DE1200652B - Schlaegermuehle - Google Patents

Schlaegermuehle

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DE1200652B
DE1200652B DEP24331A DE1200652DA DE1200652B DE 1200652 B DE1200652 B DE 1200652B DE P24331 A DEP24331 A DE P24331A DE 1200652D A DE1200652D A DE 1200652DA DE 1200652 B DE1200652 B DE 1200652B
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Germany
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grinding chamber
baffle plate
rotor
housing
channel
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DEP24331A
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Carl Darius Parten
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PARTEN MACHINERY CO
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    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/10Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft and axial flow
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/288Ventilating, or influencing air circulation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Schlägermühle Die Erfindung betrifft eine Schlägermühle zum Mahlen bzw. Pulverisieren von Mahlgut und insbesondere eine mit pneumatischem Guttransport, bei der das zu zerkleinernde Material in einem Strom von Gas oder Luft fortbewegt wird.
  • Vorrichtungen der vorgenannten Art sind in der Lage, die ihnen zugeführten Stoffe bis zu einem feinen Pulver zu zerkleinern. Häufig ist es erwünscht, ein Endprodukt zu erhalten, das aus zwei oder mehreren Ausgangsstoffen besteht, die in pulverisierter Form gut durcheinandergemengt sein sollen. Dabei ist es jedoch sehr schwierig, ein einigermaßen gleichmäßiges Gemenge der verschiedenen pulverisierten Stoffe zu erhalten.
  • Es ist weiterhin zu beachten, daß gewisse Stoffe beim Zerkleinern und insbesondere beim Pulverisieren durch die dabei entwickelte Wärme beeinträchtigt oder gar zerstört werden. Es ist zwar schon eine HanunermüWe mit einer seitlichen Öffnung in der Mahlkammer bekanntgeworden, die mit der Einlaßöffnung über einen Kanal verbunden ist und zur Rückleitung der größeren Partikeln des Mahlgutes in die Kammer dient. Dieser Rückleitungskanal ist aber nicht ständig offen, sondern wird durch ein umlaufendes Sperrventil verschlossen.
  • Man hat auch schon bei einer vor eine Kohlenstaubfeuerungsanlage vorgeschalteten Staubmühle, die das aus der Mühle kommende Staub-Luft-Gemisch in zwei Ströme mit verschiedenem Staubgehalt scheiden soll, eine verstellbare Klappe in einem Kanal vorgesehen. Diese Klappe ist jedoch, weit von der eigentlichen Mahlkammer abgesetzt, an einer Verzweigung der Abführungsleitung angeordnet und dient dort einem anderen Zweck.
  • Es ist auch schon eine Schlägermühle bekanntgeworden, die aus einer Mahlkammer mit axialer Einlaß- und Auslaßöffnung sowie einer seitlichen Öffnung am Umfang des Mahlkammerendes besteht, die mit der Einlaßöffnung mittels eines Kanals ständig verbunden ist und in deren Bereich der Schlägerrotor mit einer dem Mahlkammerquerschnitt entsprechenden Stauscheibe versehen ist.
  • Im Unterschied zu den bekannten Vorrichtungen dieser Art besitzt die erfindungsgemäße Schlägermühle eine über die seitliche öffnung hinwegragende und diese damit teilweise verschließende Steuerplatte, die eine schräg entgegen dem Drehsinn des Schlägerrotors, in die Mahlkammer hineinragende Prallplatte aufweist.
  • Des weiteren ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß sich die Prallplatte beiderseits der Stauscheibe des Rotors erstreckt und deren Rand beiderseits teilweise umgreift. Dabei wird insbesondere vorgeschlagen, daß die Verschlußplatte und die an dieser befestigte Prallplatte quer über die seitliche Öffnung der Mahlkammer verschiebbar sind.
