DE1220246B - Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von aus gemusterten Streifen schraubenfoermig gewickelten Rohren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von aus gemusterten Streifen schraubenfoermig gewickelten Rohren

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DE1220246B
DE1220246B DE1962R0033194 DER0033194A DE1220246B DE 1220246 B DE1220246 B DE 1220246B DE 1962R0033194 DE1962R0033194 DE 1962R0033194 DE R0033194 A DER0033194 A DE R0033194A DE 1220246 B DE1220246 B DE 1220246B
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cutting
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pipe section
tube
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Application number
DE1962R0033194
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Inventor
Francis Goff Glasby
Ernest Bradbury Robinson
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Robinson and Sons Ltd
Original Assignee
Robinson and Sons Ltd
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    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31CMAKING WOUND ARTICLES, e.g. WOUND TUBES, OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31C3/00Making tubes or pipes by feeding obliquely to the winding mandrel centre line
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/16Cutting rods or tubes transversely
    • B26D3/161Cutting rods or tubes transversely for obtaining more than one product at a time

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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 31 c
Deutsche Kl.: 54 c-2
Nummer: 1220 246
Aktenzeichen: R33194VIIb/54c
Anmeldetag: 24. Juli 1962
Auslegetag: 30. Juni 1966
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schneiden von aus gemusterten Streifen von Papier, Pappe od. dgl. schraubenförmig gewickelten Rohren, deren Länge innerhalb zulässiger Toleranzen voneinander abweichen.
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Zur Zeit ist es üblich, eine Rohrlänge in mehrere einzelne Rohrabschnitte unter Verwendung von Einrichtungen mit. mehreren Messern zu unterteilen, bei der die Messerabstände vorher entsprechend der Länge der gewünschten Abschnitte eingestellt werden. Diese Messeranordnung nimmt gegenüber der zu durchtrennenden Rohrlänge eine solche Stellung ein, daß sie deren eines Ende festlegt. Die Rohrlänge wird dann in Register mit dem auf dem Rohr befindlichen Muster durchtrennt. Diese Rohrlänge fällt jedoch wegen, Ungenauigkeiten beim Wickeln des Musterbandes und beispielsweise durch unterschiedliche Papierbandspannung hervorgerufene Schwankungen des Wicklungswinkels nicht immer in der gewünschten genauen Länge an. Ist beispielsweise die Rohrlänge etwas zu groß ausgefallen, so ergibt ihre Trennung in mehrere Teile vorbestimmter Länge ein das eine Ende der Rohrlänge bildendes Teil, das eine relativ große Längenabweichung vom Sollmaß besitzt, dessen Überstand als Abfall abgeschnitten wird. Falls jedoch die ursprüngliche Rohrlänge etwas kleiner als das Nennmaß ausgefallen ist, so erhält das eine, am Rohrlängenende liegende Teil eine relativ beträchtlich zu kleine Länge. Aus diesem Grunde wird bei den bekannten Verfahren an der Stelle, wo die Rohrlängen abgeschnitten werden, zum Freilassen eines Spaltes in den Mustern eine vergleichsweise kurze Länge des Rohres nicht mit dem Muster versehen. Dieses Rohrstück wird als Trimmlänge bezeichnet.
Dadurch ist es möglich, eine Rohrlänge so abzuschneiden, daß an einem Ende das Ende des Einheitsmusters in Register liegt und daß am anderen Ende der Rohrlänge das Muster kurz vorher aufhört, so daß die Rohrlänge in mehrere Abschnitte gleicher Länge geteilt werden kann.
Nachteilig ist bei diesem Verfahren, daß einmal immer das Trimmstück genannte Teil abgeschnitten und als Abfall betrachtet werden muß und zum anderen, falls die Musterbewicklung des Rohres einmal zu klein ausfällt, ein Rohrabschnitt hergestellt wird, der an einem Ende einen Rand ohne Muster besitzt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs ge-Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von aus gemusterten Streifen schraubenförmig
gewickelten Rohren
Anmelder:
Robinson & Sons Limited,
Chesterfield, Derbyshire (Großbritannien)
Vertreter:
Dr. W. Müller-Bore und DipL-Ing. H. Gralfs,
Patentanwälte, Braunschweig, Am Bürgerpark I
Als Erfinder benannt:
Francis Goff Glasby,
Ernest Bradbury Robinson,
Chesterfield, Derbyshire (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 24.JuIi 1961 (126 344)
nannten Gattung zu schaffen, bei dem bzw. der diese Nachteile vermieden werden und die die Einhaltung einer gleichen Länge der einzelnen Rohrstücke bzw. Behältermäntel innerhalb gewisser Genauigkedtsgrenzen und die Übereinstimmung des Streifenmusters mit der jeweiligen Länge des Rohrstückes bzw. dös Behältermantels gewährleisten.
Erfindungsgemäß erfolgt das Schneiden von derartigen Rohren durch mehrere Messer in Behältermäntel von pro Rohr gleicher Mantellänge durch Ausnutzung des beispielsweise beim Schneiden von Walzwerkblöcken in gleiche Teilblöcke bekannten Prinzips der gleichmäßigen Aufteilung des Toleranzfehlers auf den Messerabstand.
Vorzugsweise erfolgt das Schneiden von Rohren, wobei ein eine Anzahl von einheitlichen Mustern tragendes Rohrstück in eine entsprechende Anzahl von Behältermänteln zerschnitten wird, dadurch, daß ein Tastglied die Lage des einen Endes der Mustergruppe auf dem Rohrstück bezüglich des anderen als Bezugsstelle verwendeten Endes abtastet und die Messereinstellung für den Schneidvorgang steuert.
