DE119447C - - Google Patents

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DE119447C
DE119447C DENDAT119447D DE119447DA DE119447C DE 119447 C DE119447 C DE 119447C DE NDAT119447 D DENDAT119447 D DE NDAT119447D DE 119447D A DE119447D A DE 119447DA DE 119447 C DE119447 C DE 119447C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/26Stations
    • B65G51/28Stations for despatch

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die auf der Zeichnung dargestellte, vorwiegend zur Beförderung gröfserer Packete bestimmte Rohrpost besteht aus zwei Hauptleitungen, von denen die eine für die Hin- und die' andere für dieZuruckbeförderung bestimmt ist. An jedem Ende dieser Leitungen befinden sich eine Absende- und eine Annahmestelle. Der Gegenstand der Erfindung ist eine Absendestelle, die den Wagen mittelst des in der Hauptleitung herrschenden Druckes und einer vor dem Wagen erzeugten Druckverminderung mit grofser Geschwindigkeit in die Hauptleitung einführt.
Fig. ι ist ein Grundrifs einer Endstelle der beiden Hauptleitungen.
Fig. 2 ist ein Schnitt oberhalb der Linie A-A (Fig. 1) und zeigt die Absendestelle für sich.
Fig. 3 ist ein Srhnitt durch den Handschieber.
Die Absendestelle 20 ist am Ende mit einfachen Schienen oder Stäben 22, 23 versehen, auf welchen der Wagen beim Einschieben in die Leitung ruht. Zwei Abschlufsschieber 26, 27 gleiten in Gehäusen 24, 25 ; die Schieber werden von Kolben 28, 29 der Cylinder 30, 31 mittelst des Luftdruckes der Hauptleitung bewegt.
Die Hauptleitungen 20, 21 für die Hin- und Zurückbeförderung sind an der Endstelle durch die Querleitung 32 mit einander verbunden. Wie aus Fig. 1 zu ersehen, hat das Zwischenstück 32 die Form eines Kniees ; dort, wo es die Hauptleitungen 20 und 21 trifft, sind letztere in bekannter Weise geschlitzt oder durchlöchert, wobei die Schlitze oder Löcher von einem Gehäuse 35 umschlossen werden. Die Absendestelle steht daher vor dem Schieber 27 unter Druck, während der zwischen den Schiebern 26 und 27 befindliche Theil keinen Druck hat.
Der Wagen ist in Fig. 1 durch die Strichlinien 36 angedeutet. Für gewöhnlich ist der Schieber 27 geschlossen, dagegen der Schieber 26 geöffnet, so dafs man den Wagen ohne Weiteres in das Ende der Absendestelle 20 einschieben kann. Nachdem dies geschehen, veranlafst man von Hand eine Verstellung der beiden Schieber 26 und 27, läfst Luft hinter den Wagen gelangen, so dafs dieser jetzt in die Hauptleitung getrieben wird. Die Schieberverstellung wird bewirkt durch einen Muschelschieber 44, der in Fig. 1 im Grund-, rifs und in Fig. 3 im Schnitt gezeichnet ist. Der zugehörige Schieberkasten 37 ist mit einer Reihe von Kanälen versehen; von diesen Kanälen führen Rohre nach den entsprechenden Enden der Cylinder 30, 31 und eines Hülfscylinders 38 (Fig. 2). Der letztere enthält den Kolben 39, dessen Stangen beiderseits durch die Cylinderdeckel hindurchgehen und mit Schiebern 40, 41 verbunden sind. Der Schieber 40 öffnet und schliefst, aber nur zum Theil, das Zwischenrohr 32, während der Schieber 4 t eine Zweigleitung 43 beherrscht, die von dem Zweigrohr 32 nach dem Hauptrohr 20 zu einer Stelle hinter dem Wagen führt. Die sechs verschiedenen Kanäle in dem Schieberkasten 37 werden zu je drei von dem Muschelschieber 44
