DE122018C - - Google Patents

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DE122018C
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    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/46Treatment of water, waste water, or sewage by electrochemical methods
    • C02F1/461Treatment of water, waste water, or sewage by electrochemical methods by electrolysis
    • C02F1/46104Devices therefor; Their operating or servicing
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C02F1/001Processes for the treatment of water whereby the filtration technique is of importance
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    • C02F2201/00Apparatus for treatment of water, waste water or sewage
    • C02F2201/46Apparatus for electrochemical processes
    • C02F2201/461Electrolysis apparatus
    • C02F2201/46105Details relating to the electrolytic devices
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein elektrisches Wasserfilter, welches eine Sterilisirung des Wassers bewirkt, ehe dasselbe dem eigentlichen Filtermaterial zur Entfernung der Unreinigkeiten zugeführt wird. Durch diese Sterilisirung werden die im Wasser befindlichen Bacillen getödtet, ehe dieselben das Filtermaterial erreichen und hier einen Verbreitungsherd bilden können. Die Sterilisirung des Wassers erfolgt in durch-. aus wirkungsvoller, bisher nicht erreichter Weise dadurch, dais dasselbe, in zwei gegen einander geführte Ströme zerlegt, am Punkt des Zusammentreffens der Einwirkung eines elektrischen Stromes ausgesetzt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein Schnitt des Filters.
Fig. 2 veranschaulicht das obere Ende desselben im Schnitt und vergröfserten Mafsstabe, und
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 2.
Das Gehäuse α des Filters wird durch eine aus nichtleitendem Material'bestehende Scheidewand b in zwei Abtheilungen c, d getheilt. In der Scheidewand b sind die zwei längeren Schenkel^ eines U-förmigen Rohres e angeordnet, deren dritter kürzerer Schenkel g frei in der unteren Abtheilung d ausläuft. Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, bilden die Schenkel f, g des Rohres e die einzige Verbindung der Abtheilungen c und d. Nahe dem Schenkel g des Rohres e und innerhalb desselben sind Elektroden h, i angeordnet, welche durch in isolirende Rohre k eingeschlossene Leitungen m, η mit einer nicht dargestellten elektrischen Kraftquelle in Verbindung stehen. Das in die obere Abtheilung c des Filters eingeführte, zu reinigende Wasser wird zuerst durch eine Siebplatte 0 von etwa mitgeführten, gröberen Unreinigkeiten befreit, ehe es zur Scheidewand b und zum Rohr e gelangt. Hier tritt dasselbe durch die Scheidewand in die Schenkel f des Rohres e ein, welche die beiden Ströme- des Wassers dicht an den Elektroden vorbei und durch ihre Ausbildung noch im Bereich derselben gegen einander führen. An dem Punkte des Zusammentreffens der von entgegengesetzten Seiten kommenden Wasserströme wird eine wirbelnde Bewegung des Wassers erzeugt und gleichzeitig eine gewisse Verzögerung desselben im Austritt durch den Schenkel g hervorgerufen. An diesem für die Behandlung des Wassers geeignetsten Punkt wird dasselbe der Einwirkung des elektrischen Stromes ausgesetzt. Durch die wirbelnde Bewegung des Wassers werden alle Theile desselben von dem elektrischen, von einer Elektrode nach der anderen überspringenden Strom getroffen bezw. mit demselben in Berührung gebracht und eine sichere Tödtung aller im Wasser vorhandenen Bacillen bewirkt. Das an den Elektroden gebildete Sauerstoff- und Wasserstoffgas entweicht durch die Schenkel f, g in die obere Abtheilung c des Filters, wie Fig. 2 zeigt. Das aus dem Schenkel g in die Abtheilung d eintretende Wasser wird durch eine Siebplatte ρ ■ geführt und durch dieselbe nochmals von mitgerissenen, gröberen Unreinigkeiten befreit, . ehe dasselbe
dem eigentlichen Filtermaterial q zugeführt wird. Das Filtermaterial wird von einer Siebplatte r getragen, unter welcher ein Sammelraum für das nunmehr sterilisirte und gereinigte Wasser geschaffen ist, aus welchem es zum Gebrauch in geeigneter Weise abgeleitet wird.
Das U-förmige, aus Glas, Porcellan oder anderem Isolirmaterial bestehende Rohr e ist mittels mit den Enden der Schenkel f verschraubter Ringe s leicht auswechselbar mit der Scheidewand b verbunden.
Durch die intensive Einwirkung des elektrischen Stromes auf die geringe Wassermenge innerhalb des Rohres e wird eine gründliche Sterilisirung desselben erzielt, ehe das Wasser dem Filterbett zur Reinigung zugeführt wird. Es wird hierdurch vermieden, dafs Bacillen das Filterbett lebend erreichen können, in welchem sie in kürzester Zeit einen Verbreitungsherd bilden und dadurch den mit dem Filter angestrebten Zweck vollständig zu nichte machen würden. , Gleichzeitig wird durch die Sterilisirung des Wassers ausschliefslich innerhalb des Rohres vermieden, dafs der elektrische Strom das Filtermaterial passirt und dasselbe in Bewegung versetzt, welche Bewegung eine gründliche Reinigung des Wassers verhindert, wie dies in anderen elektrischen Filtern der Fall ist. Aufser diesem Uebelstande in solchen Filtern, in welchen der elektrische Strom ein Filterbett und Wasser durchdringen mufs, tritt ferner eine Sterilisirung des Wassers nicht ein, da bei einer grofsen Wassermenge eine solche Sterilisirung unmöglich ist. Filter solcher Bauart verfehlen deshalb den angestrebten Zweck der Sterilisirung und Reinigung des Wassers in jeder Weise.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrisches Wasserfilter, gekennzeichnet durch ein dreischenkliges, mit Elektroden versehenes Rohr, durch welches das zu reinigende Wasser fliefsen mufs, bevor es auf das Filter gelangt, und in welchem vermöge des an der Gabelung des Rohres einwirkenden elektrischen Stromes infolge der dort erfolgenden Stauung und Wirbelbewegung des Wassers eine vollständige Vernichtung der Bacterien erzielt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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