Bei einer weiteren Ausführungsform, bei der die Rohre während ihrer Herstellung durchschnitten werden, kann vorgesehen sein, daß die Lage einer auf dem um das Rohr gewickelten Musterstreifen
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befindlichen Kontrollmarke ermittelt wird und daß lungen in einem Zeitpunkt vor dem Zusammen-
das der Wickelvorrichtung am nächsten liegende drücken der nachgiebigen Buchsen;
Messer auf einen vorbestimmten Abstand bezüglich F i g. 4 zeigt das hydraulische Ventil, das von dei
dieser Kontrollmarke gebracht wird und als Bezugs- in F i g. 3 ersichtlichen Nockenwelle 36 betätigt wird,
stelle für die Messereinstellung dient. 5 nach dem Absperren des zum Zusammendrücken
Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfah- der nachgiebigen Buchsen verwendeten zusätzlichen
rens mit wenigstens einem das zu zerschneidende Druckmediums;
Rohrstück aufnehmenden Dorn und einer diesem Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie 5-5 dei
zugeordneten Schneideinrichtung zum Abtrennen der F i g. 2 und läßt die relative Lage einer nachgiebigen
einzelnen, mit einem Einheitsmuster versehenen Be- io Buchse zu einem Trennmesser erkennen;
hältermäntel kennzeichnet sich erfindungsgemäß da- F i g. 6 ist eine schematische Darstellung dei
durch, daß die Messer auf einer Halterung verschieb- Nockenwelle 36 und zeigt die relative Lage diesei
bar angeordnet sind, daß eine Einrichtung vorge- Welle zu den'Trennmessern;
sehen ist, die die Messung der aufzuteilenden Länge Fig. 7 ist ein Zeitsohaltdiagramm für die Haupt-
des Rohrstückes ermöglicht, und daß eine weitere 15 nockenwelle der Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 9;
Einrichtung vorhanden ist, die die Messerabstände F i g. 8 zeigt schematisch eine Einrichtung zum
gleichzeitig und entsprechend der ermittelten Länge zeitlichen Abstimmen des Betriebes der Haupt-
des Rohrstückes unter Beibehaltung des Ursprung- nockenwelle der F i g. 7 und der Schaltvorrichtung
liehen Abstandsverhältnisses einstellt. für die Dorne sowie Einrichtungen, mit denen die
Dabei kann vorgesehen sein, daß zur Messung der 20 Dorne um ihre Achsen gedreht werden können;
Rohrstücklänge eine Anschlagschulter und für das F i g. 9 zeigt in einer Seitenansicht die Schaltein-
freie Rohrstückende ein mit der die Messer einstel- richtung für die Dorne und die Einrichtungen, mit
lenden Einrichtung verbundenes Tastglied vorge- denen die Dorne um ihre Achsen gedreht werden;
sehen ist. Fig. 10 ist eine schematische Draufsicht auf eine
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung, 25 Spiralwickelmaschine mit Schneidvorrichtung gemäß
welche bei einer kontinuierlich ein mit Einheits- der Erfindung;
mustern bewickeltes Rohr herstellenden Wickel- Fig. 11 zeigt schematisch den hydraulischen Kreis,
maschine vorgesehen ist und während des Schnittes mit dem die Trennmesser im Register mit den
mit der gleichen Geschwindigkeit wie das gewickelte Mustern der Wickelmaschine nach Fig. 10 gebraehl
Rohr verschiebbar sowie nach dem Schnitt in ihre 30 werden, wobei der Blick von unten nach oben ge-
Ausgangslage zurückbringbar ist, kann so ausge- richtet ist und die Ventile in ihrer Lage vor dem
bildet sein, daß das der Wickelvorrichtung am nach- Beginn der Einstellung des Abstandes und vor dem
sten liegende Messer auf seiner Halterung unver- Trennen zeigt;
schiebbar angeordnet ist, daß in seinem Bereich eine Fig. 12 zeigt das Ventil in einer Arbeitsstellung
den gewickelten Musterstreifen abtastende Einrich- 35 während des Einstellens des Abstandes;
tung zur Auslösung der Messerschlittenbewegung Fig. 13 zeigt in einem Schnitt nach der Linie
vorgesehen ist, wenn das die Schnittlinie für die 13-13 der Fig. 10 eine Endansicht der Trennvor-
Rohrstücklänge definierende Kontrollmerkmal sich richtung und der zugehörigen Teile;
genau auf der Höhe des festen Messers befindet, Fig. 14 ist ein elektrischer Schaltplan für einen
und daß femer für das freie Rohrstückende ein mit 40 Haltekreis für das Ventil der Fig. 12.
