezw. die Hülse 4 zwecks Bethätigung der Verschlufsplatte 5 und zwecks Oeffnens des Schlofsgehäuses eingeführt werden. Das Gehäuse 4 ist vermittelst Schrauben auf der Deckplatte 15 des Schlofsgehäuses befestigt und besitzt in seinem Inneren ein. den Schlüsselbart aufnehmendes Drehstück 16, an welchem der Riegel 7 drehbar befestigt ist. Damit nun der Riegel 7, nachdem der Hebel 9 zurückgezogen ist, selbstthätig aus der . Aussparung 8 des Stopfenschaftes 3 hinaustritt, ist eine Feder 17 an dem Drehstück 16 befestigt, welche den Riegel 7 in Pfeilrichtung 18 bethätigt. Die Schlüssellochöffnung des Dre'hstückes 16 correspondirt mit der-
jenigen des Gehäuses oder Hülse 4, und wird diese Stellung dadurch gesichert, dais der an einer am Drehstück 16 befestigten Feder 19 angeordnete Stift 20 in die Aussparung 21 des Gehäuses eingreift. Die rundliche Form des Stiftes 20 und die der Aussparung 21 gestatten ein leichtes Auslösen.
Führt man nun den Schlüssel in das Gehäuse oder in die Hülse 4 bezw. dessen Drehstück 16 ein, so kann man hierauf das letztere leicht mit dem Schlüssel drehen und dann vermittelst eines Druckstiftes des Schlüssels die Verschlufsplatte 5 verschieben. Die das Schlüsselloch des Schloisgehäuses verdeckende Platte 5, welche an dem Gehäuse bezw. Hülse 4 ihre Führung hat und auf der Deckplatte des Schlofsgehäuses gleitet, besitzt ebenfalls ein Schlüsselloch 22. Um in das Schlofsgehäuse zu gelangen, mufs die Platte 5 von dem Schlüssel so eingestellt werden, dafs ihr Schlüsselloch mit dem Schlüsselloch des Schlofsgehäuses zusammenfällt. Hierzu ist es erforderlich, nach Einführung des (nicht gezeichneten) Schlüssels vermittelst eines aus dem Schlüsselbart hervortretenden Druckstiftes eine an der Deckplatte befestigte Feder 23 niederzudrücken, die mit ihrem Ansatz in eine Oeffnung der Platte 5 eingreift. Ist durch Niederdrücken der Feder der Ansatz aus der Oeffnung der Vertiefung der Platte entfernt, so kann man durch Drehung des Schlüssels mittels des in die Oeffnung der Platte 5 eingreifenden Druckstiftes die Platte 5 in Pfeilrichtung 24 (Fig. 1) bewegen, wobei der in das Schlofsgehäuse eingreifende Stift 25 der Platte 5 auf einem an einer im Schlofsgehäuse angeordneten Feder befestigten Keil 27 entlang gleitet. Ist die Platte 5 in ihrer Endstellung und deckt sich die Schlüsselöffnung mit derjenigen des Gehäuses, so ist der in das Gehäuse eingreifende Stift 25 am Ende des Keiles 27 angekommen und letzterer schnappt infolge der Federwirkung vor den Stift 25, so dais ein Zurückfedern der P.latte nicht eintreten kann. Somit ist dann der Zugang des Schlüssels zu dem eigentlichen Schlofsgehäuseinneren freigelegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch : ■
    Schlüssellochverschlufs für Sicherheitsschlösser, dadurch gekennzeichnet, dafs der an sich bekannte, von einer Feder beeinflufste Verschlufspfropfen (2) durch einen an einem Drehstück (16) drehbar befestigten Riegel (7) dadurch in der. Verschlufsstellung gesichert wird, dafs der Riegel (7) beim Drehen des Griffes (13) unter Vermittelung eines an diesem angeordneten Excenters (10) und eines Winkelhebels (9) mit seinem freien Ende in ein Loch (8) des Verschlufspfropfens ■hineingedreht wird, während bei Rückdrehung des Griffes (13) eine an dem Drehstück befestigte Feder (17) den Riegel (7) aus dem Loche (8) des Verschlufspfropfens herausdreht, so dafs dieser von seiner gegen eine weitere Schlüssellochdeckplatte (5) anliegenden Feder (6) aus seinem Hülsenlager (4) herausgedrängt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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