überdeckt, der auch den Drucklufteintritts ■■ kanal 45 überdeckt. Die drei anderen nicht überdeckten Kanäle münden also ins Freie. Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: Es sei angenommen, dais der Wagen in das Ende des Absenderohres eingeschoben, der Schieber 27 geschlossen und der Schieber 26 ; offen sei (Fig. 2). Bei dieser Stellung befindet sich der Kolben 29 an dem inneren Ende seines Cylinders 31, der Kolben 28 dagegen an dem äufseren Ende seines Cylinders 30. Dieses äuisere Ende, das mit dem Schieberkasten durch das Rohr 46 und den Kanal 47 verbunden ist, mufs Druckluft erhalten, während das andere Ende dieses Cylinders 30 durch die Leitung 48 und den Schieberkanal 49 mit der Äufsenluft in Verbindung steht. Dreht man daher den Handschieber in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1), so wird jetzt der Kanal 47 bedeckt, dagegen der Kanal 49 frei. Infolge dessen strömt die Druckluft aus dem Kanal 45 durch die Leitung 46 nach dem äufseren Ende des Cylinders 30, treibt den Kolben 28 vor sich her und schliefst den Schieber 26. Gleichzeitig entweicht die Luft vor dem Kolben durch die Leitung 48 und den Kanal 49 ins Freie. Um den Wagen in die Hauptleitung zu befördern, mufs man nunmehr den Schieber 27 öffnen, und dies bewirkt man durch Weiterdrehen des Handschiebers 44, so dafs jetzt der Kanal 50 bedeckt wird, und die Druckluft durch die Leitung 51 nach dem oberen oder inneren Ende' des Cylinders strömt. Durch die Drehung des Schiebers 44 wird aber gleichzeitig der Kanal 52 frei, und die Luft vor dem Kolben in dem Cylinder 31 kann durch die Leitung 53 entweichen. Die jetzt ■ vorzunehmende weitere Drehung des Handschiebers bringt den Kanal 54 in Verbindung mit der Druckluft, die durch die Leitung 55 in das eine Ende des Cylinders 38 strömt,, den Kolben 39 vor sich herschiebt, und dadurch den Schieber 41 öffnet und tlieilweise den Luftstrom, der durch das Zweigrohr 32 geht, mittelst des Schiebers 40 abschliefst. Die Luft vor dem Kolben 39 entweicht hierbei durch die Leitung 56 und den Kanal 57. Der theilweise Verschlufs der Leitung zwischen den beiden Hauptrohren 20 und 21 bewirkt, dafs der gröfsere Theil der Luft durch das Rohr 43 in das Absenderohr 20 hinter den Wagen tritt, wodurch vor dem Wagen eine Druckverminderung eintritt, so dais der Wagen sehr rasch in die Hauptleitung einläuft.
Sowie der Wagen den Abschlufs 27 passirt hat, mufs die Anfangslage wieder hergestellt werden. Zu diesem Zwecke wird der Handschieber 44 in seine Anfangsstellung zurückgedreht, wodurch in richtiger Reihenfolge zunächst die Leitung 32 geöffnet und das Zweigrohr 43 geschlossen wird, ferner der Schieber 27 geschlossen und der Schieber 26 geöffnet wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Absendestelle für Rohrpostanlagen mit Schleifenleitung, bei welcher der Wagen aus dem Einschubrohr (20) in die Sendeleitung durch Druckluft aus der Hauptleitung übergeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs in das Zwischenrohr (32) und dessen in das Einschubrohr (20) hinter dem Wagen mündende Abzweigung (43) je ein Schieber (40 und 41) eingebaut ist, welche beide von einem gemeinsamen, von Hand gesteuerten Kolben aus derart bedient werden, dafs beim Oeffnen^ des Schiebers (41) die Druckluft aus der Hauptleitung durch die Abzweigung (43) hinter den Wagen (36) gelangt, während gleichzeitig durch den theilweisen Abschlufs des Zwischenrohres (32) mittelst des Schiebers (40) der Druck vor dem Wagen vermindert wird, so dafs der Wagen mit groiser Geschwindigkeit aus der Einschubleitung (20) in die Sendeleitung befördert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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