der die verschiebbaren Messer einstellenden Einrich- In Fig. 1 ist eine Schneidvorrichtung dargestellt,
tung verbundenes weiteres Tastglied vorgesehen ist. die mit drei in den Stellungen A, B und C stehenden
Dabei kann vorgesehen sein, daß die Messer durch Domen versehen ist. In der Stellung A wird die gefedernd vorgespannte Abstandstücke voneinander schichtete Papierröhre 1 von der Wickelmaschine getrennt sind und daß die Mittel zur Einstellung der 45 auf den Dom 2 aufgesteckt <und hier in Bereitschafl Messer unter Aurechterhaltung des ursprünglichen gehalten, bis sie zur Stellung B weiterbewegt wird. Abstandsverhältnisses auf die Messer wirkende, syn- Die Röhre wird so weit auf den Dorn aufgesteckt, chron angetriebene Teilelemente sind. bis ein Ende der Röhre an einer Schulter 31 des
Weiterhin kann vorgesehen sein, daß die die Domes zur Anlage kommt (Fig. 2). In der Stel-
Messer einstellende Einrichtung hydraulisch ange- 50 lung Z? ist eine entsprechende Röhre 3 auf einem
trieben ist. weiteren Dorn 4 zu -erkennen, die in einzelne Be-
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise hältermäntel unterteilt werden soll,. während in dei
dargestellt und wird im folgenden unter Bezug auf Stellung C eine auf einem Dom 6 sitzende Röhre 5
die Zeichnung im einzelnen erläutert. bereits unterteilt ist und nunmehr abgenommen wer-
F i g. 1 zeigt in einem Querschnitt längs der 55 den kann. Die Dorne werden von der einen Stellung
Linie 1-1 der Fig. 2 eine mit drei Dornen arbei- in die andere durch eine in Fig. 8 dargestellte Ein-
tende Schneidvorrichtung gemäß der Erfindung, richtung weitergeschaltet. Diese Einrichtung schaltei
welche Trennmesser in einen solohen Abstand von- die Dome von der einen Stellung zur nächsten weiter
einander bringen kann, daß diese ein Rohr in ein- in zeitlichem Zusammenhang mit weiteren Vorgän-
zelne Behältermäntel von genauer Länge unterteilen 60 gen, die von einer Hauptnockenwelle 36 (Fig. 3, 6)
kann, die im Register oder in genauer Ubereinstim- gesteuert werden, welche, wie in Fig. 8 dargestellt,
mung mit dem Einheitsmuster stehen; ein Armkreuz 66 um einen allen drei Dornen ge-
F i g. 2 zeigt in einer Seitenansicht die Maschine meinsamen Mittelpunkt weiterdreht. Die Nocken-
der Fig. 1, bevor die Trennmesser mit dem Trenn- welle 36 erhält eine Drehbewegung von einer außen-
vorgang beginnen; 65 liegenden Antriebsquelle mit einer Drehzahl, die mit
Fig. 3 ist ein Schema der hydraulischen Verbin- der erforderlichen Frequenz des Trennvorgangs über-
dungen des Gerätes der Fig. 1, wobei die Teile die einstimmt. Zwei Kegelräder 61 und 62 übertragen
Stellung wie in F i g. 1 einnehmen, d. h. die Stel- diese Schaltbewegungen auf die Abtriebswelle 65 dei
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Schalteinrichtung über eine Antriebswelle 63 (Fig. 8). (Fig. 5), so daß jeder in Längsrichtung auf die
Die Kegelräder 61 und 62 arbeiten mit einer Über- Buchsen ausgeübte Druck ein Zusammendrücken
setzung 1:1 und übertragen die erforderliche Dreh- und dadurch eine Verringerung des Abstandes zwi-
bewegung auf die Abtriebswelle 65 der Schaltein- sehen den Trennrahmen 10, 11 und 12 und auch
richtung 64, wie es in F i g. 8 zu erkennen ist. Das 5 der Trennmesser bewirkt. Die zusammendrückbaren
Armkreuz 66, das zur Befestigung für die Dorne Buchsen müssen gleiche Stauchungswerte aufweisen,'
dient, ist mit der Abtriebswelle 65 und der Schalt- so daß eine auf jede Buchse aufgebrachte konstante
einrichtung64, wie in Fig. 8 und 9 dargestellt, ver- Kraft eine gleichmäßige oder proportionale Verkür-
bunden. Die Schalteinrichtung kann von bekannter zung der Buchsen bewirkt. Da die zum Aufbringen
Bauart sein, bei der eine fortgesetzte Drehung der io eines genügend großen Druckes erforderliche Kraft
Antriebswelle 63 eine regelmäßige, intermittierende beträchtlich sein kann, ist ein Hydraulikzylinder 23
Bewegung der Abtriebswelle65 hervorruft. (Fig. 3) vorgesehen, der eine darin verschiebbare