  • Die Erfindung wird nachstehend in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Mahlvorrichtung, F i g. 2 eine Schnittdarstellung eines Teiles dieser Vorrichtung längs der Linie 2-2 in F i g. 1, F i g. 3 eine teilweise geschnittene Darstellung der Mahlvorrichtung nach F i g. 1, F i g. 4 einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 3, F i g. 5 einen Teilschnitt längs der Linie 5-5 in F ig. 4, F i g. 6 einen Teilschnitt längs der Linie 6-6 in F i g. 4, F i g. 7 eine Draufsicht auf die einzelnen Teile des Rotors im auseinandergezogenen Zustand, F i g. 8 eine Ansicht auf die linke Seite der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung, F i g. 9 einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie 9-9 in F i g. 8, F i g. 10 einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie 10-10 in F i g. 3 und F i g. 11 einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie 11-11 in F i g. 8.
  • Die erfindungsgemäße Mahlvorrichtung 20, die als Ganzes in den F i g. 1 und 3 dargestellt ist, umfaßt vor allem eine Mahlkammer 1-2, die auf einer Grundplatte 24 befestigt ist. Auf derselben Grundplatte ist ferner ein Gestell 28 befestigt, das eine Einrichtung 26 zur Zuführung eines oder mehrerer Stoffe zur Mahlkammer 22 trägt. Der Mahlkammer 22 ist ferner ein Gebläse 30 zugeordnet, das Luft bzw. ein Gas durch die Mahlkammer hindurchsaugt, um den zerkleinerten Stoff zu fördern.
  • Die Mahlkammer 22 umfaßt ein Gehäuse mit einem kreiszylindrischen Mantel 32 und einer Stimwand 34, die mit einer Einlaßöffnung für den Stoff bzw. die Stoffe versehen ist. Ferner ist ein Rotor 38 zum Zerkleinern bzw. Pulverisieren der Stoffe vorgesehen, der auf einer langen Welle 40 befestigt ist, die sich durch eine entsprechende Öffnung in der Stimwand 34 erstreckt und in den von der Grundplatte 24 getragenen Lagern 42 und 44 gelagert ist. Die Rotorwelle wird durch einen Elektromotor 46 angetrieben. Auf der Abtriebswelle des Motors ist eine Riemenscheibe 48 befestigt, die mit einer auf der Rotorwelle 40 befestigten eits-prechenden Riemenscheiben 50 durch mehrere Treibriemen 52 verbunden ist.
  • Der Rotor umfaßt mehrere Schlägerscheiben 54,56 und 58, die innerhalb der Gehäusewände 32 und 34 auf der Welle 40 befestigt sind. Die Scheiben, die vorzugsweise nicht durchbrochen sind, tragen an ihrem Umfang gleichmäßig verteilte Schlagelemente 603 62 und 64 sowie weitere Schlagelemente 66, 68 und 70 auf ihren gegenüberliegenden Seiten. Außerdem besitzt die Scheibe 54 mehrere Schlagelemente 72, die auf der der Stirnwand 34 zugewandten Seite kranzförmig angeordnet sind und von den vorgenannten Schlagelementen am Umfang der Scheiben einen bestimmtem radialen Abstand haben.
  • In dem zylindrischen Gehäuseteil bzw. Mantel 32 befinden sich Mantelfutter 74 und 76; außerdem ist auf der Innenseite der Stimwand 34 ein entsprechendes ringförmiges Stirnwandfutter 78 vorgesehen. Die vorgenannten Futter sind mit nach innen weisenden Rippen bzw. Wellen 80, 82 und 84 versehen (s. insbesondere F i g. 4 und 5), die den vorgenannten Schlagelementen gegenüberstehen und eine Pulverisierung des durchtretenden Materials bewirken.
  • Wie man sieht, tritt die Substanz durch die öffnung 36 in der Mahlkammer mit einem Luft- bzw. Gasstrom ein und wird zwischen der Schlägerscheibe 54 und der Futterplatte 78 radial nach außen gelenkt. Das dadurch bereits teilweise zerkleinerte Material gelangt dann in den Raum um die Schlägerscheibe 54 herum, zwischen die Scheiben 54 und 56 und dann in den Raum um die letztgenannte Schlägerscheibe 56. In dem Maße, in dem die Zerkleinerung bzw. Pulverisierung fortschreitet, wird dem Gas bzw. der Luft und dem damit mitgeführten Material eine umlaufende Wirbelbewegung erteilt, die zur Folge hat, daß die größeren Partikeln gegen das Mantelfutter 76 geschleudert werden. Um nun auch diese Partikeln weiter zu zerkleinern und schließlich zu pulverisieren, ist ein Rückführ- oder Prallring 86 zwischen den Mantelfuttern 74 und 76 vorgesehen, der das Material in radialer Richtung einwärts lenkt, so daß es von den von der Schlägerscheibe 58 getragenen Schlagelementen erfaßt wird.
