DE12005C - Photometer - Google Patents
PhotometerInfo
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- DE12005C DE12005C DE188012005D DE12005DD DE12005C DE 12005 C DE12005 C DE 12005C DE 188012005 D DE188012005 D DE 188012005D DE 12005D D DE12005D D DE 12005DD DE 12005 C DE12005 C DE 12005C
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- chambers
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01J—MEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
- G01J1/00—Photometry, e.g. photographic exposure meter
- G01J1/10—Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void
- G01J1/20—Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void intensity of the measured or reference value being varied to equalise their effects at the detectors, e.g. by varying incidence angle
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
- Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)
Description
1880.
Klasse 42.
DOMENICO COGLIEVINA in WIEN. Photometer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Mai 1880 ab.
Dieses eigenthümliche optische Instrument dient zur directen Bestimmung der Intensität
jeder Lichtquelle und giebt dieselbe in Graden an. Es unterscheidet sich demnach von allen
andern bisher bekannten Photometern hauptsächlich darin, dafs dasselbe weder eine Normalkerze
noch auch eine Normallampe, überhaupt keine Conventionelle Lichteinheit erfordert, sondern
sich diese Einheit selbst schafft. Dies wird dadurch erreicht, dafs zwei Lichtstrahlen einer
und derselben Quelle in unter einander verschiedenen aber ganz bestimmten Entfernungen
aufgefangen werden, und dafs hierauf die Intensität des kürzeren Lichtstrahles durch jene des
auf eine bestimmte Länge gebrachten längeren Lichtstrahls gemessen wird, so dafs jede Lichtquelle
durch ihr eigenes Licht gemessen erscheint.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Ansicht, Fig. 2 ein Längenschnitt, Fig. 3 ein Grundrifs
und Fig. 4 eine Detaildarstellung.
Die zwei horizontal verschiebbaren Kammern A1
und A2 dienen zur Aufnahme der Lichtquellen L1
und Z2 und sind zu diesem Behufe mit je einem vertical beweglichen Träger T1 und T2 versehen,
.der es möglich macht, jede der beiden Lichtquellen in eine ganz bestimmte Aufstellungshöhe zu bringen. Jeder dieser Träger T1 und T2
enthält einen Regulirhahn R, der mittelst einer Mikrometerschraube im Kreise gedreht werden
kann. Die Verschiebung der Kammern A1 und A2 kann durch Rollen, durch Schlitten
oder mittelst eines Zahnstangen-Getriebes bewerkstelligt werden. Mit jeder der beiden Kammern
gleitet ein fester Zeiger an der betreffenden Scala.
Von den Sammellinsen / werden je zwei in jeder der beiden genannten Kammern in der
Höhe der Lichtquelle befestigt. Dieselben können biconvex' oder auch planconvex sein,
ihre Brennweite ist der Entfernung von der Lichtquelle gleich.
Eine Serie von rechtwinkligen, gleichschenkligen Glasprismen P dienen zur Weiterleitung
der von der Lichtquelle ausgehenden Strahlen. Im vorliegenden Falle sind deren elf normirt;
je nach der Dimensionirung des Instrumentes kann diese Zahl verkleinert bezw. vergröfsert
werden. Die drei Prismen P1, P2 und P10 sind
mittelst der entsprechenden, durch den Photometerkasten gehenden Griffe G1 bis (?3 im Kreise
drehbar; die übrigen sind fest.
Eine Kugel Ph dient zur Bestimmung der Länge des Normallichtstrahles und kann entweder
in einer Kammer A3 untergebracht, oder auch frei aufgehängt sein, in beiden Fällen mufs
sie aber eine feste Lage haben. Im vorliegenden Falle wurde diese Kugel aus Phosphor gewählt,
weil dadurch die Wahrnehmung der Grenze des Lichtstrahls erleichtert wird, sonst
kann man eine opale Kugel aus irgend welchem Material hierzu verwenden.
Eine opale, von ^1 bis k2 verschiebbare Kugel,
welche wieder frei oder eingeschlossen sein kann, dient zur Aufnahme der beiderseitigen
Beleuchtung L1 und L2 und ersetzt demnach
den bisher hierzu verwendeten Photometerschirm.