Die Schalteinrichtung ist so ausgebildet, daß eine und durch ein Ende hindurchfassende Stange 24 aufUmdrehung der Antriebswelle 63 ein Drittel einer weist, an der innerhalb des Zylinders ein Kolben 49 Umdrehung (120°) der Abtriebswelle 65 bewirkt, 15 befestigt ist. Der Hydraulikzylinder ist zweckmäßigerwodurch die drei Trenndorne 2, 4 und 6 in die weise an einem Rahmen 29 der Maschine befestigt. Arbeitsstellungen A, B bzw. C gebracht werden kön- Die Kolbenstange 24 ist mit einem Lagergehäuse nen. Zweckmäßigerweise ist die Schalteinrichtung so 18 verbunden, welches verschiebbar auf dem kreisaufgebaut, daß die Drehung der Abtriebswelle 65 runden Ende des Trägers 13 zwischen einem der während einem Drittel einer Umdrehung der An- 20 Lager 16, 17 und der am Ende liegenden Buchse triebswelle 63 erfolgt und daß während der restlichen sitzt. Nach der Darstellung der F i g. 3 liegt dieses zwei Drittel der Umdrehung der Antriebswelle 63 die Lagergehäuse zwischen dem Lager 17 und der Buchse Abtriebswelle 65 in Ruhe bleibt. 19. Die bei einer Bewegung des Kolbens 49 in den
F i g. 8 zeigt gleichfalls, wie auf die einzelnen Zylinder hinein ausgeübte Kraft wird über die KoI-Dorne 2, 4 und 6 eine Drehbewegung übertragen 25 benstange 24 auf das verschiebbare Lagergehäuse 18 werden kann. Zweckmäßigerweise wird ein Elektro- mittels eines Winkelhebels 25 übertragen, der motor 67 vorgesehen, der mit einer Riemenscheibe schwenkbar mit dem Lagergehäuse 18 verbunden ist. 68 versehen ist und über einen Riemen 69 eine Rie- Der obere Schenkel dieses Winkelhebels 25 greift in menscJieibe 70 antreibt, die auf der Abtriebswelle 65 einen Schlitz 26 im Rahmen 29 der Maschine ein, angebracht ist. Diese Riemenscheibe 70 kann sich 30 der eine Axialbewegung der Stange 24 zuläßt und auf der Abtriebswelle frei drehen, ist jedoch mit eine Drehbewegung verhindert. Unterhalb des Lagereinem Stirnrad 71 verbunden, welches mit weiteren gehäuses 18 ist ein hebelbetätigtes hydraulisches Stirnrädern 72, 73 und 74 kämmt, die jeweils ko- Ventil 27 angebracht, das in F i g. 2 und 3 zu eraxial auf den Dornen 2, 4 und 6 sitzen, so daß mittels kennen ist. Von dem Ventil 27 ragt ein Betätigungsdes Motors 67 eine kontinuierliche Drehung der drei 35 hebel 28 nach unten, der in einer Richtung mit dem Dorne 2, 4 und 6 erreicht wird. Ende 32 der Röhre 3 liegt, die in der Stellung B auf
In den Fig. 1 und 2 ist zu erkennen, daß die in dem Dorn4 sitzt. Dieser Betätigungshebel28 kann Fig. 2 im Schnitt dargestellte Röhre 3 in der Stel- sich um einen Drehzapfen52 des Ventils27 drehen lung B auf dem Dorn 4 angebracht ist, wobei die und schwenkt dabei einen Hebel 51 um diesen Dreh-Trennvorrichtung noch außer Eingriff mit der Röhre 40 punkt, wenn er gegen das Ende 32 der Röhre 3 stößt, ist. Es ist eine Mehrzahl von Trennmessern Ί, 8 Der Hebel 51 ist mit einem Schlitz versehen und mit und 9 vorgesehen, welche drehbar in Trennrahmen einem senkrecht liegenden Ventilglied 39 des Ventils 10, 11 und 12 gelagert sind, die je eine rechteckige 27 verbunden, welches normalerweise durch eine Bohrung oder Führung besitzen, mit der sie auf Zugfeder 53, die an einer am Ventil 27 angebrachten einem Abschnitt eines Trägers 13 von rechteckigem 45 Konsole befestigt ist, in seiner untersten Stellung geQuerschnitt sitzen, wie es beispielsweise in Fig. 6 halten wird (Fig. 3). Das verschiebbare Lagerzu erkennen ist. Die Enden des Trägers 13 haben gehäuse 18 kann über das hydraulische Ventil 27 die kreisförmigen Querschnitt und bewegen sich relativ Zufuhr von Druckmedium zu der Seite des Druckzu Lagern 16 und 17 nicht in axialer Richtung. Da- Zylinders, an der die Kolbenstange austritt, untergegen können sich die Trennrahmen 10,11 und 12 50 brechen, wenn der Betätigungshebel 28 in Berührung relativ zum Träger 13 gleitend bewegen, wie es im mit dem Ende 32 der Röhre 3 kommt. Das Abfolgenden näher erläutert wird. Es ist offensichtlich, schalten des Druckzylinders wird mit einer Einrichdaß wegen der Lagerung in rechteckigen Bohrungen tung vorgenommen, die im folgenden erläutert wird, sich die Trennrahmen bei einer Oszillationsbewegung Wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 hervordes Trägers 13 ebenfalls hin- und herbewegen. Wie 55 geht, weist die Hydraulik eine Rohrleitung 38 auf, in den Fig. 1 bis 9 zu erkennen ist, ist die Maschine die über eine Pumpe 38 b und ein Überströmventil so ausgebildet, daß drei Trennmesser vorgesehen 38 c mit einem Vorrat eines Druckmediums 38 α versind, mit denen Röhren in vier gleiche Teile zerteilt bunden ist. Die Rohrleitung 38 leitet das Druckwerden können. medium in eine Einlaßöffnung 50 des Ventils 27.
