DE119883C - - Google Patents

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DE119883C
DE119883C DE1900119883D DE119883DA DE119883C DE 119883 C DE119883 C DE 119883C DE 1900119883 D DE1900119883 D DE 1900119883D DE 119883D A DE119883D A DE 119883DA DE 119883 C DE119883 C DE 119883C
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DE
Germany
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armor
projectiles
projectile
perforated
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DE1900119883D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/02Plate construction
    • F41H5/023Armour plate, or auxiliary armour plate mounted at a distance of the main armour plate, having cavities at its outer impact surface, or holes, for deflecting the projectile
    • F41H5/026Slat armour; Nets
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41H5/02Plate construction
    • F41H5/04Plate construction composed of more than one layer
    • F41H5/0442Layered armour containing metal
    • F41H5/045Layered armour containing metal all the layers being metal layers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
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Description

Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1900 ab.
Zweck der Erfindung ist, die feindlichen Geschosse künstlich zum Querschlage zu bringen, d. h. quer statt spitz aufschlagen zu lassen. Um dies zu erzielen, besteht die Panzerung in erster Linie aus einem Geschofswender, · d. h. aus einer dünnen, siebartig durchlochten oder dementsprechend stellenweise geschwächten Wand, die1 überhaupt nur einen verhältnifsmäfsig geringen Widerstand bietet. Dieselbe ist auch nicht bestimmt, gegen einschlagende Geschosse zu schützen und dieselben festzuhalten wie ein Panzer, sondern sie soll vielmehr durchschlagen werden, weil eben dadurch ein Querschlagen der Geschosse auf die in zweckmäfsiger Entfernung hinter diesem Geschofswender liegende eigentliche Panzerung, Mauer, Böschung u. s. w. bewirkt wird. Der Zwischenraum zwischen Geschofswender und dem eigentlichen Panzer kann hohl oder mit zweckentsprechendem Stoffe gefüllt sein.
Die Erfindung beruht auf der Beobachtung, dafs Geschosse nach Durchschlagen solcher Wände in eine Drehung um eine zur Längsachse des Geschosses geneigte Achse versetzt werden und infolge dessen quer schlagen, weil die Widerstände, welche die einzelnen Theile des Geschosses beim Durchschlagen dieser Wände -finden, ungleichwerthig sind. Durch eingehende Versuche ist diese Thatsache festgestellt.
Sind die gelochten oder die geschwächten Stellen des Geschofswenders gleich grofs oder gröfser als der Durchmesser der Geschosse, so müssen mehrere Geschofswender — entsprechend verschieden gestellt ·— hinter einander angeordnet werden, um glattes Durchfliegen der Geschosse zu verhüten.
Unter Anderem kann der Geschofswender bestehen aus siebartig durchlochten Blechen oder Platten bezw. aus solchen, bei welchen die Löcher nicht ganz durchgebohrt sind; aus Mauerwerk mit siebartig vertheilten Löchern bezw. schwächeren Stellen; aus Netzen, aus Gitterwerk, aus Flechtwerk, Ketten u. s. w., alles aus irgend einem zweckmäfsigen Material gefertigt. Derselbe kann federnd oder starr, fest aufgestellt oder beweglich sein.
Die Vortheile bestehen, wie bereits erwähnt, darin, dafs die eigentlichen Panzerwände, Festungsmauern u. s. w. ungleich schwächer als bisher sein können. Die dünne, zum Aufschlagen gebrachte Querseite einer Granate z. B. zerschellt an einem verhältnifsmäfsig ganz leichten Panzer. Kleine bewegliche Schiffe sind jetzt infolge des geringeren Panzergewichtes möglich und können bei ihrer Unverwundbarkeit nunmehr den Kampf mit den gröfsten Panzerschiffen infolge ihrer grofsen Manövrirfähigkeit erfolgreich aufnehmen. Auch beim Aufschlagen auf weiches Material (Böschungen u. s. w.) ist die Kraft des feindlichen Geschosses gebrochen.
In leichter Ausführung ist die Erfindung anwendbar gegen Gewehrfeuer.
Patenτ-Anspruch:
Panzerung, bestehend aus einem oder mehreren gelochten oder auf andere Art stellenweise geschwächten Blechen oder dergl., hinter welchen mit Zwischenraum der eigentliche Panzer angeordnet ist, zum Zweck, das Geschofs durch den Vorpanzer (Geschofswender) zum Querschlagen zu bringen und dadurch die Widerstandsfähigkeit des Panzers zu erhöhen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER RE ICH SDRU CK E R El.

Claims (1)

  1. Vkaiserliches
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    - JVi 119883
    KLASSE 72g.
    ADOLPH LEVEN in KÖLN.
    Panzerung.
DE1900119883D 1900-02-19 1900-02-19 Expired - Lifetime DE119883C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT9358D AT9358B (de) 1900-02-19 1901-03-02 Panzerung.

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Publication Number Publication Date
DE119883C true DE119883C (de)

Family

ID=388985

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1900119883D Expired - Lifetime DE119883C (de) 1900-02-19 1900-02-19

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DE (1) DE119883C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098412B (de) * 1957-04-03 1961-01-26 Wira G M B H Panzerfahrzeug mit doppelter Panzerung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1098412B (de) * 1957-04-03 1961-01-26 Wira G M B H Panzerfahrzeug mit doppelter Panzerung

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