DE1207643B - Anordnung zur Anzeige von Lageaenderungen eines gegenueber einem anderen Objekt bewegbaren Objektes - Google Patents

Anordnung zur Anzeige von Lageaenderungen eines gegenueber einem anderen Objekt bewegbaren Objektes

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DE1207643B
DE1207643B DEH40800A DEH0040800A DE1207643B DE 1207643 B DE1207643 B DE 1207643B DE H40800 A DEH40800 A DE H40800A DE H0040800 A DEH0040800 A DE H0040800A DE 1207643 B DE1207643 B DE 1207643B
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scale
circuit
signals
voltage
signal
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DEH40800A
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Melvin Ray Mcelroy
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Raytheon Co
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Hughes Aircraft Co
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/19Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path
    • G05B19/21Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path using an incremental digital measuring device

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Description

  • Anordnung zur Anzeige von Lageänderungen eines gegenüber einem anderen Objekt Z, bewegbaren Objektes Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Anzeige von Lageänderungen eines gegenüber einem anderen Objekt bewegbaren Objektes nach Größe und Richtung, insbesondere in Verbindung mit automatischen Steuerun-en an Werkzeugmaschinen od. dgl.
  • Bei bekannten Anordnungen dieser Art wird die Strecke der Verschiebung in diskrete Schritte unterteilt, und diese werden abgetastet. Hierzu verwendet man eine Skala, die in kleine Maßeinheiten eingeteilt ist, die die einzelnen Schritte bilden. In der Nachbarschaft der Skala ist ein Abtastorgan angordnet, das die Skala abtasten kann, so daß bei einer Relativbewegung zwischen der Skala und dem Abtastorgan an dessen elektrischem Ausgang eine Änderung oder Schwankung zwischen zwei elektrischen Zuständen entsteht, sobald das Abtastorgan von einer Zone der Skala auf die benachbarte Zone bewegt wird. Die so erzeugten elektrischen Ausgangssignale können, gegebenenfalls nach Beschneidung der Amplitude oder Siebung und Umformen in eine Rechteckkurve, zu einem Zähler gegeben werden, der die durch die augenblickliche Verschiebung überquerte Anzahl Zonen der Skala zählt.
  • Das Abtastorgan, das zum Abtasten der Skala und zur Erzeugung der Zählimpulse verwendet wird, kann auf verschiedenste Weise ausgebildet sein. Beispielsweise ist eine Anordnung bekannt, bei der eine lineare magnetische Skala verwendet wird, deren ,Skalenteile durch ausgesparte Striche gebildet sind, wobei jeder Strich und der benachbarte stehengebliebene Teil der Skalenoberfläche beispielsweise eine volle Skalenteilung bilden. Mit dieser Skala steht ein elektromagnetischer Abtastkopf in Flußverbindung und ist in einem geeigneten Abstand von der Skala angeordnet. Seine Polflächen können die ausgesparten Striche und die stehengebliebenen Teile anzeigen. Wenn dieser Abtastkopf längs der durch die ausgesparten Striche und die stehengebliebenen Teile gebildeten Skala bewegt wird, so ist der magnetische Widerstand des Magnetflusses über einem Strich groß, über einem stehengebliebenen Teil jedoch klein, so daß der Abtastkopf bei seiner Verschiebung längs der Skala zwischen zwei elektrischen Widerstandswerten hin- und herschwankt. Der elektrische Ausgang eines derartigen Abtastkopfes ist daher eine Funktion seiner relativen Verschiebung und kann für den Idealfall als Rechteckwelle angenommen werden.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, mehrere derartige Magnetköpfe in einem geeigneten Abstand voneinander längs der Skala anzuordnen, beispielsweise zwei MagnetkÖpfe. Die Verwendung von zwei Magnetköpfen bei derartigen Anordnungen hat zwei Vorteile: Ein erster Vorteil der Verwendung von zwei Magnetköpfen liegt darin, daß bei zwei miteinander verbundenen Magnetköpfen die Zählimpulse ein höheres Auflösungsvermögen erlauben, als dem wirklichen Abstand zwischen den SKalenteilen entspricht. Der andere Vorteil der Verwendung von zwei Magnetköpfen liegt in der Möglichkeit des Aufnehmens von bestimmten elektrischen Zuständen der Köpfe in einer Position bezüglich der Skala während eines bestimmten Zeitintervalls und in einem darauffolgenden zweiten Zeitintervall, wenn die Köpfe aus der vorhergehenden Position um weniger als eine Skalenteilung verschoben wurden. Die Anordnung ist so getroffen, daß in diesem Fall einer der Köpfe stets seinen elektrischen Zustand geändert hat und man auf diese Weise die Richtung der stattgefundenen Verschiebung bestimmen kann.