Um sicherzustellen, daß die Trennmesser hinsieht- 60 Vor Beginn des Trennens befindet sich das Ventillich der Abstände so eingestellt sind, daß die Röhre glied in der in F i g. 3 dargestellten Lage. Dieses unabhängig von ihrer Länge in vier genau gleiche Ventilglied liegt in einer Rohrleitung zwischen der Teile zerteilt wird, sind auf dem Träger 13 nach- Einlaßöffnung 50 und einer Auslaßöffnung 40 des giebige Buchsen 19, 20, 21 und 22 vorgesehen, die Ventils 27 und ist mit einem Teil mit kleinerem je zu beiden Seiten der Trennrahmen 10, 11 und 12 65 Querschnitt versehen, der mit der Leitung in einer angeordnet sind. Richtung liegt, wenn sich das Ventilglied in der in
Diese Buchsen sitzen verschiebbar auf dem Ab- F i g. 3 dargestellten untersten Stellung befindet. In
schnitt des Trägers mit rechteckigem Querschnitt dieser Stellung kann das Druckmedium durch das
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Ventil 27 am Ventilglied 39 vorbei in eine Leitung 7, 8 und 9 durch die Einwirkung des Hydraulik-
41 eintreten, die mit der Auslaßöffnung 40 des Ven- Zylinders 23 auf die Buchsen 19, 20, 21 und 22 rela-
tils verbunden ist und zu einer Einlaßöffnung 42 tiv zueinander näher gegeneinander geschoben wor-
eines Dreiwegehahns 43 führt, welches am Rahmen den sind und in dieser Lage festgehalten werden,
der Maschine angebracht ist. Dieser Hahn 43 ent- 5 wird ersichtlich, daß dadurch die Trennmesser in
hält ein Küken 44. Bei der in F i g. 3 dargestellten proportionale Abstände eingestellt worden sind, so
Stellung steht die Einlaßöffnung 42, die vom Ventil daß die Wicklungsfehler verteilt oder aufgeteilt
27 gespeist wird, nicht in Verbindung mit den werden.
Durchgängen im Küken 44, so daß jeglicher Durch- Wenn dann der Trennvorgang ausgeführt ist und tritt von Druckmedium durch das Küken 44 verhin- io die Trennmesser zurückgezogen werden, bewirkt die dert wird. Diese normale Unterbrecherstellung des weitere Drehbewegung des Nockens 45 der Nocken-Hahns 43 wird durch einen Nockenhebel 46 auf- welle 36, die während dieses Vorgangs ihre Drehrechterhalten, der mit einer Rolle 47 versehen ist, bewegung fortgesetzt hat, daß das Küken 44 des die am äußeren Ende des Hebels angeordnet ist und Hahns 43 mit Hilfe der Zugfeder 48 wieder in die das Küken44 drehen kann. Der Hebel wird durch 15. Stellung der Fig. 3 zurückbewegt wird. Dadurch eine Zugfeder 48 in Anlage am kleineren Radius wird dem im Druckzylinder 23 festgehaltenen Druckeines umlaufenden exzentrischen Nockens 45 ge- medium die Möglichkeit gegeben, durch die Öffnung halten, der auf der Hauptnockenwelle 36 sitzt. Bei 54 des Ventils 43 zum Auslaß zu strömen, wobei der in F i g. 3 dargestellten Lage · verbinden die der Kolben durch die Ausdehnung der Buchsen 19, Durchgänge im Küken 44 eine Rohrleitung 49 a, die 29 20, 21 und 22 wieder in die alte Stellung zurückauf der Seite des Druckzylinders 23 endet, auf der bewegt wird. Die Buchsen nehmen ebenfalls wieder die Kolbenstange sitzt, mit einer Abflußöffnung 54. ihre ursprüngliche Gestalt und Größe an. Durch die Die Abflußöffnung 54 steht wieder in Verbindung Ausdehnung der Buchsen wird weiterhin das Lagermit dem Vorrat 38 α des Druckmediums. gehäuse 18 mit dem zugehörigen Ventil 27 in die
Die andere.Stellung des Kükens 44 ist in Fig. 4 25 Ausgangsstellung der Fig. 3 zurückbewegt, und der zuerkennen. In diesem Fall ist die Rohrleitung 49 a, Betätigungshebel 28 kommt vom Ende 32 der die mit dem Druckzylinder in Verbindung steht, mit Röhre 3 frei, so daß das Ventilglied 39 des Ventils der Rohrleitung 41 und dem Einlaß 42 verbunden, 27 unter der Wirkung der Zugfeder 53 wieder nach durch den das „vom Ventil 27 kommende Druck- unten bewegt wird und das Ventil 27 wieder die medium eintritt. In diesem Augenblick ist der Hebel 30 offene Stellung einnimmt. An Stelle der nachgiebigen 46 durch den auf der TSTockenwellle 36 sitzenden Buchsen aus Gummi können auch zahlreiche andere, Nocken 45 in eine senkrechte Stellung gebracht äquivalente Mittel benutzt werden, wie beispielsweise worden, so daß das von der Pumpe 38 & gelieferte Buohsen aus anderem Material oder auch Schrauben-Druckmedium die Seite des Kolbens, an der die federn. Es können auch Hebeleinrichtungen verKolbenstange sitzt, beaufschlagen kann und die KoI- 35 wendet werden, mit denen die Trennmesser zum Einbenstange in Richtung des Pfeiles 30 in F i g. 2 und 3 ' griff gebracht werden. Wenn die aus der Röhre herverschiebt. · zustellenden Behälter durch einen langen und zwei
Wenn der Betätigungshebel 28 am Ende 32 der kurze Behälter dargestellt werden,, wird die Länge Röhre 3 zur Anlage kommt, hebt der geschlitzte der kurzen Behälter durch zwei Gummibuchsen einHebel 51 das Ventilglied39 an,, so daß der wirk- 40 gestellt, welche zwischen den Trennmessern eingesame Ventilquersohnitt des Ventilgliedes jeden wei- fügt sind, die die Länge des langen Behälters beteren Durchtritt von Druckmedium von der Einlaß- stimmen. Es ist daraus zu erkennen' daß der Länöffnung 50 zum Ventil 43 absperrt. Das hat zur genfehler auf die einzelnen Behälter proportional Folge, daß der Kolben 49 festgehalten wird und daß zu ihrer Länge aufgeteilt wird,
die Kolbenstange 24 in der Stellung gehalten wird,, 45 Derartige nachgiebige Buchsen ermöglichen eine die sie in dem Augenblick einnimmt, in dem der sehr -genaue proportionale Aufteilung bei positiven Betätigungshebel 28 am Ende 32 der Röhre 3 ; so oder negativen Fehlem in der Länge der stangenkräftig zur Anlage kommt, daß das hydraulische förmigen Röhren, die infolge von Wicklungsfehlern Ventil 27 in die Absperrstellung bewegt wird. und Abtrennfehlern "auftreten.
