DE1212397B - Hydraulisch-pneumatische Andruckregel-vorrichtung fuer hochbelastete, jedoch einstellbare Vorrichtungsteile von Bergwerksmaschinen - Google Patents

Hydraulisch-pneumatische Andruckregel-vorrichtung fuer hochbelastete, jedoch einstellbare Vorrichtungsteile von Bergwerksmaschinen

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DE1212397B
DE1212397B DEM48154A DEM0048154A DE1212397B DE 1212397 B DE1212397 B DE 1212397B DE M48154 A DEM48154 A DE M48154A DE M0048154 A DEM0048154 A DE M0048154A DE 1212397 B DE1212397 B DE 1212397B
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BEIEN MASCHFAB
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
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BEIEN MASCHFAB
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/10Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member
    • B02C4/12Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member in the form of a plate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Hydraulisch-pneumatische Andruckregelvorrichtung für hochbelastete, jedoch einstellbare Vorrichtungsteile von Bergwerksmaschinen DieErfindung betrifft einehydraulisch-prieurnatische AndruckregelvorrichtungfürhochbelasteteJedoch einstellbare Vorrichtungsteile von Dergwerksmaschinen, insbesondere von Brecherschwingen bzw. Verschleißkörpern an der Förderung und Verteilung von Mineralien, z. B. Bergen,dienenden Maschinen, wobei der Druckraum mindestens eines an dem Maschinenteil angeordneten hydraulischen Zylinders über eine Verbindungsleitung mit dem Druckraum eines Steuerungszylinders kommunizierend verbunden ist und der im Steuerungszylinder angeordnete Druckkolben andererseits durch das einer Druckluftleitung entnommene Steuermedium einstellbar belastet ist.
  • Bei einer gattungsmäßig einen Kegelbrecher betreffenden Vorrichtung wird der Brechermantel durch hydraulisch beaufschlagte Zylinder verstellt. Der hydraulische Druck wird in diesem Fall allerdings von einer Hochdruck-ölpumpe erzeugt, die durch eine mit dem Ölsammelbehälter verbundene Steuerungsanlage nach Bedarf ein- und ausgeschaltet wird. Der Betriebsdruck wird mithin von der Hochdruck-Ölpumpe erzeugt und nur durch den in seinerBeschaffenheit nicht näher bekannten Speicher in bestimmten Druckhöhen gehalten. Diese Steuerung ist kompliziert und stellt an sich keine mit der Gattung des Anmeldungsgegenstandes übereinstimmende druckluftabhängige Regelvorrichtung dar.
  • Bei der bekannten Vorrichtung gemäß der Gattung der Erfindung handelt es sich um einen Kegelbrecher, bei welchem die innere kegelartige Walze mit Hilfe eines in eineinZylinder geführten Kolbens hydraulisch verstellt wird. Das hydraulische Druckmedium steht unter dem Einfluß eines besonderen Steuerungszylinders, in welchem der Kolben oberseitig mittels Druckluft zu beaufschlagen ist. Diese bekannte kombinierte, hydraulisch-pneumatische Andruckregelvorrichtung ist jedoch in vielen Fällen unzulänglich, weil sie zur Durchführung einer ausreichend sicheren Arbeitsweise die Aufwendung eines sehr hohen pneumatischen Druckes erfordert. Mit den normalen, in den Leitungen eines Bergbaubetriebes herrschenden Luftdrücken ist ein ordnungsgemäßer Betrieb hochbeanspruchter Maschinen nicht erreichbar. Pneurnatische Hochdruckanlagen sind jedoch aus verschiedenen Gründen an vielen Stellen im Untertagebetrieb unerwünscht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders für Maschinen des Bergbaus geeignete Andruckregelvorrichtung zu schaffen, die nicht das Vorhandensein von Triebmittelzuleitungen mit sehr hohen Betriebsdrücken voraussetzt. Die Andruckregelvorrichtung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichriet, daß der Steuerungszylinder als Zweistufenzylinder ausgebildet ist, in welchem ein entsprechender Zweistufenkolben jangeordnet ist, wobei der kleinere Kolben in der kleineren Zylinderstufe dem hydraulischen Zwischermiedium zugewendet und der wesentlich größere Kolben in -der größeren Zylinderstufe beidseitig durch Druckluft beaufschlagbar angeordnet ist, derart, daß der Stufenkolben einschließlich Stufenzylinder einen mit einem Druckluft-Kolbemnotor versehenen Druckübersetzer bildet.