  • Bei der schon vorgeschlagenen Anordnung werden diese Vorteile dadurch erreicht, daß zwei Köpfe längs der Skala in einem solchen Abstand - voneinander angeordnet werden, daß die durch die Köpfe erzeugten Ausgangssignale um einen bestimmten Betrag phasenverschoben sind. Der Abstand der zwei Köpfe ist beispielsweise so gewählt, daß er etwa ein Viertel einer Skalenteilung größer ist, als einem ganzzahligen Vielfachen der Skalenteilung entspricht. Wenn also eine Skala eine Skalenteilung in der Größenordnung von 4 mm aufweist, kann bei Betrachtung der Ausgänge der beiden Köpfe schon eine Verschiebung in der Größenordnung' von 1 mm festgestellt werden. Bei derartig angeordneten Köpfen kann auch durch das Aufzeichnen des elektrischen Zustandes der Köpfe in irgendeiner besonderen Lage eine Richtungsabhängigkeit erreicht werden. Beispielsweise stehen zwei Köpfe gleichzeitig über einem ausgesparten Strich oder über einem stehengebliebenen Abschnitt oder ein Kopf -über einem ausgesparten Strich und der andere Kopf über einem stehengebliebenen Teil, oder umgekehrt. Für jede dieser Bedingungen kann der elektrische Zustand sowie die Verschieberichtung bestimmt werden. Diese Bedingungen wiederholen sich und ergeben eine Aufzeichnung, aus der die Richtung der Bewegung ge- genüber einer vorhergehenden Lage abgelesen werden kann.
  • Bei der schon vorgeschlagenen Anordnung dieser Art sind getrennte Speichervorrichtungen, beispielsweise Flip-Flop-Kreise, für jede der vier elektrischen Zustände erforderlich, die zur Bestimmung der Verschieberichtung aufgespeichert werden müssen. Zwei Flip-Flop-Kreise sind zur Speicherung des elektrischen Zustandes Köpfe in einem ersten Zeitintervall und zwei Flip-Flop-Kreise zur Speicherung der elektrischen Zustände in einem zweiten Intervall erforderlich. Durch die Feststellung, welcher Kopf am Ende des zweiten Zeitintervalls seinen elektrischen Zustand geändert hat, wird die Richtung der Verschiebung bestimmt.
  • Das vorerwähnte Prinzip ist in gleicher Weise auf nichtlineare Skalen anwendbar. Beispielsweise können Winkeländerungen mit einer Anordnung bestimmt werden, in der die Skala auf der Oberfläche einer Trommel oder Walze angeordnet ist. Jede Skalenteilung stellt in diesem Fall einen Drehwinkel der Trommel dar. In ähnlicher Weise können die Skalentelle durch radiale Striche auf der Oberfläche einer Scheibe aus magnetischem Material bestehen. Auch hier sind wiederum die Köpfe in einem Ab- stand und gegebenenfalls schiefwinklig zueinander der Oberfläche der Scheibe benachbart und in Wirkverbindung mit den Skalenteilungen angeordnet, so daß sie den Skalenweg auflösen, der durch Aussparungen und dazwischen stehengebliebene Teile zusammengesetzt ist.
  • Auch können andere Arten von Abtastköpfen und Skalen verwendet werden. Geeignet hierfür sind beispielsweise fotoelektrisch- Anordnungen mit einer Lichtquelle und Foto7ellen, die ähnlich der oben beschriebenen Weise angeordnet sind und mit einer Skala zusammenarbeiten, die durchsichtige und undurchsichtige Abschnitte aufweist und auf diese Weise Änderungen des elektrischen Zustandes der Fotozellen bewirkt. Auch kann eine an ihrem Umfang mit Zähnen versehene Scheibe zur Unterbrechung des auf die Fotozellen fallenden Lichtstrahles verwendet werden, um das gleiche Ergebnis zu erzielen. In anderen Anwendungsbeispielen können Fotowiderstände an Stelle der Fotozellen verwendet werden.
  • Die relative Verschiebung zwischen den Abtastköpfen und der Skala kann durch irgendwelche, zweckmäßig möglichst einfache Vorrichtungen erfolgen. Für die vorliegenden Erläuterungen wird angenommen, daß entweder die Abtastköpfe oder die Skala durch eine geeignete Antriebsvorrichtung bewegt werden. Bei einer Anwendung der erwähnten Meßanordnungen bei Werkzeugmaschinen ist beispielsweise etie Verschiebung längs einer bestimmten Werkzeugmaschinenachse zu bestimmen.
  • Wird eine der vorerwähnten, bereits vorgeschlagenen Anordnungen zur Steuerung von Werkzeugmaschinen verwendet, so ist beispielsweise eine Taktimpulsquelle erforderlich, um eine Synchronisierung des Systems zu erhalten und um ein Zeitintervall zu bekommen, das die Grundlage für die Betrachtung der einzelnen elektrischen Signalkonfiguration der beiden Magnetköpfe während aufeinanderfolgender Zeitintervalle bildet, so daß man eine Richtungsanzeige erhalten kann. Dies erfordert aber, daß die Taktimpulsquelle eine Periode hat, die beträchtlich kleiner als das kürzeste Zeitintervall ist, in dem sich die elektrischen Zustände der Abtastköpfe bei der höchsten zu erwartenden Verschiebegeschwindigkeit längs der vorerwähnten Maschinenachse ändern können. Denn nur wenn diese Bedingung erfüllt ist, wird verhindert, daß die Köpfe ihren elektrischen Zustand innerhalb eines einzigen Zeitintervalls ändern; tritt dies ein, so wird die Anzeige der Verschieberichtung falsch. Anordnungen dieser Art erfordern jedoch noch andere Zähler zusätzlich zu den Zählern der Skalenteile, die Zeitintervalle festlegen, in denen die elektrischen Änderungen der Köpfe und andere Signale des Systems berücksichtigt werden.
