DE1206112B - Regenerativ-Ofen - Google Patents

Regenerativ-Ofen

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Publication number
DE1206112B
DE1206112B DEL28095A DEL0028095A DE1206112B DE 1206112 B DE1206112 B DE 1206112B DE L28095 A DEL28095 A DE L28095A DE L0028095 A DEL0028095 A DE L0028095A DE 1206112 B DE1206112 B DE 1206112B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channels
combustion chamber
regenerative
furnace
heat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL28095A
Other languages
English (en)
Inventor
Marcel Jean Paul Bogart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lummus Technology LLC
Original Assignee
Lummus Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Lummus Co filed Critical Lummus Co
Publication of DE1206112B publication Critical patent/DE1206112B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L15/00Heating of air supplied for combustion
    • F23L15/02Arrangements of regenerators
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D17/00Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E20/00Combustion technologies with mitigation potential
    • Y02E20/34Indirect CO2mitigation, i.e. by acting on non CO2directly related matters of the process, e.g. pre-heating or heat recovery

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)

Description

  • Regenerativ-Ofen Die Erfindung bezieht sich auf Regenerativ-Öfen mit zwei im Abstand nebeneinander verlaufenden Kanälen, die mit Regenerativmasse gefüllt sind, wobei die Kanäle an einem Ende mit einer gemeinsamen Verbrennungskammer in Verbindung stehen, in die eine Brennstoffzufuhreinrichtung mündet, während die Kanäle am anderen Ende in eine Steuerkammer für die Zufuhr von Luft oder Reaktionsgas münden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aufbau für Regenerativ-Öfen zu finden, der eine möglichst gleichmäßige Wärmeverteilung über den gesamten Ofenraum bewirkt.
  • Zur Lösung dieser an sich bekannten Aufgabe sind bereits verschiedene Lösungsvorschläge gemacht worden. So sieht ein Lösungsvorschlag vor, das Füllmaterial für einen Regenerativ-Ofen dahingehend auszubilden, daß die Wärmespeicher- bzw. -leitfähigkeit desselben vom Ofeneintritt zum Ofenaustritt hin verändert ist. Auf diese Weise wird die Wärmeverteilung in Richtung der Ofenlänge etwas verbessert. Eine möglichst gleichförmige Verteilung der Wärme im Ofen kann jedoch durch die bekannten Anordnungen nicht erreicht werden.
  • Es sind auch Versuche unternommen worden, eine bessere seitliche Wärmeverteilung mit Hilfe verschiedener Vorrichtungen, z. B. durchlochter oder durchbrochener Zwischenwände, zu erzielen, die sich jedoch nicht als einwandfrei erwiesen haben.
  • Demgegenüber schlägt die Erfindung zur Lösung dieser Aufgabe vor, daß die Brennstoffzufuhreinrichtung bei einem Regenerativ-Ofen eine Anzahl nebeneinander angeordneter Brennerdüsen aufweist, wobei die Düsenmündungen den Enden eines oder beider Kanäle in der Brennkammer gegenüberliegend angeordnet sind.
  • Wie man herausgefunden hat, führt eine derartige Verteilung der Brennerdüsen zu einer gleichförmigen seitlichen Wärmeverteilung, die bislang nicht erhalten werden konnte, mit anderen Worten ausgedrückt, zu einer gleichförmigen Wärmeverteilung quer zur Längsachse der Ofenmasse.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Darstellung eines Ausführungsbeispiels sowie aus der folgenden Beschreibung, und zwar zeigt F i g. 1 Schnitt 1-I der F i g. 2 durch einen erfindungsgemäßen Regenerativ-Ofen und F i g. 2 Schnitt 11-II der F i g. 1.
  • Der in der Zeichnung gezeigte Ofen 10 besteht aus einem Mantel 11, vorzugsweise aus Stahl, mit einer Wärmeisolierungsauskleidung 12. Innerhalb der Auskleidung sind zwei Schichten von Füllsteinen 13 und 14 durch eine Wärmeisolierungswand 15 voneinander getrennt angeordnet und stehen an einem Ende über einen Verbrennungsraum 16 miteinander in Verbindung. Jede der zwei Schichten Füllsteine besteht aus Elementen aus hitzebeständigem Material, die derart ausgebildet sind, daß Gas hindurchströmen kann und Wärme im Ofen gespeichert bzw. abgegeben wird. Position 17 und 18 in den F i g. 1 und 2 kennzeichnen gleichmäßig geformte Ziegelsteine, die als Füllmasse für den Regenerativ-Ofen dienen und in denen Kanäle 19 und 20 für den Durchgang der Gase vorgesehen sind.
