DE1209395B - Vorrichtung zum Veraendern des Hubes eines geradlinig hin- und hergehenden Maschinenteils - Google Patents

Vorrichtung zum Veraendern des Hubes eines geradlinig hin- und hergehenden Maschinenteils

Info

Publication number
DE1209395B
DE1209395B DEJ21972A DEJ0021972A DE1209395B DE 1209395 B DE1209395 B DE 1209395B DE J21972 A DEJ21972 A DE J21972A DE J0021972 A DEJ0021972 A DE J0021972A DE 1209395 B DE1209395 B DE 1209395B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cross head
eccentric
slot
stroke
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ21972A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Jesse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1209395B publication Critical patent/DE1209395B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16H—GEARING
    • F16H21/00—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
    • F16H21/10—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane
    • F16H21/16—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for interconverting rotary motion and reciprocating motion
    • F16H21/18—Crank gearings; Eccentric gearings
    • F16H21/20—Crank gearings; Eccentric gearings with adjustment of throw

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verändern des Hubes eines geradlinig hin- und hergehenden Maschinenteils Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verändern des Hubes eines geradlinig hin- und hergehenden Maschinenteils, das von einer Exzenter- oder von einer Kurbelwelle über eine Exzenter- bzw. Pleuelstange mit einem in einem Kreuzkopf gelagerten Ende und über eine starre Verbindungsstange angetrieben ist.
  • Es ist bereits ein Getriebe zur Erzielun g einer hin-und hergehenden Bewegung mit einstellbarer Hublänge bekannt, welches aus zwei sich rechtwinklig kreuzenden, axial verschieblichen Stangen besteht, die über ein Gleitprismenpaar miteinander getrieblieh verbunden sind. Dabei ist ein Teil dieses Paares mit der einen Stange verbunden und läuft in dem anderen Teil des Gleitprismenpaares, welches seinerseits mit der anderen Stange in Verbindung steht. Eine der erwähnten Stangen ist dabei die Treibstange, von welcher die andere Stange angetrieben wird. Die Hublänge der getriebenen Stange ist dadurch veränderlich, daß die Winkelstellung des Prismenpaares gegenüber den beiden erwähnten Stangen verändert wird.
  • Es ist weiterhin eine Verstelleinrichtung für einen um eine Getriebewelle umlaufenden Hubzapfen bekannt, bei welcher die Verstellung des Abstandes des Hubzapfens von der Getriebewelle genau in radialer Richtun- von der Mittelachse derselben, d. h. unter Vermeidung der Rückwirkung der Kräfte, die auf den Exzenter einwirken, erfolgt. Dabei ist der Exzenterzapfen über ein mit der Antriebswelle umlaufendes Gestänge derart mit dieser verbunden, daß die Zapfenmitte auf dem kleinen Kreis eines Kardankreispaares liegt, während der große Kardankreis um die Mitte der Zapfenbewegung geschlagen ist, wobei der Zapfen ein Kurbelzapfen ist und seine Hubveränderung durch Abrollen des kleinen im großen Kardankreis erfolgt.
  • Diese bekannten Vorrichtungen unterscheiden sich dadurch grundsätzlich vom Gegenstand der Erfindung, daß bei ihnen eine Exzenter- bzw. Pleuelstange mit einem in einem Kreuzkopf gelagerten Ende nicht vorliegt. Aufgabe der Erfindung ist es aber, einen Kreuzkopf mit veränderlichem Hub raumsparend auszubilden.
  • Dies wird bei einer Vorrichtung der eingangs be- schriebenen Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Kreuzkopf für eine Drehung um seine Achse zylindrisch ausgebildet und in einer zvlindrischen Bohrung des Gehäuses geführt ist, daß äer die Exzenter- bzw. Pleuelstange mit dem Kreuzkopf verbindende Bolzen mit seinen Enden in schraubenlinienförmige Schlitzführungen in der Wand des Kreuzkopfes greift und daß auf der Mantelfläche des Kreuzkopfes zwischen den Schlitzführungen ein radial gerichteter Führungsstift vorgesehen ist, der durch eine Ausnehmung der zylindrischen Bohrung hindurch in einen Schlitz einer Stellscheibe greift, die um ihre senkrecht zur Achse des Kreuzkopfes in der Ebene des Exzenter- bzw. Kurbelgetriebes liegende Achse drehbar und in jeder Winkellage feststellbar im Gehäuse gelagert ist.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind die in die Schlitzführungen des Kreuzkopfes greifenden Enden des Bolzens und das Ende des Führun-sstiftes kugelförmig ausgebildet und tragen bezüglich ihrer Winkellage relativ zur Bolzen- bzw. Stiftachse frei einstellbar gelagerte Gleitrollen, deren Mantelflächen auf den zugeordneten Schlitzflächen laufen.