Die Planspiegel .S1 und ,S3 dienen zur Beobachtung
der Normalhöhe der Lichtquellen L1
und L2 ; S2 zur Wahrnehmung der Beleuchtung
der Kugel Ph; S1 und Ss zur Wahrnehmung
jener der Kugel k in den beiden Lagen Je1
und k2. Diese Spiegel entsprechen den Schaulöchern
I1 bis /5; durch passende Anordnung
von Hülfsspiegeln kann man diese fünf Schaulöcher durch ein einziges ersetzen.
Ein viereckiger Kasten nimmt alle genannten Bestandtheile auf, und bildet die Camera obscura.
An demselben ist eine aus zwei Theilen bestehende Scala angebracht, wovon der obere
Theil die Theilung von 1 bis 10, der untere
von 10 bis 100 trägt, oder auch umgekehrt.
Die Functionirung des Instruments ist folgende:
Nachdem die Lichtquelle L1 auf die vorgeschriebene
Höhe eingestellt wurde, was durch das Schauloch I1 beobachtet wird, wird der von
derselben durch die Linse / und die Prismen P2
bis Ps rechtsseitig ausgehende Lichtstrahl mittelst
des Hahnes J? so regulirt, dafs er die Oberfläche der Kugel Ph nur an einem Punkte tangirt.
Bei der Anwendung einer Phosphorkugel wird dieser Punkt in dem Spiegel .S2 dunkel,
bei einer opalen Kugel dagegen beleuchtet erscheinen. Ist auf diese Weise die Normallänge
des rechtsseitigen Lichtstrahls erreicht, dieselbe beträgt im vorliegenden Falle 8,6935 m, so wird
durch P1 und P3 der linksseitige Strahl derselben
Quelle Z1 auf einer Länge von 0,86935 m zur Kugel Zz1 geleitet. Die betreffende Beleuchtung
dieser durch das Schauloch I1 wahrnehmbaren
Kugel wird mit einem Grad Lichtintensität bezeichnet. Wird nun nach A2 eine zweite
Lichtquelle Z2 gebracht, und liefert dieselbe in ihrer unveränderten Lage in dem Spiegel S1
einen beleuchteten Halbkreis, der mit dem von Z1 aus beleuchteten Halbkreise sich zu einem
ganzen Kreise von gleichmäfsiger Beleuchtung vereinigt, so entspricht Z3 einer Intensität von
10 Graden, weil die Entfernung dieser Lichtquelle Z2 von It1 die Länge von 2,7491455 m
beträgt. Ist aber Z2 schwächer als io°, so
wird die Kammer A2 nach rechts entsprechend verschoben; ist dagegen Z2 stärker als io°, so
wird zunächst bei Unveränderter Lage von Zi1
diese Lichtquelle Z2 durch den Regulierhahn auf ιo° gebracht, hierauf /J1 in die Lage k2 verschoben,
Z1 ganz aufgedreht und nun ebenso mit Z2 verglichen bezw. auf ioo° gebracht und
mit dieser Intensität jene von Z2 ermittelt. Die beiden Scalen genügen also zur Ablesung jeder
beliebigen Intensität.
Bei der Messung des directen oder indirecten Sonnenlichtes tritt an Stelle des Regulirhahnes R
eine in der Vorderwand des Kastens angebrachte Oeffnung, welche mittelst eines mit einer Theilung
versehenen Schiebers regulirt werden kann.
Das Instrument wird je nach seiner Bestimmung mit den geeigneten Hülfsapparaten ausgerüstet.
Claims (6)
1. Die zwei horizontal verschiebbaren Kammern A1 und A2, zum beschriebenen Zweck.
2. Die Sammellinsen /, von welchen je zwei in jeder der beiden genannten Kammern in
der Höhe der Lichtquelle befestigt werden.
3. Die Serie von rechtwinkligen gleichschenkligen Glasprismen, zum beschriebenen Zweck.
4. Die Kugel Ph, zum beschriebenen Zweck.
5. Die opale von Ji1 bis k2 verschiebbare Kugel,
zum beschriebenen Zweck.
6. Die aus zwei Theilen bestehende hundertgradige Scala, zum beschriebenen Zweck.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE12005T | 1880-05-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE12005C true DE12005C (de) | 1880-12-15 |
Family
ID=34624598
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188012005D Expired DE12005C (de) | 1880-05-28 | 1880-05-28 | Photometer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE12005C (de) |
-
1880
- 1880-05-28 DE DE188012005D patent/DE12005C/de not_active Expired
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