  • Die vorliegende Erfindung geht von einer Anordnung zur Anzeige von Lageänderungen eines gegenüber einem anderen Objekt bewegbaren Objektes nach Größe und Richtun g mittels mindestens zweier in einem ganz bestimmten Abstand voneinander an einem dieser Objekte angeordneten Abtastorgane mit »NULL«-»EINS«-Aussage aus, bei welcher das Maß der Lageänderung aus der Anzahl der gezählten Abtastsignale bestimmbar ist. Die Erfindung besteht darin, daß bei einer solchen Anordnung eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen von Hilfssignalen in Form von zu den von den Abtastorganen erzeugten Abtastsignalen invertierten Signalen, weiterhin eine Schaltungsanordnung zur Differentiation sowohl der Abtastsignale als auch der Hilfssignale und ferner eine Entscheidungs-Schaltungsanordnung, mittels welcher aus den sich für eine Einstellung des bewegten Objektes ergebenden Signalkombinationen aus allen diesen Signalen die Richtung der Bewegung bestimmbar ist, gemeinsam vorhanden sind.
  • Bei der erfindungsgernäßen Anordnung wird beim Abtasten eines Merkmalträgers aus den möglichen vier elektrischen Zuständen (Signalkombinationen) das Kriterium für die Richtung der Bewegung abgeleitet, und zwar durch Bildung einer Hilfsgröße. Durch diese Maßnahme wird die Anordnung eines Taktgebers entbehrlich. Selbstverständlich soll die Erfindung nicht auf die Verwendung von zwei in bestimmtem Abstand, z. B. längs einer Skala, angeordnete Abtastorganen beschränkt sein. Es können vielmehr bei Bedarf auch mehr als zwei derartige Abtastorgane Verwendung finden. In solch einem Fall findet man den zusätzlichen Abstand, um den zwei benachbarte Abtastorgane über den ein ganzzahliges Vielfaches der Skalenteilung entsprechenden Abstand zusätzlich in einer Richtung längs der Skala angeordnet sein müssen, mit Hilfe des Ausdrucks 180' N, wobei die Zahl der Abtastorgane bedeutet. Wenn beispielsweise drei Abtastorgane verwendet werden, so können diese in einem Sinne längs der Skala je um ein Sechstel einer Skalenteilung gegeneinander verschoben angeordnet sein.
  • Die Erfindung:wird an Hand von Ausführungsbeispielen im folgenden noch näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt schematisch die Anordnung mit als Beispiel dargestellten Abtastköpfen; F i g. 2 zeigt eine graphische Darstellung von idealisierten Ausgangssignalen der zwei Abtastköpfe nach F ig. 1 bei Bewegung in einer Richtung; F i g. 3 zeigt ein Blockschaltbild einer Ausführungsforin der erfindungsgemäßen Anordnung; F i g. 4 und 5 zeigen die durch die Anordnung nach F i g. 3 erzeugten Signale für positive und negative Verschiebungen der Abtastköpfe relativ zu der Skala; F i g. 6 zeigt einen Einzelheiten enthaltenden Schaltplan der die Position anzeigenden, in dem Blockschaltbild nach Fig.3 dargestellten Schaltungsanordnung, und F i g. 7 zeigt einen Schaltplan der logischen UND-und ODER-Schaltkreise der F i g. 3.
  • Bei der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsforin der Erfindung wird ein fotoelektrisches oder nach Art eines Fotowiderstandes ausgebildetes Abtastorgan (Abtastkopf) verwendet. Es können aber auch beispielsweise Magnetköpfe verwendet werden. Bei der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsforin der Erfindung wird von einer Welle 1 eine Zahnscheibe 2 angetrieben. Diese Welle kann zu einer ein bewegliches Teil längs einer bestimmten Richtung oder Achse der Werkzeugmaschine verschiebenden Schraubspindel gehören oder kann von einer derartigen Schraubspindel in geeigneter Weise angetrieben sein. Die Scheibe trägt an ihrem Umfang vorzugsweise in gleichmäßigem Abstand voneinander angeordnete Zähne 3, die einen von einer Lichtquelle 5 erzeugten Lichtstrahl 4 unterbrechen. Zwei lichtempfindliche Detektorköpfe, die mit HMxl und HMx2 bezeichnet sind, sind in diesem Lichtstrahl angeordnet und bezüglich der Ränder der Zähne3 auf der Scheibe 2 so angeordnet, daß je nach der Drehrichtung der Scheiba entweder die eine lichtempfindliche Zelle oder die andere lichtempfindliche Zelle zuerst geschaltet wird. Dadurch können einer Drehungsrichtung zugeordnete Ausgangssignale erzeugt werden, die idealisiert als Rechteckwellen in Fig.2 dargestellt sind und die gegeneinander um 900 phasenverschoben sind. Wie oben erwähnt, wird während eines vollständigen Arbeitszyklus innerhalb einer Skalenteilung ein bestimmter Detektorkopf von einem Zustand zum anderen geschaltet, im vorliegenden Beispiel also vom einen Widerstandswert zu einem anderen Widerstandswert. Auf jeder dieser Kurven kann ein vollständiger Operationszyklus als Abstand zwischen zwei benachbarten entsprechenden Punkten definiert werden. Die beiden Ausgänge der DetektorköpfeHMxl und HMx2 geben einen Skalenzählimpuls, dessen Lage genauer bestimmt ist als durch den Abstand zwischen zwei entsprechenden Punkten benachbarter Zähne auf der Scheibe, 2, also entstehen im vorliegenden Fall vier derartige Zählimpulse für jede Skalenteilung.