  • Es ist nunmehr möglich, mit verhältnismäßig niedrigen, im Leitungsnetz vorhandenen Betriebsdrücken und einer einfachen Regelvorrichtung große Leistungen zu erzeugen. Bei der Beaufschlagung des größer bemessenen Kolbens arbeitet dieser als Antriebsmotor für den durch den kleineren Kolben gebildeten Purnpenteil, derart, daß zunächst die erforderliche Menge des hydraulischen Mediums die Grobeinstellung der zweckmäßigsten Lage des Maschinenteils herbeiführt. Sobald diese Grobeinstellung des Maschinenteils mit Hilfe des normalen Leitungsdruckes der Luftzuführungsleitung beendet ist, arbeitet dieser Stufenkolben nur noch als Druckübersetzer und Druckregler und bewirkt die federnde Einspannung bzw. Belastung des Maschinenteils. Diese mehrfache Funktion des Steuerungszylinders der Andruckregelvorrichtung ist für den Betrieb schwerer, hochbeanspruchter Maschinen des Bergbaus von erheblichem Wert, weil bei verhältnismäßig kleiner Baugröße des eigentlichen Regelsystems zunächst größere Einstellbereiche zu bewältigen sind und dann wieder hohe Belastungen mit verhältnismäßig niedrigem Gegendruck kontrollierbar sind.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Durchlaufkohlenbrecher. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch den Kohlenbrecher in schematischer Darstellung, F i g. 2 einen Querschnitt nach Linie IJ der F i g. 1 ohne Darstellung der Lagerkonsolen für die Brechschwinge, F i g. 3 das Schaltschema der Vorrichtung, F i g. 4 das Schaltschema der vereinfachten Vorrichtung für Verstellwege, die kleiner als ein Kolbenhub sind.
  • Der Kohlenbrecher nach F i g. 1 besteht in seinen Hauptteilen aus dem Grundrahmen 1 und aus. der Schwinge 2, die eine motorisch angetriebene Brechwalze 3 trägt. Die Schwinge 2 ist in begrenztem Maße um die Achse 4 schwenkbar angeordnet. Das zu zerkleinernde Fördergut wird in der Förderrinne 5 in der Pfeilrichtung unter der Brechwalze 3 durchgeschleust. Zur Erzeugung des für die Zerkleinerung des Fördergutes erforderlichen Andruckes sind beiderseits der Förderrinne Andruckzylinder 6 vorgesehen, die einerseits an dem freien Ende der Schwinge und andererseits am Grundrahmen gelenkig befestigt sind. Diese Druckzylinder dienen gleichzeitig zur Dämpfung von schlagartig vom Fördergut ausgelösten Schwenkbewegungen der Brechwalze bzw. der Schwinge und sichern erfindungsgemäß eine federnde Nachgiebigkeit derb selben. Durch Umpumpen der Flüssigkeit kann der freie Durchgang h zwischen der Brechwalze 3 und dem Brechboden der Förderrinne 5 in gegebenen Grenzen beliebig verstellt werden.
  • Bei der in F i g. 3 dargestellten Vorrichtung zur Betätigung der Andruckzylinder 6 ist der über dem Antriebskolben 7 liegende Raum 7 a des pneumatischen Antriebszylinders 8 über das Reduzierventil 9 (Druckminderventil), Leitung 13 und den Vierwegehahn 10 mit der Druckluftzuleitung 11 verbunden. Dabei ist der Raum 7 b unter dem Kolben 7 über die Leitung 12 und den Auspuff 28 entlüftet, so daß der Kolben 7 sich nach unten bewegen kann.
  • 'Der mit dem Kolben 7 direkt gekuppelte hydraulische Druckkolben 14 mündet in den Druckzylinder 15, der mit dem Zylinder 8 fest verbunden, aber gegen diesen abgedichtet ist. Der Raum 16 des Zylinders 15 ist einerseits über das Rückschlagventil 17 mit dem Ölbehälter 18 verbunden, andererseits ist er über das Rüc'kschlagventil 19 und die Druckleitung 20 an den Vierwegehahn 21 angeschlossen. Vom Vierwegehahn 21 kann der Druckstrom je nach Bedarf über die Leitung 22 dem unteren Raum 6 b oder über die Leitung 23 dem oberen Raum 6 a des Andruckzylinders 6 zugeleitet werden. Der dem Druckraum gegenüberliegende Raum des Zylinders 6 ist jeweils über den Vierwegebahn 21 und die Leitung 24 mit dem Öl- behälter 18 verbunden und bleibt somit drucklos.