  • Für die Zufuhr bzw. die Abfuhr der Gase aus dem Speicherraum sind auf der den Brennern abgekehrten Seite des Regenerativ-Ofens Sammelräume 21 und 22 vorgesehen, die Ausschlußstutzen 23 und 24 aufweisen. In den Verbrennungsraum 16 münden die Brennerdüsen 25 und 26, die Zuleitungen 27 und 28 für die wahlweise Zufuhr von gasförmigem oder flüssigem Brennstoff aufweisen. Diese Zule#'-tungen 27 und 28 durchdringen den stirnseitigen Ofenmantel 29 und die hitzebeständige Auskleidung 30, wobei die Zuleitungen über im hitzebeständigen Brennraumgewölbe 31 vorgesehene Öffnungen 47 und 48 mit dem Verbrennungsraum 16 in Verbindung stehen. Die Brennerdüsen 25 sind dabei auf eine Stirnseite 32 der regenerativen Füllmasse 13 und die Brennerdüsen 26 auf eine Stirnseite 33 der regenerativen Füllmasse 14 gerichtet. Die Kanäle 19 in der Füllmasse 13 stehen über eine Kammer 34 und die Öffnungen 49 in der Zwischenwand 35 mit der Kammer 16 in Verbindung, während die Kanäle 20 in der Füllmasse 14 über die Kammer 36 und die Öffnungen 50 in der Zwischenwand 37 mit der Kammer 16 in Verbindung stehen.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung der Brennstoffzufuhreinrichtung sorgt neben einer vollständigeren und innigeren Mischung von Brennstoff und Luft, was eine Verbesserung der Verbrennung zur Folge hat, auch dafür, daß die wieder zu erhitzende regenerative Füllmasse des Regenerators schnell wieder in einen Zustand gebracht wird, daß sie eine Wärmequelle hoher Temperatur bildet, in der die Füllmasse senkrecht zur Strömung des zu erwärmenden Gases eine nahezu gleichmäßige Temperatur hat. Die an jedem beliebigen Punkt in jedem beliebigen Querschnitt durch die Masse vorhandenen gleichmäßigen Temperaturen haben eine wesentlich erhöhte Ausbeute an gewünschten Reaktionsprodukten gegenüber den bekannten Vorrichtungen zur Folge, mit denen nur eine ungleichmäßige Wärmeverteilung in der Füllmasse erzielt wurde.
  • Beim Erhitzen hitzebeständiger Massen der beschriebenen Art auf hohe Temperaturen nahe 1000° C und darüber wurde festgestellt, daß über die Stirnfläche der Masse ein Temperaturgradient von nur ±25° C oder weniger auftritt.
  • Wie in den F i g. 1 und 2 gezeigt, durchdringen zwei Zuleitungen 27 und 28 den stirnseitigen Mantel 29 des Ofens 10 und die hitzebeständige Auskleidung 30. Brennstoff wird den Einspritzdüsen durch die Zufuhrleitung 40, Verteilerstücke 41 oder 42 und Leitungen 43 oder 44 je nach Stellung der Ventile 45 und 46 zugeführt. Jede der Brennerdüsen kann nahe der Schallgeschwindigkeit arbeiten, so daß der Brennstoff ein Strahl hoher Geschwindigkeit bleibt, zumindest bis er die Öffnungen 49 oder 50 in der Zwischenwand 35 oder 37 erreicht hat. Wahlweise können die Öffnungen 47 und 48 in dem hitzebeständigen Brennraumgewölbe 31 die Brennerdüsen bilden.
  • Verbrennungsluft strömt durch eine der Füllmassen 13 oder 14 und wird auf ihrem Wege zu den Kammern 34 oder 36 vorerhitzt. Sie tritt gewöhnlich mit viel geringerer Geschwindigkeit in den Verbrennungsraum ein als der aus den Öffnungen 47 und 48 austretende Brennstoff.
  • Wenn sich Brennstoff in einer Anzahl von Strömen einer der Kammern 34 oder 36 nähert, durchdringt er den Luftstrom dieser Kammern und vermischt sich innig mit den Strömen der vorgeheizten Luft. Das Gemisch aus vorgeheizter Luft und Brenn-' stoff entzündet sich und verbrennt in der Brennkammer 16. Die heißen Verbrennungsreaktionsteilnehmer und -produkte werden weiter gemischt, wenn sie durch die Zwischenwand 35 oder 37 hindurch-' strömt, bevor sie in die regenerativ zu erhitzende Füllmasse 13 bzw. 14 einströmen. Ein weiteres Mischen der Verbrennungsreaktionsteilnehmer läßt sich durch eine Zwischenmischwand 51 erreichen. Zur anfänglichen Zündung kann ein Zündbrenner 52 in der Brennkammer 16 vorgesehen sein.