  • Bei der in F i g. 3 dargestellten Anordnung ist die Skalenteilung 3a durch ausgesparte Striche und dazwischen stehengebliebene Teile einer magnetischen Skala 2a dargestellt, wie dies oben beschrieben ist. Die übertragerköpfe HMx 1 und HMx 2 sind in diesem Fall elektromagnetische Köpfe, die Skalenteilungen ablesen können und in einem Abstand voneinander von etwa einem Viertel der Skalenteilung diese abtasten, wobei diese Magnetköpfe wiederum mit geeigneten Meßsehaltungen verbunden sind. Die Ausgangssignale der Magnetköpfe sind wiederum idealisiert und für eine Richtung der relativen Bewegung in F i g. 2 dargestellt.
  • Eine weitere Ausführungsform einer Skala 2a ist durchsichtig und weist dunkle Linien auf, wobei wiederum fotoelektrische Ableseköpfe verwendet werden.
  • Die Ausgänge der Ableseköpfe sind mit die Position messenden Schaltkreisen verbunden, die als Ganzes mit 5 und 6 bezeichnet sind. Diese die Position messenden Kreise sind einander gleich, und jeder dieser Kreise weist Verstärkungsstufen zur Verstärkung der von den Ableseköpfen kommenden Eingangsimpulse und zwei Ausgangskreise auf, von denen der eine eine Inversionsschaltung enthält, die ein elektrisches Ausgangssignal erzeugt, dessen Phase um 1800 gegenüber dem anderen Signal verschoben ist (auch als »komplementäres Signal« bezeichnet). Die Ausgangssignale sind mit M 1 und M 1 bezeichnet, das letztere wird durch die Inversionsschaltung erzeugt. Die Ausgangssignale des die Position anzeigenden, entsprechend aufgebauten Schaltkreises 6 sind mit M2 und M2 bezeichnet. Die Änderungsgeschwindigkeit der Ausgangssignale erhält man in Differentiationskreisen 7, 8, 9 und 10, an die die Signale Ml, Yll, M2 und N12 angelegt werden. Diese sind, wie weiter unten beschrieben wird, bekannte Differentiationsschaltkreise, in denen positiv sich verändernde Spannungen am Eingang durch geeigpete polarisierte Diodenkreise blockiert werden. Die Ausgänge dieser Differentiationskreise sind mit d(M1), d(M1), d(M2), d(H2) bezeichnet.
  • Die Ausgangssignale der Positionsmeßkreise 5 und 6 sind mit den Ausgangssignalen der Differentiationskreise zwei logischen Schaltkreisen 11 und 12 zugeführt. Die Art, wie diese logischen Kreise wirken, ist in den Diagrammen F i g. 4 und 5 sowohl für positive als auch für negative relative Verschiebungen der beiden gegeneinander beweglichen Teile dargestellt. In F ig. 4 sind die Ausgänge der Positionsmeßkreise 5 und 6 durch ein erstes Paar von Signalen M 1 und M 2 und durch ein zweites Paar von Signalen Hl und M2 dargestellt, wobei die letzteren Signale um 1800 gegenüber den erstgenannten phasenverschoben sind. Außerdem ist die zeitliche Beziehung des Signals Ml zu dem Impuls d(M1) dargestellt. Diese Impulse werden durch den Differentiationskreis bei einer negativen Änderung der Spannung des Signals M 1 erzeugt. Ähnlich e Impulse d (M 2) werden bei einer negativen Änderung der Spannung des Signals M2 erzeugt. Die Impulse d(M1) werden durch eine negative Änderung des Signals Ml und die Impulse d(M2) werden durch eine negative Änderung der Spannung des Signals M2 erzeugt. Aus dem Diagramm ergibt sich auch, daß die Signale MI, M2, Ml, N12 zwischen 0 und -2 Volt pendeln. Alle diese Impulse haben also einen ähnlichen Spannungsbereich. Die Art, wie die Spannungssignale aufeinanderfolgen, hängt von der willkürlich gewählten Bewegungsrichtung der Abtastköpfe bezüglich der Skala ab. Die Bewegungsrichtung, die der F i g. 4 zugrunde liegt, wird im folgenden als positive Richtung bezeichnet. In diesem Fall eilt die Spannung M 1 der Spannung M 2 um 901 nach. Die Phase der Spannung HI eilt der Phase der Spannung N12 ebenfalls um 900 nach.
