DE119643C - - Google Patents

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DE119643C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C21/00Alloys based on aluminium
    • C22C21/06Alloys based on aluminium with magnesium as the next major constituent

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

.KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE
Zusatz zum Patente 113935 vom.7. März 1899.
Patentirt im Deutschen Reiche vom x6. Januar 1900 ab.
Längste Dauer: 6. März 1914.
Nach dem Verfahren gemäfs dein Haupt-Patent 113935 wird die ßearbeitungsfähiglceit des Aluminiums dadurch erhöht, dafs demselben auf 100 Theile 2 bis 10 Theile Magnesium zugesetzt werden, und dafs alsdann diese Legirung einem Verdichtungsprocefs unterworfen wird. Das so behandelte Aluminium zeigt gegenüber den schneidenden Werkzeugen eine außerordentliche Bearbeitungsföhigkeit.
Durch weitere Versuche ist es nun gelungen, die Bearbeitungsfähigkeit des Aluminiums, welchem 2 bis 10 Theile Magnesium auf 100 Theile zugesetzt sind, nicht nur von einem Verdichtungsprocefs abhängig zu machen, sondern diese Eigenschaft kann dem Aluminium noch durch andere Behandlung gegeben werden, nachdem ihm die genannte Menge Magnesium zugesetzt ist. Diese weitere Ausbildung bildet den Gegenstand vorliegender Erfindung und besteht darin, dafs Aluminium, welchem auf 100 Theile 2 bis 10 Theile Magnesium zugesetzt werden, schnell zum Erstarren gebracht wird, und zwar durch plötzliches Abkühlen.
Man verfährt am besten so, dafs das Metall in Blechformen von den Gufsstücken entsprechender Form gegossen wird, und dafs diese Blechformen in fliefsendem Wasser bei frei bleibender Eingufsöffnung hin- und hergeführt werden. An Stelle des Wassers kann man Salzlösungen oder Quecksilber verwenden.
Im Laufe dieser Untersuchungen hat sich/ ergeben, dafs gerade dieses Material sich vorzüglich als Glasmaterial verwenden läfst, indem dasselbe eine bedeutend höhere Festigkeit (etwa. 30 kg pro qmm) gegenüber dem Gufs aus reinem Aluminium aufweist. Langsam erstarrte, durch Schmelzen von 2 bis 10 Theilen Magnesium mit 100 Theilen Aluminium erhaltene Gufsstücke schmieren leicht bei ' der Bearbeitung, lassen sich jedoch sauber mit schneidenden Werkzeugen bearbeiten, wenn sie auf die oben erwähnte Weise rasch gekühlt werden. Man kann also auch bei geringeren Zusätzen von Magnesium eine vorzügliche Bearbeitungsfähigkeit durch entsprechende Behandlung durch schnelles Abkühlen erzielen.
In der Beschreibung des Haupt-Patentes ist angeführt, dafs die Legirung von 100 Theilen Al und 2 bis 10 Theilen Mg ihre Härtungsfähigkeit durch Matenaiverdichtung beibehält, auch wenn gröfsere oder geringere Zusätze von anderen Metallen beigegeben werden. Dieses ist in dem Sinne aufgefafst, dafs nicht allein reines Aluminium, sondern auch dessen Legirungen, soweit dieselben mangelhafte Bearbeitungsfähigkeit besitzen, die Grundlage bilden können, wie z. B. Legirungen aus Aluminium mit Kupfer, Neusilber, Messing (Cn2 Zn) und Weifsmessing (CnZn2), Antimon. Wesent-
!L Ί
lieh bleibt die Verbesserung der Bearbeitungsfa'higkeit auch dieser Legirungen durch Zusatz von Magnesium in 2 bis 10 Theilen und die Verdichtung derselben. Dasselbe gilt auch hinsichtlich der Behandlung durch plötzliches Abkühlen. Hierbei wird durch Zusatz von Kupfer, Messing und Weifsmessing das Material für die Verarbeitung zu Blech und Draht besonders geeignet und die Zähigkeit erhöht. Zink, Zinn und Cadmium bewirken, in geringer Menge zugesetzt, ein leichtes Fliefsen des Metalls und demgemäfs ein leichteres Giefsen.
höht die Sprödigkeit.
Tellur er-

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Verfahren zur Erhöhung der Bearbeitungsfähigkeit des Aluminiums gemäfs Patent 113935, dadurch gekennzeichnet, dafs die aus 90 bis 98 pCt. Aluminium und 2 bis 10 pCt. Magnesium bestehende flüssige Legirung durch plötzliches Abkühlen zum. Erstarren gebracht wird. ' '- ■' ··' .; '■ ■ ' . '..■■"
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