Die Trennmesser der Rahmen 10, 11 und 12 wer- 50 Obwohl die Erfindung nun in erster Linie in Hinden dann in Eingriff mit der Röhre 3 gebracht und sieht auf das Ausgleichen von Wicklungsfehlern beunterteilen diese in die einzelnen Behältermantel- schrieben wurde, durch die die Übereinstimmung längen, wobei sie von den normalen, zu der Maschine mit dem Muster verlorengeht, d. h., daß der Mustergehörenden Mitteln betätigt werden. Der Einfachheit stab eine Länge aufweist, die geringfügig größer oder halber ist in der'Zeichnung ein Nockenhebel 33 dar- 55 kleiner ist als die theoretisch errechnete Länge, kann gestellt, welcher mit einer Rolle 34 versehen ist und die Erfindung in gleicher Weise bei Abtrennfehlern von einem Nocken 35 betätigt wird, der auf der angewendet werden. Diese Abtrennfehler treten auf, Nockenwelle36 sitzt (Fig. 6). Diese Nockenwelle bevor die Einstellung der proportionalen Abstände betätigt die Messer in zeitlicher Abstimmung mit der vorgenommen wird und werden in der gleichen Weise Schalteinrichtung, mit der die Dorne bewegt werden, 60 überwunden, wie es bei den Wicklungsfehlern der wobei die zeitliche Abstimmung so gewählt ist, daß Fall war.
das Abtrennen dann vor sich geht, wenn sich die Bei Herstellung einer Röhre von 40 Zoll Länge
Dorne in den- betreffenden Stellungen befinden. können gelegentlich Gesamtfehler, nämlich Fehler
Dieser Vorgang geht auch in ,,dem Augenblick des infolge des Wickeins und des Abtrennens, in der
Arbeitszyklus der Maschine vor sich, in dem der 65 Größenordnung von +0,10 Zoll je Röhre auftreten.
Hydraulikzylinder 23 durch die Anlage des Betäti- Es sei angenommen, daß Röhren mit 39,90 bis
gungshebels 28 am Ende 32 der Röhre 3 in die 40,10 Zoll Länge vorliegen. Die Maschine wird dann
Ruhelage gebracht worden ist. Da die Trennmesser so eingestellt, daß sie mit einer Anfangslänge von
9 10
40,25 Zoll beginnt und Röhren mit Längen bis giebigen Buchsen 110, 111 und 112 bewirkt und die herunter zu 39,75 Zoll verarbeiten kann. Wenn die Abstände der Trennmesser voneinander verringert.
Röhre von 40 Zoll Länge aus zehn Behältern mit Der Messerschlitten 108 bewegt sich mit derselben einer Nennlänge von je 4 Zoll besteht, liegen die Geschwindigkeit vorwärts wie die in der Herstellung Längen der hergestellten Behälter nach dem Ab- 5 begriffene Röhre 104, wobei das hintere Messer 105 trennen mit proportional eingestellten Abständen mit der gewünschten Trennstelle oder Kontrollmarzwischen 3,990ZoIl bei einer Röhre von 39,90ZoIl kierung 103 ausgerichtet ist, jedoch nicht in Berüh-Länge und 4,010ZoIl bei einer Röhre von 40,10 Zoll rung steht. Beim Vorwärtsbewegen des Messer-Länge. Schlittens 108 kann ein unter Federbelastung stehen-Es soll nun eine Ausführungsform der Erfindung io der Finger 118, der ein Teil einer Halteeinrichtung beschrieben werden, die zusammen mit einer Wickel- darstellt, die weiter unten erläutert wird, mit einer und Trennmaschine verwendet wird und ein Teil Rolle 119 in Eingriff kommen, die an einem Hebel einer solchen Maschine darstellt. Die Maschine, die 120 angebracht ist und ein Kontaktstück 121, das an in den F i g. 10 bis 14 dargestellt ist, ist von einer einer verschiebbaren Stange 122 sitzt, zur Anlage an üblichen Bauart, soweit es die Gruppenwickel- und 15 einem Kontaktpaar A bringen kann. Das ist in den Trennmaschine betrifft, die bemusterte Röhren und Fig. 10 und 14 dargestellt. Dieser Haltekreis kann Behälter auf einer mittels hydraulischer Einrieb.- mit Hilfe der Kontakte des Relais B geschlossen und tungen betätigten Maschine herstellt. Es erscheint in der geschlossenen Stellung gehalten werden, so deshalb nicht erforderlich, die üblichen Teile näher daß ein dadurch mit Strom versorgtes Solenoid D zu beschreiben, die in mancher Hinsicht den Teilen 20 seinen Kern anzieht und das mit Durchlässen verder oben erläuterten Nachbearbeitungsmaschine ent- sehene Küken44 des Hahns 43 in die in Fig. 12 sprechen. Es soll jedoch bemerkt werden, daß mit dargestellte Stellung bewegt. In dieser Stellung kann der Ausführungsform gemäß den Fig. 10 bis 14 nur das Druckmedium durch den Hahn43 zu der Seite drei Behälter aus einer Röhre hergestellt werden, des Hydraulikzylinders 23 strömen, an der die KoI-während bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 25 benstange austritt, wie es auch bei der oben bebis 9 vier Behälter erhalten wurden. Grundsätzlich sohriebenen Ausführungsform der Fall war. Dadurch ist es jedoch gleichgültig, welche Anzahl von Be- wird der Kolben 125 mit seiner Kolbenstange 24 in hältern aus einer Röhre hergestellt werden. Fig. 10 nach rechts bewegt. Es sei hier bemerkt, Unter der Annahme, daß die beiden Grundein- daß der Hahn 43 normalerweise in eine geschlossene lagen, wie in der Draufsicht der Fig. 10 zuerkennen, 30 Stellung gedruckt wird, bei der kein Medium zum gewickelt worden sind und daß der bedruckte Ein- Zylinder gelangen kann, der bei dieser Hahnstellung heitsstreifen anschließend auf den Dorn aufgewickelt mit dem Auslaß in Verbindung steht. Das von der wird, soll der Aufbau diese Ausführungsform im Pumpe38δ (Fig. 3) gelieferte Druckmedium wird folgenden näher erläutert werden. abgesperrt (Fig. 11), und die Leitung des Hydraulikin der Nähe des am weitesten hinten liegenden 35 Zylinders 23 ist mit dem Auslaß verbunden.