  • Im folgenden werden die Bedingungen für die Erzeugung eines Zählimpulses für eine Verschiebung in positiver Richtung erläutert. Diese Bedingung erfordert einfach das Zusammenschalten der negativen Spannungsimpulse mit den negativen Spannungszuständen von Ml, M2, Tvll. und M2. Im Fall der Fig. 4 erscheinen die negativen Impulse d(M1) immer während des negativen Spannungszustandes M2. Also kann eine Bedingung für die Erzeugung eines positiven Zählimpulses geschrieben werden als d(M1) - M2. Eine weitere Bedingung d(H1) - 792 ergibt sich ebenfalls aus F i g. 4. Eine dritte Bedingung lautet d(M2) - Hl-, und eine vierte, letzte Be-C din-una wird durch dM2 - Ml ausgedrückt. Für die C Z, Impulse der positiven Richtung kann nun geschrieben werden: Impulse für positive Richtung = d (M 1) - M 2 + d - (M1) - 7V12 + d(M2) - Ml + d(M2) . Ml. Dieser Ausdruck stellt eine Schaltung dar, die vier UND-Schaltkreise aufweist, deren Ausgänge an einen ODER-Schaltkreis angelegt sind, der einen einzigen Ausgang hat. Ein Ausgangssignal an dem ODER-Schaltkreis erscheint jedesmal, wenn an einem der UND-Kreise zwei Signale gleichzeitig eingehen. Die UND-Kreise für die UND-Glieder des obigen Ausdrucks sind mit 13, 14, 15 und 16 bezeichnet. Die Ausgänge dieser Kreise sind an einen einzi- n ODER-Kreis 17 an-ele-t. Der Ausaanc, des e C-ODER-Kreises 17 ist mit dem Eingang eines Verstärkers und einer Inversionsschaltung verbunden, die als Ganzes mit 18 bezeichnet sind und die ein A-usgangssignal jedesmal dann erzeugen, wenn ein Signal Ml oder M2 in seinem necafiven Zustand ist und zugleich der in den obigen Ausdrücken dazugehörige C negative Impuls ankommt, wodurch ein Zählimpuls erzeugt wird, und zwar viermal innerhalb einer Skalenteilung der verwendeten Skala. Diese Zählimpulse erscheinen nur bei positiver Richtung der el Bewegung.
  • F i g. 5 erläutert die Beziehung der Spannungssignale M 1, M 2, NI 1, M 2 f ür die negative Richtung, die der vorerwähnten Richtung entgegengesetzt ist. In diesem Fall eilt das Signal M2 dem Signal Ml um 901 nach. In ähnlicher Weise eilt das Signal M2 der Phase des komplementären Signals Hl um 901 nach. Auch hier werden wiederum bei einer Änderung des Spannungszustandes in Richtung einer höheren negativen Spannung durch die Differentiationskreise 9 und 10 Spannungsimpulse erzeugt. Durch logische Kombination der Spannungszustände und der Impulse findet man in ähnlicher Weise wie bei F i g. 4 folgende logische UND-Beziehungen für die Impulse, die die negative Bewegungsrichtung anzeigen: d(M1) - H2; d(M1) - M2; d(M2) - MI.; d(H2) - Hl.
  • Wie im vorhergehenden stellt jeder dieser Ausdrücke einen Zählimpuls dar, in diesem Fall für die negative Bewegungsrichtung. Man kann daher als Bedingung für das Auftreten von Impulsen für die negative Richtung, den Ausdruck schreiben: Impulse für negative Richtung d (M 1) - M 2 d - (M1) - 792 + d(M2) - Nll d(-M2) - Ml. Die obererwähnten Ausdrücke stellen einen Stromkreis dar, der als Ganzes mit 12 bezeichnet ist und UND-Schaltkreise 19, 20, 21 und 22 für die UND-Beziehungen der obigen Gleichung aufweist. Jeder der UND-Schaltkreise hat einen einzigen Ausgang, der an einen ODER-Schaltkreis 23 angelegt ist, dessen Ausgang wiederum an den Eingang eines Verstärkers und einer Inversionsschaltung 24 angelegt ist, die in gleicher Weise wie die mit 18 bezeichnete Schaltung ausgebildet sind.
  • Bei der Betrachtung der beiden obenerwähnten Ausdrücke erkennt man, daß jeder der UND-Ausdrücke einmal während des Abstandes zwischen zwei Skalenteilen erscheint. Wenn beispielsweise die Abtastköpfe sich in positiver Richtung bewegen, so entspricht der Abstand zwischen zwei einander entsprechenden Punkten A und B auf der Kurve MI in der F i &-. 4, der auch den Abständen zwischen entsprechenden Punkten der anderen Kurven entspricht, einer Skalenteilung auf der Skala. Prüft man die einzelnen Glieder des Ausdrucks für die Impulse in positiver Richtung, so erkennt man, daß zu Beginn dieses Zeitintervalls oder zu Beginn dieser Skalenteilung der Impuls d(M1) und der negative Spannungszustand des Signals M2 gleichzeitig existieren. In dem zweiten Viertel der Skalenteilung erscheinen der Impuls d(M2) und der negative Spannungszustand des Signals Ml gleichzeitig; in dem dritten Viertel der Skalenteilung werden der Impuls d(M1) und der negative Spannungszustand des Signals M2 gleichzeitig erzeugt. Im letzten Viertel dieser Skalenteilung existieren der Impuls d(M2) und der negative Spannungszustand des Signals (M 1) gleichzeitig, Das Ende des Intervalls A, B, das mit dem Beginn der nächsten Skalenteilung zusammenfällt, ist durch den nächstfolgenden Spannungsimpuls d(M1) markiert. Der vorerwähnte Operafionszyklus wiederholt sich dann. Ähnliche Betrachtungen gelten für die Bewegung in negativer Richtung.