  • Während das Material an den Schlägerscheiben vorbeiffiegt, wird eine beträchtliche Wärmeenge erzeugt; aus diesem Grunde ist eine Kühlvorrichtung vorgesehen, die eine Überzitzung und damit Beeinträchtigung des Materials verhindert. Eine besonders wirkungsvolle Kühlung wird durch Kühlkanäle erzielt, die außerhalb der Futter 74, 76 und 78 zwischen diesen und den sie umgebenden Gehäusewänden 32 bzw. 34 gebildet werden. Diese Kühlkanäle 88, 90 und 92 sind in den F i g. 3 bis 6 dargestellt. Es sei besonders darauf hingewiesen, daß bei dieser Anordnung der Kühlung das Kältemittel in direktem Kontakt mit den Futtern steht, so daß diese und damit die mit ihnen in Berührung kommenden Partikeln außerordentlich wirkungsvoll gekühlt werden.
  • Die vorgenannten Futter 74 und 76 müssen dicht in das zylindrische Gehäuse 32 eingepaßt sein, um ein Heraustropfen des Kältemittels aus den Kanälen 88 und 90 zu verhindern. Diese Abdichtung wird in einfacher und verhältnismäßig wirtschaftlicher Weise dadurch erreicht, daß die Futter 74 und 76 an ihrem Umfang jeweils aufgespalten und mit abgeschrägten Stoßkanten versehen sind, zwischen die entsprechend geformte Keilstücke 98 und 100 gepreßt werden. Wie man aus den F i g. 4 und 6 erkennt, werden diese Keilstücke entsprechend durch Schraubenbolzen 102 und 104 gehalten, die sich durch in die Gehäusewand 32 eingesetzte Buchsen 106 und 108 nach außen erstrecken. Auf die äußeren Enden der genannten Schraubenbolzen sind Muttern 110 und 112 aufgeschraubt, mit denen man die Keilstücke fest gegen die schrägen Stoßkanten der Futter ziehen und diese ringförmigen Teile dadurch stramm gegen die Innenwand des Gehäusemantels 32 drücken kann. Zwischen den Keilstücken 98 und 100 einerseits und der Gehäusewand 32 andererseits sind jeweils Dichtungsstreifen 114 bzw. 116 aus einem elastischen Dichtungswerkstoff angeordnet, um die Kanäle 88 und 90 zu unterteilen. Wie man aus den F i g. 1 und 4 erkennt, ist an die Gehäusewand 32 eine Zuflußleitung 118 angeschlossen, die mit den beiden Kanälen 88 und 90 in Verbindung steht und das Kühlmittel den Kanälen einerseits der genannten Dichtungsstreifen 114 und 116 zuführt. Ferner ist an der anderen Seite dieser Dichtungsstreifen eine Abflußleitung 120 an die genannten Kanäle angeschlossen. Ein entsprechender Dichtun-sstreifen 122 (s. F i g. 4) ist zur Unterbringung bzw. Unterteilung des Kanals 90 vorgesehen; an diesen Kanal sind beiderseits des Streifens 122 Zweigleitungen 124 und 126 zur Zu- und Abführung des Kältemittels angeschlossen. Der Zuführungsleitung 118 wird ein Kältemittel, beispielsweise Wasser, zugeführt.
  • Der Rotor besitzt außer den vorgenannten Schlägerscheiben noch eine Lochscheibe 128 mit mehreren kleinen Öffnungen 130 bestimmter Größe. Soweit das Material bereits den gewünschten Zerkleinerungsgrad erreicht hat, wird es durch einen Luftstrom durch diese Öffnungen 130 hindurchgeführt, während die größeren Partikeln dort aufgehalten und dann nach außen zum Umfang der Lochscheibe hin geschleudert werden, wo sie in der nachstehend beschriebenen Weise wieder zurückgeführt werden.