  • In weiterer Vervollkommnung der Erfindung ist der Umfang der Stellscheibe f ür ein Zusammenwirken mit einer Verstellvorrichtung mit Zähnen versehen.
  • Einem letzten kennzeichnenden Merkmal der Erfindung zufolge kann auf der Stellscheibe eine Winkelskala vorgesehen sein.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich besonders zur Verwendung bei sogenannten Zuteilpumpen, d. h. Systemen, die aus zwei oder mehr Zylinder/Kolben-Einheiten bestehen, über welche vorherbestimmte Durchflußmengen verschiedener Strömungsmittel gefördert werden, wobei die von jeder Zylinder/Kolben-Einheit je Zeiteinheit abgegebene Strömungsmittelmenge kontinuierlich und unabhängig von der Einstellung der restlichen Zylinder/ Kolben-Einheiten verstellbar ist.
  • Nachstehend werden zwei Ausführungsformen der Erfindung, zusammenwirkend mit einer Zuteilungspumpe, an Hand der Zeichnungen beispielsweise beschrieben.
  • F i g. 1 stellt dabei die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit zwei Kreuzköpfen dar, welche mit zwei Zuteilungspumpen zusammenwirken kann; die eine Hälfte der Vorrichtung ist dabei im Schnitt gezeigt; F i g. 2 gibt die Draufsicht auf die Vorrichtung nach F i g. 1 wieder, wobei die eine Hälfte der Vorrichtung wiederum geschnitten dargestellt ist; F i g. 3 stellt die Stirnansicht der Vorrichtung nach F i g. 1 und 2 dar; F i g. 4 gibt die Draufsicht auf eine längsgeschnittene erfindungsgemäße Vorrichtung mit nur einem Kreuzkopf wieder; F i g. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht in vergrößertem Maßstab von Exzenterwelle, Exzenterstange und zugehörigem, zylindrischem Kreuzkopf sowie der Stellscheibe, wobei sich die Scheibe in der Stellung für den größten Hub befindet; F i g. 6 und 7 sind der F i g. 5 ähnliche Ansichten, wobei die Stellscheibe sich in einer Stellung für einen verringerten Hub bzw. für den Hub Null befindet; F i g. 8 gibt in perspektivischer Ansicht eine andere Ausgestaltung des zylindrischen Kreuzkopfes und der Exzenterstange wieder; F i g. 9 bis 11 geben schematisch die Bewegungen der beweglichen Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung für den Hub Null bzw. verringerten Hab bzw. den längsten Hub wieder.
  • Wie aus den F i g. 1 bis 4 ersichtlich, besteht die Vorrichtung, welche in diesem Fall mit einer Zuteilpumpe zusammenwirkt, aus einem länglichen Gehäuse 11 von im wesentlichen kastenfönniger Gestalt, das in der Mitte seiner Längsachse mit Lagern 12 versehen ist, wobei die genannten Lager in der Nähe gegenüberliegender Längsseiten 13, 14 des Gehäuses 11 angeordnet sind. Die Lager 12 tragen eine Exzenterwelle 15, die aus den beiden Seiten 13, 14 des Gehäuses 11 durch öldichtungen 16 herausragt.
  • In der in F i g. 1 bis 3 gezeigten Ausbildungsform der Vorrichtung ist das Gehäuse 11 mit zwei zylindrischen Bohrungen 17 -versehen, die in gegenseitiger Ausrichtung an jeder Seite der Exzenterwelle 15 angeordnet sind.