  • Die Überlegungen zeigen, daß alle vier UND-Kreise, an die die Spannungssignale und die Spannungsimpulse angelegt sind, bei jeder Richtung der Bewegung bei jeder überquerung einer Skalenteilung erregt werden. Die Eingänge zu den Verstärkern und Inversionsschaltungen 18 und 24 erhalten daher Zählimpulse. Am Ausgang jedes Verstärker- und Inversionskreises erscheint ein Spannungssignal, das in der in F i g. 3 dargestellten Art zwischen 0 und - 2 Volt wechselt.
  • Einzelheiten der Positionsmeßkreise einschließlich der zwei Differentiationsschaltungen sind in F i g. 6 dargestellt. Die in F i g. 6 dargestellte Schaltung entspricht sowohl der Schaltung 5 als auch der Schaltung 6 in F i g. 3. Der einfachen Darstellung halber wird in dem Schaltschema der F i g. 6 der Detektorkopf als ein Widerstandselement 26 dargestellt, das durch einen lichtempfindlichen Detektor HMx 1 gebildet sein kann. Die Schaltuno, verwendet Transistoren als Verstärkerelemente und enthält zwei durch Transistoren Q 1 und Q 2 dargestellte Verstärkerstufen. Diese Transistoren sind vom Typ p-n-p und bilden zwei in Kaskade geschaltete Verstärkerstufen. Jeder dieser Transistoren wird mittels der Basisspannung gesteuert. Der beispielsweise als Fotowiderstand ausgebildete übertragerkopf HMxl variiert seinen Widerstand in Abhängigkeit von der Intensität des Lichtstrahles und ist mit einer 25-Volt-Stromquelle verbunden, die in der Reihe mit dem Widerstand R 1 ist. Widerstandsänderungen des Widerstandselements 26 in diesem Serienkreis erzeugen Spannungsänderangen des Spannungsabfalles an dem Widerstand R 1 und damit Spannungsänderungen an der Basis des Transistors Q 1. Der Emitter des Transistors Q 1 liegt an dem Abgriff des Potentiometers R2, mit dem ein Widerstand R 3 in Serie geschaltet ist. Dieser Emitterkreis liegt ebenfalls an der 25-Volt-Spannungsquelle. Der Abgriff des Potentiometers R 2 gibt die Emitterspannung von Q 1 und daher die Sperrspannung an der Basis von Ql. Die Einstellung erlaubt die Anpassung für Abtastorgane, beispielsweise Fotowiderstände mit einem Dunkelwiderstand in einem bestimmten Widerstandsbereich, beispielsweise zwischen 4-0 und 80 kOhm. Der Abgriff des Potentiometers R 2 kann auch dazu dienen, um für eine konstante Verschiebegeschwindigkeit des Abtastorgans am Ausgang des Transistors QI eine Rechteckwelle zu erzeugen.
  • Das von dem Kollektor des Transistors Ql abgenomm ene Signal wird in dem Transistor Q 2 verstärkt und an den Eingang eines Verzögerungskreises gelegt, der Kondensatoren Cl und C2 sowie dazugehörige Widerstände und Dioden in der in F i g. 6 dargestellten Weise enthält. Der Ausgang dieses Verzögerungskreises ist mit der Basis des Transistors Q3 verbunden, der einen Teil eines Triggerkreises bildet, der noch den Transistor Q 4 enthält. Die Transistoren Q 3 und Q4 sind über einen gemeinsamen Ernitterschaltkreis miteinander verbunden. Der Ausgang dieses Triggerkreises an dem Kollekter des Transistors Q4 ist über eine Diode D5 mit der Spannungsklemme -2Volt verbunden und daher auf die Spannung -2Volt vorgespannt. Der Ausgang des Kollektorkreises des Transistors Q4 liefert daher das Signal MI, das OVolt beträgt, wenn der Fotowiderstand nicht belichtet ist, und das -2Volt beträgt, wenn der Fotowiderstand belichtet ist.
  • Der Verzögerungskreis soll verhindern, daß der Triggerkreis einschließlich der Transistoren Q 3 und Q4 ihren elektrischen Zustand mit höherer Geschwindigkeit ändern, als die anderen Stromkreiselemente folgen können. Obgleich dies bei der beschriebenen Ausführungsforin der Erfindung nicht der Fall ist, können an die Ausgänge 18 und 24 der Gesamtschaltung Flip-Flop-Zähler angeschlossen sein. Derartige Zähler haben notwendigerweise eine begrenzte Zählgeschwindigkeit. Das Verzögerungsnetzwerk verzögert daher die Schaltoperationen des Triggerkreises so, daß die maximale Schaltgeschwindigkeit nicht höher ist als die maximale Zählgeschwindigkeit eines solchen Zählers.