  • Die Rotorwelle erstreckt sich über die vorgenannte Lochscheibe hinaus durch einen konisch verjüngten Gehäuseteil 132, der an dem zylindrischen Gehäusemantel 32 befestigt ist. Der Gehäsueteil 132 ist mit ringförmig verlaufenden Kanälen 134 zur Führung eines Kältemittels versehen, der in fast der gleichen Weise, wie es vorstehend für den Kanal 90 beschrieben wurde, unterteilt und mit Zufluß- bzw. Abflußleitungen 136 und 138 verbunden ist (F i g. 1)-, Am äußeren Ende des Gehäusetelles 132 ist eine Scheibe 140 mit Öffnungen 142 an der Rotorwelle befestigt, die abermals die größeren Partikeln zurückhält. Am Umfang dieser Platte sind mehrere Elemente 144 befestigt, die die größeren Partikeln so weiterleiten, daß sie in der nachstehend beschriebenen Weise zurückgeführt werden.
  • Die genannte Scheibe 140 trägt ferner auf ihrer anderen Seite mehrere Flügel 146, die als Schaufeln eines Zentrifugalgebläses 30 wirken und in einem besonderen Gehäuse 148 untergebracht sind. Wie man aus F i g. 8 erkennt, besitzt das Gehäuse 148 einen Auslaß 150, an den eine (nicht dargestellte) Rohrleitung zur Weiterleitung des pulverisierten Materials angeschlossen werden kann, die diese einem (ebenfalls nicht dargestellten) Abscheider zuführt, in dem das Material von dem Luftstrom getrennt wird. In der Stirnwand des Gehäuses 148 für das Gebläse 30 befindet sich ferner ein Lager 152, das das äußere Ende der Rotorwelle 40 lagert und dadurch die Stabilität des Rotors verbessert.
  • Das Gebläsegehäuse 148 ist an dem Gehäuseteil 132 befestigt. Dabei ist noch zu bemerken, daß dieser Gehäuseteil 132 und damit auch das Gebläsegehäuse so befestigt sind, daß man sie leicht abnehmen kann, um zu der Mahlkammer Zugang zu erhalten. Wie man insbesondere aus den F i g. 8, 9 und 11 erkennt, ist der Gehäuseteil 132 mit Hilfe zweier paralleler Bolzen 154 und 156 befestigt, die axial verschiebbar in durchbohrten Augen 158 und 160 geführt sind, welche sich an dem Gehäuse 32 befinden. Ferner ist ein vertikaler Bolzen 162 vorgesehen, der an seinen beiden Enden im Durchmesser reduziert ist und in die entsprechend durchbohrten Enden 164 und 166 der genannten parallelen Bolzen 154 und 156 hineinragt. Durch das obere Ende des Bolzens 162 ist ein Splint 168 gesteckt, um eine Abwärtsbewegung dieses Bolzens zu verhindern. Der Bolzen 162 trägt schwenkbar eine am Gehäuseteil 132 befestigte, beispielsweise angeschweißte Hülse 170. Der Gehäuseteil 132 kann also um den Bolzen 162 verschwenkt und in die in der Zeichnung dargestellte geschlossene Lage oder in die geöffnete Lage gebracht werden. Wenn man das Lager 152 über das Ende der Rotorwelle schieben will, muß man das Gebläsegehäuse in axialer Richtung verschieben; diese Verschiebung wird durch die Bolzen 154 und 156 ermöglicht, die aus der einen, in F i g. 9 ausgezogen dargestellten Lage in die andere, gestrichelt dargestellte Lage geschoben werden können. Die Auswärtsbewegung der Bolzen wird durch überstehende Flansche 172 und 174 verhindert, die sich auf den entsprechend abgesetzten Enden der Bolzen 154 und 156 befinden und dort durch Muttern 176 und 178 befestigt sind. Außerdem sind, um den Umfang des Gehäuses 32 verteilt, mehrere Verschlüsse 180 vorgesehen, die den Gehäuseteil 132 mit dem Ende des Gehäuses 32 fest verbinden. Bei der dargestellten Ausführung umfassen diese Verschlüsse jeweils zwei Augen 182 und 184 an dem Gehäuse 32 mit einem sie durchziehenden Stift 186 sowie eine an dem Gehäuseteil 132 befestigte Lasche 188, die zwischen die genannten Augen gebracht und durch den Stift 186 arretiert werden kann.