  • Im Gegensatz dazu zeigt F i g. 4 eine andere Ausbildungsform der Vorrichtung, bei der das Gehäuse 11' mit einer Bohrung 17 versehen ist und an die nur eine Zylinder/Kolben-Einheit einer Zuteilpumpe angeschlossen werden kann.
  • In jeder Bohrung 17 ist ein zylindrischer, hülsenförmiger Kreuzkopf axial verschieblich und drehbar angeordnet. Jeder Kreuzkopf weist in seiner Wandung ein Paar schraubenförmiger Schlitzführungen 19 auf. Die Längsachsen der beiden schraubenförmigen Schlitze 19, die jeden beliebigen Winkel zu den Erzeugenden der zylindrischen Oberfläche des Kreuzkopfes 18 einnehmen können, sind gegenseitig so angeordnet, daß analoge Teile dieser Schlitze in der genannten Wandung einander diametral gegenüberliegen. Die beiden Führungsschfitze 19 scheinen daher einander zu kreuzen, wenn der Kreuzkopf von der Seite betrachtet wird, wie beispielsweise in F i g. 2.
  • Die zylindrische Wandung des Kreuzkopfes 18 weist zwischen ihren Enden eine zylindrische Aussparung auf, wie bei 18' in F i g. 5, 6 und 7 gezeigt, um die Reibung zwischen dem Kreuzkopf 18 und der Innenwandung der Bohrung 17 so weit wie möglich zu verringern.
  • Zwei Exzenterstangen 20 sind an einem Exzenter 21 auf der Exzenterwelle 15 gelagert, wobei je eine Stange in eine der Bohrungen 17 hineinragt. Das freie, verjüngte Ende 22 der einen Exzenterstange 20 erstreckt sich in das hohle Innere eines der Kreuz-köpfe 18, und das freie, verjüngte Ende der anderen Exzenterstange 20 ragt in das Innere des zweiten Kreuzkopfes 18 hinein. Die beiden Kolbenbolzen 23, die in gegenseitiger Ausrichtung in jedem der genannten Enden 22 befestigt sind, greifen gleitend in die Schlitzführungen 19 des zugehörigen Kreuzkopfes 18 ein. Gleitrollen 24 sind vorzu-Sweise auf den freien Enden der Kolbenbolzen 23 angeordnet, um Reibungsverluste zu verringern.
  • Ein Führungsstift 25 ragt radial aus der äußeren Oberfläche eines jeden Kreuzkopfes 18 zwischen den beiden Schlitzführungen 19 heraus und läuft durch eine Ausnehmung 26 (F i g. 2 und 4) in der Wandung der Bohrung 17. Eine kreisförmige Stellscheibe 27 ist drehbar in einer zylindrischen Ausnehmung 28 im Gehäuse 11 im Anschluß an die Ausnehmung 26 angeordnet. In der Scheibe 27 ist ein länglicher Schlitz 29 ausgebildet, welcher der Ausnehmung 26 gegenüberliegt. Der Stift 25 greift in den Schlitz 29 ein. Dabei ist das freie Ende 30 des Stiftes 25 kugelförmig ausgebildet (F i g. 2) und trägt eine Gleitrolle 31. Diese ist auf dem kugelförmigen freien Ende 30 frei drehbar und durch eine Schraubenfeder 32 auf dem Stift 25 belastet, welche die Gleitrolle 31 in einer Ebene senkrecht zur Achse des Stiftes 25 zu halten sucht. Das kugelförmige Ende des Stiftes 25 und die Feder 32 vermitteln in einem beschränkten Ausmaß eine Verschwenkbarkeit der Gleitrolle 31 in allen Richtungen. Die Rolle 31 kann auf diese Weise ihre Stellung auf dem kugelförmigen Ende des Stiftes 25 so verändern, daß sie in den Schlitz 29 eingreift, selbst wenn der Kreuzkopf 18 um seine Längsachse gedreht ist, unabhängig von der Winkelstellung der Scheibe 27 und damit des Schlitzes 29 zur Längsachse des Kreuzkopfes.
  • Die kreisförinige Stellscheibe 27 ist an ihrem Umfang mit Zähnen 33 versehen, welche mit einer Schnecke 34 auf einer Spindel 35 im Eingriff stehen. Diese ist in Lagern 36 in einer Kammer 37 (F i g. 1) des Gehäuses gelagert und kann von der Außenseite des Gehäuses 11 mit Hilfe eines Handrades 38 gedreht werden.
  • Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Wenn ein Hub Null erforderlich ist, d. h. wenn eine mit einer Exzenterstange 20 verbundene Pumpeneinheit unwirksam bleiben soll, wird das Handrad 38 so gedreht, daß die Längsachse des Schlitzes 29 in der Stellscheibe 27 sich im rechten Winkel zur Achse des Kreuzkopfes 18 erstreckt, wie in F i g. 7 und 9 gezeigt. Wenn nun die Exzenterwelle 15 gedreht wird, dann wird der Führungsstift 25 an einer Verschiebung in Richtung der Kreuzkopfachse durch die Wandungen des Schlitzes 29 gehindert. Damit wird auch der Kreuzkopf 18 an einer axialen Verschiebung gehindert. Das Zusammenwirken der Schlitzführungen 19 mit den Gleitrollen 24 auf dem Kolbenbolzen 23 hat zur Folge, daß der Kreuzkopf Drehschwingungen um seine Längsachse ausführt.
  • Wenn die Stellscheibe 27 um 90 gedreht wird, so daß der Schlitz 29 sich in der in F i g. 5 gezeigten Stellung befindet, in der er sich parallel zur Längsachse eines Kreuzkopfes erstreckt, verhindert der Führungsstift 25 Drehschwingungen des Kreuzkopfes 18 um seine Längsachse. Die Bewegung der Exzenterwelle 15 wird nun in eine reine axiale Verschiebung des Kreuzkopfes 18 umgesetzt, der dabei seinen längsmöglichen Hub ausführt.
  • In Zwischenstellungen der Stellscheibe 27 und ihres Schlitzes 29, beispielsweise wenn der Schlitz 29 einen Winkel von 45' mit der Achse des Kreuzkopfes 18 bildet, wie in F i g. 6 gezeigt, wird dann dem Kreuzkopf 18 durch die Exzenterstange 20 sowohl eine Axialverschiebung als auch eine Drehbewegung um seine Längsachse mitgeteilt. In diesem Falle wird der Stift 25 entlang dem Schlitz 29 verschoben und folgt gleichzeitig der Drehung des Kreuzkopfes 18. Demgemäß wird der Kreuzkopf 18 in axialer Richtung um ein geringeres Stück verschoben als bei den in F i g. 5 gezeigten Verhältnissen.
  • Auf diese Weise kann durch Veränderung der Winkelstellung der Stellscheibe 27 und ihres Schlitzes 29 die Hublänge des Kreuzkopfes 18 kontinuierlich von Null bis zu einem durch die Exzentrizität des Exzenters 21 bestimmten Höchstwert verändert werden.
  • Es ist offensichtlich, daß der Winkel zwischen der Achse des Stiftes 25 und der Mittelebene des Schlitzes 29 sich während des Betriebes der Vorrichtung laufend verändert, abgesehen von der Scheibenstellung für maximalen Hub und den Hub Null. Trotzdem wird die periphere Fläche der Gleitrolle 31 auf dem kugelförmigen Ende 30 des Führungsstiftes 25 durch die Wirkung der Feder 32 dauernd mit den Wandungen des Schlitzes 29 im Eingriff gehalten.
  • Die beiden Kreuzköpfe 18 sind an ihrem vom Exzenter 21 abgewandten, geschlossenen Ende 39 je- weils mit dem Kolben 40 einer Zylinder/Kolben-Finheit 41 einer Zuteilungspumpe gekuppelt. Durch eine Drehung des Handrades 38 kann also die je Pumpenhub geförderte Strömungsmittelmenge genau eingestellt werden. Durch die unabhängige Einstellung der beiden Handräder 38 kann somit jedes beliebige Zuteilungsverhältnis bei der Zuteilungspumpe erzielt werden.
  • Um die Hublänge eines jeden Kreuzkopfes 18 und jedes Kolbens 40 richtig einstellen zu können, ist jede Stellscheibe 27 mit Anzeigemitteln versehen. Hierfür ist auf jeder Stellscheibe 27 eine Winkelskala 42 mit einer geeigneten Gradeinteilung angeordnet, und in der äußeren Wandung des Gehäuses ist ein entsprechendes, segmentförmiges Fenster 43 vorgesehen. Durch das Fenster 43 kann die Gradeinteilung der Skala 42 gegenüber einer Markierung 44 neben dem Fenster 43 an der äußeren Wandung des Gehäuses abgelesen werden.