Trennmessers 105 sind eine Photozelle 101 sowie Das Einfahren der Kolbenstange 24 übt auf das eine Lichtquelle 102 vorgesehen. Dieses Trennmesser Gehäuse 18 einen Zug aus und bewirkt dadurch ein liegt dem Wicklungskopf am nächsten und stellt die Zusammendrücken der nachgiebigen Buchsen 110, Annäherung eines Kontrollmerkmals 103 auf der Ul und 112 und eine Verringerung der Abstände gewickelten Röhre fest. Dieses Kontrollmerkmal 40 der Trennmesser. Diese Abstandsverringerung wird stellt das hintere Ende oder die Grenze der Röhre fortgesetzt, bis der Betätigungshebel 127 am Ende dar, die in Behälter unterteilt werden soll, bereits 28 der Röhre 104 zur Anlage kommt. In diesem gewickelt und an der Kontrollstelle vorbeigegangen Augenblick drückt ein Nocken 129 ein Ventilglied ist. Das Trennmesser 105 besitzt einen Rahmen, der 130 im Ventil 27 nach oben, so daß die Zufuhr des in einem großen Abstand von dem Lagerende eines 45 Druckmediums von dem Vorratsbehälter 38 a abge-Trägers 109 liegt, ist jedoch sonst in gleicher Weise sperrt wird. Dadurch wird der Kolben 125 in seiner ausgebildet wie die Trennmesser der vorher beschrie- Lage festgehalten, und die Kolbenstange 24 bleibt in benen Ausführungsform. Der Träger 109 ist mit der Stellung stehen, die sie in dem Augenblick ein-Enden mit kreisrundem Querschnitt versehen und genommen hat, in dem der Betätigungshebel mit besitzt zwischen diesen Enden 14 und 15 einen qua- 50 dem Ende 28 der Röhre 104 so kräftig zum Eingriff dratischen Querschnitt. Außerdem sind zwei weitere gekommen ist, daß das Ventil 27 in die Absperr-Trennmesser vorgesehen, die mit den Bezugszeichen stellung gelangt. Dementsprechend sind in diesem 106 und 107 bezeichnet sind. Zwischen den Trenn- Augenblick auch die Trennmesser 105, 106 und 107 messern 105 und 106 liegt eine nachgiebige Buchse relativ zueinander durch den Hydraulikzylinder nach 110, während zwischen den Messern 106 und 107 55 innen bewegt worden, und die nachgiebigen Buchsen eine nachgiebige Buchse 112 angeordnet ist. Außer- werden in der angenommenen Lage festgehalten,
dem ist zwischen dem Trennmesser 107 und dem Zum Abtrennen der Röhre sind nach F i g. 13 Ende des Trägers 109, das in der Nähe des ver- Gegenrollen 132 und 133 vorgesehen, welche mittels schiebbaren Lagergehäuses 18 Hegt, eine weitere eines Hydraulikzylinders 134 in Anlage an die Röhre nachgiebige Buchse 111 vorgesehen. Zur richtigen 60 gebracht werden können, wenn das Trennen vorge-Einstellung der Trennmesser hinsichtlich ihrer Ab- nommen werden soll. Das letzte Teil des Hubes dient stände, die eine gleichmäßige Unterteilung der Röhre dem tatsächlichen Abtrennen,
unabhängig von ihrer Länge ermöglichen, ist ein Nach dem Abtrennen werden die Trennmesser Hydraulikzylinder 23 an einem Messerschlitten 108 und die Gegenrollen gegen Ende des Trennhubes angebracht, wie es auch bei der vorher beschriebenen 65 zurückgezogen, bevor sich der Messersohlitten 108 Ausführungsform der Fall war. Dieser Hydraulik- verlangsamt. Unmittelbar nach Beendigung des Abzylinder kann über das bewegliche Lagergehäuse 18 trennens kommt der unter Federbelastung stehende einen Schub ausüben, der eine Verkürzung der nach- Finger 118 in Eingriff mit einer Rolle 135, die an
einem Hebel 136 sitzt, und bewirkt, daß ein Kontaktstück 137, welches normalerweise durch eine Feder in Eingriff mit Kontakten C gehalten wird, von diesen Kontakten abgehoben wird. Dadurch wird der Haltekreis stromlos (Fi g. 10 und 4). Wenn das SolenoidD stromlos wird, wird es durch eine Feder in die offene Stellung gedruckt und dreht das mit Durchlässen versehene Küken44 in die in Fig. 11 dargestellte Stellung, in der das Druckmedium abgesperrt und der Zylinder 23 über das Ventil mit dem Auslaß verbunden ist.