  • Durch abwechselndes Umschalten des Vierwegehahnes 10 wird der Kolben 7 und der damit verbundene Kolben 14 in hin- und hergehende Bewegung versetzt, so daß bei geschlossenem Ventil 25 -über die Rückschlagventile 17 und 19 Flüssigkeit aus dem Behälter 18 so lange über die Leitung 20 gepumpt werden kann, bis die Zylinder 6 die Schwinge 2 in die geforderte Stellung gebracht haben. Durch das Öffnen des Ventils 25 wird über die Überbrückungsleitung 26 das Rückschlagventil 19 umgangen, so daß eine direkte Verbindung zum jeweiligen Druckraum des Zylinders 6 hergestellt wird und der im Raum 7 a auf den Kolben 7 von der Druckluft ausgeübte Druck sich im-entsprechendenVerhältnis auch-auf denZylinder 6 überträgt und eine entsprecheiide Andruckkraft auf die Schwinge des Kohle.Übre#hers ausübt. Beim Auftreten der Überlastung zwischen der Brechwalze und dem Brechboden kann die Schwinge nachgeben, wobei die Flüssigkeit aus dem -Druckraum des Zylin-m ders 6 -über das offene Ventil 25 in den Kolbenraum 16 verdrängt wird und auf diese Weise die Kolben 14 und 7 gegen den im Raum 7 a herrschenden Druck hochhebt. Die im Raum 7a befindliche Druckluft wirkt dann als federnd nachgiebiges Polster.
  • Für Maschinenteile, insbesondere Verschleißkörper, deren Verstellwege verhältnismäßig kurz sind, so daß sie die Hublänge des Andruckzylinders nicht übersteigen, kann die Einrichtung gemäß F i g. 4 ausgebildet werden. Hierbei führt vom Kolbenraum 16 des hydraulischen Zylinders 15 nur eine direkte Druckleitung 29 und 31 zum Andruckzylinder 33, die gegebenenfalls noch ein druckluftgesteuertes Rückschlagventil 30 trägt. Der Kolben 34 des Andruckzylinders kann hierbei nur einseitig, und zwar vom Raum 32 aus, beaufschlagbar sein. Das druckluftgesteuerte Rückschlagventil kann gegebenenfalls über die Abzweigung der Leitung 12-12' automatisch betätigt werden, so daß das Ventil 30 beim Beaufschlagen des Raumes 7 b mit Druckluft schließt. Zum Nachfüllen der Flüssigkeit im Zylinder 15 dient die Fülleitung 35. Im übrigen bleibt die Wirkung wie im vorerläuterten Beispiel.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Hydraulisch-pneumatische Andruckregelvorrichtung für hochbelastete, jedoch einstellbare Vorrichtungsteile von Bergwerksmaschinen, insbesondere von Brecherschwingen bzw. Verschleißkörpern an der Förderung und Verteilung von Mineralien, z. B. Bergen, dienenden Maschinen, wobei der Druckraum mindestens eines an dem Maschinenteil angeordneten hydraulischen Zylinders über eine Verbindungsleitung mit dem Druckraum eines Steuerungszylinders kommunizierend verbunden ist und der im Steuerungszylinder angeordnete Druckkolben andererseits durch das einer Druckluftleitung entnommene Steuermedium einstellbar belastet ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Steuerungszylinder (8, 15) als Zweistafenzylinder ausgebildet ist, in welchem ein entsprechender Zweistufenkolben (7, 14) angeordnet ist, wobei der kleinere Kolben (14) in der kleineren Zylinderstufe dem hydraulir: sehen Zwischenmedium zugewendet und der wesentlich größere K, olben (7) in der größeren Zylinderstufe beidseitig dürch Druckluft beaufschlagbar angeordnet ist, derart, daß der Stufenkolben einschließlich Stufenzylinder einen mit einem Druckluft-Kolbemnotor versehenen Druckübersetzer bildet. . In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegesehrift Nr. 1056 455; USA.-Patentschrift Nr. 2 0Z1 895.
DEM48154A 1961-02-24 1961-02-24 Hydraulisch-pneumatische Andruckregel-vorrichtung fuer hochbelastete, jedoch einstellbare Vorrichtungsteile von Bergwerksmaschinen Pending DE1212397B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2021895A (en) * 1930-05-24 1935-11-26 Allis Chalmers Mfg Co Crusher
DE1056455B (de) * 1956-03-02 1959-04-30 Westfalia Dinnendahl Groeppel Hydraulische Abstuetzung fuer Zerkleinerungsmaschinen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2021895A (en) * 1930-05-24 1935-11-26 Allis Chalmers Mfg Co Crusher
DE1056455B (de) * 1956-03-02 1959-04-30 Westfalia Dinnendahl Groeppel Hydraulische Abstuetzung fuer Zerkleinerungsmaschinen

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