  • Bei der Ausführungsforin der Vorrichtung, wie sie in F i g. 1 bis 3 dargestellt ist, sind die breiten Enden 45 der Exzenterstangen 20 gegabelt, wie am besten aus F i g. 5 bis 7 hervorgeht. Dadurch wird der Zusammenbau der Vorrichtung erleichtert, da es zu- i nächst möglich wird, die Kreuzköpfe 18 und die Exzenterstangen 20 innerhalb der Bohrungen 17 in Stellung zu bringen, wobei die gabelförmigen, breiten Enden der beiden Stangen ineinander eingreifen, und danach die breiten Enden 45 auszurichten, wonach die Exzenterwelle 15 mit dem Exzenter 21 eingeführt wird. Anschließend wird die die Exzenterwelle aufnehmende Kammer mit den Lagern 12 und den Öldichtringen 16 an den gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses 11 abgedichtet.
  • Die Kammer des Gehäuses 1.1, die die Welle 15 aufnimmt, und die Bohrungen 17, die als Führungen für die Kreuzköpfe 18 dienen, werden mit öl gefüllt. In den Kreuzköpfen 18 sind in der Nähe der Endwandungen 39 Ringnuten 46 zur Aufnahme von O-Ringen vorgesehen.
  • Stifte 47 ragen aus den die Lager 12 und Ölabdichtungen 16 aufnehmenden Endplatten 48 heraus. Diese Stifte 47 gestatten das Anbringen einer weiteren Vorrichtung entweder an nur einer Seite oder an beiden Seiten der ersten Vorrichtung durch Kuppeln der Wellen 15 der Vorrichtungen, beispielsweise im Innern eines Befestigungsringes 49, wie gestrichelt in F i g. 1 gezeigt. Durch Kuppeln von zwei oder mehr derartiger Vorrichtungen ist es möglich, eine Zuteilungspumpe mit beliebiger Anzahl von Kolben/Zylinder-Einheiten von einem gemeinsamen Antrieb aus zu betreiben, wobei eine unabhängige Einstellung des Hubes jeder beliebigen Einheit in dem System vorgenommen werden kann.
  • Bei der in F i g. 8 wiedergegebenen Ausführungsform der Vorrichtung sind die Schlitzführungen 19' mit einem Fräser in gegenüberliegende Wandungsteile des Kreuzkopfes 18 eingefräst, der in einer um einen bestimmten Winkel zur Kreuzkopflängsachse geneigten Ebene arbeitet. Die so hergestellten Schlitze 19' sind nicht schraubenförmig, und daher ist es in diesem Falle notwendig, jeden der Bolzen 23' im verjüngten Ende 22 der Exzenterstange 20 mit einem kugelförmigen Ende 50 zu versehen und auf dieses kugelförmige Ende eine ringförmige Gleitrolle 24' zu setzen. Eine Schraubenfeder 51 ist auf dem Bolzen 23' vorgesehen, durch deren Wirkung die Rolle 24' ständig im wirksamen Eingriff mit den Wandungen der Schlitzführung 19' gehalten wird, unabhängig von der Einstellung der Vorrichtung und von der momentanen Stellung des Bolzens 23' innerhalb des genannten Schlitzes.
  • Verschiedene Abwandlungen der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen sind möglich. Beispielsweise müssen die Bohrungen zur Führung der Kreuzköpfe nicht, wie in F i g. 1 bis 3 gezeigt, axial aufeinander ausgerichtet sein, sondern können statt dessen auch in einem wahlweisen Winkel zueinander angeordnet sein. Weiterhin kann die Vorrichtung mit mehr als zwei Führungsbohrungen, Kreuzköpfen und Exzenterstangen versehen sein, die alle von einem Kurbelzapfen oder Exzenter aus angetrieben werden.
  • Der Exzenter kann durch einen Kurbelzapfen ersetzt werden, der an den Querkurbelarmen einer Kurbelwelle in der bei Kurbelwellen für Motoren üb- lichen Weise an 'geordnet ist.
  • Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen wird die Hubverstellung von Hand mit Hilfe von Handrädern durchgeführt. Es ist jedoch auch möglich, falls das erwünscht ist, die Einstellung der Stellscheibe, oder -scheiben mechanisch, elektromechanisch, hy- draulisch oder in anderer Weise von irgendeiner Steuerungsvorrichtung aus vorzunehmen.
  • Die beschriebenen Stellscheiben sind für die Hubsteuerung besonders geeignet. Falls es jedoch er- Wünscht ist, können die Scheiben durch Einstellelemente verschiedener Form- und/oder Bauweise er-.setzt werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Verändern des Hubes eines geradlinig hin- und hergehenden Maschinenteils, das von einer Exzenter- oder von einer Kurbelwelle über eine Exzenter- bzw. Pleuelstange mit einem in einem Kreuzkopf gelagerten Ende und über eine starre Verbindungsstange angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreuzkopf (18) für eine Drehung um seine Achse zylindrisch ausgebildet und in einer zylindrischen Bohrung (17) des Gehäuses (11) geführt ist, daß der die Exzenter- bzw. Pleuelstangen (20) mit dem Kreuzkopf verbindende Bolzen (23) mit seinen Enden in schraubenlinienförmige Schlitzführungen (19) in der Wand des Kreuzkopfes greift und daß auf der Mantelfläche des Kreuzkopfes zwischen den Schlitzführungen ein radial gerichteter Führungsstift (25) vorgesehen ist, der durch eine Ausnehmung (26) der zylindrischen Bohrung hindurch in einen Schlitz (29) einer Stellscheibe (27) greift, die um ihre senkrecht zur Achse des Kreuzkopfes in der Ebene des Exzenter-bzw. Kurbelgetriebes (15, 21) liegende Achse drehbar und in jeder Winkellage feststellbar im Gehäuse gelagert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Schlitzführungen (19') des Kreuzkopfes (18) greifenden Enden des Bolzens (23') und das Ende des Führungsstiftes (25) kugelförmig ausgebildet sind und bezüglich ihrer Winkellage relativ zur Bolzen- bzw.
  3. Stiftachse frei einstellbar gelagerte Gleitrollen (24"; 31) tragen, deren Mantelflächen auf den zugeordneten Schlitzflächen (19'; 29) laufen. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang der Stellscheibe (27) für ein Zusammenwirken mit einer Verstellvorrichtung (34, 35, 38) mit Zähnen (33) versehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Stellscheibe (27) eine Winkelskala (42) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 343 559, 473 945, 623 717, 717 232; Patentschrift Nr. 13 773 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; französische Patentschrift Nr. 669 007.
DEJ21972A 1961-06-20 1962-06-20 Vorrichtung zum Veraendern des Hubes eines geradlinig hin- und hergehenden Maschinenteils Pending DE1209395B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AU1209395X 1961-06-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1209395B true DE1209395B (de) 1966-01-20

Family

ID=3837123

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ21972A Pending DE1209395B (de) 1961-06-20 1962-06-20 Vorrichtung zum Veraendern des Hubes eines geradlinig hin- und hergehenden Maschinenteils

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1209395B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015009717A1 (en) 2013-07-17 2015-01-22 Euro-Pro Operating Llc Variable flow rate mechanical pump assembly

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE13773C (de) * A. BECHEM in Hagen in Westf Neuerungen an Niederdruck-Dampfheizungen
DE623717C (de) *
DE343559C (de) * 1918-03-19 1921-11-04 Rudolf Hundhausen Getriebe zur Erzielung einer hin und her gehenden Bewegung von unveraenderlich gesetzmaessiger, insbesondere gleichfoermiger Geschwindigkeit bei einstellbarer Hublaenge