  • Der nun mit MI bezeichnete Ausgang des Triggerkreises wird an einen Verstärker und eine Inversionsschaltung angelegt, die einen Transistor QS enthält, dessen Emitter auf Massepotential liegt. Der Ausgangskreis dieses Verstärkers und Inverters wird durch den Kollektorkreis des Transistors Q 5 gebildet, der ein Signal Nll erzeugt, das das Komplement des Signals M 1 ist und 1801 phasenverschoben zu diesem ist. Das Ausgangssignal Ml wird in einer Differentiationsschaltung differentiiert, die einen Kondensator C3 enthält. Der Eingangskreis dieser Differentiationsschaltung, an die das Signal Ml angelegt wird, enthält eine Diode D 6, die entgegengesetzt zu den positiv verlaufenden Teilen des Signals M 1 gepolt ist. Bei der vorliegenden Ausführungsforin werden nämlich nur die negativ verlaufenden Teile des Signals Ml in der Differentiationsschaltung differentiiert. Dieser Kreis wird von der + 25-Volt-Spannungsquelle über Widerstände R18 und R19 gespeist, die parallel zu dem Differentiationskondensator C3 liegen. Der Ausgang dieses Kreises ist über eine Diode D7 mit Masse verbunden, so daß die Ausgangsklemme d(M1) negativ verlaufende Impulse fährt, die zwischen dem Massepotential oder 0 Volt oder - 2 Volt variieren.
  • Die Differentiationsschaltung für das Signal NU enthält einen Kondensator C4 und eine Eingangsdiode D 9 und entspricht dem vorher erläuterten Differentiationskreis, so daß eine weitere Erklärung unnötig erscheint. Dieser zweite Differentiationskreis erzeugt ein Ausgangssignal d(M1), das zwischen 0 und -2Volt variiert.
  • Die logischen UND- und ODER-Kreise und die zwei Inversionsschaltungen und Verstärker, die in Fig. 3 iin Blockschaltbild dargestellt sind, sind in F i g. 7 im einzelnen erläutert. Die Verwendung von negativen Spannungsimpulsen und Spannungszuständen erfordert einen negativen logischen Kreis. Jeder UND-Kreis in Fig. 7 enthält Eingangsdioden D10 und D11, deren Anoden die,angeschriebenen Eingangssignale empfangen. Die Kathoden der Dioden sind an ihrem einen Ende mit einem Widerstand R 20 verbunden, dessen anderes Ende mit der -25-Volt-Spannungsquelle verbunden ist. Die gemeinsame Endklemme jedes UND-Kreises ist mit der Kathode einer Diode D12 verbunden. Die Dioden D12, die mit dem Eingang der beiden Inversions- und Transistoren Q6 enthaltenden Verstärkerschaltungen verbunden sind, bilden die ODER-Dioden für den ODER-Kreis, der zusätzlich noch je eine Diode D 13 und einen Widerstand R21 aufweist, dessen eines Ende mit der 25-Volt-Spannungsquelle verbunden ist. Wie erwähnt, wechselt die, Spannung des Eingangssignals an den UND-Kreisen zwischen 0 und 2 Volt. Die Vorspannung an der Basis jedes Inversions- und Verstärkungstransistors Q 6 schwankt daher zwischen 0 und -2 Volt. Die Emitter der beiden Transistoren Q 6 sind durch einen gemeinsamen Emitterschaltkreis miteinander verbunden und liegen auf Massepotential, das im vorliegenden Fall 0 Volt beträgt. Der Transistor Q 6 ist daher nichtleitend, wenn die Eingangssignale auf 0 Volt liegen. Wenn jedoch gleichzeitig zwei negativ werdende Signale an einem der UND-Kreise eintreffen, so fällt die Spannung an dem gemeinsamen Ausgang des UND-Kreises von 0 auf - 2 Volt ab. Diese Spannung wird durch die Diode des ODER-Schaltkreises als Eingangsspannung an die Basis des Transistors Q 6 angelegt, so daß die Basisspannung von 0 Volt auf - 2 Volt absinkt. Diese Vorspannung zwischen dem Emitter und der Basis bewirkt unter diesen Umständen ein Leitendwerden des Transistors, so daß dieser ein Ausgangssignal erzeugt.
  • Der Kollektorkreis jedes Transistors Q 6 ist über einen Widerstand R25 mit der -25-Volt-Spannungsquelle verbunden. Die Kollektorspannung ist jedoch über eine Diode D 14 auf - 2 Volt gehalten, deren Anode mit der -2-Volt-Spannungsquelle verbunden ist und deren Kathode unmittelbar mit dem Kollektorkreis verbunden ist. Der Kollektor#reis steht daher normalerweise auf einem Spannungspotential von - 2 Volt. Wenn der Transistor leitend wird, so steigt diese Spannung auf 0 Volt. Die beiden Transistoren Q6 kehren daher das zwischen 0 und -2 Volt verlaufende Eingangssignal in ein Ausgangssignal um, das zwischen - 2 Volt und 0 Volt schwingt. Wie oben erwähnt, erscheint dieses Signal viermal im Verlauf des Abstandes zwischen zwei Skalenteilen und stellt das Zählsignal dar. Durch Anlegen der einzelnen näher bezeichneten Signale an logische Kreise erhält man also sowohl eine Anzahl von positiven Zählimpulsen Pp, 'die dadurch erzeugt werden, daß die Abtastorgane sich relativ zu der Skala in einer bestimmten, als positive Richtung bezeichneten Richtung verschieben. Man erhält außerdem für die Verschiebung in der entgegengesetzten oder negativen Richtung zwischen den Abtastorganen und der Skala an dem Ausgang des anderen Inversions- und Verstärkungskreis Impulse N..