  • Das Mahlgut wird der Einlaßöffnung 36 der Mahlkammer über einen abwärts gerichteten Kanal von einer Einfülleinrichtung 26 zugeführt. Eine Öffnung 192 am oberen Ende dieses Kanals kann durch eine Klappe 194 einstellbar verändert werden, die durch eine besondere Haltevorrichtung, beispielsweise einen Feststellbügel 196, in jeder gewünschten Lage blokkiert werden kann. Auf diese Weise kann die wirksame Querschnittsgröße der Öffnung 192 verändert und dadurch die Menge und Geschwindigkeit des durch die Vorrichtung strömenden Gases gesteuert werden.
  • Die Mahlvorrichtung gemäß der Erfindung kann zur Verarbeitung verschiedener Stoffe, beispielsweise von Nahrungsmitteln, wie Zucker, verschiedener Getreidesorten od, dgl., verwendet werden. Oft wünscht man, daß das pulverisierte Endprodukt zwei oder mehrere pulverisierte und gut miteinander vermengte Komponenten enthält. Beispielsweise will man ein Gemenge aus Mehl und anderen Bestandteilen zur Herstellung von Backwaren auf diese Weise pulverisieren und miteinander mengen. Ein Gemenge solcher Stoffe läßt sich jedoch nach ihrer feinen Pulverisierung nur sehr schwer durchführen. Deshalb ist die Zuführungseinrichtung 26 so ausgebildet, daß gleichzeitig mehrere Stoffe der Mahlkammer zugeführt werden können, so daß diese dann gründlich und gleichmäßig während des Mahlvorgangs miteinander vermengt werden. Wie man aus F i g. 1 bis 3 erkennt, umfaßt diese Zuführungseinrichtung zwei Einfülltrichter 200 und 202, die durch eine Trennwand 204 voneinander getrennt sind und mit verschiedenen Stoffen oder, falls gewünscht, auch mit dem gleichen Stoff gefüllt werden können. Dicht oberhalb des Bodens dieser Fülltrichter sind Förderschnecken 206 und 208 angeordnet, die in einen Doppelzylinder 210 hineinragen, dessen beide Auslaßöffnungen innerhalb des Kanals 190 angeordnet sind. Die Schäfte der Förderschnecken erstrecken sich rückwärts durch Hülsen 212 und 214 und werden im entsprechenden Drehzahlverhältnis über ein Getriebe 216 mit einer Antriebswelle 218 angetrieben. Ein auf der Welle 218 befestigtes Kettenrad 220 wird durch eine Kette 222 angetrieben, die ein (nicht dargestelltes) Kettenrad führt, das sich auf der Antriebswelle 224 eines veränderbaren Untersetzungsgetriebes 226 befindet, das seinerseits durch einen Motor 228 angetrieben wird. Man sieht, daß bei Festlegung des Drehzahlverhältnisses der beiden Schnecken 206 und 208 die von den Einfülltrichtern 200 und 202 zugeführten Materialmengen genau festgelegt sind. Bei der dargestellten Ausführung ist noch ein weiterer Einfülltrichter 230 mit einer diesen durchziehenden Förderschnecke 232 vorgesehen, durch den es möglich ist, einen weiteren Stoff als Zusatz durch eine Öffnung 234 am Ende dieses Einfülltrichters 202 in den letzteren einzuleiten. Dadurch kann man den im Einfülltrichter 230 vorhandenen Stoff mit dem Stoff im Einfülltrichter 202 vermengen, wobei beide in den Kanal 190 eingebracht werden. Der rückwärtige Schaft der Schnecke 232 trägt ein Kettenrad 236, das über eine Kette 238 von einem anderen (nicht dargestellten) Kettenrad angetrieben wird, das sich auf einer anderen Abtriebswelle 240 des veränderbaren Untersetzungsgetriebes 226 befindet.