Am Ende des. Trennhubes bewirken bei dieser Maschine vorgesehene Einrichtungen, daß der Schlitten wieder in die rückwärtige Stellung zurückbewegt wird, um einen neuen Trennvorgang einzuleiten. Wenn die Behälter von dem Dorn abgestreift werden, wird dadurch der Betätigungshebel 127 um einen größeren Winkel gedreht, ohne daß dabei jedoch die geschlossene Stellung des Ventils beeinflußt wird. Sobald 'die Behälter abgestreift sind, wird der Hebel 127 durch eine Feder 139 wieder in seine normale Stellung zurückgebracht.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß im Gegensatz zu bekannten Einrichtungen, bei denen die Trennmesser relativ zueinander festliegen, gemaß der Erfindung mechanische Einrichtungen zum proportionalen Einstellen vorgesehen sind, mit denen die Trennmesser neu eingestellt werden können, um die auftretenden Wicklüngs- und Trennfehler zu korrigieren. Dieses Einstellen der Trennmesser, mit dem gleichzeitig die Wicklüngs- und Trennfehler, der bemusterten Streifen in der Röhrenlänge proportional auf die aus der Röhre herzustellenden Behälter aufgeteilt werden, kann, wenn es gewünscht wird, von Hand vorgenommen werden, vorzugsweise werden jedoch mechanische Einrichtungen benutzt.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Schneiden von aus gemusterten Streifen von Papier, Pappe od. dgl. schraubenförmig gewikkelten Rohren, deren Längen innerhalb zulässiger Toleranzen voneinander abweichen, durch mehrere Messer in Behältermäntel von pro Rohr gleicher Mantellänge durch Ausnutzung des beispielsweise beim Schneiden von Walzwerkblöcken in gleiche Teilblöcke bekannten Prinzips der gleichmäßigen Auf teilung des Toleranzfehlers auf den Messerabstand.
2. Schneiden von Rohren nach Anspruch 1, wobei ein eine Anzahl von einheitlichen Mustern tragendes Rohrstück in eine entsprechende Anzahl von Behältermänteln zerschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tastglied die Lage des einenEndes der Mustergruppe auf dem Rohrstück bezüglich des anderen als Bezugsstelle verwendeten Endes abtastet und die Messereinstellung für den Schneidvorgang steuert.
3. Schneiden von Rohren nach Anspruch 2 während ihrer Herstellung, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage einer auf dem um das Rohr (3) gewickelten Musterstreifen 'befindlichen Kontrollmarke ermittelt wird, und daß das der Wickelvorrichtung am nächsten liegende Messer (105) auf einen vorbestimmten Abstand bezüglich dieser Kontrollmarke gebracht wird und als Bezugsstelle für die Messereinstellung dient.
4. Vorrichtung zum Schneiden von Rohren nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit wenigstens einem das zu zerschneidende Rohrstück aufnehmenden Dorn und einer diesem zugeordneten Schneideinrichtung zum Abtrennen der einzelnen, mit einem Einheitsmuster versehenen Behältermäntel, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer auf einer Halterung verschiebbar angeordnet sind, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die die Messung der aufzuteilenden Länge des Rohrstückes ermöglicht, und daß eine weitere Einrichtung vorhanden ist, die die Messerabstände gleichzeitig und entsprechend der ermittelten Länge des Rohrstückes untere Beibehaltung des ursprünglichen Abstandsverhältnisses einstellt. .
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Messung der Rohrstücklänge (1, 3, 5) eine Anschlagschulter (31) und für das freie Rohrstückende ein mit der die Messer einstellenden Einrichtung verbundenes Tastglied (28) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, welche bei einer kontinuierlich ein mit Einheitsmustern bewickeltes Rohr herstellenden Wickelmaschine vorgesehen ist und während des Schnittes mit der gleichen Geschwindigkeit wie das gewickelte Rohr verschiebbar sowie nach dem Schnitt in ihre Ausgangslage zurückbringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das der Wickelvorrichtung am nächsten liegende Messer (105) auf seiner Halterung unverschiebbar angeordnet ist, daß in seinem Bereich eine den gewickelten Musterstreifen abtastende Einrichtung zur Auslösung der Messerschlittenbewegung vorgesehen ist, wenn das die Schnittlinie für die Rohrstücklänge definierende Kontrollmerkmal (103) sich genau auf der Höhe des festen Messers befindet, und daß ferner für das freie Rohrstückende ein mit der die verschiebbaren Messer einstellenden Einrichtung verbundenes weiteres Tastglied vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer durch federnd vorgespannte Abstandsstücke voneinander getrennt sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Einstellung der Messer unter Aufrechterhaltung des ursprünglichen Abstandsverhältnisses auf die Messer wirkende synchron angetriebene Teilelemente sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die Messer einstellende Einrichtung hydraulisch angetrieben ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1265 547;
USA.-Patentschrift Nr. 2 734 432.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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