  • Zur Erklärung der Wirkungsweise dieser Schaltung kann wieder Bezug auf eine Werkzeugmaschine genommen werden, die in einer bestimmten Achse eingestellt werden soll. In solch einem Fall wird die Skala 2a an dem Maschinenbett befestigt, und die Abtastköpfe können an Maschinenteilen befestigt werden, die über dieses Bett bewegt werden. Auch kann eine Anordnung nach F i g. 1 durch eine Schraubspindel angetrieben sein, die in j der Achse der gewünschten Einstellung verläuft und die zur Erzeugung der Zählimpulse verwendet wird. Nor-#nalerweise wird ein Zähler verwendet, um die Zählimpulse anzuzeigen, Ein derartiger Zähler kann die Zählimpulse summieren und speichern oder eine voreingestellte Anzahl auf Null herunterzählen. Im letzteren Fall wird aus irgendeiner Form eines numerischen Programms eine bestimmte Anzahl in den Zähler eingesetzt, das beispielsweise aus einem Streifen ausgelesen wird. Der Zähler wird dann für den Gesamtzählbetrag eingestellt, der die gesamte Verschiebung und die Endposition des Werkstückes oder des Werkzeuges gegebenenfalls in der interessierenden Achse anzeigt. Durch geeignete Schaltkreise, die durch den Zähler gesteuert werden, kann ein Signal erzeugt werden, das anzeigt, daß die Bewegung längs der Achse in einer gegebenen Richtung aus einer vorbestimmten Position durchgeführt ist. Ein derartiges Signal kann auf den Servoantrieb des Werkzeuges in der gewünschten Richtung ein-' wirken. Sobald das Werkzeug sich in dieser Richtung bewegt, werden durch die Abtastköpfe die in den F i g. 4 oder 5 dargestellten Signale erzeugt. Für jedes Viertel des Abschnittes zwischen zwei Skalenteilen werden Signale d (M 1) - M 2 usw. erzeugt, wobei vier Signalkombinationen während der Bewegung von einem Skalenteil zum nächsten-Skalenteil erzeugt werden. Durch die logische Verknüpfung der Signale, die in den verschiedenen UND-Kreisen und ODER-Kreisen erfolgt, wird ein Ausgangssignal an den Inversions- und Verstärkerkreis abgegeben, der in diesem Fall den Verstärker18 viermal innerhalb eines Skalenabschnittes zwischen zwei Skalenteilen erregt und so die positiven ZählimpulsePp erzeugt. Diese Ausgangssignale sind zu einem nicht gezeichneten Zähler geführt, der durch die eingehenden Impulse auf Null heruntergezählt wird. Erreicht der Zählbetrag in dem Zähler Null oder ein vorbestimmtes Minimum, das abhängig von der Art der gewünschten Steuerung sein kann, so kann die Bewegung in der vorerwähnten Richtung gestoppt werden oder auf eine vorbestimmte niedrigere Geschwindigkeit verringert werden, beispielsweise zum Zuführen eines Schneidewerkzeuges oder um vor dem letzten Abstoppen in der NuRposition des Zählers die Operation mit einer geringeren Geschwindigkeit zu Ende zu führen.
  • Die Abtastorgane können auch auf anderen elektrischen Prinzipien aufgebaut sein, beispielsweise auf dem kapazitiven Prinzip, oder können beispielsweise Schalter sein, die Betätigungsglieder haben, die eine eingravierte Skala abtasten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Anzeige von Lageänderungen eines gegenüber einem anderen Objekt bewegbaren Objektes nach Größe und Richtung mittels mindestens zweier in einem ganz bestimmten Abstand voneinander an einem dieser Objekte angeordneter Abtastorgane mit »NULL«-»EINS« Aussage, bei welcher das Maß der Lageänderung aus der Anzahl der gezählten Abtastsignale bestimmbar ist, gekennzeichnet d u r c h eine Schaltungsanordnung (5 a, 6 a) zum Erzeugen von -Hilfssignalen in Form von zu den von den Abtastorganen erzeugten Abtastsignalen invertierten Signalen, weiterhin durch eine Schaltungsanordnung (7 bis 10) zur Differentiation sowohl der Abtastsignale als auch der Hilfssignale und ferner durch eine Entscheidungs-Schaltungsanordnung (13 bis 24), mittels welcher aus den' sich für eine Einstellung des bewegten Objektes ergebenden Signalkombinationen aus allen diesen Signalen die Richtung der Bewegung bestimmbar ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel zum Unterdrücken des Differentiationssignals in einer der beiden Richtungen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegesehrift Nr. 1060 609; USA.-Patentschriften Nr. 2 808 650, 2 848 6983' 2866506.
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DE1673943B1 (de) * 1967-01-20 1971-12-16 Thomson Houston Comp Francaise Schaltung zur vorzeichenrichtigen anzeige von lageaenderungen eines objektes
WO1994002889A1 (de) * 1992-07-16 1994-02-03 Lista Neuburg Gmbh + Co. Lagerregal

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