DE473945C (de) * 1927-02-18 1929-03-28 Beldam Werke Maschinen Und App Kurvenscheibe mit verstellbarer Schubkurve und Vorrichtung zur Einstellung der Schubkurve
FR669007A (fr) * 1928-01-24 1929-11-09 Transformation mécanique d'un mouvement alternatif en mouvement de rotation
DE717232C (de) * 1935-07-07 1942-02-09 Zahnradfabrik Friedrichshafen Verstelleinrichtung fuer einen Kurbelzapfen

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE13773C (de) * A. BECHEM in Hagen in Westf Neuerungen an Niederdruck-Dampfheizungen
DE623717C (de) *
DE343559C (de) * 1918-03-19 1921-11-04 Rudolf Hundhausen Getriebe zur Erzielung einer hin und her gehenden Bewegung von unveraenderlich gesetzmaessiger, insbesondere gleichfoermiger Geschwindigkeit bei einstellbarer Hublaenge
DE473945C (de) * 1927-02-18 1929-03-28 Beldam Werke Maschinen Und App Kurvenscheibe mit verstellbarer Schubkurve und Vorrichtung zur Einstellung der Schubkurve
FR669007A (fr) * 1928-01-24 1929-11-09 Transformation mécanique d'un mouvement alternatif en mouvement de rotation
DE717232C (de) * 1935-07-07 1942-02-09 Zahnradfabrik Friedrichshafen Verstelleinrichtung fuer einen Kurbelzapfen

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015009717A1 (en) 2013-07-17 2015-01-22 Euro-Pro Operating Llc Variable flow rate mechanical pump assembly
US20160324388A1 (en) * 2013-07-17 2016-11-10 Sharkninja Operating Llc Variable flow rate mechanical pump assembly
EP3022441A4 (de) * 2013-07-17 2017-04-12 SharkNinja Operating LLC Mechanische pumpenanordnung mit variabler durchflussrate
US10932644B2 (en) 2013-07-17 2021-03-02 Sharkninja Operating Llc Variable flow rate mechanical pump assembly
US11401928B2 (en) 2013-07-17 2022-08-02 Sharkninja Operating Llc Variable flow rate mechanical pump assembly

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2731354C3 (de) Getriebe
DE3714888C2 (de) Einstellbare Axialkolbenmaschine
DE2342060C3 (de) Vorrichtung zum gegenläufigen Verstellt·, der Hublänge von zwei Kolben- oder Membranpumpen
DE3005828A1 (de) Kardankreisgetriebe zur erzeugung einer oszillierenden bewegung einer schubstange, wobei das frei schubstangenende von einem fuehrungselement gefuehrt wird
DE2209996B2 (de) Einrichtung zum Verändern der Arbeitsmittelmenge einer Druckflüssigkeits-Axialkolbenmaschine
DE2515592C3 (de) Hydrostatische Kolbenmaschine
DE3217589C2 (de)
DE3733083A1 (de) Verstellbare axialkolbenmaschine in schraegscheibenbauweise
DE4237463C2 (de) Ausgleichsgetriebe
DE60110314T2 (de) Axialkolbenpumpe
DE2533292A1 (de) Getriebe
DE2421686A1 (de) Kolbenmaschine
DE2407832A1 (de) Kurbeltrieb zur umformung einer stetigen drehbewegung in einen hin- und hergang von einstellbarer weglaenge
CH206998A (de) Hubkolbengetriebe.
DE2353779B1 (de) Hydrostatische Kolbenmaschine
DE640764C (de) Regelbare Kolbenpumpe mit zwei ineinandergleitenden und in einem Gehaeuse durch einen als Antriebsexzenter wirkenden Kugelkopf rechtwinkelig zueinander bewegten zweiteiligen Rahmen
DE2602436A1 (de) Kolben-kraft- und arbeitsmaschine
DE532658C (de) Kraft- oder Arbeitsmaschine mit umlaufendem Rotor und in dem Rotor quer zur Rotordrehachse hin und her verschiebbarem Kolben
DE2430190A1 (de) Hydrostatische kolbenmaschine
DE862093C (de) Als Pumpe, Motor oder Pumpen- bzw. Motoreinheit eines Fluessigkeitsgetriebes verwendbare Sternzylinder-Kolbenmaschine
DE256687C (de)
DE2321977A1 (de) Bewegliche kupplung, insbesondere fuer walzgerueste
DE1209393B (de) Hydrostatisches Wechselgetriebe
DE2733574A1 (de) Drehkolbenmaschine
EP0134880A1 (de) Kolbenmaschine