  • Im einzelnen wird, wenn die Füllmasse 14 erhitzt werden soll, Brennstoff aus der Brennerdüse 27 in die Kammer 34 abgegeben und mit der in der Masse 13 vorgeheizten Luft vermischt. Das Luft-Brennstoff-Gemisch wird entzündet, wobei die entstehenden heißen Verbrennungsgase zur Zwischenwand 37 strömen. Die heißen vermischten Verbrennungsgase, die durch die Zwischenwand 37 strömen, werden gleichmäßig in die Kanäle 20 in der Füllmasse 14 geleitet und geben ihre Wärme an diese Füllmasse ab, wenn sie zum Sammelraum 22 strömen. Verhältnismäßig kühle Verbrennungsgase werden aus dem Sammelraum 22 durch den Auslaßstutzen 24 abgezogen.
  • Nach dem Erhitzen der Füllmasse 14 werden zu erhitzende Gase durch diese Füllmasse von der Stirnseite 39 zur Kammer 36 geleitet. Die aus der Füllmasse 14 austretenden Gase strömen durch Zwischenwände 37 und 35 und werden schnell durch Berührung mit der verhältnismäßig kühlen Masse 13, aus der sie an der Stirnseite 38 austreten, unter ihre Reaktionstemperatur abgekühlt. Dieser Kreislauf wiederholt sich zyklisch.
  • Bei einer Meßreihe wurde nach kontinuierlichem zyklischem Erhitzen und Cracken in einem Ofen nach der Erfindung bei Durchschnittstemperaturen von 800° C eine Temperatursonde in einem Loch 53 der Masse 13 angebracht, das vertikal in mittiger Anordnung und in Strömungsrichtung 8,5 cm von der Stirnfläche 32 entfernt vorgesehen und mit den Leitungen 19 in Verbindung war. Die Temperaturen des Gasflusses durch die Leitungen 19 wurden während des gesamten Ablaufs des Vorganges ständig gemessen und aufgezeichnet, wobei die Sonde nach jedem vollständigen Kreislauf zu einer neuen Stelle verschoben wurde. Die Zeitdauer jedes vollständigen Kreislaufes betrug etwa 4 Minuten. Die erste Meßstelle lag etwa 5 cm von der Wandung 54 der Masse 13 entfernt, und die nachfolgenden Messungen wurden in jeweils etwa 5 cm größerem Wandabstand vorgenommen.
  • Die Meßergebnisse zeigten, daß für jeden beliebigen Punkt längs der Masse 13 die durchschnittlich Crack-Temperatur an dieser Stelle von der mittleren Temperatur von 795° C nur um ± 15° C abweicht und daß die durchschnittliche Temperatur aller Stellen 791° C betrug.
  • Während eines ähnlichen zyklischen Arbeitsganges wurden die durchschnittlichen Massentemperaturen in verschiedenen Abständen von der Fläche 32 längs der Masse 13 gemessen. Diese Temperaturen nahmen mit wachsendem Abstand von 910 auf 350° C ab.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Regenerativ-Ofen mit zwei im Abstand nebeneinander verlaufenden Kanälen, die mit Regenerativmassen gefüllt sind, wobei die Kanäle an einem Ende mit einer gemeinsamen Verbrennungskammer in Verbindung stehen, in die eine Brennstoffzufuhreinrichtung mündet, während die Kanäle am anderen Ende in eine Steuerkammer für die Zufuhr von Luft oder Reaktionsgas münden, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffzufuhreinrichtung eine Anzahl nebeneinander angeordnete Brennerdüsen aufweist, wobei die Düsenmündungen den Enden eines oder beider Kanäle in der Brennkammer gegenüberliegend angeordnet sind.
  2. 2. Regenerativ-Ofen nach Anspruch 1 mit Wechselstrombetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffzufuhreinrichtungen zwei Gruppen von Brennerdüsen aufweisen, die den beiden Enden der Kanäle in der Brennkammer gegenüberliegend angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 934 228; britische Patentschrift Nr. 760 273.
DEL28095A 1956-07-16 1957-07-16 Regenerativ-Ofen Pending DE1206112B (de)

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US1206112XA 1956-07-16 1956-07-16

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DEL28095A Pending DE1206112B (de) 1956-07-16 1957-07-16 Regenerativ-Ofen

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934228C (de) * 1950-08-22 1955-10-13 Rudolph Leonard Hasche Feuerfester Regenerativofen, insbesondere zur Erzeugung von Heizgas
GB760273A (en) * 1954-05-13 1956-10-31 Tor Fjalar Holmberg An improved method of heating gas by means of a heat-insulator furnace and apparatus therefor

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934228C (de) * 1950-08-22 1955-10-13 Rudolph Leonard Hasche Feuerfester Regenerativofen, insbesondere zur Erzeugung von Heizgas
GB760273A (en) * 1954-05-13 1956-10-31 Tor Fjalar Holmberg An improved method of heating gas by means of a heat-insulator furnace and apparatus therefor

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