DE121940C - - Google Patents

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DE121940C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J3/00Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers
    • F23J3/04Traps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Rufsfangvorrichtung für Schornsteine, mit deren Hülfe es möglich wird, beim Reinigen des Schornsteines den Zug, der von etwaigen unterhalb der Reinigungsöffnung befindlichen Rauchrohranschlüssen kommt, innerhalb des Schornsteines derart abzustellen, dafs der von den Schornsteinwangen gelöste Rufs durch den sonst herrschenden Zug während des Reinigens nicht mit hochgenommen werden und durch den Schornstein entweichen kann, sondern frei im Schacht niederfällt und von da, ohne dafs schädliche kalte Luft im Schacht hochzieht und der gesammelte Rufs aufgewirbelt wird, entfernt werden kann;
Die Zeichnung, Fig. 1 bis 4, veranschaulicht den Rufsfang in verschiedenen Gebrauchsstellungen.
Der Rufsfang wird in der Hauptsache durch zwei ober- und unterhalb der Schornsteinreinigungsthür angeordnete Schieber s s' gebildet, von denen der untere s vor dem Fegen des Schornsteines, ohne dafs dazu die innere Thür f geöffnet zu werden braucht, einzuschieben ist (s. Fig. 1), so dafs der sonst etwa von unten her mögliche Zug abgestellt ist und der von den Schornsteinwangen gelöste Rufs, niederfallend, sich auf diesem Schieber s sammelt.
Beim Entfernen des Rufses vom Schieber s, wobei sich das Oeffnen der Thüren 11' nöthig macht, mufs verhütet werden, dafs kalte Luft durch die Thüröffnung in den Schornstein eintritt und den auf dem Schieber s ruhenden Rufs mit hoch nimmt; dazu dient der Schieber s'. Derselbe wird vor dem Oeffnen der inneren Thür t' eingeschoben, so dafs nun im Schornstein eine vom Zug völlig abgeschlossene Kammer entsteht (s. Fig. 3), aus welcher sich der Rufs, ohne wesentliche Verunreinigung zu verursachen, mit Leichtigkeit entfernen läfst.
In der Zeichnung ist angenommen, dafs sich die Schieber s s' noch innerhalb des Rahmens der Schornsteinthür befinden; jedoch können dieselben auch über der Thür bezw. unter ihr im Schornstein angeordnet werden, wobei aber für einen thunlichst dichten Verschlufs der Schieberöffnungen bei herausgezogenen Schiebern Rücksicht genommen werden mufs, was bei der gezeichneten Ausführung nicht unbedingt erforderlich ist, weil hierbei der etwa durch die unverschlossenen Spalten austretende Rufs durch die äufsere Thür t gehindert wird, sich dem Raum mitzutheilen.
Rathsam erscheint es aber auch, bei dieser Ausführung die Spalte durch Einsatzstücke d (s. Fig. 1) zu verschliefsen.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Rufsfang für Schornsteinschächte, bestehend aus zwei, ober- und unterhalb der Schornsteinthür ftf) im Schornsteinschacht angeordneten Schiebern fs s'J, von welchen der untere beim Fegen des Schachtes einzuschieben ist, so dafs derselbe den Zug absperrt und den niederfallenden Rufs aufnimmt, während der obere Schieber fs') nach erfolgtem Fegen einzubringen ist und verhütet, dafs beim Oeffnen der Thüren ftf) zwecks Entfernens des auf fs) ruhenden Rufses letzterer aufwirbeln und kalte Luft in den Schornstein eindringen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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