  • Wie bereits erwähnt, werden die größeren und schwereren Partikeln der zerkleinerten Substanz nach dem Durchgang durch die Mahlkammer unter dem Einfluß der Fliehkraft zum Umfang der Mahlkammer hin geschleudert. Um nun ein möglichst gleichmäßiges Ausgangsprodukt kleiner Korngrößen zu erhalten, werden diese größeren Partikeln erfindungsgemäß in die Mahlkammer zurückgeleitet. Erfindungsgemäß ist hierzu eine verhältnismäßig einfache Einrichtung vorgesehen: In dem zylindrischen Gehäuse 32 befindet sich, mit der Lochscheibe 128 radial fluchtend, ein sich über einen Teil des Umfanges erstreckender Schlitz 250. Auf dem Gehäuse 32 ist eine Rohrleitung 252 befestigt, die einen Verbindungskanal 254 zwischen dem Schlitz 250 einerseits und dem Kanal 190 andererseits bildet. Die Ausführung ist so getroffen, daß die durch die Lochscheibe 128 radial nach außen geleiteten größeren bzw. schweren Partikeln in den besagten Kanal 254 geschleudert werden; außerdem ist der Gas- bzw. Luftdruck an der Öffnung 250 größer als im Kanal 190, so daß auch das gasförmige Medium durch den Kanal 254 in den Kanal 190 zurückströmt und die bereits nach außen geschleuderten Partikeln in den Kanal 190 zurückführt. Um die Strömungsgeschwindigkeit in dem Rückflußkanal 254 steuern zu können, ist eine verstellbare Sperrklappe vorgesehen, die die Größe der schlitzförmigen Öff- nung 250 einzustellen gestattet (F ig. 10). Dieses Sperrmittel umfaßt eine in den Kanal 254 zwischen den gegenüberliegenden Flächen der Teile 252 und des Gehäuses 32 ragende Platte 256, die ein Langloch zur Aufnahme einer Schraube 260 besitzt. Die Platte 256 kann also, wie man aus F i g. 10 erkennt, nach links oder rechts verschoben werden, nachdem man die Schraube 260 gelöst hat, die Platte kann dann durch Festziehen der Schraube in jeder gewünschten Lage arretiert werden.
  • Die Platte 256 besitzt ein radial einwärts gebogenes inneres Ende 262, das entgegen der Drehrichtung der Scheibe 128 gerichtet und gabelförmig ausgebildet ist, so daß es diese Scheibe an ihrem Umfang beiderseits umfaßt (s. F i g. 3). Das abgebogene Ende 262 wirkt also als Prallplatte zur Ablenkung der größeren Partikeln in die Öffnung 250 und den Kanal 254 hinein. Außerdem ist an dieses Ende 262 eine Abschlußplatte 264 und 260 angelenkt, die in einen Führungsschlitz 268 im zylindrischen Gehäusemantel 32 hineinragt und verhindert, daß die kleinen Partikeln den Raum hinter der abwärts gebogenen Prallplatte 262 zu- setzen.
  • In der Beschreibung enthaltene Gegenstände, für die kein Schutz begehrt ist, gehören nicht zur Erfindung.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schlägermühle, bestehend aus einer Mahlkammer mit axialer Einlaß- und Auslaßöffnung sowie einer seitlichen Öffnung am Umfang des Mahlkammerendes, die mit der Einlaßöffnung mittels eines Kanals ständig verbunden ist und in deren Bereich der Schlägerrotor mit einer dem Mahlkammerquerschnitt entsprechenden Stauscheibe versehen ist, gekennzeichnet d u r c h eine über die seitliche Öffnung (250) hinwegragende und diese damit teilweise verschließende Steuerplatte, (256), die eine schräg entgegen dem Drehsinn des Schlägerrotors (38) in die Mahlkammer hineinragende Prallplatte (262) aufweist.
  2. 2. Mahlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Prallplatte (262) beiderseits der Stauscheibe (128) des Rotors (38) erstreckt und deren Rand beiderseits teilweise umgreift. 3. Mahlvorrichtung nach Ansprach 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußplatte (256) und die an dieser befestigte Prallplatte (262) quer über die seitliche Öffnung (250) der Mahlkammer (22) verschiebbar sind.
  3. In Betracht ge zogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 431140; USA.-Patentschriften Nr. 993 819, 1081860.
DEP24331A 1959-01-28 1960-01-27 Schlaegermuehle Pending DE1200652B (de)

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